Gehalten!

Mein letzter Beitrag hatte den Titel „Heute vor 5 Jahren“ und genauso könnte ich den jetzigen eigentlich auch nennen. Ging es beim vorigen noch um den Beginn der Abnehmwette, so geht es heute um das Ende der Abnehmwette. Das liegt nämlich auf den Tag genau fünf Jahre zurück.

In der Zwischenzeit gab es keine Postings, weil es einfach nichts wirklich Interessantes zu berichten gab. Ich habe deutlich weniger Sport gemacht als die letzten Jahre und bei keinem Wettkampf teilgenommen, zumindest an keinem mit wirklichen Ambitionen, wenn dann war das einfach so zum Spaß.

Um so erstaunlicher eigentlich, dass ich heute verkünden kann: ich habe mein Gewicht von damals gehalten!

Hier das Beweisfoto:

5jahre

Heute vor 5 Jahren…

… begann meine „sportliche Karriere“, zumindest hatte ich am 3.März 2007 das erste Mal seit langem wieder mal die Laufschuhe angezogen und bin anschließend eine kleine Runde Joggen gewesen, um gegen meine Kilos anzukämpfen, die sich in den Jahren zuvor als Couchpotato angesammelt hatten.

Tja und heute… wie ihr vielleicht an den fehlenden Einträgen in den letzten sieben Monaten gemerkt habt, gibt es -zumindest sportlich- bei mir derzeit nicht wirklich was zu berichten. Außer vielleicht, dass, wenn es so weiter geht, ich heute IN fünf Jahren die gleichen Ausgangsvoraussetzungen erfülle, wie heute VOR fünf Jahren. 😀

Ich weiß, dass das einzig und allein an mir selbst liegt, aber momentan sind mir viele andere Dinge einfach wichtiger als der Sport!

Es ist ja nicht so, dass ich gar nichts mache, aber zielgerichtetes Training oder große Umfänge sind mir nicht möglich bzw. würden Abstriche bei anderen Dingen erfordern und das ist es mir momentan nicht wert. Mit anderen Worten, die Teilnahme beim Ironman in Frankfurt im nächsten Jahr wird es definitiv nicht geben.

Irgendwann mach ich da nochmal mit, aber wann, das steht noch in den Sternen…

Noch knapp 44 Stunden…

… sind es noch bis zum Startschuss und die werden verdammt schnell vorübergehen, denn sie sind fast schon wieder komplett verplant: erst werde ich zu einem letzten Läufchen aufbrechen, danach was essen und im Anschluss nach Frankfurt fahren. Dort werde ich der Wettkampfbesprechung beiwohnen, anschließend meine Startunterlagen holen und dann wieder heimwärts fahren. Und auch da ist dann noch nicht Schluss, denn dann heißt es Beutelchen packen und ja nichts vergessen, um dann am Samstag direkt zum Waldsee zu fahren, die Sachen abzugeben und von da aus auf eine Hochzeitsfeier zu fahren… ach ja, und dann will ich ja auch noch sehen, wie Deutschland gegen Argentinien gewinnt…

Und ehe man groß nachdenken kann, ist dann auch schon der Sonntag da… der längste Tag des Jahres.

Eigentlich hätte ich ja gerne mal einen groben Zeitplan und ein paar Links herausgegeben, wo man das alles verfolgen kann, aber zum jetzigen Zeitpunkt ist das noch zu früh, denn es gibt noch zu viele Unbekannten:

  • Wird es ein Neoprenverbot geben?
    Falls ja, werde ich schon beim Schwimmen eine Viertelstunde länger unterwegs sein, das ausgegebene Zeitziel ist dann auf jeden Fall nicht mehr zu schaffen. Wobei ich derzeit schon am Überlegen bin, ohne Neo zu schwimmen, denn das Wasser war bereits vorgestern extrem warm (aktuell laut Veranstalter: 24,4 Grad, also nur 0,1 Grad unter dem maximal erlaubten). Die Entscheidung schwankt bei mir von Stunde zu Stunde… mal pro mal contra Neo…

