Wer sucht nach so etwas?

Google Bildersuche

Eigentlich wollte nur schnell ein Porträt, was ich vor einigen Tagen selbst von mir geknipst habe, hier einstellen um zu schauen, wie lange es dauert, bis es bei Google in der Bildersuche angezeigt wird und wo es beim Keyword Daniel einsteigt. Eigentlich müsste ja Google bei solch einem allgemeinen Begriff hingehen und schauen, von welchem Daniel denn so die meisten Bilder gesucht werden, um diese dann anzuzeigen. Schaut man nach den Google Suggest-Vorschlägen, so wären das überwiegend Leute aus dem Fernsehen: der junge deutsche Schauspieler Daniel Axt, der Harry-Potter-Darsteller Daniel Radcliffe, der James-Bond-Darsteller Daniel Craig, der ProSieben-Moderator Daniel Aminati sowie Schauspieler Daniel Brühl und Moderator Daniel Hartwich. Ebenfalls dabei aber mit fallender Tendenz, die ehemaligen DSDS-Stars Daniel Schuhmacher und Daniel Küblböck.

Sollte also jemand nach dem Single-Keyword „Daniel“ in der Bildersuche suchen, so wird er mit großer Wahrscheinlichkeit einen der oben genannten Personen suchen, irgendeinen anderen Daniel zu nehmen macht eigentlich wenig Sinn. Schaut man sich aber mal die aktuelle Situation in den Serps an, sieht man, dass Google das momentan (noch) nicht so macht. Von den 21 Ergebnissen auf der ersten Seite entfallen gerade einmal 8 Ergebnisse auf o.g. Personen. Der Rest sind Ergebnisse von -zumindest mir- unbekannten Namensvettern. Da sollte es doch möglich sein, auch noch dazu zu stoßen, mit oben verlinktem Bild… 😉

Google Suche – Statistiken

Und wie es manchmal so ist, man kommt von Hölzchen auf Stöckchen, habe ich mir mal in den Statistiken von www.danielrued.com und www.ruedfotos.de aus den vergangen zwölf Monaten angeschaut, welche Suchbegriffe so in Verbindung mit meinen vollständigen Namen gesucht werden. Und ich muss sagen, da kommen ganz überraschende Resultate heraus…

Vom Pummelchen zum Ironman

Aufgrund meines „Auftritts“ bei Galileo, der zwar schon länger zurückliegt, aber scheinbar immer noch gesucht wird, gibt es einige Begriffe rund um den Ironman-Sport und diesen TV-Beitrag. Darunter fallen dann Suchen nach „Daniel Rüd“ plus einem der nachfolgenden Begriffe: galileo, ironman, ironman 2010, marathon, pro7, prosieben, triathlon, triathlon langdistanz, wölfersheim marathon.

Eigentlich könnte man zu diesem Bereich auch die nachfolgenden – nicht ganz so netten Begriffe – hinzuzählen: abnehmen, dick, dicker bauch, fett. Denn erst war ich ja dick, dann habe ich durch Sport abgenommen und beim Ironman mitgemacht. Wäre ich vorher nicht so dick gewesen, wäre das für Pro7-Galileo auch keine Story gewesen.

Fachinformatiker Ausbildung

Vor etlichen Jahren hatte ich hier meine Abschlussarbeit bereitgestellt, um Auszubildenden als Fachinformatiker in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung ein kleines Beispiel zu geben, wie eine Abschlussarbeit auszusehen hat. Bedauerlicherweise wurde das von einigen Prüflingen fast eins-zu-eins kopiert und ich von etlichen Prüfern darauf aufmerksam gemacht. Ich sollte einen Hinweis schreiben von wegen, dass die Prüfer ja nicht blöde seien und diese Arbeit auch kennen würden, und ein Kopieren somit einfach nur dumm wäre. Da meine Arbeit aber schon einige Zeit zurücklag und ich ohnehin nicht mehr wusste, ob die Prüfkriterien noch die gleichen sind, habe ich die komplette Arbeit entfernt. Trotzdem wird immer noch danach gesucht, wie die Keywords zeigen: informatiker, projektdokumentation, präsentation.

