Gewonnen!

Erst einmal frohe Weihnachten an euch alle da draußen!

Nach einer feucht-fröhlichen Wettparty bis in die frühen Morgenstunden, einem kurzen Schlaf und der anschließenden Aufräum- und Säuberungsaktion, komme ich nun endlich dazu, euch das Ergebnis der Wette zu schildern:

ICH HABE DIE ABNEHMWETTE GEWONNEN UND SEIT MÄRZ ÜBER 25 KILOGRAMM ABGENOMMEN!!! JUCHHUUUU!!!

Dass es so ausgehen würde, habe ich zwar schon seit einiger Zeit hier verkündet, aber nun die Gewissheit zu haben, dass es geklappt hat, macht mich doch richtig happy.

Ich muss sagen, dass ich auch nichts habe anbrennen lassen, denn ich stand gestern mehrfach auf der Waage und hatte da schon permanent unter 85 Kilogramm, aber um hundertprozentige Sicherheit zu bekommen, bin ich noch einmal gelaufen; knapp 2 Stunden lang bei extremer Kälte, insgesamt 20,2km.

Joggen vor dem Wiegen

(Auf den letzten Metern nach über 20 Kilometern)

Danach ging es dann unter die Dusche, noch kurz ein paar O-Töne gegeben für die Kamera und um kurz vor fünf zur Party-Location wo fast alle Wettpaten schon anwesend waren. Dort wurde natürlich von Seiten der DAGEGEN-Fraktion noch versucht, das Wettergebnis zu beeinflussen, in dem man mich füttern wollte oder mich erst dann auf die Waage gehen lassen wollte, wenn ich vorher ein Bierchen mit ihnen zusammen trinke. Ich blieb aber standhaft und um 17:20 Uhr war es dann soweit: ich stieg auf die Waage.

Wiegen vorher

(Kurze Diskussionen vor dem Wiegen)

Eigentlich wollte ich es spannend machen und in kompletter Montur anfangen. Das heißt, komplett mit Klamotten, Schuhe und die Taschen mit Handy, Schlüsselbund und Geldbeutel voll. Und immer eine Kleinigkeit weniger, wenn es noch nicht reichen sollte. Doch dazu kam es nicht, denn bereits damit kam ich auf nur 84,6kg. Ohne Handy, Schlüssel und Portemonnaie kam ich dann nur noch auf 84,0. Hätte ich also noch Jeans und Schuhe ausgezogen und mich nur in Unterhose bekleidet gewogen, dann wäre es noch viel deutlicher gewesen. Damit hat mein Wettgegner Bernd nun schon seine zweite Wette hintereinander verloren.

Wiegen Kamera Pro7

(Die Wiegeprozedur wird für einen Fernsehbeitrag für das Magazin „Galileo“ auf Pro7 festgehalten)

Dadurch, dass ich deutlich unter der geforderten Grenze war, gab es dann auch wenigstens keinerlei Diskussionen darüber, ob die Waage denn richtig ginge oder ob die Waage auch entsprechend geeicht wäre. So mussten die Gegner erkennen, dass ich es doch wirklich gepackt habe. Toll fand ich, dass alle Wettgegner brav ihre Einsätze mitgebracht haben und sich niemand gedrückt hatte, Wettschulden sind eben doch Ehrenschulden.

Übrigens: die Einsätze gingen richtig gut auf, denn es sind exakt 84 Liter Bier getrunken worden (85 Liter waren da) und vom Essen ist auch so gut wie nichts mehr übrig geblieben. Die Party endete, trotz ihres frühen Anfangs erst um kurz vor halb 4 morgens. Die längsten Partygäste waren somit knapp zwölf Stunden am Feiern; kann also so schlecht nicht gewesen sein.

Wiegen Bernd
Wiegen Katrin

(Katrin und Bernd sind faire Verlierer und gratulieren mir zu meinem Erfolg)

Im neuen Jahr werde ich nochmal ein paar Statistiken hier veröffentlichen, jetzt wird erst einmal Weihnachten gefeiert und dann geht es ab in den Skiurlaub.

Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Countdown

In gut 5 Stunden werde ich auf die Waage steigen und deshalb wird es nun Zeit für ein letztes Posting.

