Weniger Laufen

Das zumindest steht auf meinem neuen Trainingsplan, den ich jetzt bis Weihnachten durchzuziehen habe. Im Gegensatz zu den letzten sechs Wochen, in denen ich ausschließlich am Laufen war, werden in nächster Zeit auch noch die zwei anderen Disziplinen eingebaut, nämlich Schwimmen und Rad fahren.

Auf dem Plan stehen in den nächsten drei Wochen nur 2 Stunden Laufen pro Woche, erst dann darf ich wieder eine Woche lang Gas geben mit 6 Stunden, wobei ein langer Lauf dabei sein wird. Was mich wirklich freut, ist, dass mein neuer Laktattest etwas besser ausgefallen ist und ich nun andere Pulsbereiche bekommen habe, in denen ich trainieren soll. Das heißt, ich darf wieder schneller laufen und die Kilometerzeiten dürften dann auch wieder vorzeigbarer sein… 🙂

Außerdem steht noch jede Menge Krafttraining an, was ich eigentlich überhaupt nicht leiden kann. Ich bin lieber draußen im Freien als in irgendwelchen Mucki-Buden Gewichte zu stemmen; aber was sein muss, das muss eben sein, sonst brauche ich nächstes Jahr in Frankfurt gar nicht erst anzutreten.

Da es sich bei den ganzen Trainingseinheiten ja um die Vorbereitung auf den Ironman Frankfurt handelt, werde ich das ganze mehr in meinen Ironman Blog unter www.ironseo.de verlagern und mich hier dann natürlich ausschließlich auf die Entwicklung bei meinem Gewicht beschränken… aber ein paar Highlights beim Joggen werde ich hier schon weiterhin aufzählen… 😉

Abnehmwette vs. Ironman-Vorbereitung

Aufgrund meines momentan wieder steigenden Gewichts und der Tatsache, dass mein Wettgegner Bernd meinte, er würde die Wette auf jeden Fall verlieren, da ich ja wegen meiner Ironman-Vorbereitung richtig häufig trainiere und somit ordentlich Kalorien verbrenne, will ich euch mal sagen, dass das soooo nicht ganz richtig ist…

Eigentlich sind krasses Abnehmen und Vorbereitung für einen Ultratriathlon nicht wirklich miteinander zu vereinbaren.

Uwe vom Institut für Sporternährung hat es mir so erklärt: beim Training, welches natürlich mit unzähligen Stunden auf dem Rad oder in den Laufschuhen verbunden ist, verbrennt man ordentlich Kalorien. Allerdings muss man diese Kalorien möglichst sofort wieder draufpacken, damit man sich entsprechend schnell wieder regeneriert und somit auch am nächsten Tag wieder trainieren kann.

Will man hingegen abnehmen, muss man weniger Kalorien in sich hereinstopfen, als man verbraucht. Für den Körper bedeutet das allerdings Stress. Somit ist jede Diät auch eine Belastung für den Körper. Außerdem muss er sehen, woher er die geforderte Ernergie nimmt, beispielsweise aus den Muskeln, aus dem Immunsystem oder (idealerweise) aus den Fettreserven.

Macht man nun beides zusammen ist die Belastung für den Körper doppelt vorhanden, auf der einen Seite die extrem langen Läufe und Fahrten und auf der anderen Seite der Stress mit den zu wenig zugeführten Kalorien. Außerdem kann es , wenn man nicht noch auf die richtige Ernährung achtet, dazu kommen, dass Muskeln abgebaut werden und das Immunsystem geschwächt wird. Weniger Muskeln sind natürlich auch wieder nicht ideal für das Finishen beim Ironman und ständige Krankheiten werfen einen auch wieder beim Training zurück.

Lange Rede kurzer Sinn, meine beiden Vorhaben miteinander zu vereinen wird also zu einer Gratwanderung und nicht, wie Bernd meint, dazu führen, dass ich die Wette haushoch gewinne.

Das werde ich nämlich mit Sicherheit nicht tun…

Es sind noch ca. 7 Kilogramm die für den Wettgewinn herunter müssen, also noch ca. 1,75kg pro Monat und das werde ich versuchen, auch so knapp hinzubekommen. Und am Tag der Entscheidung kann man ja immer noch ein wenig tricksen, damit die Waage, wenn es darauf ankommt, auch den richtigen Wert anzeigt. 😉

@Uwe: ich hoffe, ich habe das, was du mir erzählt hast, fehlerfrei wiedergegeben. Falls nicht, einfach in den Kommentaren ergänzen… Merci… 😉

Typisierung

Alpha-Trinker

  • Alpha-Trinker können als Erleichterungstrinker beschrieben werden.
  • Der Alpha-Trinker versucht mit Alkohol Probleme zu lösen.
  • Die Alkoholabhängigkeit ist langsam fortschreitend.
  • Der Alkoholkonsum kann einigermaßen unter Kontrolle gehalten werden.

