Saisonplanung 2011

Gute zwei Monate lang gab es jetzt keinen Blogbeitrag mehr, was in erster Linie daran lag, dass ich sportlich gesehen richtig faul war und es deshalb nicht wirklich was interessantes zu berichten gab. Gerade einmal zwei Laufeinheiten brachte ich im Dezember zustande mit jeweils 9km Länge, hinzu kamen noch zwei Einheiten mit je 30min auf der Rolle, länger habe ich es dort nicht ausgehalten.

Nicht wirklich viel… die Form ist dahin, der Bauch ist wieder dicker geworden und die Waage zeigt ebenfalls wieder mehr an. Aber das ist irgendwie normal bei mir in der dunklen Jahreszeit und da ich aus den letzten Jahren weiß, dass das im Frühjahr auch alles wieder in die richtige Richtung geht, mache ich mir keine weiteren Gedanken darüber.

Viel eher darüber, was ich in diesem neuen Jahr so machen soll. Mein langfristiges Ziel habe ich ja schon verkündet, nun heißt es, darüber nachzudenken, wie ich das auch wirklich erreichen kann und was liegt da näher, als mich auf meine beiden schlechten Disziplinen zu konzentrieren, dem Schwimmen und dem Laufen.

Laufen, Laufen, Laufen…

2011 wird in erster Linie ein Laufjahr werden mit dem Saison-Höhepunkt am 30.Oktober beim Frankfurt Marathon. Natürlich werde ich auch ein bisschen Rad fahren und auch ein, zwei kleine Triathlon-Wettkämpfe mitmachen, aber in erster Linie will ich schauen, dass ich beim Laufen schneller werde und dass ich beim Schwimmen endlich eine gescheite Wasserlage hinbekomme und mit meinen Beinen auch was anfangen kann und nicht mehr nur mit dem Armen durch’s Wasser robbe.

Also Ziele für 2011:

Ach ja und Triathlon-Fotografie-technisch habe ich im Sommer noch etwas geplant, wofür ich auch ein paar Freiwillige gebrauchen könnte. Da werde ich mich aber nochmal melden. 😉

Triathlon ist ein teurer Sport!

Fragt mich nicht warum, aber ich habe mal einen Kassensturz gemacht bzw. mir mal meine Ausgaben aus 2008 und aus 2010 angeschaut.

Das ist ja echt der Hammer, was da an Kohle drauf geht! 😯

Laut meinen Aufzeichnungen habe ich den zwei Jahren, in denen ich beim Ironman mitgemacht habe, insgesamt

  • mehr als 10.700,- EUR

ausgegeben!

Natürlich ist das Geld nicht komplett weg, sondern steht bzw. liegt noch in irgendeiner Form bei mir herum, sei es als Carbon-Rad, sei es als Trainingsrad, als Sportcomputer oder als Neoprenanzug, etc. – aber selbst wenn man die Dinge herausrechnet, die ich noch habe und auch noch verwenden kann und nur das aufsummiert, was wirklich für immer verloren ist, dann kommen immer noch über 5.200,- EUR zusammen, also nicht ganz die Hälfte. Gut, ein größerer Posten von rund 1.200,- dabei war nicht ganz so geplant, nämlich der Crash meines Fahrrads, aber auch der Rest mit Startgebühren, Laufschuhen, Eintrittsgelder für Schwimmbad und vielen Kleinigkeiten mehr läppert sich dann doch recht schnell zusammen.

Der reale Verlust wird natürlich irgendwo in der Mitte zwischen den beiden Zahlen liegen, denn die Gegenstände nutzen sich ja ab und bei einem Verkauf würde ich natürlich nicht den Preis bekommen, den ich selbst bezahlt habe. Aber selbst wenn wir bei der niedrigsten Zahl bleiben sind das noch 2.600 EUR pro Saison oder anders gesagt, rund 217,- EUR pro Monat, die ich von meinem Gehalt in den Triathlon-Sport investiert habe.

