Wettkampfrad – Wallpaper

Heute bin ich endlich mal dazu gekommen, mein Wettkampfrad abzulichten.

Wie ihr vielleicht wisst, fotografiere ich ganz gerne und deshalb wollte ich unbedingt einmal probieren, ob ich von meinem Speedmax ein feines Produktfoto hinbekomme. Da man für solche Aufnahmen durchaus etwas Platz braucht und ich den zuhause im Wohnzimmer nicht habe, wurden die Eltern um einen klein wenig Raum angebettelt, den ich auch bekommen habe. Ist zwar fast schon richtig Fotostudio-tauglich, aber für große Motive, wie ein Zeitfahrrad, doch ein klein wenig zu kurz. Außerdem fehlt mir das nötige Equipment für die Hintergründe und Leuchter, weshalb ich dann doch ein wenig improvisieren musste.

Hier ein kleines „Making-Of“-Bildchen:

Making Of Canyon Speedmax

Wie ihr sehen könnt, stand das Rad an der gelben Wand, im Bild sind auch noch Heizung, Fenster, Steckdosen usw. Darüber hinaus gab’s natürlich Mischlicht: Tageslicht durch ein Fenster, Blitzlicht und die Reflexion vom gelben Hintergrund, weshalb die Farben an der ein oder anderen Stelle nicht so geworden sind, wie ich das gerne hätte. Was mir auch nicht aufgefallen ist, dass ich die Pedale etwas anders hinstellen hätte sollen, damit die besser zur Geltung kommen und auch die Kette hätte ich ruhig auf das große Kettenblatt umschalten sollen. Alles noch ein paar kleine aber wichtige Punkte auf dem Weg zum perfekten Produktfoto. 😉

Nach den Fotoaufnahmen ging es an die Nachbearbeitung und da konnte ich doch gleich einmal ausprobieren, was die aktuellste Photoshop-Version, so alles kann…

Canyon Speedmax Wallpaper

… nach etlichen Stunden kam dann das hier heraus: mein Wettkampfrad, das Canyon Speedmax CF 9.0 mit Xentis Mark 1 TT Laufrädern. Übrigens: im Gegensatz zu Cube habe ich die Reifen wenigstens richtig montiert. 😛

Canyon Speedmax Wallpaper

Wenn ihr auf das Bild klickt, dann bekommt ihr die FullHD-Version des Canyon-Zeitfahrrads, vielleicht will es ja jemand als Wallpaper verwenden. 😉

Am Donnerstag kommt die Maschine dann erstmals zum Einsatz… *freu*

Update: für diejenigen, die es interessiert, hier es gibt ein Making-Of von diesem Foto: Wie fotografiere ich ein Fahrrad?

Wie montiere ich die Xentis Mark 1 TT?

Ach ja, ein Fundstück von heute wollte ich unbedingt hier noch erwähnen:

Ich habe mich auf der Seite von Cube ein wenig umgesehen und mir dabei das Cube Aerium HPC teamline etwas genauer angeschaut.

Dabei ist mir doch beim genaueren Hinsehen etwas aufgefallen, nämlich, dass die Leute vor dem Fotoshooting das Bike zwar auf Hochglanz getrimmt haben, aber dabei das vordere Laufrad falsch herum reingebaut hatten. Wie peinlich ist das denn? Ein 4000-Euro teures windschnittiges Zeitfahrrad verkaufen wollen, aber noch nicht einmal wissen, wie man die Laufräder einbauen muss, um von dem Segeleffekt der Xentis Mark 1 TT zu profitieren?! Zumal die Laufrichtung auch noch direkt oberhalb des Ventils auf der Felge aufgedruckt ist. Deshalb von mir ein dickes #FAIL!

Apropos Xentis-Laufräder. Ich hatte ja schon einmal geschrieben, dass ich diese geilen Räder von Henrik geliehen bekommen habe, im Gegenzug habe ich ihm angeboten, dass er gleich das komplette Rad für den IM in Regensburg haben kann. Noch ist er am Zögern, aber vielleicht trägt ein kleines Bildchen zur Entscheidungsfindung bei:

Canyon Speedmax 9.0 mit Xentis Mark 1 TT

Hübschere Bilder von dem Rad liefere ich noch nach, wenn mein Fotostudio endlich mal steht. 😉 Update: hier ist zumindest ein tolles Foto von dem Fahrrad.

