Artikelverzeichnisse – Sinn oder Unsinn

Artikelverzeichnisse sind mittlerweile voll im Trend, wenn es um die Beschaffung von themenrelevanten Backlinks zum Pushen der eigene Seite in den Suchergebnissen geht. Hobby-Webmaster und Suchmaschinenoptimierer setzen gleichermaßen auf Artikelverzeichnis-Links bei ihren Optimierungsmaßnahmen. Auch gibt es inzwischen Leute, die das Schreiben von Artikeln für eben diese Verzeichnisse als reine Dienstleistung anbieten.

Wie vielleicht der ein oder andere weiß, betreibe ich seit Februar 2005 selbst ein Artikelverzeichnis unter der Domain www.themenrelevanz.de, welches inzwischen knapp 3.000 Artikel beheimatet, also nicht gerade zu den kleinsten dieser Art gehört. Auch habe ich die schon vor längerer Zeit registrierte Domain www.verzeichnis.cc dazu verwendet, eine Übersicht von Artikelverzeichnissen anzubieten, doch leider ist die Liste der aufgenommen Portale noch nicht sehr groß, da mir etwas die Zeit dafür fehlt. Hinzu kommt, dass jeden Tag neue AVs wie Pilze aus dem Boden schießen.

Sinn…

Eigentlich ist das Konzept der Artikelverzeichnisse so: jemand erstellt einen hochwertigen, individuellen Text und stellt ihn auf ein Artikelverzeichnis ein. Der Betreiber erhält somit wertvollen Content, den er z.B. mittels Google Adsense oder ähnlichem vermarkten kann. Im Gegenzug erhält der Autor je nach Anbieter ein bis drei Backlinks für die eigene Website. Besonders hervorzuheben ist, dass man bei den Artikeln die für das Ranking in Suchmaschinen so immens wichtigen Linktexte frei wählen kann, das ist z.B. bei Webkatalogen, wo man auch kostenlose Links bekommen kann, meistens nicht der Fall.

… oder doch Unsinn?

Eigentlich hört sich dies nach einer Win-Win-Situation an, doch die Frage ist: ist dem wirklich so?

Bei genauerem hinsehen, werden schnell die ein oder anderen Nachteile deutlich, sowohl auf Seiten des Autors als auch auf Seiten des Anbieters. Uwe hat das bei sich im Blog vor kurzem schon einmal zusammengetragen, ich möchte es lediglich noch ein wenig ergänzen.

Sicht des Autors

Der Autor muss in der Regel für jedes Artikelverzeichnis einen individuellen Text erstellen, da die meisten AVs Exklusivität erwarten; auch werden meist mindestens 250 Wörter erwartet und der Text sollte eine gewisse Schöpfungshöhe haben, also nicht einfach heruntergeschrieben sein. So etwas braucht Zeit, je nachdem, wie leicht es einem fällt, zu schreiben, kann man schon einmal 30 bis 90 Minuten rechnen, wenn man wirklich einen hochwertigen Artikel schreiben möchte. Was für einen Stundensatz da anzusetzen ist, muss jeder selbst wissen. Daraus kann man natürlich ausrechnen, was einen der oder die Links einmalig kosten.

Ob der Preis allerdings für solche Links gerechtfertigt ist, sollte man hinterfragen, denn bei den attraktiveren Artikelverzeichnissen kommen täglich etliche neue Artikel hinzu, was zumeist dazu führt, dass der eigene Content immer weiter nach hinten rutscht und somit immer schlechter von der Startseite aus verlinkt ist. Das bedeutet, der Link wird im Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung immer niedriger bewertet und auch die Leser des Artikels werden somit immer weniger werden. Traffic ist dann wohl kaum noch zu erwarten. Bei weniger attraktiven AVs kommen zwar weniger Artikel hinzu und deshalb ist der Effekt nicht so stark, allerdings fehlen da von Anfang an die Besucher und die Wertigkeit für Suchmaschinen ist ebenfalls nicht sehr hoch.

Ein weiterer Punkt ist, dass man als Autor eines Artikels, den man in die Hände des AV-Betreibers gegeben hat, nicht bestimmen kann, welche Art von Werbung im Umfeld des Artikels erscheinen wird. Im ungünstigsten Fall holt man Leser durch seinen wertvollen Content auf die Artikelseite, diese gelangen aber nicht -wie gewünscht- auf die eigene Website, sondern über die Adsense-Werbung oder über vermietete Links auf die Seiten der Konkurrenz. Sozusagen sorgt man noch für Umsatz bei den Wettbewerbern.