Kuriose Suchbegriffe

Auch die folgenden Suchbegriffe in Kombination mit „Daniel Rüd“ sind für mich noch nachvollziehbar, zumal man mich ja fast nie ohne Kamera in der Hand sieht: ausrüstung, bilder, equipment, foto, fotograf, fotografie, fotos, fotos wölfersheim live, produktfotos, wölfersheim live.

Was mich aber wirklich stutzig macht, das sind folgende Suchbegriffe, die bei Google exakt so eingegeben wurden:

  • daniel rüd größe – Wen interessiert denn bitte schön, wie groß ich bin?
  • daniel rüd kontaktlinsen – Ja, ich bin Kontaktlinsenträger. Aber warum sucht denn da jemand danach und was erwartet er denn als Ergebnis?
  • daniel rüd verdienst – Wie heißt es hier so schön in Deutschland: „über Geld spricht man nicht“. Warum sollte ich denn dann sogar öffentlich schreiben, was ich denn so verdiene? Und warum interessiert das überhaupt jemand?
  • daniel rüd hochzeit 2008 – Jo, verheiratet bin ich, das Jahr stimmt auch. Trotzdem gibt’s hier keine Infos darüber und auch keine Bilder, denn das ist richtig privat und das bleibt meinem heimischen Fotoalbum vorbehalten.
  • daniel rüd lost in love – Ich war zwar bei einer Act Of Fear-Veröffentlichung, nämlich bei „In Fear“ mit dabei, mit der weitaus erfolgreicheren Single „Lost in Love“ hatte ich allerdings nichts zu tun.
  • daniel rüd singstar – Nein, ich bin kein Singstar; im Gegenteil, ich bin sogar ein schlechter Sänger. Aber richtig, ich spiele gerne Singstar!
  • daniel rüd dreadnut – Hö? Was soll das heißen?!

Was gibt es denn für neugierige Leute auf dieser Welt bzw. in diesem Netz?! 😮

Roadmap to Kona…

Ein paar Wochen sind jetzt seit der Hawaii-Reise vergangen und irgendwie bin ich bis jetzt noch nicht dazu gekommen, ein bisschen was über meinen Aufenthalt in Kailua-Kona zu erzählen. Viel zu schnell hat mich leider der Stress des Alltags wieder eingeholt und dadurch hatte ich dann auch keine Lust, was zu schreiben… und sich zum Bloggen zu zwingen, das macht keinen Sinn.

Eigentlich wollte ich euch erzählen, wie es sich angefühlt hat, ein wenig in der Bucht von Kona zu schwimmen, über den QueenK-Highway in Richtung Energy Lab zu laufen und auf dem Rad gegen den Wind anzukämpfen, aber das ist ja schon wieder so lange her, dass es sich nicht mehr lohnt darüber zu schreiben. Viel wichtiger ist der Blick nach vorne. 😉

Ich hatte im Vorfeld der Hawaii-Reise schon einmal angekündigt, dass es eigentlich nur zwei Möglichkeiten gäbe, wie es weitergehen könnte; entweder ich sage, „Ich will unbedingt auch mal auf Hawaii starten“ oder das Gegenteil ist der Fall „Niemals werde ich mir das dort antun“. – Doch nichts davon ist eingetreten! Natürlich würde es mich schon einmal reizen, dort an den Start gehen zu dürfen, aber der Funke ist nicht so dermaßen übergesprungen, dass ich alles dafür geben würde. Der letzte Wille fehlt also (noch)…

Abgesehen davon, dass ich mit meinen bescheidenen Möglichkeiten ohnehin keinen direkten Qualifikationsplatz bekommen würde, sondern nur darauf hoffen könnte, dass ich das Rennen meines Lebens mache und vor mir dann unzählige schnellere Athleten absagen würden. Allerdings: schaut man sich die Quali-Zeiten von Frankfurt aus diesem Jahr an, dann sieht man, dass in der AK35 bei den Männern der letzte Slot mit einer Gesamtzeit von 10:01.47h gewonnen wurde; wenn man das mal als Maßstab nehmen würde, dann könnte das ja doch mit meinem Startplatz nicht ganz so utopisch sein, wie zunächst angenommen. Aber man darf dabei nicht vergessen, ab nächstem Jahr gibt es weniger Slots in Frankfurt, dann dürften die Zeiten wieder niedriger sein und wenn dann nicht mehr so viele absagen, müsste man ruckzuck mal eine ganze Stunde schneller sein und dann wird es wieder utopisch…

Lange Rede kurzer Sinn: ich kündige jetzt hiermit an, dass ich 2013 wieder in Frankfurt starte (dann in der M35) und schauen wir dann einfach mal, ob ich es schaffe, in den bis dahin zweieinhalb Jahren meine großen Defizite beim Schwimmen und Laufen auszubügeln und aus mir einen Kerl zu machen, der das Ding in unter 10 Stunden schafft.