Kleine Randnotiz noch, weil ich keinen neuen Beitrag aufmachen will: Heute Mittag war ich –wie auch schon vor drei Jahren– in der Sportklinik in Bad Nauheim und habe dort nach diversen Checks (Echokardiografie, Belastungs-EKG, Blutuntersuchung, etc.) grünes Licht für meine Ironman-Teilnahme bekommen. Nun kann der 4.Juli 2010 also kommen… und je besser das Wetter wird, desto mehr freue ich mich auch schon darauf… sind ja auch nur noch 74 Tage…

Meldungen am Ruhetag

Nach der anstrengenden letzten Woche, habe ich heute wieder einen Ruhetag und den nutze ich jetzt mal für ein paar Kurzmitteilungen:

2008 vs. 2010

Da Lajos bei sich im Blog einen Vergleich der aktuellen Vorbereitung mit seiner letzten vorgenommen hat, will ich das auch mal tun. Bis jetzt sieht es so aus, dass ich im Zeitraum von 1.Januar bis zum 18.April folgende Kilometerleistungen erbracht habe: 62,5km Schwimmen (-2,8km), 1.387,1km Rad fahren (+108,2km), 641,2km Laufen (+87,0km). Gegenüber der 2008er-Vorbereitung habe ich also schon ein bisschen mehr gemacht.

„Harte“ Trainingswoche

Deshalb hat es mich auch nicht sonderlich gestört, dass ich in der letzten Woche, die geplanten 19 Stunden Training nicht einhalten und am Ende nur 15h in meine Liste eintragen konnte. Montags brauchte ich einfach mal eine Auszeit für den Kopf, da fiel das Training komplett aus und am Samstag und Sonntag war wohl meine Planung etwas zu optimistisch gewesen: 5h Bike + 1h Run am SA und 3h Run am SO. Nach 4:52h (brutto) Bike und knapp 130km war mir die Lust auf Laufen vergangen und am Tag darauf wurden es auch nur 2:11h und 22,7km… Das muss ich beim nächsten Mal sinnvoller aufteilen… Eine „Ironman-Woche“ war es aber trotzdem: 4,4km Swim – 198,2km Bike – 55,0km Run.

eBay-Auktionen

Was ganz anderes, nämlich ein bisschen Werbung in eigener Sache: den freien Tag heute, habe ich genutzt, um meine Polar-Produkte bei eBay einzustellen und auch das (fast) unbenutzte Ernie&Bert-Trikot, über das ich vor einiger Zeit geschrieben habe. Die Anfragen hier über das Blog hielten sich in Grenzen, aber klar, ihr dürftet ja fast alle mit Pulsuhren versorgt sein und die, die noch welche brauchen, haben sich wahrscheinlich durch mein Gemeckere abhalten lassen. Trotzdem, falls ihr also irgendjemand kennt, der Interesse daran haben könnte, würde ich mich freuen, wenn ihr ihn/sie informiert. Hier der Link zu meinen Auktionen.

Garmin-Umtausch

Mein Garmin-Laufcomputer, der nach zweieinhalb Wochen schon keinen Mucks mehr von sich gegeben hat, habe ich nun an Amazon zurückgeschickt. Das erschien mir die einfachste und kostengünstigste Variante: keinerlei Versandkosten und obwohl ich das defekte Gerät heute erst zurückgeschickt habe, bekomme ich morgen schon ein nagelneues.

Garmin Forerunner lässt sich nicht mehr einschalten?!

Oh mann, irgendwie habe ich es nicht so mit diesen Pulsuhren…

Gerade gestern habe ich meinen neuen Garmin Forerunner 310xt noch gelobt, seit heute Abend verweigert er mir aber seine Dienste, besser gesagt, lässt er sich nicht mehr einschalten.

Garmin Forerunner lässt sich nicht einschalten

Nach meiner heutigen Radeinheit kam ich nachhause, habe die Uhr neben den PC gelegt und dann begann auch schon die Übertragung. Nachdem die dann abgeschlossen war, habe ich das Gerät ausgeschaltet und an das Ladegerät gehängt. Dabei hat mich gleich gewundert, dass keine Anzeige erschien, von wegen, dass nun geladen wird; auch der aktuelle Ladezustand des Akkus wurde nicht wie sonst angezeigt. Also habe ich den Forerunner wieder vom Ladegerät abgehängt und versucht, einzuschalten. Doch das hat nicht mehr funktioniert. Auch die Tastenkombinationen für den Soft- und Hard-Reset haben nicht funktioniert, das Teil tut keinen Mucks mehr machen. Auch aufladen lässt es sich scheinbar nicht (mehr)…

Hat da jemand eine Lösung? Einen Tipp? Oder was auch immer… ich will doch nicht nach zweieinhalb Wochen das Gerät schon einschicken müssen… fängt ja fast noch schlimmer an, als bei Polar…

Garmin Forerunner 310xt

Lange habe ich mich mit meiner Polar-Uhr herumgeschlagen, mich immer wieder geärgert, wenn was nicht funktionierte oder ich die Uhr einschicken musste, weil irgendetwas kaputt war. Damit diese Story endlich mal ein Ende findet, habe ich nun einen Wechsel vorgenommen.