    Update: das Thema ist nun wenigstens geklärt: NEOPRENVERBOT! Auch Speedsuits sind verboten sowie Kompressionsstrümpfe (auch die, die nur über die Waden gehen und nicht die Füße bedecken). Das heißt: ich schwimme in meinem Einteiler und werde dementsprechend länger unterwegs sein…
  • Gewitter am Vormittag?
    Auch das ist derzeit noch unsicher. Die Unwetterzentrale geht davon aus, dass von Samstag auf Sonntag eine Kaltfront durchzieht, in deren Vorfeld es zu schweren Gewittern kommen wird. Die Frage ist nur, wann wird die genau kommen und wann wird die durchgezogen sein. Derzeit ist das noch etwas unsicher, aber möglich wäre es, dass es dann vielleicht sogar noch morgens gewittert.
  • Wie heiß wird es wirklich?
    Ein Vorteil des Gewitters ist natürlich, dass wir von den ganz heißen Temperaturen verschont bleiben, aber trotzdem, auch bei 30 Grad und Sonnenschein läuft sich ein Marathon deutlich langsamer als bei 23 Grad und Bewölkung…
  • Krämpfe
    Das ist das, was mir momentan auch große Sorgen macht: ich habe ständig Krämpfe, sowohl in Ruhe als auch unter Belastung. Lässt sich leider weder mit Magnesium- noch mit Salzdröhnung beheben, sondern hat andere Ursachen, die sich aber bis Sonntag nicht mehr abschalten lassen. Von daher hoffe ich einfach mal, dass es so lange wie möglich gut geht… und ich nicht 42,2km lang am Main entlang humpeln muss…

Also alles nicht gerade so besonders erfreuliche Dinge, aber trotzdem: ich freue mich drauf und ich werde mein Bestes geben und dann schauen wir mal, was dabei herauskommt.

Finger verstaucht

Eigentlich sollte an dieser Stelle jetzt der Wettkampfbericht vom Quarterman in Bruchköbel kommen, tut er aber nicht, denn ich habe gar nicht daran teilgenommen.

Warum und weshalb, ist mit einem Bild schnell erklärt (ich hoffe, man kann es einigermaßen erkennen):

Finger verstaucht, jetzt ist er blau

Der Ringfinger meiner linken Hand ist etwas blau. Grund dafür, ich wollte einen Fußball fangen und habe den dabei auf die Fingerkuppe bekommen (einen dieser dämlichen, neumodischen, flatternden Bälle). Hat natürlich erst einmal richtig weh getan und ist dann über Nacht angeschwollen und blau geworden, so dass ich deshalb nicht an den Start gegangen bin. Das hätte nämlich wenig Sinn gemacht: Schmerzen beim Schwimmen, beim Schalten und der Wechsel der Schuhe wäre auch nicht so einfach gewesen, wenn man alles mit einer Hand machen muss.

Passiert ist das übrigens beim einem Fußball-Hobbyturnier bei dem ich mitgemacht habe. Ja, ich weiß, ist schon verdammt verrückt, an einem Fußballturnier teilzunehmen, wenn es bis zum Ironman gerade einmal noch zwei Wochen sind, aber das musste einfach mal sein. Eigentlich stand in der letzten Woche nochmal eine harte Woche an, aber die habe ich schon frühzeitig verworfen. Grund dafür war bzw. ist die fehlende Motivation; kurz vor dem Ende der Vorbereitung ist mir die Luft ausgegangen. Vom Kopf her absolut leer, keinen Bock mehr auf gar nix. Deshalb musste mal eine Abwechslung her!

Und bevor ihr mir jetzt kommt, von wegen, ist doch logisch, dass man sich dabei verletzt. Das war nicht während einer unserer Spiele… 😉

PS: noch knapp 13 Tage…

25 Tage vor dem Start ein paar Zahlen

Nachdem es nun nur noch 25 Tage, 7 Stunden und 15 Minuten bis zum Start sind (alternativ in ISO8601-SchreibweiseP25DT7H15M“ als Auflösung für diejenigen, die wissen wollten, was ich mit meinem Twitter-Eintrag meinte), möchte ich wieder mal ein paar Zahlen in die Runde werfen.

Als erstes habe ich sozusagen ein Jubiläum zu vermelden, wenn auch etwas spät, weil es mir jetzt erst aufgefallen ist: am letzten Mittwoch habe ich meine 5.000 Laufkilometer voll gemacht; seit dem Beginn der Abnehmwette am 03.03.2007.