Beta-Trinker

  • Beta-Trinker sind typische Gelegenheitstrinker.
  • Bei Ihnen besteht keine direkte Abhängigkeit.
  • Allerdings sind hier Folgekrankheiten (Leberschäden, Gastritis u.a) aufzufinden.

Gamma-Trinker

  • Gamma-Trinker bezeichnet eine sowohl seelische als auch körperliche Abhängigkeit.
  • Bei einem Gamma-Trinker besteht keinerlei Kontrolle über den Alkoholkonsum.

Delta-Trinker

  • Delta-Trinker kann man als „Spiegeltrinker“ bezeichnen.
  • Der Alkoholkonsum kann relativ lange unter Kontrolle gehalten werden.
  • Die Abhängigkeit besteht eher körperlich als seelisch.

Epsilon-Trinker

  • Epsilon-Trinker werden typischerweise als Quartalssäufer bezeichnet.
  • Nach wochenlanger Abstinenz kommt es zu tagelangem völlig unkontrollierten Alkoholkonsum.

Gewichtsreduzierung einmal anders

Ich hab zwar keine Ahnung, wie Katrin in ihrem Kommentar darauf kommt, dass ich die 25kg mit dem Ausscheiden von Wasser abnehmen will, aber ich denke, das dürfte jedem klar sein, dass das nicht mein Ansinnen ist.

Ich hab übrigens jede Menge Tricks auf Lager, wie ich mein Gewicht schneller reduzieren kann. Heute habe ich einen davon ausprobiert. Ob es was gebracht hat, werde ich allerdings erst heute Abend nach dem Gang auf die Waage sehen können.

Nun zum Trick: ich war bei Mama im Friseursalon und hab mir die Haare schneiden lassen. Dürften zwar keine Kilos sein, die es weniger sind, aber immerhin ein paar Gramm. Falls es zum Schluss eng werden sollte, kommen halt alle Haare ab… 😉

Hier bin ich dabei…

Haare schneiden um Gewicht abzunehmen

Na, wie viel Gramm werden das wohl sein?

Wie viel Gramm Haare sind das wohl?

Keine gute Idee: die Chili-Diät

Nachdem mich Meffe gestern darüber informiert hatte, dass Chili gesund ist und vor allem schlank macht, dachte ich mir, ich könne eine Art Chili-Diät starten.

Deshalb war die Pizza mit scharfen Peperoni (die enthalten natürlich auch den gleichen Scharfstoff „Capsaicin“ wie die Chilischoten, der für das Töten der Fettzellen verantwortlich ist) übersät. Und auch am Abend habe ich mir dann noch in meinen Salatmix ein paar Peperoni arabiata reingeschnibbelt.

Keine gute Idee! Es rächt sich schon den ganzen Morgen! 😕

82,5 Gramm pro Tag

25 Kilo in 303 Tagen hört sich viel an (ist ja auch nicht gerade wenig) aber auf die Monate verteilt, sind das „nur“ zweieinhalb Kilogramm pro Monat.

Rechnet man das Ganze auf einen Tag um, kommt man auf ein klein bisschen mehr als 82,5 Gramm pro Tag. Da ich gerade bei Wikipedia gelesen habe, dass in meinem Fettgewebe rund 7 kcal. pro Gramm stecken, müsste ich demnach jeden Tag 577 Kalorien mehr verbrauchen, als ich mit Essen und Trinken in mich reinstecke…

Vielleicht kann ja „Dr.Renz“ als alter Biologe mal kurz kommentieren, ob meine Rechnungen so richtig sind…

Wenn ich also jeden Tag rund 50 Minuten jogge, müsste das ja problemlos hinhauen, ohne dass ich viel weniger esse, als vorher… aber damit es noch sicherer klappt, werde ich mal meine ganzen Pizza- und Hamburger-Eskapaden in der Isoletta und in der Bauernstube etwas zurückschrauben… Und das Weizenbier gemischt mit Cola wird dann wohl auch nicht mehr mein Lieblingsgetränk bleiben können…