Da ich ja hier schon im Blog seit Tagen einen Sieg verkünde und mir hundertprozentig sicher bin, dass ich beim Wiegen unter der Marke von 85,0 Kilogramm bleiben werde, habe ich mich gestern Abend auf der Feier bei uns zuhause nicht zurückgehalten, sondern ordentlich mitgefeiert.

Das heißt, ich habe etliche Weizenbierchen und ein paar Red Bull mit Wodka bzw. mit Jägermeister getrunken sowie beim scharfen mexikanischen Hackfleischtopf mit vier Tellern über den Abend verteilt mal so richtig zugeschlagen. Aber da scharfes Essen nicht nur gegen Viren hilft (meint zumindest Christian) sondern auch, wie Wissenschaftler herausgefunden haben, schlank macht, dürften die vier Teller eher förderlich sein für den Wettgewinn als hinderlich, oder?! Außerdem habe ich das Chili-Zeugs, was zwei Gäste in der Basis-Version schon als „Körperverletzung“ bezeichnet haben, nochmal etwas mit vier bis fünf Tröpfchen pro Teller von diesem herrlichen Extrakt nachgewürzt.

Nach der fröhlichen Feierei hat die Waage allerdings 85,6kg angezeigt. Doch ich lieben Dagegen-Wetter, ihr baucht gar keine neue Hoffnung zu schöpfen, denn soeben war ich wieder deutlich unter der 85er Marke! Und ich gehe nachher noch zweieinhalb Stunden laufen… zumindest habe ich es vor…

Noch 1 Tag: das Ende naht!

In weniger als 30 Stunden wird die Wette entschieden sein und ehrlich gesagt sehne ich mich schon richtig danach, dass das Ganze nun endlich vorbei ist.

Dann kann ich mich nämlich voll auf meine Ironman-Vorbereitung konzentrieren, ohne die Angst im Nacken sitzen zu haben, die Wette auf das Spiel zu setzen. Gerade in den letzten Wochen, wo es drohte, eng zu werden, war ich ständig im Zwiespalt: einerseits hätte ich eigentlich bei meinem vielen Training direkt nach den Einheiten wieder genügend Energie zuführen mussen um meine Akkus sozusagen wieder schnell aufzuladen, andererseits wollte ich den Nachbrenn-Effekt nicht zerstören. Deshalb habe ich meist recht lange nach dem Training gewartet, bis ich wieder was gegessen habe. Das hatte dann zur Folge, dass ich – wenn mehrere Einheiten am Tag waren – nur morgens gefrühstückt und abends spät noch eine Kleinigkeit gegessen habe.

Alles also nicht optimal und ich freue mich schon darauf, dass sich das jetzt ändern kann… Ab Januar bekomme ich dann auch neue Ernährungspläne, wo dann wahrscheinlich einiges mehr drauf stehen wird… dann komme ich aus dem Essen gar nicht mehr raus…

Apropos Essen… soeben hat mich Wettpate Dieter erreicht: da morgen Sonntag ist und kein Metzger sonntags frisches Mett zubereitet und man das Zeugs nicht bis morgen stehen lassen sollte, wird es keine Mettbrötchen geben. Er besorgt stattdessen anderes Wurstzeugs in großen Mengen. Schade, denn ich hatte mich schon richtig auf das Mett vom Huber gefreut.

So… und nun muss ich noch ein paar Sachen für die nächsten Tage vorbereiten…

Noch 2 Tage: Letzter Zwischenstand

Hier kommt nun der letzte Zwischenstand meines Gewichts, nämlich der Stand nach exakt 42 Wochen. So viel Zeit ist nämlich seit Wettbeginn ins Land gezogen.

Und was ich hier und jetzt zu berichten habe, das dürfte nach dem Rückschlag in der letzten Woche, wohl keiner für möglich gehalten haben: ich hatte in den letzten sieben Tagen im Schnitt 84,8 Kilo und damit schon etwas früher das geforderte Wettziel erreicht. Damit brauche ich am Sonntag, wenn offiziell gewogen wird, noch nicht einmal viel tricksen und darauf bin ich besonders stolz! Denn ich wollte keinen knappen Sieg, sondern einen deutlichen.