In diesem Jahr habe ich bis jetzt folgende Kilometer zusammen:

Schwimmen

Seit dem 01.01.2010 bin ich nun 105,8km in 39:08h geschwommen, was einem durchschnittlichen Tempo von 2:13min/100m entspricht. Zum Vergleich: bei meiner Vorbereitung im Jahr 2008 waren es zum gleichen Zeitpunkt exakt 150 Meter mehr, also 105,95km. Für diese Distanz habe ich aber damals deutlich länger gebraucht, nämlich 42:13h, was einer Durchschnittspace von 2:24min/100m entspricht. Das heißt, ich bin etwas schneller unterwegs in dieser Vorbereitung. Die größte Distanz, die ich am Stück zurückgelegt habe, war in diesem Jahr 4.500m und vor zwei Jahren 4.000m.

Rad fahren

Auf dem Rad habe ich in diesem Jahr bisher 2.436,7km in einer Zeit von 98:58h zurückgelegt. Das entspricht einer Geschwindigkeit von 24,6km/h im Mittel. Auch hier wieder der Vergleich mit meiner Vorbereitung im Jahr 2008: damals bin ich bis zum gleichen Zeitpunkt 3.075,4km geradelt und zwar in einer Zeit von 119:12h. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25,8km. Dass es deutlich weniger Radkilometer sind liegt zum einen daran, dass das Wetter 2008 deutlich besser war, denn damals bin ich bereits im Februar über 500km Rennrad gefahren (dieses Jahr wäre das bei dem ganzen Schnee gar nicht gegangen). Und zum anderen fehlen mir natürlich noch die Kilometer von den langen Einheiten, die ich wegen meiner Knieschmerzen habe ausfallen lassen.

Apropos Knieschmerzen: ich werde morgen wieder mal probieren, ein wenig zu Kurbeln. Ich denke, das wird jetzt wieder gehen… die paar Tage Pause sollten (hoffentlich) gereicht haben, damit es sich einigermaßen erholt.

Übrigens: die längste Strecke, die ich im Training zurückgelegt habe, waren dieses Jahr lediglich 128,7km. Zwei Jahr vorher ging das längste Training über eine Distanz von 143,5km.

Laufen

Gelaufen bin ich in diesem Jahr insgesamt 921,2km. Dafür habe ich 90:28h benötigt, was einer durchschnittlichen Pace von 5:54min/km entspricht. Zwei Jahre zuvor habe ich zum gleichen Zeitpunkt 934,1km auf dem Haben-Konto verbuchen können. Damals habe ich für diese Strecke eine Zeit von 91:16h benötigt, was einem Tempo von 5:52min/km im Mittel entspricht. Beim Laufen habe ich also ungefähr das gleiche Pensum absolviert, wie das letzte Mal.

Auch hier bin ich von den maximalen Distanzen nicht ganz so weit gekommen, wie zuvor, nämlich maximal nur 35,0km, während ich exakt heute vor zwei Jahren im Training sogar 42,5km weit gelaufen bin. Übrigens beide Einheiten direkt im Anschluss an zwei Stunden Rad fahren. 🙂

Und was sagen mir diese ganzen Zahlen nun?

Ich bin ein Wrack…

Ich hatte ja in meinem letzten Posting schon geschrieben, dass ich derzeit Probleme mit meinem Knie habe. Dies ist leider trotz einiger Tage Pause nicht besser geworden, eher im Gegenteil: am gestrigen Feiertag bin ich gut zwei Stunden im „Hollandrad-Ausflugstempo“ unterwegs gewesen und selbst da hat es zwischendurch immer mal wieder richtig weh getan.

Fakt ist: so kann ich keine 180km Rad fahren, schon gar nicht, in dem von mir geplanten Tempo.

Das kommt natürlich jetzt, exakt einen Monat vor dem Ironman, wo es also nur noch maximal drei richtige Trainingswochenenden sind, gänzlich ungelegen (wobei es ja für eine Verletzung eigentlich nie einen günstigen Zeitpunkt gibt) und ich weiß jetzt nicht genau, wie ich damit umgehen soll.

