Rätsel: Fängt die Spinne die Fliege?

In den Hausaufgaben für die Übungen zur Informatik-Vorlesungen gibt es immer eine Aufgabe zum knobeln, die eigentlich nichts mit Informatik zu tun hat. Die Aufgaben sind nur Zusatzaufgaben, die einem noch den ein oder anderen Extrapunkt bringen können.
Wer also etwas rätseln will, kann es mit der aktuellen Aufgabe versuchen:

Ein Raum ist 10 Meter lang, 4 Meter hoch und 4 Meter breit.

An der einen Endwand sitzt, genau in der Mitte, also 2 Meter von jeder Seite entfernt, und in 3 Meter Höhe eine Fliege.

Ihr gegenüber, also in 10 Meter Abstand wiederum genau in der Mitte auf der Wand, aber nur 1 Meter über dem Boden, sitzt eine Spinne.

Die Spinne ist hungrig, dass ihr der Magen knurrt. Die Fliege lacht: "Du brauchst gar nicht so zu knurren, du kriegst mich ja doch nicht!" - "Oh doch", sagt die Spinne,"ich brauchte ja zum Beispiel nur einen Meter hinunterzulaufen, zehn Meter hinüber und drei Meter hinauf, und dann habe ich dich; aber ich kann auch einen anderen Weg nehmen." - "Gut", sagt die Fliege, "versuch's! Und ich verspreche dir sogar, dass ich ganz still sitzen bleibe, aber nur so lange, bis du 13,95 Meter gelaufen bist. Aber dann fliege ich weg und lache dich furchtbar aus!". Die Spinne sagt: "Ich nehme dich beim Wort und marschiert los."

Und was nun?

Kriegt die Spinne die Fliege oder nicht?

Dazu sei noch gesagt, dass die Fliege zu ihrem Wort steht und sitzen bleibt, auch wenn es sie das Leben kosten würde. Die Spinne ist schlau, darf aber nur marschieren. Das heißt, sie darf weder springen noch sich abseilen.

Viel Spaß beim Rätseln…

Und wer es nicht herausbekommt, der kann hier die Lösung einsehen.

GBServer.de feiert seinen zweiten Geburtstag

Am heutigen Tag feiert mein wohl bekanntestes Projekt den zweiten Geburtstag. Es handelt sich um den kostenlosen Gästebuchservice „GBServer.de„.

Wie ich bereits auf meiner Projekt-Seite geschrieben habe, ist GBServer der Nachfolger von Guestbook Paradise, ebenfalls einem Gästebuchservice, den ich aber leider aus diversen Gründen abgeben musste.
Allerdings ist mein neuer Dienst sehr viel professioneller und wahrscheinlich deshalb auch viel erfolgreicher als der Alte, denn die Zahlen und Highlights aus dem zweiten Jahr sprechen für sich:

Insgesamt konnte ich mit GBServer.de 12.500 Mitglieder gewinnen, die knapp 15.000 Gästebücher angelegt haben. Über 4.200.000 Besucher haben seit Bestehen die einzelnen Gästebücher heimgesucht und 310.000 Einträge hinterlassen.

Nicht nur zahlenmäßig gab es Erfolge, auch prominente Mitglieder entschieden sich für meinen Service: so ist zum Beispiel auf der offiziellen Website der wohl bekannstesten Schwimmerin Deutschlands, nämlich Franziska van Almsick, ein Gästebuch von GBServer.de integriert. Auch Newcomer, wie die „Deutschland sucht den Superstar“-Finalteilnehmerin aus der zweiten Staffel, Judith Burmeister, vertrauen meiner Dienstleistung.

Ein weiterer Erfolg war auch die Empfehlung im PC PR@xis-Sonderheft „Internet Intern“ in der Ausgabe 04/04.

Natürlich bin ich gespannt, ob das dritte Jahr genauso erfolgreich verlaufen wird, wie die ersten beiden. Drückt mir die Daumen. 😉

GBServer.de als Empfehlung in “Internet Intern”

Wie ich gestern abend erfahren habe, ist mein Gästebuch-Service in der aktuellen Ausgabe 04/2004 der Zeitschrift „Internet Intern“ (aus der PC Pr@xis-Reihe) als Empfehlung abgebildet.