Etwas zu viel für meinen Geschmack (aber sowas bekommt man ja meist „im Eifer des Gefechts“ nicht ganz so mit). Das alleine ist ja wohl mal Grund genug, ein paar Jahre zu pausieren, oder?!

Suchanfragen im April

Nachdem ich bei Bernd im Blog diesen Artikel gelesen hatte, musste ich natürlich gleich einmal nachschauen, über welche Suchanfragen denn meine Besucher so kommen.

Hier die besten Fragen, die man Google gestellt hat:

  • Was bekommt man, wenn man den Ironman gewinnt?
    Kommt drauf an, welchen Ironman. In Frankfurt gibt es eine Medaille, ein Handtuch, ein paar Blumen und ein bisschen Geld gibt es natürlich auch noch, nämlich 16.000 US-Dollar. Ein Teil davon darf man dann am nächsten Tag wieder mitbringen, um sich ein Ticket für Hawaii zu besorgen, das darf man nämlich als Sieger auch.
  • Wie geht Rennrad fahren?
    Auf das Rad steigen, Gleichgewicht halten und treten?! Also wie normales Rad fahren auch… oder macht man beim Rennrad fahren so viel anders?!
  • Welchen Polar für Triathlon?
    Polar?! Nix Polar…. Garmin! 😉
  • In welchem Land fand der erste Ironman statt?
    Ist sowas nicht Allgemeinbildung?
  • 39987,5 km² ist wie groß?
    Gegenfrage: wie kommt man gerade auf eine solche Zahl? Und vor allem: was soll Google da antworten? Vielleicht: so groß, wie Hessen und Sachsen zusammen?!

Aber auch einzelne Suchbegriffe und Kombinationen sind erwähnenswert:

  • Ironman Frankfurt 5 km länger
    Tja, leider… für alle mit einem Zeitziel voll gemein… 😥
  • Wassertemperatur Waldsee Langen
    Ist doch jetzt noch völlig uninteressant. Wird aber vielleicht wieder kurz vorm Wettkampf spannend
  • Triathlon Einteiler geil
    Wie ist das jetzt gemeint?
  • Ich vertraue meinem Knie nicht
    Hmmm…. schlecht, aber da weiß ich auch keinen Rat und ob da wirklich Google helfen kann, wage ich auch zu bezweifeln.
  • ironsep
    Nein, nicht „ironsep“, sondern „ironseo“…. (übrigens auch nicht „irenseo“)

Aber der absolute Hammer finde ich ja folgenden Suchbegriff:

  • block irion men

Sollte damit wirklich „Ironman Blog“ gemeint sein, dann meinen allergrößten Respekt für die Eingabe dieses Begriffs. Denn viel mehr Fehler lassen sich da wohl nicht unterbringen. 😈

Staubteufel

Das ist wieder typisch, da nimmt man einmal nicht wie sonst, sein iPhone und seine Kompaktkamera mit auf die Radtour, schon bekommt man etwas besonderes zu sehen: einen Staubteufel.

Das ist ein kleiner Luftwirbel, der sich über dem Boden bilden kann und der dann Staub, Sand, Heu o.ä. aufwirbelt. Auf dem oben verlinkten Wikipedia-Artikel gibt es auch ein Beispielvideo zu sehen, mehr natürlich bei Youtube.

Doch zurück zu meiner Beobachtung:

Ich war gerade auf der Landstraße zwischen Berstadt und Wohnbach mit dem Rad unterwegs, als ich den Luftwirbel links im Feld direkt vor dem Ortseingang in Wohnbach sah. Das Ding hatte ca. 1-2m Durchmesser und war etwa 5 bis 6m hoch und hat sich nicht von der Stelle bewegt. Dumm, wie gesagt, dass ich keinen Foto dabei hatte, denn genug Zeit für Aufnahmen hätte ich gehabt. Nachdem ich vom Rad abgestiegen war, hat sich der Staubteufel noch eine gute Minute lang gehalten.

Schon lange her, dass ich das letzte Mal so ein Schauspiel beobachten konnte: letztmalig vor unzähligen Jahren auf dem Tennisplatz. Damals war der Wirbel aber deutlich kleiner und kurzlebiger.