Sicht des Anbieters

Wenn man sich die Sicht des Autors mal vor Augen führt, müsste man denken, der Betreiber hat bei dem Konzept die größeren Vorteile, doch auch dem ist nicht so.

Wie bereits erwähnt, betreibe ich selbst ein Artikelverzeichnis, wo täglich rund 20 neue Artikel eingestellt werden. Diese 20 Artikel müssen selbstverständlich kontrolliert werden. Zum einen, ob die verlinkten Seiten aus SEO-Sicht sauber sind (Stichwort: Bad Neighbourhood) zum anderen, ob dort illegale Dinge angeboten werden oder ob die Zielseite offensichtlich Marken- oder Urheberrechte verletzt. Auch der Text sollte zumindest mal überflogen werden, denn mit er Veröffentlichung riskiert man natürlich auch eine Abmahnung, denn man hat den Text ja vorher überprüft und somit Kenntnis vom Inhalt.

Wer das nachhaltig macht, der benötigt schon einmal fünf bis zehn Minuten Zeitaufwand pro Artikel. Macht bei 20 Artikeln pro Wochentag -knapp gerechnet- rund 10 Stunden pro Woche. Die will man natürlich auch bezahlt haben und genau da liegt das Problem.

Einnahmequellen sind ausschließlich der Verkauf von Links und die Werbeeinnahmen z.B. durch Adsense. Und diese kann man nur erschließen, wenn die Website viele Besucher hat. Die widerum bekommt man nur über eine gute Platzierung in Suchmaschinen und diese muss man sich auch erst erarbeiten. Heißt: noch mehr Arbeit reinstecken, zum Beispiel in optimierte Webseiten und Linkbuilding-Maßnahmen. Bedeutet aber auch: noch mehr Zeit- und somit Kostenaufwand.

Wann der sich jemals rechnen soll, ist unklar. Deshalb gehe ich davon aus, dass in der nächsten Zeit auch viele Artikelverzeichnisse wieder ihre Pforten schließen werden oder zumindest zusätzlich zu einem Artikel auch noch einen Backlink mit optimiertem Linktext erhalten wollen. Aber selbst letzteres Beispiel will ja auch kontrolliert sein und was tun, wenn der Autor den Link entfernt? Artikel offline schalten? Dann schadet man sich selbst und den Autor anschreiben kostet auch wieder Zeit.

Auch ich habe schon einmal darüber nachgedacht, die Neuanmeldung von Artikeln vorerst zu schließen, genauso, wie es bereits Artikel-Online getan hat.

Die einzige Möglichkeit, erheblich Zeit einzusparen, wäre, dass man Artikel generell ohne Prüfung freischaltet und einen Button hinzufügt, wo man illegale Inhalte oder bedenkliche Inhalte melden kann. Wie das ganze dann aus rechtlicher Sicht zu interpretieren ist, weiß ich allerdings noch nicht. Wäre eigentlich mE. vergleichbar mit einem kostenlosen Homepageanbieter mit Baukastensystem und somit müsste ich nicht zwingend kontrollieren, sondern nur reagieren, sobald mir bestimmte Verstöße bekannt werden. Aber ich bin kein Anwalt…

Fazit: genauer betrachtet ist das Artikelverzeichnis-Konzept in der jetzigen Form ein Loose-Loose-Konzept. Eine Idee, wie man das ganze rumdrehen kann, ist mir bisher noch nicht gekommen. Vorschläge gerne in den Kommentaren. 😉

„PKV Vergleich“ als Wortmarke angemeldet

Nachdem ich mich ja vor ein paar Tagen schon ein wenig über die Anmeldung einer Wortmarke „Landing Page“ in den Klassen, die die SEO/SEM-Branche betreffen, geärgert hatte, hab ich heute wieder was in der Datenbank des deutschen Patent- und Markenamts entdeckt, was zumindest diejenigen unter den SEOs betreffen könnte, die ihr Geld durch das Optimieren der eigenen Seiten und das Einbindung von Partnerprogrammen im Bereich Versicherungen verdienen.

Die Anmeldung des Begriffs „PKV Vergleich“ als Wortmarke (Leitklasse 36: Versicherungswesen) wurde am 30.Oktober diesen Jahres eingereicht.