Die alte Polaruhr ist Geschichte und ein neues, besseres Produkt sollte es sein: der Garmin Forerunner 310xt!

Anschalten, auf GPS-Empfang warten, loslaufen

Garmin Forerunner 310 xt

Einfacher geht es nicht… vorbei sind die Zeiten, in denen man vor dem Lauf erst einmal eine Kalibrierung des Fußsensors durchführen oder eine Ewigkeit auf den Satelliten-Empfang warten musste, beim neuen Garmin geht das alles ruckzuck: Gerät einschalten, kurz auf den GPS-Empfang warten und loslaufen. Auch der lästige Empfänger am Oberarm oder diese kleine Sensor am Schnürsenkel, beides fällt weg.

Strukturierte Menüs, einfache Bedienung

Garmin FR 310 xt

Auch die Bedienung ist wesentlich einfacher als bei Polar. Alle möglichen Einstellungen lassen sich ganz bequem direkt am Gerät festlegen. Und was ich besonders klasse finde: man kann für unterschiedliche Sportarten auch unterschiedliche Anzeigen definieren. Das heißt, beim Laufen kann man sich beispielsweise die Zeit, die Pace in min/km und die Herzfrequenz anzeigen lassen, auf dem Fahrrad dann beispielsweise Uhrzeit, Zeit, Geschwindigkeit in km/h und die Herzfrequenz. Wenn man vom Radfahren auf das Laufen wechselt reichen zwei Tastendrücke aus und schon ist die Sportart gewechselt und die Anzeige erfolgt dann auch sportartspezifisch mit den richtigen Einheiten. Bei Polar ist das wesentlicher umständlicher, wer im Wettkampf schon einmal versucht hat von km/h auf min/km umzustellen, der weiß, was ich meine…

Software und PC-Übertragung

Garmin Software

Das ist mit Abstand das beste, was Garmin zu bieten hat: man kommt von der Trainingseinheit heim und brauchst sich nur in die Nähe seines eingeschalteten Rechners zu begeben und schon beginnt vollautomatisch die Übertragung der Trainingsdaten an die Garmin-Server. Ist die Übertragung abgeschlossen hat man die Möglichkeit seine Daten von überall auf der Welt via Webbrowser anzusehen und optional kann man einzelne Einheiten auch seinen Freunden zeigen. Ein weiterer Vorteil: kein Datenverlust, wenn der Rechner mal streikt und man neue installieren muss. Dagegen wirkt die Polar Trainer Software mit der Infrarot-Übertragungstechnik wie ein Relikt aus der Computersteinzeit.

Ein paar negative Aspekte …

… gibt es natürlich auch, aber mit denen kann ich leben: das Gerät ist optisch nicht wirklich ein Hingucker und sehr groß. Als normale Uhr kann man es auch nicht gebrauchen, denn nur mit Satellitenempfang kann man sich auch die Uhrzeit anzeigen lassen, ohne Empfang geht das nicht. Der Forerunner muss öfter wieder aufgeladen werden, denn der Akku hält nur bis zu 20 Stunden, aber auch das lässt sich verschmerzen, denn da er ohnehin nicht als Uhr zu brauchen ist, zieht man ihn sowieso aus. Und ob man ihn dann einfach nur hinlegt oder ans Ladegerät hängt, ist doch wirklich egal.

Das einzige, was wirklich ein bisschen ärgerlicher ist, dass auch bei Garmin die Pulsmessung nicht immer 100%ig funktioniert. Unter bestimmten Bedingungen (schlapprige Kleidung, lockerer Sitz des Brustgurtes, sehr windigen Verhältnissen, etc.) funktioniert die Pulsmessung mehr schlecht als recht, siehe diese Einheit.

Fazit

Für meine Anwendungsbereiche ist der Forerunner 310 xt von Garmin viel besser geeignet als mein RS800cx von Polar. Die einfache Bedienung, die automatische Übertragung und die Webanwendung sind mir extrem wichtig und in diesem Punkt kann Polar nicht einmal annähernd mit Garmin mithalten. Die Polar-Sonderfunktionen, wie Polar OwnIndex, FitnessCheck, Laufindex, etc. sind zwar „nice2have“ aber ich brauche sie nicht…

Falls auch ihr Interesse an dem Gerät habt, ich habe meines bei Amazon bestellt. Falls auch ihr dort einen Kauf geplant habt, würde ich mir freuen, wenn ihr das über diesen Link macht. Kostet euch keinen Cent mehr, aber für mich springt eine kleine Provision heraus, wenn ihr was bestellt. 😉

Biete Polar RS800cx, S3- und G3-Sensor

Ok, hier ist jetzt vielleicht nicht der richtige Ort, um eine kleine Anzeige aufzugeben, denn ich habe ja in den letzten Jahren genug über das Topmodell von Polar abgelästert, was nicht gerade förderlich ist, um einen guten Preis zu bekommen, trotzdem möchte ich hier nun erst einmal in die Runde fragen, ob nicht Interesse besteht, bevor ich das Teil in die Bucht stelle.