Ob das für einen Slot reichen wird, das wird man sehen.

Urlaub auf Hawaii

Traumurlaub auf Hawaii

Von Anfang bis Mitte Oktober war ich zusammen mit meiner Frau Katharina das erste Mal seit langem wieder einmal richtig im Urlaub. Die Jahre vorher waren wir entweder gar nicht oder nur ganz kurz und dann auch nicht weit weg. Von daher sollte es dieses Mal etwas besonderes sein, quasi unsere nachgeholte Hochzeitsreise und die ging an das andere Ende der Welt, nämlich nach Hawaii auf die Inseln Oahu, Maui und Big Island.

Dass wir dieses Reise überhaupt gebucht haben, das haben wir Freund Henrik zu verdanken, der hatte sich nämlich in Regensburg für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii qualifiziert. Da sowohl Katharina als auch ich gerne mal nach Hawaii wollten, ich aber nur, wenn dort auch der Ironman stattfindet und Katharina nur, wenn wir auch jemanden kennen, der da mitmacht, weil es sonst so langweilig werden würde, kam dann Henriks Qualifikation genau richtig, um endlich Nägel mit Köpfen zu machen und dorthin zu fliegen.

Tja, was soll ich sagen, es hat sich echt gelohnt, denn für uns beide war es ein einmaliger Urlaub. Und um euch ein bisschen von unserem Urlaubsfeeling rüber zu bringen, habe ich ein paar Bilder aus meinen zigtausenden Fotos, die ich dort gemacht habe, ausgewählt und hier im Fotoalbum eingestellt:

Ich hoffe, die Bilderchen gefallen euch… 🙂

Zurück aus Hawaii

Eine Woche ist inzwischen seit meiner Rückkehr aus Hawaii vergangen und irgendwie fühle ich mich immer noch ein wenig durcheinander: statt morgendlichem Lauf in kurz/kurz bei 28 Grad, heißt es nun Eiskratzen bei minus 2 Grad, statt Beine hochlegen und faul sein, heißt es nun wieder auf der Arbeit ranklotzen und als wäre das nicht schon genug, macht mir die Zeitverschiebung immer noch ein bisschen zu schaffen; mein Rhythmus ist noch um ein paar Stunden verschoben. Aber das wird sich schon noch geben…

Fotos, Fotos, Fotos, …

Jedenfalls finde ich jetzt das erste Mal Zeit, hier wieder einen kleinen Beitrag zu schreiben; vorher habe ich mich ausschließlich um meine Bilder gekümmert: 4.653 Fotos habe ich gemacht, davon 758 wegen Platzmangels schon vor Ort gelöscht, blieben also immer noch 3.895 Bilder, die gesichtet und bearbeitet werden wollten. Wer selbst schon einmal solche Datenmengen aus dem Urlaub heimgebracht hat, wird wissen, wie viel Zeit das in Anspruch nimmt.

Wer schon einmal den bearbeiteten Teil sehen will, der kann das bei Facebook tun:

Doch auch wer keinen Facebook-Account hat, der kann sich meine Bilder vom Ironman betrachten. Hier findet ihr meine Lieblingsbilder von der Ironman-Weltmeisterschaft.