350.000 Ergebnisse bei Google unter „PKV Vergleich“, 75 Adwords-Kunden mit dem Begriff, eine wirklich schützenswerte Bezeichnung sieht für mein Empfinden anders aus. Aber ich bin ja kein Anwalt und von daher werden die schon wissen, was sie da machen. 😕

DSL-Anschluss wieder auf 16.000kb/s

Nachdem ich ja am Freitag schon wieder Probleme mit meinem Festnetz- und DSL-Anschluss hatte, läuft nun alles wieder wunderbar.

Zuerst habe ichs bei der 1&1 Hotline probiert. Dort wäre ich bei extrem chilliger Musik (die kannte ich übrigens noch nicht) nach unzähligen Minuten in der Warteschleife fast eingeschlafen. Also hab ich lieber die kostenlose Störungsrufnummer von der Telekom gewählt. Gute Idee, denn erstens lief da peppigere Musik und zweitens musste ich nicht lange warten. Der Hotline-Mitarbeiter nahm meine Meldung entgegen und wenige Stunden war aus meinem tempäreren DSL1000- wieder ein DSL16000er Anschluss. 🙂

Trotzdem… wenn das jetzt mal länger als zwei Monate am Stück hält, mache ich drei Kreuze in den Kalender…

Wieder Probleme mit dem Telefon und DSL-Anschluss

Irgendwie habe ich das Glück nicht gerade gepachtet, wenn es um meine TK-Anlagen geht, sei es im Büro oder sei es Zuhause beim Privatanschluss, denn am Freitag kam es wieder zu einem Ausfall in meinem Büro; somit war ich wieder für keinen Kunden zu erreichen, weder per E-Mail noch per Telefon.

Was war passiert?

Um 13:32 Uhr war auf einmal die Internetverbindung weg. OK, an sich kann das ja mal vorkommen und in der Regel ist dann wenige Minuten später alles beim Alten, doch dem war nicht so. Erst einmalhabe ich die Fritz.Box neugestartet, doch der beliebte Trick klappte diesmal nicht.

Wieder mal ein Anruf bei der 1&1 Hotline

Nachdem dann nach einer halben Stunde immer noch keine Verbindung da war, habe ich die 1&1 Hotline angerufen, leider teuer über mein Handy, da über Festnetz keine Verbindung zustande kam. Zu meiner Verwunderung hatte ich sogar ohne große Wartezeit eine junge Dame am Telefon. Die fragte mich natürlich die üblichen Dinge, wie „haben Sie schon mal die Box neugestartet?“, „ist das Kabel auch richtig drin?“ etc. Als ich alle möglichen Fehler ausschließen konnte, sagte sie mir, dass sie erst nach vier Stunden eine Störungsmeldung an die T-Com herausgeben dürfe und ich mich später nochmal melden solle.

Ganz toll… vier Stunden ohne Internet und Telefon ehe etwas unternommen wird, das kann doch nicht sein?! Und wer meine Geo-Rufnummern von 1&1 anrief, hörte „die gewählte Nummer ist derzeit nicht vergeben!“…. Macht auch einen tollen Eindruck für potentielle Kunden… 😕

Anruf bei der T-Com-Störungsstelle

Da auch meine Festnetzverbindung nicht ging, rief ich selbst die T-Com-Störungsstelle an und meldete meinen Anschluss. Die Dame am Telefon bestätigte mir einen Fehler, den ein Techniker überprüfen müsse; für Rückfragen hinterließ ich meine Handynummer. Der zuständige T-Com-Techniker rief mich dann allerdings erst am Samstag nachmittag an, um mir zu sagen, dass es ein technisches Problem in der Vermittlungsstelle gab und er nun alles resettet hätte und mein Anschluss wie gewohnt funktionieren sollte. Zur Sicherheit bin ich gleich mal ins Büro gefahren und siehe da, der Anschluss ging wieder: Telefon war da, Internetzugang auch….

… allerdings hat der Techniker wohl etwas zuviel resettet, denn aus meinem 16.000er DSL wurde jetzt ein 1.000er! 😯

Mal morgen schauen, ob das wieder umgestellt wurde. Am Samstag hatte ich keinen Nerv dazu, nochmal herumzutelefonieren…

30 Dollar und die Jugendsünden verschwinden aus dem Netz

Dies verspricht die amerikanische Firma ReputationDefender. Für 30,- Dollar versuchen sie, alte Spuren, die im World Wide Web hinterlassen wurden, aufzuspüren und die Betreiber der Websites bzw. die Hoster aufzufordern, die Daten, die einem evtl. peinlich sein könnten, zu löschen.