Also, ich will also endlich einen Schlussstrich ziehen und dem Hause Polar den Rücken kehren, deshalb verkaufe ich nun folgendes Equipment, was mich die letzten Jahre begleitet hat. Am liebsten wäre es mir natürlich, wenn ihr alles auf einmal haben wollt, aber auch einzeln würde ich verkaufen, vorausgesetzt der Preis stimmt.

Polar G3-Sensor (GPS-Empfänger)

Polar G3-GPS-Sensor

Folgende Facts: das GPS-Teil ist voll funktionstüchtig und wurde von mir fast ausschließlich zum Rad fahren verwendet. Es hat natürlich normale Gebrauchsspuren, ist aber sonst tadellos. Gekauft habe ich es am 21.03.2008 bei SC24. Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers ist derzeit 129,95 EUR. Garantie ist also gerade abgelaufen, von daher mache ich mir auch nicht mehr die Mühe nach der Rechnung zu suchen. Ihr bekommt also den G3-GPS-Empfänger und das dazugehörige Armband.

Verkauft

Polar S3-Sensor (Schrittfrequenz und Geschwindigkeitsmesser)

Polar S3-Sensor

Folgende Facts: der S3-Sensor ist noch Original von meinem damaligen Set, dem RS800sd; Kaufdatum also am 28.11.2007. Ihn habe ich natürlich auch von den hier genannten Teilen am meisten verwendet, er weist deshalb natürlich auch die üblichen Gebrauchsspuren auf. Er ist aber natürlich voll funktionstüchtig und wurde letztmalig im November 2009 vom Polar-Service-Team durchgecheckt. Unverbindliche Preisempfehlung von Polar liegt derzeit bei 119,95 EUR.

Verkauft

Polar RS800cx inklusive WearLink-Sender und WearLink-Brustgurt

Polar RS800cx

Folgende Facts: die Herzfrequenz-Sendeeinheit ist noch die originale vom RS800sd, also vom 28.11.2007. Der dazugehörige WearLink-Gurt wurde im November 2009 ausgetauscht und bei dieser Gelegenheit habe ich auch den alten RS800sd gegen den neuen Polar RS800cx für 150,- EUR austauschen lassen. Wie es sich bei so etwas mit der Garantie bzw. mit der Gewährleistung verhält, das weiß ich leider nicht. Ich gehe davon aus, dass auf dem RS800cx noch Garantie ist, denn der Kaufbeleg bzw. die Umtausch-Rechnung trägt das Datum vom 3.11.2009, aber genau weiß ich es eben nicht. Außerdem dabei ist der Polar USB Infrarot-Stick über den die Datenübertragung mit dem PC läuft. Die unverbindliche Preisempfehlung für das Gerät mit Brustgurt (also OHNE S3-Sensor und OHNE G3-Sensor) liegt momentan bei 399,95 EUR.

Verkauft

 

Angebote per E-Mail

Solltet ihr Interesse an einem oder allen Teilen haben, dann schickt mir einfach eine Mail mit eurem Angebot. Die Adresse ist ganz einfach: mein Vorname @ mein Nachname (mit „ue“ statt „ü“) Punkt „com“ oder alternativ nehmt ihr die, die im Impressum steht.

Ich habe mir ehrlich gesagt, noch keine Gedanken gemacht, was die Sachen noch Wert sind. Insgesamt – das habe ich auch schon mehrfach geschrieben – habe ich für diese Dinge zusammen rund 650,- EUR ausgegeben und natürlich möchte ich davon so viel wie möglich wieder reinbekommen… Die Dinger funktionieren ja alle noch richtig… nur halt eben nicht so, wie ich das will… 😉

Kurzmeldungen

Vor zwei Jahren habe ich ja deutlich häufiger geschrieben, allerdings waren damals auch manchmal sehr kurze Beiträge dabei, für die ich heute keinen eigenen Post mehr erstelle. Deswegen hier nun ein paar gesammelte Dinge, in der Reihenfolge, in der sie mir gerade in den Sinn kommen:

Polar-Kundenservice

Ich habe ja einen meiner größten Fehlkäufe, den Polar RS800 wieder zum Kundenservice nach Büttelborn geschickt, damit die den ein letztes Mal durchchecken und ich ihn danach endgültig verkloppen kann (falls ihn überhaupt noch jemand haben will). Daraufhin erhielt ich einen Kostenvoranschlag mit Datum vom 1.April, man wolle meinen Brustgurt für 14,95 EUR austauschen. Leider war das kein Aprilscherz, sondern wirklich ernst gemeint. Ich will ja nichts unterstellen, aber, dass jedes Mal, wenn das Gerät bei euch zum Service ist, auch der Gurt (meist kostenpflichtig) ausgetauscht werden soll, hat einen etwas faden Beigeschmack, liebe Polarler!

Garmin Forerunner 310xt

Den habe ich als Ersatz für die Polar-Uhr geholt und ihm werde ich auch noch einen eigenen Beitrag widmen, aber erst dann, wenn ich ihn ein paar Wochen im Einsatz hatte. Meinen ersten Eindruck habe ich ja schon über Twitter mitgeteilt: „WOW!“ – einfach genial das Teil. Das Gerät ist genauso, wie ich mir eine Pulsuhr vorstelle, also aus meiner Anwendersicht der absolute Traum. Auch bei der Software trennen Polar und Garmin Welten, aber auch das werde ich noch ausführlich schildern.

Kurzes Fazit: wer eine geil aussehende Pulsuhr haben will, der soll sich eine Polar holen, wer hingegen eine funktionierende Pulsuhr auf technisch neuestem Stand haben will, der soll zu Garmin gehen. 😉

Xentis Mark 1 TT

Da Kollege Applejack seine teuren Laufräder erst zu seiner Mission Hawaii 2010 am 1.August in Regensburg braucht, war er so freundlich, mir sie für Frankfurt auszuleihen. Danke schon mal dafür! Für einen ersten Test habe ich sie auch schon einmal auf mein Canyon Speedmax draufgeschraubt und zwei kurze Ründchen durch die Wetterau gedreht. Macht echt Spaß mit den Dingern durch die Gegend zu fahren. Man ist echt eine ganze Ecke schneller unterwegs, was ich aber nicht unbedingt auf das Material schieben würde, sondern -nach einem Blick auf den Durchschnittspuls- eher auf den psychologischen Aspekt. Wenn man solche Räder drauf hat, dann muss man auch ordentlich reintreten, wäre ja sonst peinlich. 😉

Und damit ich auch in den im Trainingsplan vorgesehenen Pulsbereichen trainiere, schraube ich sie auch gleich wieder ab und hole sie erst am 4.Juli wieder raus.

Belastungs-EKG

Vor zwei Jahren habe ich mich ja auch schon einmal durchchecken lassen, auch dieses Mal tue ich das natürlich wieder. Am Samstag steht ein Belastungs-EKG beim Arzt an, bin mal gespannt, wie lange er mich treten lässt bzw. wie lange ich treten kann…

Aktueller Trainingsstand

Noch gut 10 Trainingswochen liegen noch vor mir, Zeit einmal zu schauen, was ich seit dem 1.Januar 2010 schon gemacht habe:

  • Schwimmen: 58,1km in 22:00h
  • Rad fahren: 1.151,8km in 47:45h
  • Laufen: 559,5km in 57:01h

Im Vergleich zur letzten Vorbereitung bin ich gut 10km weiter geschwommen, knapp 20km weiter Rad gefahren und 15km weiter gelaufen. Ich habe also bisher minimal länger trainiert, wobei ich sagen muss, dass beim Rad fahren dieses mal leider nur viele kurze Einheiten zur höheren Summe geführt haben. Das letzte Mal habe ich schon deutlich öfter längere Ausfahrten gemacht, aber da hatte ich in Anbetracht des Wetters noch nicht genug Motivation aufbringen können.

PS: noch 86 Tage…

Irgendwann raste ich noch aus…

… und lange dauert das nicht mehr!

Lange Radausfahrt

Eigentlich wollte ich heute einen Beitrag darüber schreiben, wie ich mich entgegen meiner Gewohnheiten schon um 6 Uhr aus dem Bett gequält habe, in der Hoffnung, dass ich dann eine lange Radausfahrt machen kann, ohne vom Wind vom Rad geweht zu werden und ohne total nass zu werden. Und dass ich richtig stolz darüber war, dass das auch alles so geklappt hat, wie ich wollte und dass ich insgesamt 4:40h unterwegs war und dabei 115km zurückgelegt habe; ein großen Teil davon auf der Ironman-Strecke.