Der dritte Jahrestag

Heute ist der 3.März 2010.

Das heißt, heute vor exakt drei Jahren hat alles angefangen. Die Story dürfte ja jedem Leser hier mittlerweile nur zu gut bekannt sein und ich möchte sie deshalb auch nicht nochmal erzählen, aber trotzdem schwelge ich heute mal ein wenig in Erinnerung:

Ich denke zurück an diese Geburtstagsparty, auf der ich in Bierlaune die Abnehmwette eingegangen bin. An diesem Abend haben schon nicht sehr viele daran geglaubt, dass ich die Abnehmwette überhaupt gewinne. Wer hätte zu diesem Zeitpunkt dann noch gedacht, dass ich danach erfolgreich an einem Ironman-Wettkampf mitmache, geschweige denn, dass ich das Ganze sogar nochmal wiederholen will? Wahrscheinlich niemand, am wenigsten ich selbst.

Aber es ist ja zum Glück so gekommen, wobei man das „zum Glück“ auch relativieren muss, das dürfte nicht jeder so sehen wie ich. Nicht ganz so erfreut sind da nämlich spw. die Eltern, die Angst um „ihren Bub“ haben, wenn der wieder über 10 Stunden am Stück Sport treiben will oder die Frau, die zwar die zweite Langdistanz genehmigt hat und eigentlich weiß, was auf sie zukommt, aber mit Sicherheit trotzdem wieder das ein oder andere Mal meckern wird, wenn ich das komplette Wochenende radelnd oder zu Fuß unterwegs bin und/oder die ein oder andere Familienfeier schwänze.

Ich sage zwar jetzt schon zu ihr, dass das vorerst meine letzte Langdistanz sein wird, und sie dann erst einmal eine Weile Ruhe davor hat, aber irgendwie will sie nicht so recht daran glauben und meint nur: „Jaja, ich erinnere dich dann am 5.Juli dran, wenn du dich schon wieder anmelden willst…“

Schaun mer mal, vielleicht kann ich den heutigen Post in einem Jahr wieder recyclen und nur die Überschrift ändern. 😀

PS: noch exakt 123 Tage bis zum Start…

Die Probleme eines (Iron)SEO

Heute mal zur Abwechslung kein Sportthema, aber eines, mit dem das Blog hier auch zu tun hat, nämlich mit „SEO„. Wie ihr wisst, mache ich ja Suchmaschinenoptimierung, das heißt, ich sorge eigentlich dafür, dass Websites in der Gunst von Google steigen und bei vielen Begriffen vorne gelistet werden.

Eigentlich…

Das Dumme an der ganzen Geschichte ist aber, dass es mit diesem Blog hier nicht (mehr) funktioniert. Es hat sich nämlich inzwischen fast vollständig aus den Suchergebnissen verabschiedet und das, obwohl es eigentlich -bis auf die ersten paar Links- natürlich aufgebaut wurde. Eigentlich sollte das Blog also gut ranken, tut es aber nicht, es hängt in irgendeinem Filter fest und ich weiß beim besten Willen nicht warum.

„Ist doch egal!“ werdet ihr wohl sagen und damit habt ihr ja auch recht. Es freut mich, dass das Blog auch ganz ohne Suchmaschinentraffic auskommt und ihr es immer wieder besucht, kommentiert und verlinkt. Dafür möchte ich euch auch danken und deshalb schreibe ich ja auch regelmäßig.

Trotzdem, es fuchst mich natürlich, dass gerade dieses Blog hier, wo auch noch „SEO“ im Domainname steht, von Google nicht geliebt wird. Ich habe mir das jetzt fast eineinhalb Jahre angeschaut und nun ist Schluss… 😉

Fehleranalyse

Alles OK? Zumindest auf den ersten Blick!