Ganz interessante Idee eigentlich, denn in Zeiten von Blogs, Youtube, Flickr, MySpace etc. sind schnell einmal ein paar Inhalte online gestellt, die man zwar rasch wieder vergisst, die allerdings Jahre später dann recht peinlich werden können, nämlich dann, wenn sich z.B. ein potentieller Geschäftspartner über einen informieren möchte und dann die Vollsuff-Party-Bilder und/oder Videos findet.

Dass dies gar nicht so dumm und vor allen gar nicht weit hergeholt ist, zeigt die Erfahrung mit meinem eigenen Fotoalbum hier auf der privaten Homepage, wo ich vor zwei oder drei Jahren noch die vollständigen Namen der dort abgebildeten Personen als Alternativtext und Titel drin stehen hatte. Damals wurde mir nämlich schon von solchen Ereignissen berichtet, wo Partybilder bei dem ein oder anderen Meeting ausgedruckt auf dem Tisch lagen oder thematisiert wurden. Deshalb habe ich auch alle Nachnamen sofort nach Bekanntwerden verschwinden lassen.

Da mir momentan die vielen Bilder täglich mehr als tausend Besucher bescheren, habe ich natürlich nix dagegen, dass die im Netz stehen; auch wenn ich auf dem ein oder anderen Bild vielleicht nicht ganz Herr meiner Sinne bin…

…aber was soll’s, wir waren doch alle mal jung, oder?! 😉

Suchmaschinen sollen auf personenbezogene Daten verzichten

Das zumindest fordern Datenschützer laut einem aktuellen Heise-Bericht.

So sollen Daten, die Rückschlüsse auf den Suchenden zulassen, wie beispielsweise die IP-Adresse, nach Beendigung der Nutzung wieder gelöscht werden. Als Grund geben die Datenschützer an, dass die Daten mit denen sich persönliche Interessenprofile erstellen lassen auch für Dritte interessant sein können und deren begehren wecken könnten.

Warum sollten die Suchmaschinen das denn tun?

Mit diesen gewonnenen Daten können die Betreiber doch nicht nur Unfug treiben, sondern doch jede Menge Verbesserungen in den Algorithmus einbauen, bis dann am Ende jeder einzelne Suchende seine persönlichen und individuell auf ihn zugeschnittenen Ergebnisse präsentiert bekommt.

So kann man mit einer Einbindung von Bookmark-Diensten und persönlichen Netzwerken zum Beispiel leicht erkennen, welche Seiten die Freunde eines Suchenden toll finden. Da die direkten Kontakte in der Regel ähnlich gelagerte Interessen haben, könnte man den gebookmarkten Seiten der Freunde mehr Bedeutung zumessen und somit die Seiten auch besser listen.

Darüber hinaus ließe sich über eine Historisierung der Suchergebnisse und der Einbezug der Daten in die aktuelle Suche auch die als dritte Generation bezeichneten Clustersuchmaschinen und deren Technik verbessern. Wenn jemand beispielsweise häufig nach Finanzthemen sucht und auch viele Finanzseiten gebookmarkt hat, dann wird er wohl bei einer Suche nach dem Begriff „Bank“ eher ein Kreditinstitut suchen als eine Parkbank. Somit wäre eine Vorauswahl des Clusters mit Hilfe der historischen Suchdaten möglich.
Wenn man damit letztlich erreicht, dass die Qualität der Suchergebnisse extrem steigt und jeder das, was er sucht, auch innerhalb kürzester Zeit findet, ohne durch Spam belästigt zu werden, dann werden auch die meisten Nutzer nichts mehr gegen eine Speicherung ihrer persönlichen Daten haben.

Wie bei den anderen -ich sage mal- aus Datenschutz-Sicht eher fragwürdigen Diensten, wie del.icio.us, Flickr, YouTube, etc. wird auch hier zwischen dem großen Nutzen und den Risiken abzuwägen sein.