Ein paar Tage Schonung und einschmieren mit Voltaren hat jedenfalls nicht zum gewünschten Erfolg geführt, jetzt kommen entzündungshemmende Mittelchen und Eis zum Einsatz; mal schauen, ob’s dadurch besser wird.

Eigentlich habe ich bisher ganz ordentlich trainiert und ich denke, ein paar Tage Auszeit werden nicht gleich meine ganze Vorbereitung gefährden, aber eines steht fest: ich habe momentan viel zu wenig Radkilometer in den Beinen und das hätte ich gerne noch geändert, zumindest drei richtig lange Ausfahrten hatte ich noch geplant, von denen ich schon eine habe ausfallen lassen (müssen).

Laufen als Alternative geht momentan leider auch nicht. Bei meinem letzten Lauf habe ich mir irgendwie meinen Fuß verletzt; konnte danach kaum richtig auftreten. Ich bin also ein wirkliches Wrack und momentan geht nur eine der drei Sportarten, nämlich Schwimmen…

Frage nun an euch: was würdet ihr tun? Irgendwelche Vorschläge, Ideen, etc.?

Rückschläge…

Heute in genau fünf Wochen ist es soweit… und ich muss zugegeben, dass ich auch immer aufgeregter werde. Die Vorbereitung lief bisher ganz gut und ich fühle mich auch zunehmends fitter, allerdings gab’s in dieser Woche leider ein paar Rückschläge.

Schmerzen im Knie

Seit der RTF am letzten Montag habe ich Schmerzen im linken Knie, die gleichen, die ich erstmals eine Woche vorher beim Triathlon in Weiden gespürt habe und die waren gestern beim Training so schlimm, dass ich nicht mehr weiter fahren konnte und aufhören musste. Lockeres Kurbeln geht zwar einigermaßen, aber sobald ich etwas Druck auf das Pedal bringen will, sind die Schmerzen nicht auszuhalten. Deswegen habe meine für heute geplante Einheit auch komplett ersatzlos ausfallen lassen; besser ein bisschen zu wenig trainiert, als ein bisschen zu viel…

Ich hoffe nur, dass sich das jetzt schnell wieder gibt und -vor allem- dass ich die 185km in Frankfurt schmerzfrei durchkomme.

Materialprobleme

Das nächste Problem mit dem ich beim Rad fahren zu kämpfen hatte, ist die Sattelstütze an meinem Canyon Speedmax, denn die ist am Montag gegen Ende hin um einige Zentimeter nach unten gesackt. Gestern hatte ich sie dann wieder richtig eingestellt, doch nach kurzer Zeit war sie wieder unten. Ich habe es danach nochmal mit Montagepaste versucht, aber da die Schmerzen im Knie zu groß wurden, war ich da nicht mehr lange genug unterwegs, um zu sehen, ob das auch wirklich richtig hält.

Vielleicht auch eine mögliche Ursache des Knieproblems… je tiefer der Sattel desto mehr tut es weh…

Krämpfe beim Laufen

Dann war ich gestern noch den letzten richtig langen Lauf machen, über eine Distanz von 35km. Das Knie macht hierbei keinerlei Probleme, wohl aber die Waden und die Oberschenkel. In den letzten Wochen neige ich viel schneller zu Krämpfen und das, obwohl ich regelmäßig Magnesium zu mir nehme. Finde ich auch recht verwunderlich, denn damit hatte ich vor zwei Jahren keinerlei Probleme, deshalb vermute ich mal, dass es vielleicht mit Medikamenten im Zusammenhang steht, die ich seit kurzem einnehmen muss. Vielleicht wird da einfach zu viel Magnesium wieder ausgeschieden; muss ich mich mal schlau machen, aber so wie es aktuell ist, kann ich wohl keine 42,2km ohne einen Krampf laufen…

Irgendwie alles nicht so doll… 🙁

Es wird…

So, diese Trainingswoche hätte ich nun auch hinter mich gebracht, mit 4,4km Schwimmen, 186,7km Rad fahren und 50,7km Laufen habe ich sogar einen ganzen Ironman in den letzten Tagen absolviert.