Apropos Facebook, was mich ganz besonders freut: Mirinda Carfrae, die Siegerin bei den Frauen fand wohl mein Bild von ihr beim Zieleinlauf so toll, dass sie es gleich als Profilbild für ihren Facebook-Account genommen hat. *stolzbin*

 

So, jetzt war es doch wieder nur ein Beitrag über Fotos, aber die Berichte, wie ich es in Kona so fand, die werden noch folgen; versprochen! 🙂

An die Datenschutzparanoiden…

Wieder einmal eine Lösch-Aktion

Vor ein paar Tagen wollte wieder jemand was hier auf meiner Seite gelöscht haben. Dieses Mal ging es nicht -wie sonst- um ein uraltes Party-Foto, sondern um einen relativ jungen Kommentar zu meinem Beitrag „iPhone verloren“ bei dem die kommentierende Person ihren vollständigen Namen hinterlassen hatte und der dann anschließend bei Google in Ermangelung besserer Ergebnisse ziemlich weit vorne angezeigt wurde, wenn man nach der Person suchte.

Auch wenn ich nicht nachvollziehen konnte, was an dem betreffenden Kommentar so schlimm sein sollte, ich habe ihn natürlich gelöscht, denn dazu bin ich ja verpflichtet.

Merksatz für Datenschutzparanoide

Trotzdem, einen spitzen Kommentar konnte ich mir in meiner Antwort-E-Mail nicht verkneifen. Wie naiv sind denn die Leute auch heute noch im Umgang mit dem Netz? Glauben die wirklich, sie können komplett anonym im Internet unterwegs sein?

Leute, merkt’s euch ein für allemal:

Wer im Web mit anderen Personen kommuniziert, der kann auf Dauer nicht anonym bleiben!

Das trifft selbst auf den größten Hacker zu, der weiß, wie er seine Herkunft verschleiern kann. Denn wenn er bei der Kommunikation mit anderen auch nur ganz wenige private Informationen herausgibt, die können im schlimmsten Fall schon ausreichen, um ihn eindeutig zu identifizieren.

Früher oder später verrät man sich

Um ein Beispiel zu nennen: du weißt, dein Gegenüber ist eine Frau und die sagt dir bei einer Unterhaltung: „Ich habe vor ein paar Wochen beim Maibach-Triathlon mitgemacht und bin nach 1:49h ins Ziel gekommen.“ Das sind drei Informationen in einem Satz plus die Info, dass es sich um eine Frau handelt… die reichen aus, um eindeutig herauszufinden, um welche Person es sich handelt.

Ihr könnt ja selbst einmal ausprobieren, wie schnell ihr den Namen zur gesuchten Person habt… 😉

Und das war jetzt nur ein simples Beispiel, denn unter Umständen reichen auch weniger Informationen aus. Ganz entziehen kann man sich dem nur, wenn man den LAN-Stecker aus dem PC herauszieht, die Simkarte aus seinem Smartphone entfernt, usw. – ach ja, auch offline am besten mit überhaupt niemanden mehr unterhalten, der einen nicht sowieso schon kennt… Sicher ist sicher… 😀

King Kamehameha’s Kona Beach Hotel

Juchhu, endlich ist das mit der Hotelbuchung fix…!

Katharina und ich werden während des Ironman auf Hawaii im gerade frisch renovierten King Kamehameha’s Kona Beach Hotel wohnen.

Lange hat’s gedauert…

Warum das für mich jetzt ein Posting wert ist, ist schnell erklärt: ich freu mich nämlich riesig darüber, dass es nach langem hin und her endlich geklappt hat. Über die diversen Reiseveranstalter war das Hotel nicht direkt buchbar, sondern nur auf Anfrage zu bekommen, allerdings wurden unsere Anfragen über DERTOUR, FTI und wie sie alle heißen, aber nach einigen Tagen allesamt abgelehnt. Letztlich habe ich dann direkt über die Website des Hotels gebucht, weil dort noch ein paar Zimmer frei waren; aber auch damit war das Thema noch nicht erledigt, denn ebenfalls nach einigen Tagen erhielt ich eine E-Mail mit dem Hinweis, dass zum Ironman besondere Bedingungen gelten. Ich sollte diese Bedingungen unterschreiben und das Hotel im Voraus bezahlen. Daraufhin schrieb ich eine Mail zurück mit einer kleinen Nachfrage, die aber nie beantwortet wurde. Wahrscheinlich ist sie im Spamfilter gelandet oder einfach untergegangen. Nach einer Woche habe ich dann mal nachgefragt, was denn nun sei und dann auch endlich eine Antwort erhalten. Anschließend schnellstens die Bedingungen unterschrieben und gezahlt.

