Ein Jahr nach der Entscheidung

Heute ist der 23.Dezember 2008, der Tag vor dem Heiligen Abend.

Das bedeutet, exakt heute vor einem Jahr war der Tag der Entscheidung bei meiner Abnehmwette. Den Ausgang kennt ihr ja bereits, aber sicherlich fragt ihr euch, was ist los mit dem Kerl? Wiegt er wieder so viel wie vorher, wiegt er weniger? Hat der Jojo-Effekt eiskalt zugeschlagen oder nicht?! Hier im Blog und auch in diversen Foren wurde nach dem Beitrag auf Pro7 gemutmaßt, dass ich bestimmt sofort wieder zur Couchpotato werden würde mit deutlich mehr Gewicht also vorher.

Aber… die Skeptiker muss ich enttäuschen: ich stand heute morgen auf der Waage -die gleiche, die auch beim offiziellen Wiegen für die Wette zum Einsatz kam- und die zeigte mir ein Gewicht von genau 84,9kg. Wenn also heute morgen Wetteinlösung gewesen wäre, dann hätte ich ebenfalls wieder gewonnen. Ich habe also mein Gewicht exakt gehalten, zumindest, wenn man es mit dem Wert von vor einem Jahr vergleicht. Zwischenzeitlich war ich sogar noch ein wenig weiter runter, bis kurz vor dem Ironman im Juli, danach ging es wieder ein Stückchen bergauf.

Ich gebe allerdings zu, dass ich momentan wieder verstärkt auf meine Ernährung achten muss, momentan komme ich nicht dazu regelmäßig Sport zu treiben, auch fehlt mir teilweise die Motivation, wenn ich jetzt weiter so viel essen würde, wie in der heißen Trainingsphase zum Ironman, wo ich zum Teil über 20 Stunden pro Woche sportlich aktiv war, dann würde ich zunehmen ohne Ende.

Galileo-Beitrag über die Abnehmwette

Als ich am 3.März 2007 die Wette abschloss, ahnte ich nicht, was das für Folgen haben würde. Dass ich nun 25 Kilogramm leichter sein würde, das hätte ich mir ja noch denken können, dass ich aber in der Zwischenzeit auch beim Ironman in Frankfurt erfolgreich mitgemacht habe und dabei auch noch während meiner kompletten Vorbereitungszeit von einem Fernsehteam begleitet wurde, das war zum Zeitpunkt des Wettabschlusses noch nicht absehbar. Doch die TV-Redaktion war nicht nur an meiner Ultratriathlon-Teilnahme interessiert, sondern auch an der Abnehmwette.

Heute kommt der Beitrag nun zum ersten Mal im Fernsehen; um 19:10 Uhr auf ProSieben im Wissensmagazin „Galileo“. Wer also das Blog hier verfolgt hat und somit auch meinen Weg vom 110kg-Mann zum Normalgewichtigen und mich sowie die anderen beteiligten gerne mal „live“ sehen möchte, der sollte also einschalten und sich ein wenig Zeit mitbringen. Denn der TV-Bericht wird eine Länge von 22:30min haben, was wohl Rekord für Galileo in diesem Jahr sein dürfte, denn normalerweise sind Berichte dort nicht ganz so lange.

Wer den Bericht verpasst hat, der kann ihn die nächsten 7 Tage nochmal online ansehen.

Heute vor einem Jahr…

… habe ich 110kg gewogen und bei einer Beck’schen Party nach etlichen Bier eine Wette abgeschlossen, bei der mir ein Sieg an diesem Abend nur die wenigsten zugetraut hatten. Mehr als 25 Kilogramm wollte ich bis Jahresende abnehmen, also weniger als 85,0kg auf die Waage bringen; dazu hatte ich dann gut 300 Tage Zeit. Zeit, in der ich meine Ernährung umstellen und mehr Bewegung in meinen Alltag bringen konnte.

Beides habe ich konsequent umgesetzt. Am nächsten Morgen nach der Party zog ich meine Sportschuhe an und lief los. Ich joggte rund 45 Minuten und legte dabei eine Strecke von 5,2km zurück. Das entsprach einer Kilometerzeit von 8:39min. Sehr langsam, aber ich war danach völlig fertig. Ich behielt das Laufen trotzdem weiterhin bei. Die ersten Erfolge waren dann auch nach zwei Monaten nicht nur auf der Waage spürbar: mehr als 10kg hatte ich da schon abgenommen und wieder richtig Spaß am Laufen gefunden.