Ich denke, der große Nutzen, den man durch optimale Suchergebnisse hat, wird die Datenschutzbedenken verdrängen. Und die nächste Generation der Internetnutzer wird sich sowieso keine Gedanken mehr darüber machen. 😉

Reihenfolge der Adsense-Blöcke bestimmt über den Klickpreis

Eine Beobachtung, die ich auch schon vor einiger Zeit gemacht habe, wird nun -wie bei Jojo zu lesen ist- von offizieller Seite bestätigt: die Reihenfolge, in der die Adsense-Blöcke im Quelltext auftauchen bestimmt über die Höhe der Klickpreise. Der erste Block bringt die höchsten Preise, der zweite weniger und so weiter…

Da aufgrund der Möglichkeiten, die einem CSS bietet, ja nicht zwingend der erste Block im Quelltext auch der erste Block sein muss, den man beim Besuch einer Website sieht, sollte man beim Webdesign die Adsense-Werbung möglichst so positionieren, dass der Werbeplatz, den man am besten sieht und der auch die beste Klickrate erzielt, als erstes im Quelltext auftaucht.

So kann man ganz einfach bei gleichen Klickraten mehr Umsatz erzielen. 😉

Hilfe, ich bin ein Spammer!

Vor ein paar Tagen fiel mir beim Aufräumen eine Spindel mit CDs in die Hände, auf denen alte Backups von meinen PCs drauf sind unter anderem natürlich auch alte Versionen von diversen Homepages.

Da ich gerade den überaus interessanten Artikel beim SEO-Freak gelesen habe, habe ich mir kurzerhand die CDs genommen, um mal zu schauen, ob sich nicht die ein oder andere Design-Idee darauf befindet, die ich dann zu einem WordPress-Template umfunktionieren kann; Design-Recycling sozusagen.

Auf einer CD war sogar eine der ersten Version dieser privaten Homepage zu finden. Erstellt wurde sie von mir im Februar 1999.

Beim Blick in den Quelltext traf mich aber fast der Schlag: Nicht nur, dass ich bei ca. 1.300 Zeichen Quelltext mindestens 5.000 HTML-Fehler gemacht habe und somit auch mehr als eine Galaxie entfernt von validem Code bin, nein, viel schlimmer noch, ich war ein echter Spammer! 😯

Die Metatags (damals hat man ja darauf geschworen) sahen wie folgt aus… 😳

  • Metatag „Author“:
    Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al Bundy, Al Bundy, Al Bundy, Al Bundy, Al Bundy, Al Bundy, Al Bundy, Daniel Rüd, Wölfersheim, Act Of Fear, Sex, MP3, Casino, Spielcasino, Al Bundy
  • Metatag „Description“:
    Homepage mit den Themen: Tennis, Techno, Act Of Fear, Erotik uvm. (Frame-Version)
  • Metatag „Keywords“:
    Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Al, Casino, Spielcasino, Geld, Money, Sex, Porno, Tennis, Tennisverein, Tennisclub, Verein, Club, Wölfersheim, Anzeigen, Markt, Blitzer, Privat, Act Of Fear, Techno, Musik, Rüd, Schule, Arbeiten, Klausuren, Lanka, Legend, Discomania

Autsch…. echt peinlich… und auch noch die feinen Spambegriffe hingeschrieben obwohl meine Seite nix mit dem Thema zu tun hat…

Da kann man wieder einmal sehr gut sehen, warum keine der heutigen Suchmaschinen mehr die Metatags berücksichtigt, da steht eh nur Mist drin! 😉

Übrigens, da es gerade zum Thema passt: ich hab meine alte Website über Al Bundy wiederhergestellt.

1&1-Pannen: DSL-Rufnummern gelöscht

Vor ein paar Tagen habe ich bereits über andere Probleme, die ich mit der 1&1 Internet AG in diesem Jahr hatte, berichtet. Heute folgt -nachdem endlich wieder alles funktioniert- der nächste Bericht.

Vorgeschichte

Wie die Stammleser des Blogs sicherlich alle wissen, bin ich vor zwei Monaten zusammen mit meiner Freundin Katharina umgezogen. In der alten Wohnung, eine WG mit ein paar Freunden, war der 1&1-DSL-Anschluss auf Katharina angemeldet. Da die verbliebenen WG-Bewohner natürlich auch weiterhin DSL nutzen wollten, sollte der Anschluss auf einen der anderen übertragen werden. Dazu schrieb meine Freundin an 1&1 eine E-Mail mit dem Hinweis, dass sie umziehe und der Account auf eine andere Person übertragen werden soll.