Geniale Lage

Was an dem Hotel so besonders ist, dass ich da unbedingt hin wollte? Ganz einfach, es liegt direkt an Start und Ziel…

Ironman - Kona Beach Hotel

Ich habe hier mal ein klein wenig gezeichnet. Das hellblaue, das ist das King Kamehameha, gelb eingezeichnet ist die Wechselzone. Los geht es im dunkelblauen Bereich, da liegt nämlich die Schwimmstrecke. Die grünen Linien markieren die Radstrecke und die roten Linien die Laufstrecke.

Ich freu mich ja so….!

PS: … noch 24 Tage bis zum Ironman

Ich fühle mich diskriminiert…

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Google hat was neues online geschaltet und zwar ein geniales Werbeanzeigen-und-Traffic-in-die-Höhe-treib-Tool.

Das Ding hört auf den Namen „Google Instant“ und macht im Prinzip folgendes: nach jedem Buchstaben, den ein Nutzer in das Suchfeld eingibt, werden direkt unten drunter die Suchergebnisse aktualisiert und zwar immer mit dem Begriff, der am meisten gesucht wird. Hier ein kleines Beispiel: tippt man den Buchstaben „i“ ein, so bekommt man direkt die Ergebnisse von „Ikea“ angezeigt, weil das wohl der am meisten gesuchte Begriff mit einem „i“ am Anfang ist. Ergänzt man seine Suche mit einem „p“, so werden einem als nächstes die Suchergebnisse für „iPhone“ präsentiert. Hängt man dann an das „ip“ noch ein „a“ an, dann bekommt man die Suchergebnisse für „iPad“ gezeigt usw.

An sich ja eine ganz verrückte Sache: Google präsentiert dir die Ergebnisse schon bevor du den Suchbegriff komplett eingeben konntest. Google weiß also die Antwort bevor du die Frage überhaupt komplett formuliert hast!

Allerdings komme ich mir ein wenig diskriminiert vor: denn sucht man beispielsweise nach meinem Vornamen, dann bekommt man von Google Instant nicht die Suchergebnisse von „Daniel“ angezeigt, sondern man bekommt sexy Bikini-Fotos von einer gewissen Daniela Katzenberger gezeigt. Das heißt, man sucht nach einem Mann, bekommt aber eine Frau gezeigt… Frechheit… unglaublich… und außerdem möchte ich gar nicht wissen, wie viele Besucher mir verloren gehen, die statt weiter zu suchen lieber die Fotos näher betrachten… Ich werde jedenfalls mal meine Besucherzahlen beobachten…

Mehr zum Thema Google Instant und SEO bei Mario und Johannes

Screenshots

Hier nochmal kurz zwei Screenshots, damit ihr seht, was ich meine… der erste zeigt, die Ergebnisse, die man eigentlich bei der Suche nach „Daniel“ erwarten würde…

Google "Daniel"

Der zweite Screenshot zeigt das, was man von Google Instant Search bei Eingabe des Begriffes „Daniel“ angezeigt bekommt…

Google Instant "Daniela"

Würdet ihr euch da nicht auch beschweren?

Staffeln im Triathlon (II)

Vor einigen Tagen habe ich euch gefragt, was ihr von Staffeln im Triathlon-Sport, insbesondere bei Ironman-Veranstaltungen haltet.

Die Diskussionen, die parallel auf Twitter, Facebook und hier im Blog liefen, gingen -mit wenigen Ausnahmen- eindeutig in eine Richtung:

  • Nein, Staffeln haben beim Ironman nichts verloren!

Meine 2 Cent

Und ehrlich gesagt, das entspricht auch meiner Meinung. Genauso wenig, wie man ein Marathon-Läufer ist, wenn man lediglich 10 1/2 km in einer Staffel läuft, genauso wenig ist man Triathlet oder gar Ironman, wenn man nur eine der drei Disziplinen bewältigt bzw. bewältigen kann! Zum Triathlon-Sport gehört es eben dazu, dass man erst schwimmt, dann Rad fährt und zum Abschluss noch einmal läuft und nicht nur eines macht. Wer nur schwimmt ist ein Schwimmer, wer nur Rad fährt ist ein Radfahrer und wer nur läuft ist ein Läufer, aber eben keiner davon ist ein Triathlet. Ich denke, darüber braucht man gar nicht zu diskutieren. Von daher erübrigt sich auch die Frage, ob man die Finisher einer Staffel beim Ironman als „Ironman“ bezeichnen kann. Kann man eben nicht!