Wenn also die Waage nicht wieder meint, sie müsste mal falsch gehen und „etwas“ mehr anzeigen, dann steht meinem großen Triumph nichts mehr im Wege.

Und hier ist sie nun, die ultimative Tabelle inkl. Grafik der letzten 42 Wochen bzw. die Dokumentation, wie ich es geschafft habe, in gut 300 Tagen über 25 Kilogramm abzunehmen:

25 Kilo in 42 Wochen

Und hier noch die dazugehörige Grafik:

25 Kilo in gut 40 Wochen abnehmen

Noch 3 Tage: Termin für die Wettparty!

Wichtig für alle Wettpaten und deren bessere Hälften!

Am 23.12.2007 ab 16:00 Uhr wird die Abnehmwette mit dem offiziellen Wiegen und der sich daran anschließenden Wettparty zu Ende gehen. Als Location für die Feier wurde ein ganz besonderer Platz ausgewählt, nämlich der an dem am 3.März diesen Jahres der Abnehmwahnsinn seinen Anfang nahm: in den heiligen Hallen der Becks. (Vielen Dank an Sabine und Burkhard)

Eingeladen sind natürlich alle, die sich durch ihre Einsätze an der Wette beteiligt haben, natürlich inklusive ihres Anhangs. 😉

Zum Ablauf: da erwartet wird (und da sind sich sogar die ärgsten Gegner inzwischen sicher), dass ich unter 85 Kilogramm auf die Waage bringen werde, haben all diejenigen, die gegen mich gewettet haben, ihre Einsätze mitzubringen. Bitte kein Fassbier, sondern Flaschenbier. Aber das dürfte sich ja einfach rechnen lassen, denn die großen Bierkästen enthalten ja genau 10 Liter. Bitte bringt eure Einsätze schon einen Tag vorher bei Becks vorbei, damit das schon entsprechend kaltgestellt werden kann und damit keine Durststrecken durch verspätete Ankunft der Wetteinsätze entstehen können. Falls das vorbeibringen am Vortag aus zeitlichen Gründen nicht möglich ist, dann einfach pünktlich mit gekühltem Bier am Sonntag anwesend sein.

Die Wiegezeremonie wird von einer bzw. zwei Fernsehkameras gefilmt! Ihr solltet euch also darüber im Klaren sein, dass ihr evtl. auch im Bildausschnitt und somit im TV zu sehen seid. Zieht euch also so an und macht euch so zurecht, dass ihr das auch mit euch vereinbaren könnt. Nicht dass danach noch psychologische Betreuung nötig ist, falls ihr im Fernsehen nicht so rüber kommt, wie ihr das gerne gehabt hättet…. :mrgreen:

Übrigens: nachdem ich gestern bereits drei Rekorde vermeldet habe, kam später am Abend noch ein weiterer hinzu, nämlich das niedrigste Gewicht, dass ich seit Wettbeginn am Abend vor dem Schlafen gehen auf die Waage gebracht habe mit gerade einmal 84,0 Kilogramm!

Noch 4 Tage: Rekorde, Rekorde, Rekorde

Ich komme gerade überglücklich von einer Laufeinheit zurück, die rund 75 Minuten lang gedauert hat und bei der ich eine Strecke von 14,6km zurückgelegt habe. Überglücklich deshalb, weil es nun über etliche persönliche Rekorde von mir zu berichten gibt.

Rekord #1 – Gesamtkilometer

  • Mit meinem heutigen Lauf -ihr werdet es rechts oben hier auf der Website sehen- hat mein Kilometerstand bei Jogmap die Tausender-Marke durchbrochen. Das bedeutet, dass ich seit Wettbeginn am 3.März nun insgesamt über 1.000km gelaufen bin. Gelaufen wohlgemerkt! Hinzu kämen eigentlich noch 1.300km Radfahren und 20km Schwimmen.

Rekord #2 – 5km-Bestzeit

  • Nach einem viertelstündigen Warm-Up (2,3km) ging ich die schnellste Lauf-Einheit an, die auf meinem Trainingsplan derzeit steht: 60min im Pulsbereich zwischen 160 und 180. Und dabei habe ich meine persönliche Bestzeit auf 5km gelaufen – und zwar 23:31min. Das macht eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 4:42min pro Kilometer bzw. 12,75km/h.