Obwohl beim letzten Auszug eines WG-Bewohners die Umschreibung noch per E-Mail funktionierte, klappte es diesmal nicht. Interessant aber, dass man keinerlei Rückmeldung von 1&1 bekam. An der Hotline wurde zwar beteuert, dass ein Brief herausgegangen war mit Hinweisen auf die weitere Vorgehensweise, doch dieser kam niemals an. Die einzige Möglichkeit den Vertrag zu übertragen sei es, jeweils eine Ausweiskopie des alten und des neuen Vertragspartners zu faxen zusammen mit zwei Erklärungen: eine für die Freigabe und eine für die Zustimmung zur Übernahme.

Falscher Kundenaccount umgeschrieben

Teil III der Pannenserie 2006

Da ich ja bereits ein ähnliches Schreiben vor einiger Zeit einmal an 1&1 geschickt hatte, wollte ich mich um die Sache kümmern. Ich nahm also die alten Faxe und änderte dort alle Daten entsprechend ab. Besser gesagt: fast alle, denn die Kundennummer kam auf dem Schreiben insgesamt jeweils zweimal vor, ich hab sie aber immer nur einmal geändert. Katharina und die neue Inhaberin unterschrieben die Faxe und gaben mir eine Ausweiskopie, die ich dann komplett an 1&1 übermittelte.

Etwa eine Woche später bekam ich dann eine Mail, dass der Account umgestellt wurde; leider mein Firmenaccount. 😯

Soll heißen: der zuständige Mitarbeiter von 1&1 hat die Umschreibung durchgeführt, allerdings nicht den Account von Katharina, sondern den von meiner Firma. Wie bereits geschrieben, ich habe einmal vergessen die Kundennummer auszutauschen, trotzdem hätte dem Sachbearbeiter einige Dinge auffallen müssen:

  • Es standen zwei verschiedene Kundennummern auf dem Fax
  • Die Vertragsnummern passten nicht zur Kundennummer
  • Die unterzeichnende Person ist für meine Firma nicht zeichnungsberechtigt

Meiner Meinung nach hätte der Account, trotz meines Fehlers, niemals umgeschrieben werden dürfen. Wozu habe ich denn die Daten, wer im Namen meiner Firma unterschrieben darf, an 1&1 übermittel? Wohl kaum dazu, dass jede x-beliebige Person, die eine Ausweiskopie mitschickt, meinen Vertrag freigeben darf. Darüber hinaus wurden einzelne Verträge umgeschrieben, die zwar zur entsprechenden Kundennummer gehörten, aber im Schreiben nicht erwähnt wurden.

Sollte 1&1 immer so verfahren, bedeutet das: jeder kann -sofern er die Kundennummer weiß- einen belieben 1&1-Account auf sich umschreiben lassen. 😯

Bin mal gespannt, wann der erste prominentere Kunde den Account gemopst bekommt. 😉

DSL Telefonie-Rufnummern gelöscht

Teil IV der Pannenserie 2006

Nicht, dass ich Probleme genug damit hatte, meinen Zugang wieder zu bekommen. Da sich die WG, deren Vertrag umgeschrieben werden sollte und mein Büro, dessen Vertrag umgeschrieben wurde, in verschiedenen Vorwahlbereichen befinden, wurden automatisch meine Firmen-(Geo)-Telefonnummern gelöscht.

Übrigens: zum Zeitpunkt der Löschung hatte ich schon den technischen Support von 1&1 am Telefon um ihm zu erklären, was da falsch gelaufen ist, allerdings war es da schon zu spät; die Rufnummern waren weg.

Nachdem man mich versuchte damit abzuspeisen, dass „shit eben mal happened“ und dass ich mir neue Nummern bestellen soll, wurde ich etwas ungehaltener. Die Rufnummern werden ja nicht sofort wieder neu vergeben und nach wie vor vom gleichen TK-Anbieter verwaltet, also müsse man das doch auch manuell wieder herstellen können. Da ich nicht locker ließ, fragte der Support-Mitarbeiter etliche Male beim 2nd- und vielleicht auch beim 3rd-Level Support nach mit dem Resultat: meine Nummern könnten wieder hergestellt werden, ich solle mich aber ein paar Tage gedulden.

„OK, Glück im Unglück“, dachte ich und wartete. Da nach einer Woche immer noch keine Nummern wieder da waren und immer noch keine Reaktion von Seiten 1&1 erfolgte, rief ich erneut die Hotline an. Mir wurde mitgeteilt, dass die Sache an den zuständigen TK-Drittanbieter weitergeleitet wurde, und die nun die Nummern wieder herstellen würden.