Deshalb habe ich mich heute morgen gleich auf den Weg gemacht um mir das Heft zu kaufen. Nach langer erfolgloser Suche an der Tankstelle wurde ich letztendlich beim Tegut fündig.

Auf den Seiten 24 und 25 befindet sich ein Artikel über „Individuelle Gästebücher“. Vorgestellt wird ein kostenloses Gästebuch-Script vorgestellt, welches man auf dem eigenen Webspace installieren kann. Für alle die, die keine Möglichkeit haben, eigene Scripts auf dem angemieteten Webspace auszuführen, weil der Provider dies nicht zulässt, wird auf der Seite 25 ein Kasten „Gästebuch als Onlinedienst“ bereitgestellt, in dem sich Links zu fünf, laut dem Author „besonders kompfortable Angebote“, befinden. An zweiter Stelle ist mein Dienst aufgeführt, direkt nach dem Marktführer „OneTwoMax“ (ehemals 1-2-3-Gästebuch). Mit dabei eine kurze Beschreibung und ein -allerdings schon ein halbes Jahr alter- Screenshot.

Anscheinend wurde dieser Artikel schon vor etlichen Monaten recherchiert und nun erst abgedruckt. Aber ganz egal, natürlich freut es mich riesig, dass mein Service unter den etlichen hundert Konkurrenten herausgesucht wurde und als „besonders guter Dienst“ empfohlen wird.

Außerdem finde ich es recht witzig, dass ich von den fünf Dienstleistern, zwei näher kenne und mit diesen schon seit einigen Jahren per ICQ und E-Mail im Kontakt bin.

eBay – Missbrauch meiner persönlichen Daten

Als ich heute ein Päckchen von der Post bekam, war ich doch ein wenig überrascht, denn ich hatte nichts bestellt. Auf dem Päckchen stand ein mir unbekannter Absender und eine Telefonnummer, die ich dann umgehend anrief.

Es stellte sich heraus, dass der Absender des Pakets einen Palm bei eBay ersteigert und auch bezahlt hatte. Allerdings bekam er statt die gewünschte Neuware eine Gebrauchte, die zudem auch noch falsch war. Er vereinbarte mit dem Verkäufer, dass er die Ware zurückschicke und dieser ihm die richtige Ware zusenden würde.
Doch jetzt kommt es: der Verkäufer gab sich als Daniel Rüd aus, mit meiner vollständigen Anschrift. Deshalb schickte der Käufer die falsche Ware auch wieder an mich zurück.

Das heißt: irgendjemand meldet bei eBay Accounts mit meinem Namen und meiner Anschrift an und zieht gutgläubige Käufer über den Tisch. Dies ist leider nicht der erste Fall dieser Art, denn bereits im Juli habe ich von eBay zwei Accounts sperren lassen, die auf meinen Namen registriert waren. Damals wurde allerdings keine Ware verkauft, sondern nur ersteigert und ich durfte mich dann mit den ärgerlichen Verkäufern herumschlagen, die auf ihr Geld warteten.

Da ich nun vom Verkäufer, der sich als meine Person ausgibt, die E-Mail-Adresse und die Bankkonto-Verbindung habe, werde ich jetzt Anzeige gegen den Kontoinhaber erstatten. Mal sehen, ob das Ganze dadurch ein Ende findet.

Was mich an der Sache aber am meisten stört, ist, dass es eBay – trotz meiner Aufforderung keine weiteren Anmeldungen mit meinen Daten mehr zuzulassen – nicht möglich ist, diese Fake-Anmeldungen zu unterbinden. Wahrscheinlich muss man erst eine einstweilige Verfügung erwirken, bevor die sich rühren. Jedenfalls zeigt mir das Lesen im eBay-eigenen Sicherheitsforum, dass ich mit meinem Problem keine Ausnahme bin, sondern, dass so etwas täglich zigfach vorkommt.

VW Golf V – Der 1.4er FSI wird nicht mehr gebaut

Zwei Tage nach der Bestellung meines neuen Autos kommt ein Anruf vom Autohaus Scheller mit einer mehr als unerfreulichen Nachricht:

Der von mir ausgewählte sparsame 1.4 FSI-Motor mit 90 PS wird ab dem heutigen Mittwoch von Volkswagen nicht mehr angeboten und kann deshalb auch nicht mehr bestellt werden. Zwar hatte ich das Auto schon am Montag geordert, die Bestellung wurde aber nicht sofort an VW übermittelt. Aus diesem Grund musste ich mir einen neuen Motor aussuchen. Ich habe mich deshalb für den 1.6er Motor mit 102 PS entschieden.

Dieser ist zwar teurer, aber vielleicht führt meine Beschwerde bei Volkswagen noch zu einem versöhnlichen Ergebnis; der Verkäufer war jedenfalls aufgrund des ohnehin sehr hohen Nachlasses zu keinen weiteren Zugeständnissen bereit.

Was mich allerdings wundert ist, warum Volkswagen die Vertragshändler nicht rechtzeitig informiert hatte. Im Internet -das habe ich erst jetzt gesehen- kursieren schon seit einigen Wochen Gerüchte, dass der 1.4FSI-Motor in Kürze eingestellt wird.

Autokauf – VW Golf V 1.4 FSI trendline

Heute habe ich mir ein neues Auto bestellt, welches meinen nun fast 13 Jahre alten Audi 80 ersetzen soll und auf das ich die letzten Jahre gespart habe.

Eigentlich wollte ich mir ja einen Gebrauchtwagen kaufen, geliebäugelt hatte ich dabei immer wieder mit dem Firmenwagen von meinem Papa, einen BMW 320d touring. Allerdings, solange mein Vater keinen neuen Wagen bekommt, wird der Alte auch nicht frei.

Warum es nun doch kein gebrauchtes Auto, sondern ein Neuwagen wurde, ist schnell erklärt: die Jahreswagen sind zur Zeit teurer als die Neuwagen, jedenfalls bei VW und ein solcher sollte es schon sein. Beim Autohaus Scheller -genauer gesagt bei der „Brass, Kutger, Gotta & Scheller Vertriebs GmbH“- in Bad Nauheim gab es ein Angebot (bis zum 30.09.) mit rund 16% Nachlass beim Kauf eines neuen VW Golfs. Hinzu kam noch eine sog. Umtauschprämie in Höhe von 1.000 EUR für den Gebrauchtwagen. Letztere konnte ich allerdings nicht nutzen, da es die nicht für einen Audi gab. In der Werbung stand davon aber nichts drin. Dafür bekam ich aber für meinen Gebrauchten etwas mehr, da der Verkäufer mitbekommen hatte, dass mein Opa dort schon drei Neuwagen gekauft hat.

Leider muss ich mich nun noch fast neun Wochen gedulden, bis ich mein neuen Wagen in der Autostadt in Wolfsburg abholen kann.

Für die, die es interessiert, hier die Daten meines fünfer Golfs:

VW Golf V trendline mit 1.4l FSI-Motor (90 PS) in schwarz, ABS, ESP, ASR, Fahrer- und Beifahrerairbag, Aktiv-Kopfstützen vorne und hinten, Nebelscheinwerfer, Klimaanlage, Radio mit CD-Player, beheizbare Außenspiegel, el. Wegfahrsperre uvm.

FOCUS-Bericht über Menschen mit privater Homepage

Am heutigen Montag war es soweit, der FOCUS kam in die Läden. Eigentlich nichts ungewöhnliches, „montags ist eben Focus-Tag“, aber diesmal hatte es damit auch was besonderes auf sich.

In der Ausgabe 26 befand sich ein Artikel über Menschen mit privater Homepage, in dem ich unter anderem erwähnt wurde und in dem sich sogar ein Bild von mir befindet, das ein professioneller Fotograf von mir in meinem Garten geschossen hatte. Der Focus-Bericht baute auf einer deutschen Studie der TU Chemnitz auf, die die Gründe erforschen möchte, warum Menschen private Websites basteln und vor allem welche Art von Typen hinter einer persönlichen Homepage stecken.

Laut Studie handelt es sich bei dem durchschnittlichen Privat-HP-Bastler um einen Mann, der schlau und wenig schüchtern ist.

Deshalb war ich genau der Richtige. *fg*