Von einigen wurde angeführt, dass die Staffel eine schöne Möglichkeit wäre, um in den Triathlon-Sport einzusteigen. Auch das halte ich für Schwachsinn, weil es eben -wie oben schon geschrieben – für die einzelnen Staffelteilnehmer kein Triathlon darstellt. Natürlich kann man -hier sei mal die Challenge in Roth als Beispiel angeführt- von der tollen Stimmung an der Strecke profitieren. Aber sind wir mal ehrlich (und lassen wir mal die Freunde und Angehörigen der StarterInnen außen vor): kommen die meisten Zuschauer wegen den Leuten an die Strecke, die nur eine Disziplin erledigen oder kommen sie eher an die Strecke und feuern sie die Leute an, die eben morgens schon 3,8km geschwommen sind, dann 180km Rad gefahren sind und dann noch 42,2km Laufen vor sich haben?! Was meint ihr wohl?!

Ich war ja durchaus schon das ein oder andere Mal als Zuschauer beim Ironman dabei und hab auch schon öfter mal Gänsehaut bekommen, wenn der ein oder andere Athlet völlig fertig vom Rad steigt, aber trotzdem noch Willens genug ist, sich auf eine schier endlos scheinende Strecke von 42,2km aufzumachen. Ich wette, dass das nicht so wäre, wenn ich jemand völlig fertig vom Rad steigen sehe, der dann seinen Zeitchip einfach an einen frischen Mitstreiter übergibt, der völlig ausgeruht, die 42,2km angehen kann. Abgesehen davon: dafür würde ich mich wahrscheinlich nicht einmal an die Strecke stellen!

Wer wirklich einmal Triathlon-Luft schnuppern will, der hat auch ohne Staffelteilnahme die Möglichkeit dazu. Es gibt viele kleine Triathlonveranstaltungen, die von gemeinnützigen Sportvereinen veranstaltet werden und bei denen man mit wenigen Euros dabei sein kann und auch -wenngleich sicherlich weniger Zuschauer an der Strecke sind-entsprechend angefeuert wird. Das Gute dabei ist, es gibt in der Regel für jeden eine passende Streckenlänge: von Schnupper-Triathlon über Volkstriathlon und Kurzdistanz bis hin zur Mitteldistanz. Wem also eine Langdistanz zu lang ist, der kann einfach mal eine kürzere Strecke in Angriff nehmen. 😉

.. und wer 180km Rad fahren möchte, der suche einmal nach RTF oder Radrennen, wer 42,2km Laufen möchte nach Marathon-Laufveranstaltungen usw. – aber eben nicht nach ein paar Freunden, die dann zusammen eine Staffel beim Ironman bilden. Das nimmt nur denjenigen den Platz weg, die die komplette Distanz alleine absolvieren möchten und füllt nur die Kassen der Veranstalter.

Staffeln im Triathlon

Bei den Langdistanz-Triathlons unter dem „Ironman“-Label sind sie -soweit mir bekannt- noch tabu, bei anderen Verstaltungen, wie z.B. der Challenge Roth, schon seit einiger Zeit etabliert: die Staffeln.

Und auch wenn es vor kurzem in Regensburg, entgegen der Ankündigung von Kurt Denk im letzten Jahr, noch keinen Staffelwettbewerb gab, so denke ich, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch bei den Ironman-Veranstaltungen Staffeln an den Start gehen werden.

Staffel heißt: drei Leute finden sich zusammen und bilden gemeinsam ein Team, eine der drei Personen schwimmt die 3,8km durch den See, die andere fährt danach die 180km auf dem Rad und die letzte Person läuft im Anschluss den Marathon von 42,195km Länge. Da ich viele kenne, die sagen „Rad fahren würde ich mir zutrauen, aber Schwimmen und Laufen nicht!“ und andere hingegen meinen „Schwimmen? Kein Thema!“ oder „Laufen? Kein Thema!“ würde ich darauf tippen, dass sich da viele Leute dafür begeistern könnten, weitaus mehr als für den Einzelstart über alle Disziplinen. Und genau das dürfte den amerikanischen Investor, der die World Triathlon Corporation im April 2008 übernommen hat doch riesig freuen.