Rekord #3 – 10km-Bestzeit

  • Nachdem ich die 5km bereits in Bestzeit gelaufen bin, waren die Voraussetzungen natürlich auch für eine 10km-Zeit recht gut. Und siehe da, auch wenn die zweiten 5km etwas langsamer waren als die ersten, so konnte ich doch meine bisherige Bestleistung, die schon über 5 Jahre zurückliegt und bei 48:50min stand, fast eine Minute nach unten drücken. Die 10km-Marke habe ich somit nach 47:59min passiert! Das macht auf der 10.000m-Strecke eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 4:48min pro Kilometer bzw. 12,5km/h.

Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass ich noch einen Rekord vermelden kann, nämlich das niedrigste Gewicht unmittelbar nach einer Sporteinheit, doch die Waage war eben gerade nicht sonderlich nett, sondern zeigte mir nur den zweitniedrigsten Wert an seit Wettbeginn. Mit 82,4kg war es immerhin um 700 Gramm höher als nach meinem 18,6km-Lauf am letzten Samstag.

Ich denke damit, dürfte nun auch endgültig klar sein, wer das Rennen macht… 😎

Noch 5 Tage: Schock auf der Waage

Gestern Abend habe ich auf der Waage fast einen Herzinfarkt bekommen!

Ich habe mich auf die Waage gestellt und sie zeigte mir ein Gewicht von 85,2kg, also alles optimal. Dann habe ich aber gesehen, dass sie nicht gerade steht. Ich habe sie dann zurecht gerückt und mich anschließend noch einmal draufgestellt. Mich hat ja fast der Schlag getroffen, als dort dann eine 87,4 aufblinkte. Da wurden böse Erinnerungen an die Anfangszeit wach, als die Waage tagelang etwas zu wenig anzeigte, weil sie wohl falsch stand.

Doch dann – zu meinem Glück – blinkte ein dickes fettes „Error“ auf. Die Waage hatte also ein Problem und somit anscheinend falsch gemessen! Super, gleich nochmal angehoben, richtig hingestellt und wieder darauf. Sie zeigte mir dann wieder die 85,2kg vom Anfang an. Sooft ich das auch wiederholte, die guten 85 Kilogramm blieben bestehen.

Ihr glaubt aber nicht, wie mir alles aus dem Gesicht gefallen ist, als die 87 vor dem Komma stand…

Noch 6 Tage: Geheimtipps per E-Mail

Die letzte und somit entscheidende Woche hat nun angefangen; am nächsten Sonntag, dem 23.11.2007 wird die Wette mit dem offiziellen Wiegen und der anschließenden Wettparty zu Ende gehen. Die Location wird die gleiche sein, wie schon zu Beginn der Abnehmwette, nämlich bei Becks im Party-Keller.

Den genauen Termin und den Ablauf muss ich selbst noch in Erfahrung bringen. Werde mich mal mit meinen Gegnern und den Becks in Verbindung setzen und dann weitere Informationen an dieser Stelle hier verkünden.

Weshalb ich aber poste: ich habe heute morgen von der Gattin des ersten Bernd H.-Bezwingers ein paar Tipps erhalten, wie ich ein bisschen tricksen kann, um die notwendigen Gramm noch herauszuschinden. Vielen Dank dafür, wobei ich glaube, dass ich die nicht so in der Form benötigen werde. Auch wenn mein gestriges Gewicht, wieder über dem Soll lag, so hat die Generalprobe am Samstag doch gezeigt, dass ich mir keine Sorgen mehr machen muss. Am Samstag bin ich nämlich nach meinem 18,6km-Lauf auf die Waage gestiegen, die dann einen sensationellen Wert von 81,7kg angezeigt hat. Das heißt, am nächsten Sonntag – nach meinem 25km-Lauf – dürfte ich wieder in ähnliche Regionen vorstoßen und dann brauche ich mich noch nicht einmal nackig auf die Waage zu stellen… da klappt’s dann sogar in Komplettmontur. 😉

Soll heißen: die DAGEGEN-Wettpaten sollen bitte schon einmal ihre Wetteinsätze besorgen (meine Wettgegner haben das soweit ich weiß sogar schon gemacht) und dann am Sonntag mitbringen. Die DAFÜR-Fraktion darf sich somit auf Heinisch-,Stöhr- etc.-Bräu freuen und auf das leckere Stöhr-Mett… was ich mir ganz besonders schmecken lassen werde.