Hier übrigens das Beweisfoto vom Hühnerberg:

Daniel am Hühnerberg

Datenmüll – Polar RS800 cx

Den Beitrag über meinen ersten „Hunderter“ seit einer halben Ewigkeit hätte ich dann gerne noch etwas angereichert mit ein paar Diagrammen aus der Polar-Trainersoftware. Dann hätte ich auch mal ausprobieren können, wie das mit dem Polar RS800cx in Kombination mit dem GPS-Sensor funktioniert, wenn man sich seinen Weg dann in Google Maps nochmal anschauen möchte.

Doch nachdem ich meine Einheit gestoppt hatte und nachsehen wollte, was ich exakt für eine Strecke gefahren bin und welchen Puls ich dabei hatte, etc. bekam ich in meiner Uhr folgendes zu sehen:

Polar RS800cx Trainingsübersicht defekt

Statt der Übersicht meiner letzten Trainingseinheiten gab es nur eine Reihe von Datenmüll zu sehen. Bei der heutigen Trainingseinheit bekam ich folgendes Bild:

Polar Datenmüll bei RS800 cx

Da auch hier nix vernünftiges mehr zu erkennen war, habe ich gedacht, dann werfe ich mal die Polar Software an und lese mal die Daten aus; vielleicht würde das ja funktionieren. Doch das war keine gute Idee, denn in der Software wurde klar, dass dort kein Bit und Byte mehr da ist, wo es hingehört, ein unglaublicher Datenmüll, der auf einmal auf meiner Pulsuhr zu finden ist. Hier mal die gespeicherten Trainingsprogramme. Das sind eigentlich nur 4 Stück: Frei, Schwimmen, Radfahren und Laufen. Nun sind es viel mehr, ohne Sinn und Verstand:

Datenverlust

Mit anderen Worten: statt der Freude, die aufkommen sollte, wenn ich mir meine zurückgelegten Kilometer nochmal am PC ansehe, gab es eine böses Erwachen: ALLE MEINE DATEN SIND VERLOREN, nicht nur die Einheiten seit dem letzten Synchronisationslauf, sondern einfach alles, sämtliche Einstellung und das, obwohl die Uhr bis zum Stoppen der heutigen Einheit problemlos funktioniert hat. Jetzt darf ich mühsam sämtliche Einstellungen wieder manuell einstellen.

Herzlichen Dank, Polar!

Irgendwann haue ich dieses Drecksding nochmal kaputt!

Update: damit das nicht passiert, habe ich mich entschieden, mich von dem Ding zu trennen. Wer also nach meinen überaus negativen Erfahrungen dennoch Interesse an einem Polar RS800cx mit WearLink-Brustgurt, S3-Sensor und G3-GPS-Sensor, der möge sich bei mir mit einem Angebot melden. Die Uhr und der Brustgurt sind von Oktober 2009 (wurde damals gegen den alten RS800 ausgetauscht), der S3-Sensor ist noch der von November 2007 und der G3 ist vom März 2008. Bezahlt habe ich für alles zusammen insgesamt 650,- EUR.

Polar RS800cx – Drecksding!

Sorry, dass ich hier solche Worte benutze, aber das muss jetzt endlich mal raus! Wie ich irgendwo hier schon mal geschrieben habe, hatte ich vor einiger Zeit meinen RS800 gegen einen RS800cx getauscht und dabei Polar nochmal ein bisschen was von meinem Geld überlassen. Rechnet man den Betrag des alten Geräts, die Umtauschgebühr und den GPS-Sensor, den ich mir noch dazu gekauft habe zusammen, so habe ich insgesamt 650,- EUR ausgegeben. Ein stolzer Betrag, wenn man bedenkt, dass es bei ALDI, LIDL und wie sie alle heißen, Pulsuhren schon ab 20,- EUR gibt.

Wenn ich also schon dieses Geld ausgebe, dann will ich wenigstens etwas haben, was auch funktioniert und sich problemlos bedienen lässt. In beiden Kategorien kann das Top-Model von Polar nicht punkten. Über fehlerhafte Herzfrequenzmessungen habe ich ja schon mehrfach geschrieben, ebenso über die geklebten Armbänder, die ständig reißen und nun könnte ich auch noch etwas über nicht funktionierende Knöpfe erzählen, die man mehrfach fest drücken muss, bevor sie reagieren bzw. wenn sie denn überhaupt mal reagieren.

Polar-Software – die reinste Katastrophe

Über die schlechte Verarbeitung werde ich dieses Mal keine Worte mehr verlieren, dafür aber über die zugehörige Software, mit der es eigentlich möglich sein sollte, komplexe Trainingseinheiten einzustellen und auch sonst jedes kleine Detail zu konfigurieren. Wie gesagt „sollte“, denn das funktioniert nicht wirklich. Diese „Polar-Trainer“-Software ist -freundlich ausgedrückt- eine Katastrophe!

Beispiel gefällig?

Beim alten RS800 hatte man zwar zwei paar Laufschuhe zur Verfügung, allerdings nur einen einzigen Kalibrierungsfaktor für den S3-Sensor. Soll heißen, man hat jedes Mal den Faktor des anderen Schuhes überschrieben und musste somit vor jeder Einheit neu Kalibrieren, wenn man die Schuhe gewechselt hatte. Worin bei so etwas der Sinn besteht, zwei paar Schuhe anzubieten, wenn man nur einen Kalibrierungsfaktor eingeben kann, wird wohl ein ewiges Geheimnis der Polar-Programmierer bleiben.

Wie das nun beim neuen RS800cx ist, weiß ich nicht, mittlerweile bin ich nämlich dazu übergegangen nur noch die einfachsten Einstellungen vorzunehmen, aber auch das funktioniert nicht wirklich.

Für mein Triathlon-Training habe ich drei Einheiten konfigurieren wollen: Schwimmen, Rad fahren und Laufen. Ziel sollte es sein, beim Schwimmen die Uhr als reine Stopp-Uhr zu verwenden, beim Rad fahren die Pulsmessung, den Höhenmesser und den GPS-Sensor und beim Laufen die Pulsmessung, den Höhenmesser und den S3-Sensor. Und das alles, ohne vorher jedes Mal auswählen zu müssen, welche Geräte ich im Einsatz habe.

Eigentlich kein Thema, denn beim Anlegen einer neuen Trainingseinheit kann man die Sportart angeben und sportartspezifische Einstellungen vornehmen; zumindest theoretisch, denn die Sachen, die man in der Software eingestellt hat, werden von der Uhr nicht 1:1 umgesetzt.

Einstellungen werden einfach ignoriert oder übeschrieben

Beim Schwimmen sucht er trotzdem immer den S3-Sensor, auch wenn ich wirklich nicht weiß, was dieser beim Schwimmsport überhaupt messen soll? Die Frequenz des Beinschlages oder was? Und auch die reine Verwendung als Stopp-Uhr ist nicht vorgesehen, bedeutet: der Brustgurt wird immer gesucht, auch wenn er nicht gebraucht wird (und im Wasser ohnehin nicht funktioniert).

Beim Rad fahren sucht er neben dem GPS-Sensor auch immer noch den Fußsensor, auch auf dem Fahrrad bringt der nicht wirklich viel, denn auch hier gibt es nix zu messen.

Beim Laufen – und das finde ich echt beschissen – macht er eine entscheidende Sache falsch: zwar schaltet er den Höhenmesser ein und sucht auch den S3-Sensor, allerdings ist als Kalibrierungsfaktor IMMER 1.000 eingestellt, also die Standardeinstellung, egal, was ich auch in der Uhr einstelle oder in der Software, jede Trainingseinheit wird mit 1.000 gestartet und ich muss somit immer erst einmal einige Zeit herumspielen, bis ich den Faktor wieder auf 880 habe; wohlgemerkt am Anfang JEDER Laufeinheit.

Das ist echt Scheiße!

Nach über knapp zwei Jahren RS800 und ein paar Monaten RS800cx kann ich nur eine Empfehlung geben: kauft euch niemals diesen Schrott!

Das einzig Positive, was ich dem Gerät noch abgewinnen kann, ist das Design. Die Uhr sieht einfach nur mal viel, viel geiler aus, als die Geräte der Konkurrenz. Trotzdem, lieber Polar’ler, sollten sie nicht nur gut aussehen, sondern eben auch funktionieren!

Und nun dürft ihr ran und schreiben, wie toll doch diese Polar-Produkte sind… 😉

Der IRONSEO-Cyclocrosser

Da der gute Henrik zu mir meinte, ich würde nur noch Piens-Beiträge schreiben, werde ich über meine Erlebnisse beim gestrigen Lauf während Sturmtief Xynthia über uns hinweg zog, keine Worte verlieren, sondern lass einfach die Bilder sprechen: hier ein Foto und hier ein Video. 😉

Stattdessen werde ich jetzt einmal einen Beitrag veröffentlichen, der schon seit Monaten in meinem Entwurfs-Ordner liegt, den ich aber bisher nicht veröffentlicht habe, weil ich eigentlich noch Bilder von dem guten Stück anfertigen wollte; aber irgendwie komme ich nicht dazu, die zu machen. Deshalb nehme ich jetzt einmal meine erste Radausfahrt in 2010 vom Samstag zum Anlass, über mein (nicht mehr ganz so neues) Trainingsrad zu schreiben:

Grund für die Neuanschaffung

Nach meinem Bike-Crash und dem Kostenvoranschlag des Radladens hatte ich mich dazu entschieden, das alte Cube-Rennrad soweit herrichten zu lassen, dass ich es als Trainingsrad verwenden kann und mir für die langen Ausfahrten und für den Wettkampf ein neues Rad zuzulegen. Letzteres habe ich mit dem Kauf des Canyon Speedmax ja auch schon getan, das alte Rad ist aber noch nicht wieder hergerichtet und wird es auch nie mehr sein, denn der Radladen hat mich angerufen und mir gesagt, dass sie beim Einbau der neuen Gabel leider gesehen haben, dass auch der Rahmen kaputt sei, das war ihnen zuvor nicht aufgefallen; das Rad sei demnach nur noch Schrott.

Prima, nicht nur, dass ich einen Haufen Kohle für mein Carbonflitzer ausgegeben habe, nun kommen noch statt den geplanten Reparaturkosten, die Anschaffungskosten eines weiteren Rades hinzu, denn eines steht fest, mit dem Speedmax kann und möchte keine Radtouren mit Frau und/oder Freunden über Feldwege fahren.

Erste Überlegungen und Vorauswahl

Ein neues Zweitrad muss also her! Am liebsten eines, wo man auch mal über Feldwege mit fahren kann oder über ein paar Schotterwege, aber natürlich schon sportlich, um es auch mal wie ein Rennrad zu fahren; möglichst auch mal zu einer vom Wetter her etwas schlechteren Jahreszeit. Da passt meiner Meinung nach am besten ein Cyclocross-Rad, also im Prinzip ein Rennrad, aber mit etwas breiteren Crossreifen drauf.

Also habe ich mich mal auf die Suche nach Cyclocrossern gemacht und folgende Modelle mit einem Preis von um die 1.000 EUR gefunden: das Red Bull X-Lite AL-2000, das Focus Mares Cross, das Stevens Cyclo Cross, das Centurion Cyclo Cross und das Giant TCX 1. Allesamt mit ähnlicher Ausstattung, stellte sich also eigentlich nur die Frage, welches die tollere Marke ist oder welches einem einfach besser gefällt.

In die engere Auswahl hatte ich das Red Bull und das Stevens genommen und wahrscheinlich hätte ich mir auch eines der beiden bestellt, wenn da nicht ein Angebot via E-Mail reingekommen wäre.

Ein Angebot von Cyberspeiche

Da ich meine Suche nach einem neuen Rad auch per Twitter verkündet hatte, meldete sich Lajos bei mir. Er betreibt einen Online-Fahrradladen unter der Adresse www.cyberspeiche.de und ist erfolgreicher Ironman-Finisher in Frankfurt; an seiner Teilnahme war ich und mein Blog übrigens nicht ganz unschuldig. 😉

Jedenfalls hatte er ein Angebot für mich, was ich unmöglich ausschlagen konnte: während die o.g. Cyclocrosser fast alle mit der 105er-Gruppe daher kommen, habe ich bei mir nun die Ultegra drin und – was das tollste ist – das Rad kommt mit meinem eigenen Ironseo-Branding daher:

IRONSEO Cyclocross

Hier ein kleiner Schnappschuss von meinem neuen Trainingsrad: Alu-Rahmen mit Ironseo-Branding, Shimano Ultegra-Ausstattung (3×10), Shimano WH-RS10 Laufräder und Tektro RX5 Bremsen.

IRONSEO Cyclocross

Hier ein Foto vom Samstag, wo ich bei schönem Wetter das aus seinem Winterschlaf geholt, es schön sauber geputzt habe und somit fit für die erste Radausfahrt gemacht habe.

Erste Eindrücke

Eine längere Ausfahrt habe ich mit dem Rad noch nicht gemacht, aber ich bin damit im Herbst letzten Jahres einige Wochen lang zur Arbeit gefahren. Mein erster Eindruck war jedenfalls: „krass, was die breiten Crossreifen für einen Rollwiderstand haben“ – Man tritt und tritt und hat das Gefühl nicht vorwärts zu kommen. Deshalb habe ich mir für das Rad auch noch mal einen Satz schmaler Reifen bestellt, die ich dann jetzt in der kommenden heißen Trainingsphase draufmontieren werde. Für den Herbst ist gibt’s dann wieder die Crossbereifung; aber ansonsten mit ich mit dem Rad rundum zufrieden.

Deshalb nochmal ein dickes Dankeschön an Lajos für den tollen Flitzer! 🙂