Auch wenn ich jetzt ganz schön platt bin, es wird langsam immer besser mit der Form. Gestern habe ich mich zum ersten Mal seit langem wieder richtig gut gefühlt und es kam so ein bisschen was wie Zuversicht auf, dass das mit meinem Zeitziel vielleicht doch etwas werden könnte. Auf dem Plan stand eine Koppeleinheit, erst 2:30h Rad fahren und dann noch 1:30h Laufen und genau das habe ich auch absolviert. Erst bin ich 70km in 2:31h gefahren (im Schnitt 27,8km/h; wohlgemerkt mit den breiten Cyclocrossreifen) und dann bin ich noch 17,6km in 1:28h gelaufen (5:00min/km). Lief alles prima und ich hatte nicht das Gefühl, dass ich dabei übertreibe, hat sich alles ganz locker angefühlt.

Heute bin ich dann nochmal 100km Rad gefahren, allerdings etwas langsamer, aber da habe ich zum Schluss hin schon gemerkt, dass die Kraft einfach nicht mehr so da war, der Vortag steckte mir noch ziemlich in den Beinen.

Deswegen gibt’s morgen wieder einen Ruhetag und dann kann die harte Woche beginnen.

Kurzmeldungen

Vor zwei Jahren habe ich ja deutlich häufiger geschrieben, allerdings waren damals auch manchmal sehr kurze Beiträge dabei, für die ich heute keinen eigenen Post mehr erstelle. Deswegen hier nun ein paar gesammelte Dinge, in der Reihenfolge, in der sie mir gerade in den Sinn kommen:

Polar-Kundenservice

Ich habe ja einen meiner größten Fehlkäufe, den Polar RS800 wieder zum Kundenservice nach Büttelborn geschickt, damit die den ein letztes Mal durchchecken und ich ihn danach endgültig verkloppen kann (falls ihn überhaupt noch jemand haben will). Daraufhin erhielt ich einen Kostenvoranschlag mit Datum vom 1.April, man wolle meinen Brustgurt für 14,95 EUR austauschen. Leider war das kein Aprilscherz, sondern wirklich ernst gemeint. Ich will ja nichts unterstellen, aber, dass jedes Mal, wenn das Gerät bei euch zum Service ist, auch der Gurt (meist kostenpflichtig) ausgetauscht werden soll, hat einen etwas faden Beigeschmack, liebe Polarler!

Garmin Forerunner 310xt

Den habe ich als Ersatz für die Polar-Uhr geholt und ihm werde ich auch noch einen eigenen Beitrag widmen, aber erst dann, wenn ich ihn ein paar Wochen im Einsatz hatte. Meinen ersten Eindruck habe ich ja schon über Twitter mitgeteilt: „WOW!“ – einfach genial das Teil. Das Gerät ist genauso, wie ich mir eine Pulsuhr vorstelle, also aus meiner Anwendersicht der absolute Traum. Auch bei der Software trennen Polar und Garmin Welten, aber auch das werde ich noch ausführlich schildern.

Kurzes Fazit: wer eine geil aussehende Pulsuhr haben will, der soll sich eine Polar holen, wer hingegen eine funktionierende Pulsuhr auf technisch neuestem Stand haben will, der soll zu Garmin gehen. 😉

Xentis Mark 1 TT

Da Kollege Applejack seine teuren Laufräder erst zu seiner Mission Hawaii 2010 am 1.August in Regensburg braucht, war er so freundlich, mir sie für Frankfurt auszuleihen. Danke schon mal dafür! Für einen ersten Test habe ich sie auch schon einmal auf mein Canyon Speedmax draufgeschraubt und zwei kurze Ründchen durch die Wetterau gedreht. Macht echt Spaß mit den Dingern durch die Gegend zu fahren. Man ist echt eine ganze Ecke schneller unterwegs, was ich aber nicht unbedingt auf das Material schieben würde, sondern -nach einem Blick auf den Durchschnittspuls- eher auf den psychologischen Aspekt. Wenn man solche Räder drauf hat, dann muss man auch ordentlich reintreten, wäre ja sonst peinlich. 😉

Und damit ich auch in den im Trainingsplan vorgesehenen Pulsbereichen trainiere, schraube ich sie auch gleich wieder ab und hole sie erst am 4.Juli wieder raus.