Auf den ersten Blick scheint alles O.K. zu sein: eine Abfrage nach dem Keyword „ironseo“ lässt einen dieses Blog finden, sogar mit direkten Deeplinks zu wichtigen Unterseiten, den sogenannten Site-Links. Auch wer sich mal vertippt hat und nach „irenseo“ gesucht hat (gibt es wirklich einige, denen das passiert), der wird von Google sogar korrigiert. Das heißt, Google ist das Wort „ironseo“ bekannt und mein Blog gilt als die beste Seite dafür, so weit so gut.

Schaut man sich mit einer Site-Abfrage an, wie viele Seiten Google von diesem Blog kennt, so kommt man auf derzeit 500 einzelnen Seiten. Das dürfen zumindest alle Postings, alle statischen Seiten sowie einige Kategorie- und Archivseiten sein, also so ziemlich jede, die hier im Blog existiert.

Auch dass diese Domain in den Suchergebnissen ständig den Zusatz „vor x Stunden gefunden“ trägt, ist ein Zeichen dafür, dass die Suchroboter von Google sehr oft in dem Blog vorbeischauen.

Hier mal ein Screenshot von der „irenseo“-Suche, der so ziemlich alles zeigt, was ich eben geschrieben habe:

 

Der zweite Blick zeigt die Misere

Das war aber auch schon alles, was es positiv zu berichten gab, denn außer bei ein paar ausgewählten zweier Keyword-Kombinationen, ist das Blog hier nur bei Abfragen zu finden, die nicht viel gesucht werden und bei denen eine Vielzahl von Keywords verwendet wurde. Bei allen Suchen, die ein größeres Volumen aufweisen können, sucht man das Ironseo-Blog vergebens.

Das war übrigens nicht immer so, eine ganze Weile lang war es bei etlichen relativ häufig gesuchten Single-Keywords zu finden, zwar nicht zwingend auf Seite 1, dafür aber auf den folgenden Seiten. Nun taucht es gar nicht mehr auf!

Hier mal eine Grafik für das Keyword „IRONMAN“; die historischen Daten kommen aus der Sistrix-Toolbox:

Der Absturz bei zweier Kombis, wie beispielsweise „IRONMAN Frankfurt“ kam kurze Zeit später. Die Daten liegen erst ab Dezember 2008 vor, als Erklärung für die Lücke am Anfang (da war ich übrigens sogar noch in den Top10):

Genauso sieht es bei einer ganzen Reihe von weiteren Keywords aus…

Ein weiterer Punkt ist der, dass neue Beiträge nicht, wie bei anderen Blogs, innerhalb von wenigen Minuten in den Suchergebnissen zu finden sind; obwohl die Startseite ja mehrmals täglich besucht wird, ein RSS-Feed vorhanden ist und auch ein Ping an Google nach der Veröffentlichung gesendet wird. Schaut man sich die Site-Abfrage-Ergebnisse sortiert nach Datum an, so sieht man, dass der letzte Blogbeitrag, der mit Datum indexiert wurde, von September 2008 ist, dabei habe ich doch seitdem einige weitere Postings geschrieben…

Fazit: die Domain muss in einem Filter drin sein, denn sie wird nicht dort gelistet, wo sie eigentlich hingehört.

Versuch, dem Filter zu entkommen

Die Frage, die ich mir die ganze Zeit stelle, ist: Was ist das für ein Filter und wie komme ich wieder heraus?

Ich habe jetzt erst einmal, die Links auf diese Domain entfernt, die Google als spammig einstufen könnte. Das waren aber nur ein paar Links aus Social Bookmarking-Verzeichnissen, die ich in der Anfangszeit gesetzt habe und auch nicht viele. Der Rest der Links ist natürlich hinzugekommen, ohne mein Einwirken.

Darüber hinaus habe ich nun die Adsense-Werbung entfernt. Das hat zwar nichts mit den Suchergebnissen zu tun, aber da ich keine neuen Besucher über Suchmaschinen bekomme und Stammbesucher in der Regel keine Werbung anklicken, macht der Einsatz von Adsense hier im Blog keinen Sinn, zumal die Einnahmen ohnehin nur die Kosten für den Webspace gedeckt haben.