Übrigens war ich gerade eben wieder laufen: eine lockere Stunde lang zusammen mit dem wohl besten DJ der Welt (wie er am Samstag bewiesen hat); nämlich meinem Bruder… So langsam wird er auch fitter… 🙂

Stand nach 41 Wochen

So Freunde, heute gibt es den vorletzten Zwischenstand, denn in genau 9 Tagen wird die Wette ihr Ende finden. Und ich habe schlechte Neuigkeiten, zumindest für diejenigen, die auf mich gewettet haben, denn mein durchschnittliches Gewicht ging in den letzten sieben Tagen wieder etwas nach oben.

Eigentlich hat es sich schon gleich am letzten Samstag angekündigt. Da habe ich nämlich essenstechnisch ordentlich zugeschlagen und bin zum ersten Mal seit Wettbeginn im März über den Soll-Wert gekommen. Das war allerdings kein einmaliger Ausrutscher, nein, in der letzten Woche habe ich bei drei Messungen über dem jeweiligen Soll gelegen. Deshalb schrieb ich auch den Post „Oh, oh, wird’s nun doch eng?„, nicht, weil ich es spannend machen will, sondern, weil es wirklich spannend ist.

Aber seht selbst:

Abnehmen nach 41 Wochen

Die Grafik verdeutlicht wohl eher, dass es ein Fotofinish geben wird.

41 Wochen abnehmen per Wette

25km bei stürmischen Verhältnissen

Eigentlich ist der Lauf nun schon einige Tage her, aber da ich gestern die gemachten Videos von meinem Handy runtergezogen habe, gibt’s den Beitrag eben erst jetzt.

Am Sonntag vor einer Woche hatte ich wieder einen zweieinhalb Stunden langen Lauf auf dem Trainingsplan stehen. Dabei sollte ich drei Intervalle laufen, die jeweils 50min lang sein sollten; davon 20min KB, 15min GA1 und 15min GA2. Heißt im Prinzip: 20 Minuten lang traben, dann 15 Minuten etwas schneller und dann 15 Minuten ordentlich Gas geben. Das ganze dann dreimal hintereinander.

Eigentlich hatte ich nicht wirklich viel Lust auf den Lauf, denn ein Blick aus dem Fenster ließ mich schon erahnen, dass es draußen sehr windig sein muss und das heißt, auf den offenen Feldwegen, wo ich meist laufe, dann erst recht. Zwecks Verpflegung lief ich nicht direkt von zuhause aus los, sondern fuhr mit dem Auto zum Anfang eines 2,5km langen Rundkurses.

Anfangs hätte ich nicht gedacht, dass ich das durchhalte, zumal es immer windiger wurde und immer umgemütlicher. Trotzdem habe ich es bis zum Ende durchgezogen, denn ich musste ja auch mal meinen neuen Laufcomputer testen. Hier ist übrigens die Auswertung des Laufes zu sehen (die Bezeichnungen der Zonen ist allerdings nicht richtig):

Auswertung - Langer Lauf

Schnellster Kilometer war übrigens zwischen 14 und 15 mit einer Zeit von 4:46min bei einem Puls von 173 (entspricht bei mir 85%HFmax). Langsamster Kilometer dann zwischen18 und 19 mit stolzen 8:12min. Da musste ich quasi den Puls, den ich vorher hochgetrieben habe, wieder runterbekommen, was mir nur mit so langsamer Geschwindigkeit möglich war.

Übrigens: auch wenn ihr nichts bei folgendem Video versteht, es vermittelt aber einen Eindruck davon, wie windig es da oben auf meinen Laufwegen wirklich war.

Ich freu mich schon auf meinen nächsten langen Lauf. Mal sehen, was mich da wettertechnisch erwartet…