Mich würde mal interessieren, wie ihr zu dieser Entwicklung steht. Deshalb mal in die Runde gefragt:

  • Was haltet ihr von Staffeln beim Triathlon?
  • Ist das überhaupt ein Triathlon, wenn drei Leute jeweils eine Sportart ausüben?
  • Kann man sich als Staffel-Finisher eigentlich „Ironman“ nennen?

Bin mal gespannt, was so von euch kommt…

21.Maibach-Triathlon

Vorgestern fand der Maibach-Triathlon in Butzbach statt und genauso, wie auch schon im Jahr zuvor, waren wieder einige Freunde mit am Start, die auch mal einen Triathlon probieren wollten.

Ganz besonders gefreut hat es mich, dass die Gruppe in diesem Jahr sogar etwas größer geworden ist. Neben vier Starterinnen und Startern, die wieder angetreten sind um ihre eigene Zeit von 2009 zu verbessern, waren neben mir noch fünf Rookies am Start des Triathlons über die Distanz von 300m Schwimmen, 17km Rad fahren und 6km Laufen; insgesamt waren wir also 10 Personen.

Ergebnisse

Hier die Zeiten des „Team Ironseo“ beim Maibach-Triathlon:

  • Daniel – 1:12:22h
    (6:09min Swim, 37:45min Bike und 28:28min Run)
  • Holger – 1:15:43h
    (6:38min Swim, 41:52min Bike und 27:13min Run)
  • Tobias – 1:23:36h
    (6:15min Swim, 45:54min Bike und 31:27min Run)
  • Robin – 1:31:18h
    (6:33min Swim, 48:42min Bike und 36:03min Run)
  • Claudius – 1:33:41h
    (6:27min Swim, 48:37min Bike und 38:37min Run)
  • Kerstin – 1:34:08h
    (7:09min Swim, 50:13min Bike und 36:46min Run)
  • Katrin – 1:43:46h
    (8:50min Swim, 58:53min Bike und 36:03min Run)
  • Bernd – 1:43:56h
    (10:43min Swim, 54:14min Bike und 38:59min Run)
  • Katharina – 1:49:43h
    (6:18min Swim, 55:52min Bike und 47:33min Run)
  • Nadine – 1:55:28h
    (9:02min Swim, 1:02:09h Bike und 44:17min Run)

Fazit

Das bedeutet: alle haben erfolgreich gefinisht. Die vier, die bereits im letzten Jahr gestartet sind, konnten alle ihre Zeiten vom Vorjahr verbessern und auch alle anderen Erstfinisher waren mit ihren Leistungen zufrieden, auch wenn sich der ein oder andere sicherlich gesagt hat: ‚da waren doch noch ein paar Minuten mehr drin‚.

Deshalb bin ich mir sicher, dass wir auch im nächsten Jahr wieder mit ein paar Leuten am Start sein werden, dann aber bei -hoffentlich- viel besserem Wetter. Denn vorgestern hat es teilweise wie aus Eimern geschüttet, allerdings erst nachdem alle im Ziel waren.

Ach ja, ganz besonders stolz bin ich auf Katharina und Nadine, die überhaupt erst vor kurzem mit dem Laufen und mit dem Rad fahren angefangen haben. Ich hoffe sie bleiben dabei und trainieren fleißig für das nächste Jahr. 🙂

Fotos

Bilder vom Maibach-Triathlon wurden auch gemacht. Die muss ich allerdings erst noch bearbeiten und sortieren. Ich reiche sie also noch nach. Update: insgesamt 27 Fotos aus Maibach habe ich auf Facebook hochgeladen, hier schon einmal vorab ein Mannschaftsfoto, das uns alle als glückliche Finisher zeigt:

Team IRONSEO 2010

Team IRONSEO 2010, von links nach rechts: Claudius, Nadine, Robin, Katrin, Daniel, Bernd, Tobias, Holger, Katharina und Kerstin