Da man ja manchmal einfach nur betriebsblind ist und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, eine Frage an euch: fallen euch vielleicht noch ein paar Fehler auf?

Zumindest einen habe ich eben noch entdeckt. In meinem Änderungswahn vor zwei Wochen habe ich aus Versehen nicht nur die Archiv- und Kategorie-Seiten auf „noindex, follow“ gesetzt, sondern auch die Postings. Erklärt zumindest, warum die Sichtbarkeit nun ganz im Keller ist. 😳

2 Jahre Normalgewicht

Vor kurzem habe ich ja schon vermeldet, dass ich nun seit über 1.000 Tagen wieder regelmäßig laufe. Der Grund, mit dem Laufen anzufangen, war ja, dass ich abnehmen wollte bzw. abnehmen musste, da ich eine Wette am laufen hatte, innerhalb von 10 Monaten über 25 Kilogramm abzunehmen.

Heute vor genau zwei Jahren war der Tag der Entscheidung.

Das heißt, heute vor zwei Jahren habe ich die 85kg-Marke durchbrochen. Während die Wette lief und auch danach wurde an der ein oder anderen Stelle diskutiert, wie lange ich es denn schaffen würde, dieses Gewicht zu halten. Nicht wenige waren der Meinung, ich würde in Kürze wieder richtig dick werden und sogar über das Ziel hinaus schießen und somit mehr als 110kg auf die Waage bekommen. Doch dem ist glücklicherweise nicht so.

Ganz im Gegenteil, ich bin momentan sogar noch ein Stückchen leichter als vor zwei Jahren: aktuell bringe ich nämlich um die 82kg auf die Waage. Darauf bin ich schon ein wenig stolz… 🙂

Bevor ich mir jetzt ein paar Tage Auszeit gönne und Schwimmbrille, Laufschuhe sowie Heimtrainer gegen ein paar Skier eintausche, wollte ich euch noch ein schönes Weihnachtsfest wünschen und natürlich einen guten Rutsch ins neue Jahr.

1.000 Tage

Eigentlich ist der Jubiläumstag schon fast wieder vorbei, aber vorher kam ich einfach nicht zum Schreiben; deshalb jetzt mit etwas Verspätung der Hinweis: vor genau 1.000 Tagen habe ich den Platz auf der Couch aufgegeben und mit dem Laufen wieder angefangen.

Ein solches Jubiläum hat mich Statistikfreak natürlich dazu veranlasst, mir meine gesamten Trainingsaufzeichnungen noch einmal anzusehen und ein wenig auszuwerten. Mit vielen Zahlen möchte ich euch nicht langweilen, aber ein paar interessante habe ich mal herausgesucht.

Also: in den letzten 1.000 Tagen bin ich…

  • 3.984 Kilometer gelaufen
  • das sind im Schnitt knapp 4km pro Tag
  • 367x habe ich meine Laufschuhe geschnürt
  • das ist im Schnitt ungefähr zweieinhalb mal pro Woche
  • vier Male bin ich aufgebrochen, um die 42,195 Kilometer zu bewältigen
  • einmal davon beim Ironman, einmal in Frankfurt, einmal im Training und einmal „Just for Fun“
  • die schnellsten 10km bin ich im September 2008 beim Altstadtlauf in Friedberg gelaufen: 45:17min
  • die langsamsten 5km vor fast 1.000 Tagen 😉 in 47:00min
  • die höchste Herzfrequenz, die ich beim Laufen jemals hatte, lag bei 205 Schlägen pro Minute (Leistungsdiagnostik)
  • das höchste Gewicht, das ich beim Laufen mit mir herum getragen habe, lag bei 110,0 Kilogramm
  • das Minimalgewicht bei 78,8 Kilogramm, allerdings gegen Ende eines langen Laufes

Beim Durchgehen meiner Aufzeichnungen habe ich auch festgestellt, dass ich es mit langen Läufen nie wirklich hatte. Entweder ich bin gleich die 42 gelaufen oder weniger als 30. Insgesamt stehen nur zwei Läufe in meiner Liste mit einer 3 vorne… einmal 30km „rund um den Winterstein“ und einmal im Training 34,1km. Und ich frag mich dann noch, warum ich auf den letzten Kilometern beim Marathon Probleme habe…

Vielleicht sollte ich das für’s nächste Jahr mal vormerken und doch ein paar Läufchen über 30km in den Trainingsplan schreiben…

Und wieder mal: Polar Support

Da es sportlich bei mir momentan nicht allzu viel zu berichten gibt, weil ich aufgrund einer Erkältung angeschlagen war und nicht richtig trainieren konnte, jetzt wieder mal ein Thema, welches ich immer wieder mal hier habe: meinen Ärger mit dem Polar-Support in Büttelborn.

Zwei RS800sd-Sets eingeschickt

Ich wollte meine Trainingspause nutzen, um meinen S3-Sensor untersuchen zu lassen, denn der hat die letzten Wochen nicht mehr funktioniert. Er wurde von meiner Pulsuhr einfach nicht mehr gefunden; Batterien mehrfach ausgetauscht, Neu koppeln versucht, alles half nichts, der Sender wurde nicht gefunden. Übrigens mit anderen S3-Sensoren klappte es wunderbar, mit meinem eben nicht.

Zwei unterschiedliche Abrechnungen

Also habe ich ein Päckchen fertig gemacht und -wie es von Polar gewünscht ist- alles reingetan; also auch die Uhr und den Wearlink. Mein Kumpel Henrik hat ebenfalls einen RS800sd bei dem das Armband gerissen war und der hat sogleich seine Uhr auch noch mit dazu gepackt; wohlgemerkt ein paar Tage vor Ablauf der zweijährigen Garantie-Zeit. So haben wir zumindest einmal die Versandkosten gespart.

Gestern kam seine Pulsuhr zurück: neben dem ausgetauschten defekten Armband lag auch ein nagelneuer Wearlink-Brustgurt bei und die Rechnung über sagenhafte 0,00 EUR. Er war begeistert weil die Jungs ihm (obwohl er es gar nicht angegeben hatte) den Gurt ausgetauscht hatten und auch ich war überrascht, allerdings mehr darüber, dass er nichts bezahlen musste. Ich habe nämlich bei meiner letzten Einsendeaktion 14,95 EUR für den Austausch bezahlen müssen.

Heute kam dann meine Uhr zurück: der S3-Sensor sei OK gewesen (komischerweise funktioniert er jetzt auch wieder) und der Wearlink hätte ausgetauscht werden müssen. Dafür verlangt man nun stolze 21,95 EUR. Erstens war der Brustgurt noch in Ordnung und zweitens hatte ich gar nicht angegeben, dass dieser ausgetauscht werden soll. Nun will man aber fast 22,- EUR von mir haben, wo hingegen mein Kollege nichts bezahlen musste. Zweimal gleiche Support-Vorgang für Polar: für den Kunden aber zweimal unterschiedlich. Das kann doch nicht war sein, oder?! Wie begründet man so etwas?

Nimmt man die jetzigen beiden Einsendungen und meine letzte zusammen, dann wurde bei dreimaligem Einschicken eines RS800sd-Sets insgesamt auch dreimal der Wearlink-Gurt wegen „Elektrodenwiderstand zu hoch“ ausgetauscht. Spricht nicht gerade für dieses Teil… Und außerdem wurden drei verschiedene Preise berechnet, von 0 EUR bis 22 EUR… Spricht nicht gerade für den Polar-Service.

Update: Ich habe mit dem Service gemailt und man hat mir dann eine aktualisierte Rechnung zukommen lassen. Ich musste also die 21,95 EUR für den WearLink-Gurt nicht mehr zahlen. Auf die Frage, warum man denn bei zwei identischen Fällen unterschiedlich agiert, hieß es nur: „das hängt im Einzelfall immer von Alter oder Zustand des Elektrodengurts ab.“ – Muss ich das Ding schlecht gepflegt haben, wenn es nach einem halben Jahr schon älter aussieht, als das meines Kollegen… *tztz*