Galileo-Beitrag über die Abnehmwette

Als ich am 3.März 2007 die Wette abschloss, ahnte ich nicht, was das für Folgen haben würde. Dass ich nun 25 Kilogramm leichter sein würde, das hätte ich mir ja noch denken können, dass ich aber in der Zwischenzeit auch beim Ironman in Frankfurt erfolgreich mitgemacht habe und dabei auch noch während meiner kompletten Vorbereitungszeit von einem Fernsehteam begleitet wurde, das war zum Zeitpunkt des Wettabschlusses noch nicht absehbar. Doch die TV-Redaktion war nicht nur an meiner Ultratriathlon-Teilnahme interessiert, sondern auch an der Abnehmwette.

Heute kommt der Beitrag nun zum ersten Mal im Fernsehen; um 19:10 Uhr auf ProSieben im Wissensmagazin „Galileo“. Wer also das Blog hier verfolgt hat und somit auch meinen Weg vom 110kg-Mann zum Normalgewichtigen und mich sowie die anderen beteiligten gerne mal „live“ sehen möchte, der sollte also einschalten und sich ein wenig Zeit mitbringen. Denn der TV-Bericht wird eine Länge von 22:30min haben, was wohl Rekord für Galileo in diesem Jahr sein dürfte, denn normalerweise sind Berichte dort nicht ganz so lange.

Wer den Bericht verpasst hat, der kann ihn die nächsten 7 Tage nochmal online ansehen.

96,97cm Bauchumfang…

… haben die deutschen Männer im Durchschnitt.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Stuttgarter Instituts für rationelle Psychologie im Auftrag des Magazins „Men’s Health“.

Mit meinen momentan rund 98cm liege ich somit trotz normalem Gewichts sogar noch darüber. Wird also Zeit, dass sich nicht nur auf der Waage noch ein bisschen was, sondern vor allem rund um meinen Bauch noch etwas tut, denn ein zu großer Bauchumfang ist alles andere als gesund:

Ab 93cm Bauchumfang besteht ein erhöhtes Risiko für Diabetes und Herzinfarkten, mehr als 102cm sollen laut den Experten sogar schon lebensgefährlich sein.

Ein Glück, dass ich schon einmal aus dem letzteren Bereich heraus bin.

Über 25 Kilogramm in knapp 10 Monaten

Nachdem mein heutiger Lauf nach 14 Tagen Pause eine einzige Katastrophe war, mache ich mich doch jetzt lieber daran, in Erinnerungen zu schwelgen und mir meine Erfolge des letzten Jahres noch einmal vor Augen zu führen.

Über 25 Kilogramm knapp 10 Monaten! 🙂

Juchhu! *freu* Yipppiiieh *stolzbin*

Ich hatte euch ja versprochen noch ein paar Statistiken zu veröffentlichen. Während ich bei den wöchentlichen Statusberichten immer nur den jeweiligen Durchschnittswert pro Woche als Punkt für die Grafik genommen habe, sind in der folgenden Darstellung die täglichen Werte aufgeführt. Die einzelnen Lücken im Graphen resultieren entweder aus einer fehlenden Waage oder aus einem stark beeinträchtigten Sehsinn bzw. Erinnerungsvermögens zum jeweiligen Zeitpunkt. 😉

Interessant dabei ist, dass sich eine Trendlinie darüber legen lässt, die fast genau bei 110kg startet und fast genau am Wiegetermin durch die 85kg geht. Die Mathematiker unter euch können ja mal die Formel herausfinden… als Tipp: ist ein Polynom 4.Grades. 😎

25 Kilogramm in gut 9 Monaten

Zurück in Deutschland

Die Feiertage sind nun rum und der Skiurlaub leider auch…

Da ich im schönen Lesachtal keinen einzigen Lauf gemacht habe und außer ein paar Abfahrten auf meinen neuen Skiern eher in der Kneipe und der Bar beim Trinken bzw. beim Verspeisen von riesengroßen Pizzen geglänzt habe, musste ich gestern nach einer endlos langen Heimfahrt (Fahrt konnte man das eigentlich bei den 20- und 40-kilometerlangen Staus nicht nennen) natürlich gleich auf die Waage.

Doch statt der vermuteten 2 bis 3 Kilogramm mehr gab’s eine positive Überraschung: 83,2kg!

Damit hätte ich auch Katrins Vermutung widerlegt, dass ich mich über die Feiertage und im Skiurlaub wieder Fett fresse. Wir hätten also auch den Wiegetermin jetzt machen können… 😛

Countdown

In gut 5 Stunden werde ich auf die Waage steigen und deshalb wird es nun Zeit für ein letztes Posting.

Da ich ja hier schon im Blog seit Tagen einen Sieg verkünde und mir hundertprozentig sicher bin, dass ich beim Wiegen unter der Marke von 85,0 Kilogramm bleiben werde, habe ich mich gestern Abend auf der Feier bei uns zuhause nicht zurückgehalten, sondern ordentlich mitgefeiert.

Das heißt, ich habe etliche Weizenbierchen und ein paar Red Bull mit Wodka bzw. mit Jägermeister getrunken sowie beim scharfen mexikanischen Hackfleischtopf mit vier Tellern über den Abend verteilt mal so richtig zugeschlagen. Aber da scharfes Essen nicht nur gegen Viren hilft (meint zumindest Christian) sondern auch, wie Wissenschaftler herausgefunden haben, schlank macht, dürften die vier Teller eher förderlich sein für den Wettgewinn als hinderlich, oder?! Außerdem habe ich das Chili-Zeugs, was zwei Gäste in der Basis-Version schon als „Körperverletzung“ bezeichnet haben, nochmal etwas mit vier bis fünf Tröpfchen pro Teller von diesem herrlichen Extrakt nachgewürzt.

Nach der fröhlichen Feierei hat die Waage allerdings 85,6kg angezeigt. Doch ich lieben Dagegen-Wetter, ihr baucht gar keine neue Hoffnung zu schöpfen, denn soeben war ich wieder deutlich unter der 85er Marke! Und ich gehe nachher noch zweieinhalb Stunden laufen… zumindest habe ich es vor…

Körperfettanteil

Ich bin gerade beim Aufräumen meines Schreibtisches über den Ausdruck gestolpert, den ich bei meiner letzten Körperfettmessung bekommen habe. Als ich den dann zu den anderen Messungen legen wollte, habe ich mir die natürlich noch einmal angeschaut und da die aktuellen Entwicklungen kurz vor Ende der Wette gar nicht so rosig sind, will ich mir mal kurz selbst noch Mut machen, in dem ich mir vor Augen führe, was ich so alles vollbracht habe, in den letzten Wochen und Monaten.

Die erste Körperfettmessung erfolgte am 8.Mai 2007. Zu diesem Zeitpunkt lief die Wette schon über zwei Monate und ich hatte sogar schon stolze 13kg an Körpergewicht verloren. Trotzdem lieferte mir das Körperfettmessgerät einen Fettanteil von 25,8%. Bei dem damaligen Körpergewicht von 97kg entsprach das also 25,1 Kilogramm pure Fettmasse. Krass oder?

Die zweite Messung meines Körperfettanteils war dann zweieinhalb Monate später. Der Gewichtsverlust betrug gerade einmal vier Kilogramm, allerdings kamen diese laut der Messung zu 100% aus meinen Fettpölsterchen. Fettmasse somit 21,1kg, der Fettanteil bei 22,7%.

Die dritte Körperfettmessung fand dann am 31.August im Rahmen des medizinischen Checks vor der Kamera statt und auch hier wurde der Fettanteil geringer. Mein Gewicht betrug zu diesem Zeitpunkt 91kg und die Fettmasse 20,2kg, was einem Fettanteil von 22,2% entsprach. Wieder 900 Gramm weniger Fett auf den Rippen bei 2kg Gewichtsverlust insgesamt.

Die letzte Messung erfolgte knapp drei Monate später am 22.November. Hier kam ich bei einem Gewicht von 86kg auf gerade einmal 16,9kg Fett, also einem Anteil von 19,6%.

Wenn ich nun mein erstes Ergebnis mit dem letzten vergleiche, dann kann ich wirklich stolz sein, denn in der Zeit habe ich 11kg an Körpergewicht verloren und davon kamen stolze 8,2kg aus meiner Fettmasse!

Normalerweise ist es nämlich so, dass viele, die eine Diät machen und abspecken nicht nur Körperfett verlieren, sondern auch Flüssigkeit und vor allem auch Muskeln abbauen. Das Gewicht wird dann weniger, aber der Fettanteil bleibt in der Regel gleich. Soll heißen: wenn man Gewicht verliert und gleichzeitig seinen Fettanteil verringert, ist das quasi doppelt so gut.

So genug der Lobhudelei auf mich selbst, der Gang auf die Waage wird mich gleich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. 😕

Oh Oh – Wird’s nun doch eng?

Eigentlich lief in den letzten Wochen alles perfekt: das Gewicht wurde immer weniger und am letzten Freitag war ich zum allererstens Mal abends beim Wiegen mit 84,6kg schon unter der geforderten Marke von 85,0 Kilogramm.

Auch am Samstag sollte eigentlich alles wieder sehr gut laufen, denn mittags war ich eine Stunde lang joggen, danach eine Stunde lang auf dem Ergometer und direkt im Anschluss noch einmal eine Stunde im Fitness-Studio beim Krafttraining. Einige tausend Kalorien verbrannt; beste Voraussetzungen also, doch dann…

… dann kam zuallererst einmal eine ordentlich belegte selbstgemachte Pizza als nötige Unterlage für die Weihnachtsfeier meines Fußballvereins. Was ich nicht wusste, dort gab’s auch was zu Essen, nämlich ein großes Buffet. Die Pizza hätte ich mir also sparen können und da es beim Huber -dort wurde gefeiert- einfach immer sensationell gut schmeckt, habe ich mir noch einen großen Teller mit Frikadelle, Kroketten und Gemüse aufgeladen und gegessen. Einfach weil’s wunderbar geschmeckt hat, nicht weil ich Hunger hatte. Außerdem gab’s danach jede Menge Gerstensaft zu trinken… auch da habe ich ordentlich zugelangt, obwohl nicht wirklich Durst vorhanden war. 😉 Den Mitternachtssnack mit ein paar Mettbröttchen ließ ich mir auch nicht nehmen…

So war es kein Wunder, dass die Waage mir wieder ein Gewicht anzeigte, das gar nicht in meinen Plan passte. Denn zum allerersten Mal seit Wettbeginn zeigte mir die Waage mehr an, als sie eigentlich sollte. Um im Plan zu sein, hätte sie 86,2kg anzeigen müssen, es blinkte allerdings eine 86,3kg auf.

Und obwohl ich die letzten beiden Tage wieder ordentlich Sport getrieben habe, waren es gestern Abend sogar 86,4kg. Mittlerweile sogar 400 Gramm über dem Soll-Wert.

Wird es nun doch ein Fotofinish? Müssen nun doch alle Wettpaten vorsorglich ihre Einsätze am 23.12. mitbringen? Fragen über Fragen… 😕

Ich glaub, ich gehe jetzt erst einmal laufen, obwohl es nicht auf meinem Trainingsplan steht…

Mein Körperfettanteil

Heute habe ich zum letzten Mal vor dem offiziellen Ende der Abnehmwette meinen Körperfettanteil messen lassen und wie bisher jedesmal wurden meine Werte immer besser.

Waren es im Mai noch 25,8% Körperfett bzw. 25,3 Kilogramm pure Fettmasse, so sind es jetzt „nur“ noch 19,6% bzw. 16,9kg Fett. Seit meiner ersten Messung habe ich 11 Kilogramm von meinem Gesamtgewicht abgenommen, davon waren stolze 8,2kg Fett.

Dass der Fettanteil bei sinkendem Gesamtgewicht auch noch fällt ist übrigens gar nicht mal so üblich und somit deutlich höher zu bewerten, denn die meisten Abnehmwilligen nehmen zwar am Gesamtgewicht ab, der Körperfettanteil bleibt aber erst einmal gleich bzw. steigt sogar manchmal leicht an.

Übrigens: der aktuelle Anteil liegt für mein Alter im mittleren Bereich, wenn es noch ein klein wenig besser werden würde, dann komme ich sogar in den guten Bereich rein. Ich denke, das werde ich in den nächsten Monaten mit Sicherheit auch noch schaffen.

Nach meinem gestrigen (Abend-)Tiefstwert auf meiner Waage (85,6kg) kann nun das offizielle Wiegen kommen, ich werde siegen… 🙂

Rückschläge

Vor ein paar Tagen hatte ich noch stolz berichtet, dass ich nach einem einstündigen Lauf mit 84,4kg das für den Wettgewinn nötige Zielgewicht erreicht habe und auch der Statusbericht der letzten Woche machte mit niedrigen Werten in der zweiten Wochenhälfte eigentlich Hoffnung auf einen sicheren Wettsieg.

Doch nun geht es scheinbar wieder bergauf mit meinen Kilos; so brachte ich gestern Abend wieder sage und schreibe 88,3kg auf die Waage.

Woher das nun kommt, möchte ich gerne mal wissen, denn mehr als sonst esse ich nun einmal nicht und weniger Sport mache ich auch nicht, ganz im Gegenteil. Ich könnte ja jetzt alles darauf schieben, dass ich in der Woche ca. 4 bis 5 Stunden Krafttraining mache und damit mein vieles Fett in Muskeln umwandle, aber wenn ich mir meinen Bauch angucke, kann das auch nicht sein…

Fragen über Fragen… ich bin momentan ein wenig ratlos!?!?!?
Sollte der sicher geglaubte Sieg doch noch gefährdet sein?

Die Kilos werden weniger, aber…

… der Bauch bleibt!

So ein Mist… jetzt habe ich doch schon fast die geforderten 25 Kilogramm abgenommen, trotzdem trage ich immer noch einen Haufen Fett in meinem Bauch vor mir her. Irgendwie will der blöde Kerl nicht weniger werden.

Gestartet bin ich bei 110kg mit einem Bauchumfang von 117cm. Anfangs purzelten nicht nur die Kilos, sondern der Bauchumfang verkürzte sich auch mit jedem gefallenen Kilo um fast einen ganzen Zentimeter. Nach den ersten 15kg hatte ich dann auch schon 14cm weniger. Doch jetzt scheint das alles ins Stocken geraten zu sein, denn nach meinen weiteren 7,5kg Gewichtsverlust schrumpfte der Bauchumfang nun um 3,5cm auf immer noch stolze 99,5cm. Eigentlich immer noch viel zu viel, denn laut Wikipedia gilt bei einem Mann ein Bauchumfang von über 94cm als erhöht…

Ich bin mal gespannt, wie sich das noch weiterentwickelt, momentan sehe ich aber meines Erachtens etwas unförmig aus. Die Beine sind relativ gut trainiert und man kann die Muskeln zum Teil deutlich sehen, dann kommt die Killerplauze, die mich wie ein Rettungsring umgibt und alles was drüber ist, hat momentan weder Muskeln noch viel Fett und sieht damit nicht gerade gesund aus… 😕

Vielleicht hilft das Krafttraining, was ich momentan zusätzlich mache, um ein wenig Form reinzubringen…

Apropos „Bauch“, da ich schon oft gefragt wurde: das oben in der Titelleiste ist NICHT mein Bauch! Es handelt sich dabei um ein gekauftes Fotos, also hab ich keine Ahnung wessen Bäuchlein das ist. 😉