Auch holte ich mir bei einem befreundeten Ernährungs- wissenschaftler professionelle Hilfe, was die richtige Ernährung anbelangte. Ich sollte darauf achten, dass ich weniger fettreiche Sachen zu mir nehme und vor allem Dingen viel mehr Eiweiß. Das war nämlich in den meisten meiner favorisierten Speisen gar nicht zu finden und gerade Leute, die viel Sport treiben, so wie ich es zudem Zeitpunkt getan habe, sollten viel Eiweiß zu sich nehmen.

Apropos viel Sport. Das Laufen hat mir sogar so viel Spaß gemacht, dass ich mich sogar bei einem Wettkampf anmeldete, nämlich bei einem Halbmarathon in Karben. Der fand im August 2007 statt. Zu dieser Zeit wog ich gut 92 Kilogramm und hatte bis auf einem 18km- und zwei 15km-Läufen nicht wirklich viel Lauferfahrung über längere Strecken. Aber ich ging trotzdem gut gelaunt an den Start. Nach ca. 18km war ich allerdings dann nur noch weniger gut gelaunt, denn das Ziel unerreichbar weit weg und das erste Mal Gedanken ans Aufgeben; aber der Kopf sagte ’nein, du ziehst das jetzt durch‘ und so erreichte ich das Ziel nach 2:02:39h.

Heute, dank dem Schaltjahr also genau 365 nach meinem ersten Lauf, war ich wieder bei einem Wettkampf, dem City-Halbmarathon in Frankfurt. Dabei habe ich die 21,1km in 1:45:40h, also stolze 17 Minuten(!!!) schneller zurückgelegt als noch im August und mich danach nicht annähernd so kaputt gefühlt, wie in Karben. Auch das Ziel hätte von mir aus noch ein paar Kilometer weiter weg sein können.

Wenn man mal vergleicht: bei meinem ersten Lauf am 03.03.07 bin ich einen Schnitt von 8:39min pro Kilometer gelaufen, heute exakt 5min pro Kilometer und das, obwohl ich mehr als doppelt so lange unterwegs war. Da kann man mal sehen was das Training ausmacht und vor allem, was es ausmacht, wenn man 28 Kilogramm weniger mit sich herumschleppen muss.

Ich kann deshalb nur sagen: es muss ja nicht jeder zum ambitionierten Freizeitsportler werden, aber wer abnehmen will, der sollte das Projekt immer langfristig sehen; schauen, wo man an der Ernährung was verbessern kann und schauen, wie man mehr Bewegung in seinen Alltag bringt. Alles andere ist Quatsch… egal ob es sich um irgendwelche Hauruck-Diäten in Frauenmagazinen handelt (die nur der größeren Auflage dienen) oder um irgendwelche dubiose Wunderpillen aus dem Internet. Es geht auch ohne diesen Mist… 😉

Mal wieder ein Zwischenstand

Da ja einige hier in den Kommentaren sich schon darüber geäußert haben, dass ich das Gewicht, das ich mit Müh und Not in den letzten 10 Monaten herunterbekommen habe, wohl wieder ganz schnell zunehmen werde, hier mal wieder ein kurzes Update, wie es um mein derzeitiges Gewicht steht.

Heute morgen hatte ich auf der Waage 82,9kg… also von Jojo-Effekt bisher keine Spur… da ich mich zur Ermittlung der Wochendurchschnitte immer abends wiege, liegen die natürlich etwas höher und zwar kostant bei rund 83 bis 84 kg seit dem Wettende. Ich halte also derzeit mein Gewicht!

In den nächsten Wochen wird es denke ich noch ein wenig weiter abwärts gehen, denn ich werde natürlich vermehrt Sport treiben und ordentlich für den 6.Juli trainieren. Außerdem habe ich mich in den nächsten Wochen und Monaten zu ein paar weiteren Wettkämpfen angemeldet.

Dazwischen werde ich an den Wochenenden wohl noch einige längere RTFs einstreuen… für genügend Bewegung gegen den Jojo-Effekt ist also gesorgt… 😉

Was mache ich nun mit diesem Blog?

Da die Abnehmwette nun erfolgreich -zumindest für mich- zu Ende gegangen ist und das Blog hier nun einige Stammleser gewonnen hat (zumindest eine Hand voll) stellt sich mir die Frage, was ich nun hier in Zukunft schreiben kann, um das Blog bzw. die Website weiterhin interessant zu halten.

Ein paar Dinge sind mir dazu durch den Kopf gegangen und ich würde euch gern an meinem Brainstorming teilhaben lassen, so dass ihr vielleicht zum ein oder anderen Punkt noch ein paar Anregungen, Kritik oder sonstige Vorschläge bringen könnt; zumindest würde das mir bei der Entscheidungsfindung helfen.

Möglichkeit 1)

Ich strukturiere die Website so um, dass auf der Startseite ein Text erscheint, um was es hier bei der Abnehmwette ging. Außerdem würde ich ein paar Seiten schreiben, auf denen ich meine Erfahrungen während des Abnehmens beschreibe und Tipps gebe, so in dem Stil, dass Abnehmen nicht heißt, ich esse mal ein paar Wochen weniger, nehme ein paar Kilos ab und esse danach wieder ganz normal, wie vorher weiter.

Die Website wäre damit abgeschlossen, dass Blog ergänzt die Texte und wer Lust und Laune hat, kann sich durch mein Tagebuch klicken.

Nachteil dabei wäre, dass hier nichts mehr Neues kommen würde und das Blog somit höchstwahrscheinlich aus den diversen Blogrolls herausfliegen würde. Weniger Linkpower, weniger Besucher, etc. Dann könnte ich es auch gleich einstampfen…

Möglichkeit 2)

Ich folge dem Beispiel des 3-2-1-Blogs und öffne die abnehmwette.de für all diejenigen, die auch eine Wette am Laufen haben und dabei x Kilogramm abnehmen wollen, den öffentlichen Druck brauchen und Schreiblust mitbringen. Einen weitereren Abnehmwettenkandidaten hat mein Wettgegner Bernd ja schon wieder gefunden (er kann es halt nicht lassen *ggg*), aber ob der darüber bloggen will, weiß ich nicht.

Vorteil dabei wäre, dass die Blogroll-Links bestehen bleiben würden und dass hier neue Beiträge kommen würden. Dann halt von anderen Leuten, also anderen Persönlichkeiten mit ihren eigenen individuellen Geschichten und Abnehmkonzepten. Sicherlich die interessantere Variante, aber die Frage ist, ob sich genügend Wettkandidaten finden, die auch hier bloggen möchten.

Möglichkeit 3)

Ich schreibe hier hin und wieder ein paar News rund um das Abnehmen und ob der Jojo-Effekt bei mir einsetzt oder nicht. Ich weiß allerdings, dass ich eh nicht groß dazu kommen werde, hier weiterhin zu bloggen, denn momentan verlagert sich die ganze Thematik zu Ironseo.de hin. Außerdem wären ein paar News in unregelmäßigen Abständen erstens langweilig und zweitens nicht ausreichend, um in den Blogrolls drin zu bleiben.

Diese Möglichkeit ist zwar die einfachste, weil ich da jetzt nichts machen muss, aber die, die am wenigsten sinnvoll ist.

Was meint ihr dazu? Habt ihr weitere Vorschläge oder Ideen?

Schlimme Bilder gefunden…

Gestern habe ich mal ein wenig in meinem digitalen Fotoalbum herumgestöbert, weil ich ein bestimmtes Bild gesucht habe. Dabei bin ich allerdings an einer Fotoserie hängengeblieben, die im Juli 2005 bei der Aufstiegsfeier der Herrenmannschaft des Tennisclub Wölfersheim entstanden ist.

Was auf diesen Bildern zu sehen ist, kann ich heute kaum glauben… Meine Güte, was war ich fett gut genährt… aber seht selbst…

Aufstiegsfeier TC Wölfersheim – 1. Herrenmannschaft
10. Juli 2005

Bierdusche

Die Bierdusche – schade um das schöne Licher, aber von den zwei 30-Liter-Fässern ist wohl ein nicht gerade kleiner Teil verschüttet gegangen… *ggg*

Bauchparade

Aufgestiegen trotz Übergewicht – naja, ich hab ja auch nur ein einziges Doppel mitgespielt und hier strecke ich den Bauch raus, normalerweise ist der viel dünner!

Fassweitwurf

Das erste Fass Licher ist geleert, Zeit also ein kleines Kräftemessen zu veranstalten, das da heißt: Fassweitwurf. Natürlich hab ich da einiges an Masse, was ich in den Wurf reinlegen kann… und trotzdem nicht gewonnen… 🙁

3 Liter vs. 0,3 Liter

Für den Dicken das 3-Liter-Glas, für den anderen den 0.3er Becher – so wie sich das gehört…

Und last but not least – mein Favorit, das ultimative Bild des Tages „Netzroller“:

Netzroller

Wahnsinn… wenn ich ehrlich bin, war mir das damals gar nicht so bewusst, wie fett ich eigentlich war… *kopfschüttel*

Hier ist übrigens ein aktuelleres Bild von Daniel; ein Selbstporträt.

96,97cm Bauchumfang…

… haben die deutschen Männer im Durchschnitt.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Stuttgarter Instituts für rationelle Psychologie im Auftrag des Magazins „Men’s Health“.

Mit meinen momentan rund 98cm liege ich somit trotz normalem Gewichts sogar noch darüber. Wird also Zeit, dass sich nicht nur auf der Waage noch ein bisschen was, sondern vor allem rund um meinen Bauch noch etwas tut, denn ein zu großer Bauchumfang ist alles andere als gesund:

Ab 93cm Bauchumfang besteht ein erhöhtes Risiko für Diabetes und Herzinfarkten, mehr als 102cm sollen laut den Experten sogar schon lebensgefährlich sein.

Ein Glück, dass ich schon einmal aus dem letzteren Bereich heraus bin.

Über 25 Kilogramm in knapp 10 Monaten

Nachdem mein heutiger Lauf nach 14 Tagen Pause eine einzige Katastrophe war, mache ich mich doch jetzt lieber daran, in Erinnerungen zu schwelgen und mir meine Erfolge des letzten Jahres noch einmal vor Augen zu führen.

Über 25 Kilogramm knapp 10 Monaten! 🙂

Juchhu! *freu* Yipppiiieh *stolzbin*

Ich hatte euch ja versprochen noch ein paar Statistiken zu veröffentlichen. Während ich bei den wöchentlichen Statusberichten immer nur den jeweiligen Durchschnittswert pro Woche als Punkt für die Grafik genommen habe, sind in der folgenden Darstellung die täglichen Werte aufgeführt. Die einzelnen Lücken im Graphen resultieren entweder aus einer fehlenden Waage oder aus einem stark beeinträchtigten Sehsinn bzw. Erinnerungsvermögens zum jeweiligen Zeitpunkt. 😉

Interessant dabei ist, dass sich eine Trendlinie darüber legen lässt, die fast genau bei 110kg startet und fast genau am Wiegetermin durch die 85kg geht. Die Mathematiker unter euch können ja mal die Formel herausfinden… als Tipp: ist ein Polynom 4.Grades. 😎

25 Kilogramm in gut 9 Monaten

Zurück in Deutschland

Die Feiertage sind nun rum und der Skiurlaub leider auch…

Da ich im schönen Lesachtal keinen einzigen Lauf gemacht habe und außer ein paar Abfahrten auf meinen neuen Skiern eher in der Kneipe und der Bar beim Trinken bzw. beim Verspeisen von riesengroßen Pizzen geglänzt habe, musste ich gestern nach einer endlos langen Heimfahrt (Fahrt konnte man das eigentlich bei den 20- und 40-kilometerlangen Staus nicht nennen) natürlich gleich auf die Waage.

Doch statt der vermuteten 2 bis 3 Kilogramm mehr gab’s eine positive Überraschung: 83,2kg!

Damit hätte ich auch Katrins Vermutung widerlegt, dass ich mich über die Feiertage und im Skiurlaub wieder Fett fresse. Wir hätten also auch den Wiegetermin jetzt machen können… 😛

Gewonnen!

Erst einmal frohe Weihnachten an euch alle da draußen!

Nach einer feucht-fröhlichen Wettparty bis in die frühen Morgenstunden, einem kurzen Schlaf und der anschließenden Aufräum- und Säuberungsaktion, komme ich nun endlich dazu, euch das Ergebnis der Wette zu schildern:

ICH HABE DIE ABNEHMWETTE GEWONNEN UND SEIT MÄRZ ÜBER 25 KILOGRAMM ABGENOMMEN!!! JUCHHUUUU!!!

Dass es so ausgehen würde, habe ich zwar schon seit einiger Zeit hier verkündet, aber nun die Gewissheit zu haben, dass es geklappt hat, macht mich doch richtig happy.

Ich muss sagen, dass ich auch nichts habe anbrennen lassen, denn ich stand gestern mehrfach auf der Waage und hatte da schon permanent unter 85 Kilogramm, aber um hundertprozentige Sicherheit zu bekommen, bin ich noch einmal gelaufen; knapp 2 Stunden lang bei extremer Kälte, insgesamt 20,2km.

Joggen vor dem Wiegen

(Auf den letzten Metern nach über 20 Kilometern)

Danach ging es dann unter die Dusche, noch kurz ein paar O-Töne gegeben für die Kamera und um kurz vor fünf zur Party-Location wo fast alle Wettpaten schon anwesend waren. Dort wurde natürlich von Seiten der DAGEGEN-Fraktion noch versucht, das Wettergebnis zu beeinflussen, in dem man mich füttern wollte oder mich erst dann auf die Waage gehen lassen wollte, wenn ich vorher ein Bierchen mit ihnen zusammen trinke. Ich blieb aber standhaft und um 17:20 Uhr war es dann soweit: ich stieg auf die Waage.

Wiegen vorher

(Kurze Diskussionen vor dem Wiegen)

Eigentlich wollte ich es spannend machen und in kompletter Montur anfangen. Das heißt, komplett mit Klamotten, Schuhe und die Taschen mit Handy, Schlüsselbund und Geldbeutel voll. Und immer eine Kleinigkeit weniger, wenn es noch nicht reichen sollte. Doch dazu kam es nicht, denn bereits damit kam ich auf nur 84,6kg. Ohne Handy, Schlüssel und Portemonnaie kam ich dann nur noch auf 84,0. Hätte ich also noch Jeans und Schuhe ausgezogen und mich nur in Unterhose bekleidet gewogen, dann wäre es noch viel deutlicher gewesen. Damit hat mein Wettgegner Bernd nun schon seine zweite Wette hintereinander verloren.

Wiegen Kamera Pro7

(Die Wiegeprozedur wird für einen Fernsehbeitrag für das Magazin „Galileo“ auf Pro7 festgehalten)

Dadurch, dass ich deutlich unter der geforderten Grenze war, gab es dann auch wenigstens keinerlei Diskussionen darüber, ob die Waage denn richtig ginge oder ob die Waage auch entsprechend geeicht wäre. So mussten die Gegner erkennen, dass ich es doch wirklich gepackt habe. Toll fand ich, dass alle Wettgegner brav ihre Einsätze mitgebracht haben und sich niemand gedrückt hatte, Wettschulden sind eben doch Ehrenschulden.

Übrigens: die Einsätze gingen richtig gut auf, denn es sind exakt 84 Liter Bier getrunken worden (85 Liter waren da) und vom Essen ist auch so gut wie nichts mehr übrig geblieben. Die Party endete, trotz ihres frühen Anfangs erst um kurz vor halb 4 morgens. Die längsten Partygäste waren somit knapp zwölf Stunden am Feiern; kann also so schlecht nicht gewesen sein.

Wiegen Bernd
Wiegen Katrin

(Katrin und Bernd sind faire Verlierer und gratulieren mir zu meinem Erfolg)

Im neuen Jahr werde ich nochmal ein paar Statistiken hier veröffentlichen, jetzt wird erst einmal Weihnachten gefeiert und dann geht es ab in den Skiurlaub.

Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!