Mehrere Staubteufel gesehen

Vor ein paar Tagen habe ich bei meinem Läufchen in der Mittagspause unzählige Staubteufel gesehen. Interessanterweise fast alle in einem ziemlich kleinräumigen Gebiet zwischen dem Limberg und der Römerstraße. Genau dort hatte ich auch schon zwei Tage vorher einen gesehen. Grund genug also den Lauf für kurze Zeit zu unterbrechen und zu warten. Nach mehreren kleineren mehr oder weniger erfolgreichen Versuchen gab es dann einen etwas größeren zu sehen.

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Tornado in Butzbach-Ostheim

Es waren ja für den Sonntag des 5.Juni schwere Unwetter angekündigt und es war – wie immer bei solchen Lagen – nicht klar, ob und wie stark wir etwas abbekommen sollten. Kein Grund also, eine schon lange verabredete Grillparty abzusagen, sondern sie stattfinden zu lassen, aber immer mal wieder zwischendurch auf das Radar blicken. Danach sah es bis zu den späten Nachmittagsstunden auch gut aus. Ich warf also schon mal den Grill an… und dann nahm das Unheil seinen Lauf.

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Funnelcloud-Tornado-Irrtum

Gestern in den Abendstunden gab es einen Tornado in einem Stadtteil von Hamburg.

Von ihm gibt es auch ein Video, genauso wie ein Zeitraffer von der Enstehung der Funnelcloud bis zu deren Ende. Letzteres Video, weil wahrscheinlich für die Medien viel eindrucksvoller, wird nun über Beiträge auf Twitter und Facebook verbreitet, meist sinngemäß mit der Überschrift „Tornado fegt durch Hamburg“. Und sofort heißt es in den Kommentaren: „Das ist kein Tornado, sondern eine Funnelcloud“ – es kommt einem fast so vor, als bestünde Deutschland nur aus Tornado-Experten. Ich komme jedenfalls aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus und hoffe, dass die Fußball-EM jetzt schnell anfängt und alle wieder zu Bundestrainern werden.

Auf die ganz blödsinnigen Kommentare von wegen Windrose (was etwas ganz anderes ist) und Windhose (was das gleiche ist wie ein Tornado) will ich jetzt gar nicht eingehen, sondern auf den von den selbsternannten Experten verbreiteten Irrglauben, dass eine Funnelcloud immer bis zum Boden reichen müsste, damit es sich um einen Tornado handelt. Das ist nämlich völliger Blödsinn!

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Tornado in Minden? Nein, Downburst!

Das kommt also ganz schnell einmal dabei heraus, wenn die Polizei scheinbar ihre eigenen Experten in Sachen Unwetter mit im Einsatz hat und danach eine Pressemitteilung herausgibt, in der ein Tornado als Ursache der Unwetterschäden als scheinbarer Fakt dargestellt wurde, obwohl bisher keinerlei Augenzeugenberichte oder Foto-/Video-Material vorliegen, die dies in irgendeiner Form begründen könnten.

Der Stadtteil Minden-Meißen wurde von einem Tornado heimgesucht. Die Polizei wurde zu 61 Einsätzen gerufen. Zahlreiche Gebäude und Fahrzeuge wurden durch umstürzende Bäume beschädigt. Durch den Tornado wurden mehrere Dächer abgedeckt. Fünf Häuser mussten wegen Einsturzgefahr evakuiert werden.

Dankbar wird das dann von den Medien aufgegriffen, allen voran der BILD:

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Funnelcloud oder Virga?

Schon ein paar Tage her, trotzdem möchte ich den Fall hier nochmal eintragen, in der Hoffnung, dass vielleicht der ein oder andere noch einen Hinweis geben kann, ob es sich bei dem Gebilde, was ich am 27.April 2016 abends gegen 20:50 Uhr von Wölfersheim-Södel aus grob bei Wisselsheim bzw. den Wisselsheimer Salzwiesen gesehen habe um eine Funnelcloud handelte oder doch nur um Virga. Gegen letzteres spricht, dass es sich ziemlich hartnäckig hielt, gegen die Funnelcloud, dass ich keinerlei Rotation auf die Entfernung erkennen konnte.

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Neues von den Foto-Webcams

Am Vatertag ist nun meine insgesamt vierte Webcam online gegangen. Eigentlich als Nr.3 geplant, lag sie nun ein paar Monate bei mir herum und wartete auf besseres Wetter und auf meinen schwindelfreien Schwager, der die Installation auf dem Dach machen sollte. Durch diese Verzögerung ging dann Kamera 4 im Rathaus von Wölfersheim früher online. Dort musste niemand klettern, die Kamera steht einfach auf einem Stativ hinter dem Fenster.

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Wetter-Widgets für die eigene Website

Seit kurzem bieten wir bei Kachelmannwetter auch Wetter-Widgets für die eigene Homepage an. Jeder mit eigener Website kann sich die aktuellste Wettervorhersage für seinen gewünschten Ort auf die eigene Seite holen. Ideal für Seiten, bei denen die Anzeige des Wetters durchaus Sinn macht: Seiten von Tierparks, von Schwimmbädern, Sportvereinen, etc.

Hier ein Beispiel eines solchen Widgets für meinen Wohnort:

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Foto-Webcam-Steuerung per Webinterface

Bisher hatte ich meine drei installierten Webcams (zwei Canon-DSLRs und eine RaspberryPi-Kamera) im Heimnetzwerk untergebracht und habe mich dann bei Bedarf auf den jeweiligen Rechnern eingeloggt und diese dann ferngesteuert. Das hatte ein paar Nachteile. Wenn ich beispielsweise mal eben schnell auslösen wollte, musste ich mich erst per Konsole auf den Kamerarechner einloggen und dann manuell die Kamera auslösen. Auch wenn ich mal eben das Intervall von 10min auf 1min wechseln wollte, weil gerade eine vielversprechende Front anrückte, konnte ich das immer nur über die Konsole machen. Außerdem wäre es mit diesem Verfahren nur äußerst umständlich möglich, auch einmal eine Kamera außerhalb meines Netzwerkes bspw. mit UTMS zu installieren und diese dann fernsteuern zu wollen.

Deshalb habe ich mir jetzt ein Webinterface gebastelt mit dem ich die Kameras fernsteuern kann und zwar von überall auf der Welt, auch problemlos mit dem Smartphone.

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Tornado-Arbeitsgruppe Deutschland e.V.

Seit einer Woche ist die Tornado-Arbeitsgruppe Deutschland – ursprünglich als AG innerhalb Vereins Skywarn Deutschland e.V. entstanden – nun endlich beim Amtsgericht Mainz unter der Nummer VR 41481 im Handelsregister als eigenständiger Verein eingetragen. Das Verfahren hat sich jetzt etliche Monate hingezogen, die Gründungsveranstaltung war bereits am 25.April 2015:

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