Dann dauerte es, und dauerte es… ich rief die Hotline alle zwei Tage an, wurde immer vertröstet…

Fehlende Kommunikation beim DSL-Anbieter

Teil V der Pannenserie 2006

Nach dreieinhalb Wochen hatte ich genug: Nachdem mir immer noch niemand eine verlässliche Aussage geben konnte, wann ich wieder mit den DSL-Nummern telefonieren kann, sagte ich dem Support, sie sollen die Bearbeitung stoppen, ich würde mir neue Nummern registrieren.

Ich loggte mich in den Control-Center ein und legte insgesamt vier Rufnummern an…. und jetzt ratet mal, welche…

Richtig, meine alten Rufnummern standen dort und funktionierten, als wäre nichts gewesen.

Da ich nicht daran glaube, dass ich zufällig meine Nummern wiederbekommen habe, stellen sich für mich die Fragen:

  • Wie lange hätte ich schon die Nummern wieder anlegen können?
  • Warum wusste niemand an der Hotline, dass die Nummern wieder verfügbar sind?
  • Warum wurde ich zu KEINEM Zeitpunkt über den Stand der Dinge informiert?

An sich zeigt das alles nur eines: mit „Kommunikation“ hat der Anbieter von DSL- und Telefon-Flatrates sehr große Probleme. Gerade hier sollte man dran arbeiten…

BTW: Wer ähnliche Probleme hat und die Hotline erreichen will, der sollte es am besten über die 0180er Nummer probieren, denn über die kostenlose 0900er Nummer wurde ich meist aus der Leitung geworfen oder es dauerte -zumindest nach meinem Empfinden- viel länger bis ich jemand am Hörer hatte. 😉

Was machen die ehemaligen DSDS-Stars?

Anfang nächsten Jahres geht es ja wieder los. Die vierte Runde von Deutschland sucht den Superstar wird bei RTL ausgestrahlt.

Da fragt man sich doch, worin der Sinn liegt, zumal man von den früheren DSDS-Gewinnern nichts mehr hört. Scheint also nur um den kurzfristigen Erfolg zu gehen…

Allerdings halten sich die Ex-Stars in einem Bereich wirklich schon auf Dauer top, nämlich in den Suchergebnissen von Google. Daniel Küblbock hatte ich ja schon einmal erwähnt, aber auch die anderen sind SEO-technisch bestens ausgestattet.

Staffel #1:

  • Platz 1 bei „Alexander„: Sieger Alexander Klaws
  • Platz 1 bei „Juliette„: Finalistin Juliette Schoppmann
  • Platz 1 bei „Daniel„: Halbfinalist Daniel Küblböck
  • Platz 1 bei „Vanessa„: Mottoshow-Teilnehmerin Vanessa Struhler
  • Platz 1 bei „Gracia„: Mottoshow-Teilnehmerin Gracia Baur
  • Platz 1 bei „Nektarios„: Mottoshow-Teilnehmer Nektarios Bamiatzis (allerdings Fanpage)
  • Platz 1 bei „Judith„: Mottoshow-Teilnehmerin und Aussteigerin Judith Lefeber (ebenfalls Fanpage)

Staffel #2:

Die zweite Staffen war dann weniger erfolgreich, weder die Siegerin „Ellie“, noch die Zweitplatzierte „Denise“ sind bei den jeweiligen Single-Keywords in den Top10 vertreten. Lediglich der Halbfinalist und als Beatboxer bekannte Philippe kann mit den Stars der ersten Staffel mithalten: Platz 1 bei „Philippe„.

Staffel #3:

  • Platz 1 bei „Tobias„: Sieger Tobias Regner
  • Platz 1 bei „Mike Leon“: Finalist Mike Leon Grosch (ok, den Doppelbegriff kann man eigentlich nicht werten)
  • Platz 4 bei „Vanessa„: Halbfinalistin Vanessa Jean Dedmon
  • Platz 1 bei „Nevio„: Mottoshow-Teilnehmer Nevio Passaro

Fazit: in Funk und Fernsehen haben sie sich rar gemacht, aber im Internet sind sie immer noch vorne dabei. Schaun mer mal, was aus den Teilnehmern der vierten Staffel wird. :mrgreen: