Wer sucht nach so etwas?

Google Bildersuche

Eigentlich wollte nur schnell ein Porträt, was ich vor einigen Tagen selbst von mir geknipst habe, hier einstellen um zu schauen, wie lange es dauert, bis es bei Google in der Bildersuche angezeigt wird und wo es beim Keyword Daniel einsteigt. Eigentlich müsste ja Google bei solch einem allgemeinen Begriff hingehen und schauen, von welchem Daniel denn so die meisten Bilder gesucht werden, um diese dann anzuzeigen. Schaut man nach den Google Suggest-Vorschlägen, so wären das überwiegend Leute aus dem Fernsehen: der junge deutsche Schauspieler Daniel Axt, der Harry-Potter-Darsteller Daniel Radcliffe, der James-Bond-Darsteller Daniel Craig, der ProSieben-Moderator Daniel Aminati sowie Schauspieler Daniel Brühl und Moderator Daniel Hartwich. Ebenfalls dabei aber mit fallender Tendenz, die ehemaligen DSDS-Stars Daniel Schuhmacher und Daniel Küblböck.

Sollte also jemand nach dem Single-Keyword „Daniel“ in der Bildersuche suchen, so wird er mit großer Wahrscheinlichkeit einen der oben genannten Personen suchen, irgendeinen anderen Daniel zu nehmen macht eigentlich wenig Sinn. Schaut man sich aber mal die aktuelle Situation in den Serps an, sieht man, dass Google das momentan (noch) nicht so macht. Von den 21 Ergebnissen auf der ersten Seite entfallen gerade einmal 8 Ergebnisse auf o.g. Personen. Der Rest sind Ergebnisse von -zumindest mir- unbekannten Namensvettern. Da sollte es doch möglich sein, auch noch dazu zu stoßen, mit oben verlinktem Bild… 😉

Google Suche – Statistiken

Und wie es manchmal so ist, man kommt von Hölzchen auf Stöckchen, habe ich mir mal in den Statistiken von www.danielrued.com und www.ruedfotos.de aus den vergangen zwölf Monaten angeschaut, welche Suchbegriffe so in Verbindung mit meinen vollständigen Namen gesucht werden. Und ich muss sagen, da kommen ganz überraschende Resultate heraus…

Vom Pummelchen zum Ironman

Aufgrund meines „Auftritts“ bei Galileo, der zwar schon länger zurückliegt, aber scheinbar immer noch gesucht wird, gibt es einige Begriffe rund um den Ironman-Sport und diesen TV-Beitrag. Darunter fallen dann Suchen nach „Daniel Rüd“ plus einem der nachfolgenden Begriffe: galileo, ironman, ironman 2010, marathon, pro7, prosieben, triathlon, triathlon langdistanz, wölfersheim marathon.

Eigentlich könnte man zu diesem Bereich auch die nachfolgenden – nicht ganz so netten Begriffe – hinzuzählen: abnehmen, dick, dicker bauch, fett. Denn erst war ich ja dick, dann habe ich durch Sport abgenommen und beim Ironman mitgemacht. Wäre ich vorher nicht so dick gewesen, wäre das für Pro7-Galileo auch keine Story gewesen.

Fachinformatiker Ausbildung

Vor etlichen Jahren hatte ich hier meine Abschlussarbeit bereitgestellt, um Auszubildenden als Fachinformatiker in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung ein kleines Beispiel zu geben, wie eine Abschlussarbeit auszusehen hat. Bedauerlicherweise wurde das von einigen Prüflingen fast eins-zu-eins kopiert und ich von etlichen Prüfern darauf aufmerksam gemacht. Ich sollte einen Hinweis schreiben von wegen, dass die Prüfer ja nicht blöde seien und diese Arbeit auch kennen würden, und ein Kopieren somit einfach nur dumm wäre. Da meine Arbeit aber schon einige Zeit zurücklag und ich ohnehin nicht mehr wusste, ob die Prüfkriterien noch die gleichen sind, habe ich die komplette Arbeit entfernt. Trotzdem wird immer noch danach gesucht, wie die Keywords zeigen: informatiker, projektdokumentation, präsentation.

Kuriose Suchbegriffe

Auch die folgenden Suchbegriffe in Kombination mit „Daniel Rüd“ sind für mich noch nachvollziehbar, zumal man mich ja fast nie ohne Kamera in der Hand sieht: ausrüstung, bilder, equipment, foto, fotograf, fotografie, fotos, fotos wölfersheim live, produktfotos, wölfersheim live.

Was mich aber wirklich stutzig macht, das sind folgende Suchbegriffe, die bei Google exakt so eingegeben wurden:

  • daniel rüd größe – Wen interessiert denn bitte schön, wie groß ich bin?
  • daniel rüd kontaktlinsen – Ja, ich bin Kontaktlinsenträger. Aber warum sucht denn da jemand danach und was erwartet er denn als Ergebnis?
  • daniel rüd verdienst – Wie heißt es hier so schön in Deutschland: „über Geld spricht man nicht“. Warum sollte ich denn dann sogar öffentlich schreiben, was ich denn so verdiene? Und warum interessiert das überhaupt jemand?
  • daniel rüd hochzeit 2008 – Jo, verheiratet bin ich, das Jahr stimmt auch. Trotzdem gibt’s hier keine Infos darüber und auch keine Bilder, denn das ist richtig privat und das bleibt meinem heimischen Fotoalbum vorbehalten.
  • daniel rüd lost in love – Ich war zwar bei einer Act Of Fear-Veröffentlichung, nämlich bei „In Fear“ mit dabei, mit der weitaus erfolgreicheren Single „Lost in Love“ hatte ich allerdings nichts zu tun.
  • daniel rüd singstar – Nein, ich bin kein Singstar; im Gegenteil, ich bin sogar ein schlechter Sänger. Aber richtig, ich spiele gerne Singstar!
  • daniel rüd dreadnut – Hö? Was soll das heißen?!

Was gibt es denn für neugierige Leute auf dieser Welt bzw. in diesem Netz?! 😮

Im Google SafeSearch Filter gelandet

Konnte sich diese Website hier im Sommer 2006 noch über mehr als 1.500 Besucher pro Tag freuen, geht es seitdem kontinuierlich bergab; immer weniger wollen sich diese Seite noch ansehen bzw. eher ist es so, dass immer weniger Besucher über Google den Weg zu meiner privaten Homepage finden.

Den letzten starken Dämpfer gab es vor ein paar Tagen, exakt am  18. Juli. Seitdem kommt meine Homepage auf nur noch knapp 400 Besucher pro Tag. Im Vergleich zu den guten Zeiten vor ca. zwei Jahren doch ein Minus von deutlich über 70 Prozent.

Während ich einen Großteil selbst zu verantworten habe, weil ich gerade mit dem Fotoalbum ein wenig herum experimentiert habe und trotz Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands die guten Image Search Positionen nicht wieder zurückkamen, so trifft mich beim neuerlichen Filter nur bedingt Schuld.

Denn wie ich festgestellt habe, ist meine danielrued.com in den Google SafeSearch-Filter geraten. Das heißt, Google sieht in meiner Website eindeutig eine, die nur für Erwachsene bestimmt ist, also Inhalte enthält, die z.B. pornographischer Natur sind. Das ist natürlich völliger Blödsinn, aber ich kann mir denken, woran das liegt, dass Google das so sieht.

Mit der Umstellung meines Layouts wollte ich mehr Aufmerksamkeit auf mein Fotoalbum legen. Deshalb gibt es nun auf jeder Seite die sechs Fotos, die in meinem Fotoalbum bisher am meisten angesehen wurden. Da natürlich „sex sells“ waren eine Hand voll Bilder, die ich in der Discothek Ku’dorf in Berlin von Gogo-Tänzerinnen geschossen habe, auch gleichzeitig diejenigen, die die meisten meiner Besucher angesehen haben. In diesem Falle bedeutete es aber „sex kills“, denn Google hat wahrscheinlich die kleinen Thumbnails, in denen die hübschen Popos und Körper der Gogos zu sehen waren, als Porno-Content eingestuft. Dabei waren die noch nicht einmal nackig, sondern oben und untenrum bekleidet.

Was natürlich dabei recht lustig ist, dass ausgerechnet die Bilder, die als verwerflich angesehen werden könnten, noch über die Bildersuche zu finden sind, auch mit aktivierter SafeSearch und andere eben nicht mehr.

Weiterer negativer Nebeneffekt: bei meiner SiteSearch setze ich Google Adsense für Suchergebnisseiten ein. Und die Ergebnisse werden nur mit aktiviertem SafeSearch ausgeliefert. Deshalb taugt die Funktion momentan nicht wirklich als interne Suchmaschine, da die meisten Inhalte gefiltert werden und somit kein Treffer angezeigt wird.

Ich hab mal die ganzen verwerflichen Bilder entfernt. Bin jetzt mal gespannt, ob und wann die Site wieder als jugendfrei eingestuft wird.