Belastungs-EKG

Vor zwei Jahren habe ich mich ja auch schon einmal durchchecken lassen, auch dieses Mal tue ich das natürlich wieder. Am Samstag steht ein Belastungs-EKG beim Arzt an, bin mal gespannt, wie lange er mich treten lässt bzw. wie lange ich treten kann…

Aktueller Trainingsstand

Noch gut 10 Trainingswochen liegen noch vor mir, Zeit einmal zu schauen, was ich seit dem 1.Januar 2010 schon gemacht habe:

  • Schwimmen: 58,1km in 22:00h
  • Rad fahren: 1.151,8km in 47:45h
  • Laufen: 559,5km in 57:01h

Im Vergleich zur letzten Vorbereitung bin ich gut 10km weiter geschwommen, knapp 20km weiter Rad gefahren und 15km weiter gelaufen. Ich habe also bisher minimal länger trainiert, wobei ich sagen muss, dass beim Rad fahren dieses mal leider nur viele kurze Einheiten zur höheren Summe geführt haben. Das letzte Mal habe ich schon deutlich öfter längere Ausfahrten gemacht, aber da hatte ich in Anbetracht des Wetters noch nicht genug Motivation aufbringen können.

PS: noch 86 Tage…

Umgeknickt

So langsam habe ich echt die Schnauze voll von diesem Wetter!

Meine üblichen Laufstrecken kann ich momentan nicht laufen, weil große Abschnitte davon gesperrt sind; zumindest für den Autoverkehr, aber auch das Laufen dort ist gefährlich, denn Schneeverwehungen, die inzwischen vereist sind, sowie der darüber liegende Neuschnee stellen für mich ein erhöhtes Risiko dar. Ich könnte umknicken und mich verletzen. Deshalb habe ich auch die letzten Läufe komplett innerhalb des Orts absolviert und bin dabei ausschließlich über geräumte Wege gelaufen.

Heute morgen stand vor der Faschingsfeierei noch ein Lauf auf dem Programm und da über Nacht wieder einige Zentimeter Schnee gefallen sind, wollte ich auf unseren Sportplatz laufen und dort ein paar Runden auf der Bahn drehen. Ich dachte mir, dann hast du wenigstens die komplette Zeit mal einen einheitlichen Bodenbelag und nicht der ständige Wechsel zwischen geräumten Gehweg, gesalzenem Gehweg, vereistem Gehweg, usw.

Doch daraus wurde nichts… denn als ich oben auf dem Sportplatz ankam, bot sich folgendes Bild…. eine Baustelle:

Baustelle am Singberg-Sportplatz

Also bin ich wieder durchs Ort gelaufen und dabei habe ich einmal nicht aufgepasst und schon bin ich auf die durch den Schnee schlecht erkennbare Bordsteinkannte getreten, abgerutscht und umgeknickt… und zwar so doll, wie schon seit etlichen Jahren nicht mehr… Nachdem der Schmerz dann nach wenigen Minuten nachgelassen hatte, versuchte ich, weiterzulaufen, doch ich merkte, dass es sinnvoller ist, auf dem schnellsten Weg umzukehren…

Zuhause angekommen, kühlte ich mein Fuß; er war weder dick noch blau. Bisher konnte ich mich bei so etwas auch immer auf meine Bänder verlassen. Umgeknickt bin ich beim Tennis oder Fußball schon häufig, mal mehr und mal weniger doll, bisher haben sie -toitoitoi- immer gehalten.

Was mich nun aber etwas stutzig macht: 10 Stunden nach dem Umknicken ist mein Fuß etwas blau geworden und auch deutlich dicker. Er tut auch noch weh, allerdings kann ich ihn normal bewegen und auch auftreten ohne, dass der Schmerz mich umbringt.

Mal schauen, wie es morgen ist…

Update: da nach der ersten Nacht der Fuß wieder normal aussah und ich auch keine Probleme hatte, aufzutreten, bin ich nicht zum Arzt gegangen, sondern habe beschlossen, ein paar Tage mit dem Laufen zu pausieren und stattdessen halt den Schwerpunkt auf Schwimmen und auf das Rollentraining zu verlagern. Wenn der Schnee dann hoffentlich in Kürze weg ist, werde ich auch wieder laufen gehen.