IRONMAN Germany 2010 – ich komme!

Ich habe es gestern Abend schon auf meinem Ironseo-Blog geschrieben, will es aber hier auch nochmal für alle sagen: ich habe mich für nächstes Jahr wieder für den Ironman in Frankfurt angemeldet!

Das heißt, ich werde also nochmal ein ganzes Jahr lang eisern sein, fleißig hunderte Stunden trainieren, auf gesunde Ernährung achten und oben drein auch noch jede Menge Geld ausgeben, nur um mich am 4.Juli 2010 morgens in aller Frühe in den Langener Waldsee zu stürzen und nach 3,8km Schwimmen, 180km Rad fahren und 42,2km Laufen in Frankfurt am Römerberg über die Ziellinie zu laufen.

Der ein oder andere wird sich fragen, warum ich mir das nach meinem erfolgreichen Start beim Ironman 2008 überhaupt nochmal antue?!

Nun, im Prinzip ist es die gleiche Neugier, die mich schon vor zwei Jahren angetrieben hat. Damals war die Frage: „Kann ich das überhaupt schaffen?“ – Die habe mir dann ja beantwortet, nun quält mich aber eine andere Frage: „Kann ich das auch schneller schaffen?“.

Eigentlich verrückt, wegen dieser einzigen Frage noch einmal das volle Programm zu machen… aber… ein bisschen verrückt bin ich doch schon immer gewesen… 😉

Am jetzigen Sonntag werde ich mir hoffentlich wieder eine große Portion Motivation holen, denn dann werde ich in Frankfurt als Zuschauer an der Strecke sein und hoffentlich jede Menge toller Bilder knipsen und natürlich auch alle, die ich kenne und die auf Bestzeitenjagd sind die Daumen drücken und sie anfeuern.

Watch me finish!

Ich habe ja jetzt schon mehrmals auf den Beitrag über mich in Galileo (Pro7) hingewiesen, der letzte Woche ausgestrahlt wurde und den man ein paar Tage lang auch auf der Pro7-Site ansehen konnte.

Wie ich nun mitbekommen habe, gibt es auch noch einen Galileo-Podcast, unter dem bestimmte einzelne Beiträge veröffentlicht werden, damit man sie z.B. unterwegs auf den iPod ansehen kann. Das funktioniert natürlich nicht nur mit dem iPod, sondern auch mit jedem normalen PC, der den Quick Time Player installiert hat.

Wer also den Beitrag über mich verpasst hat, der kann ihn hier online ansehen oder natürlich auch auf den Rechner downloaden: [VIDEO]

Ich war im Fernsehen

Ich denke, ich habe alle, die meinen Twitter-Account followen und ein paar meiner Blogs gleichzeitig im Feedreader haben ganz schön genervt in den letzten Stunden, aber ich wollte halt ein klein wenig Werbung machen für den Beitrag, der heute auf ProSieben im Magazin „Galileo“ ausgestrahlt wurde. Im Gegensatz zu den anderen Malen, wo ich schon in TV-Beiträgen aufgetaucht bin, ging es diesmal nicht um irgendein Thema zu dem ich meinen Senf abgeben sollte, nein, dieses Mal ging es mich und mein Tun und Lassen in den letzten eineinhalb Jahren.

In dieser Zeit begleitete mich Galileo-Redakteur Kimmo Wiemann in regelmäßigen Abständen mit der Kamera und für die Tage zwischen seinen Besuchen hatte meine Freundin Katharina noch eine eigene Kamera zur Hand, um die wichtigsten Momente in einem Videotagebuch zusammen zu fassen.

Den Beitrag, den Kimmo nun aus dem unzählige Stunden langen Filmmaterial zusammengeschnitten hat, fand ich wirklich klasse! Da durchlebt man beim Zuschauen alle Ups and Downs noch einmal und Höhe- sowie Tiefpunkte gab es während dieser langen Zeit sehr oft. Am Anfang klappte das mit dem Abnehmen wunderbar, dann geriet es ins Stocken, irgendwann ging es dann weiter abwärts mit dem Gewicht, doch dann kam wieder ein Dämpfer bei der Leistungsdiagnostik, ich sei noch viel zu untrainiert und könne noch nicht einmal ein Marathon schaffen, selbst der halbe, den ich wenig später lief, ging mir extremst an die Substanz. Dann wurde es besser, die Leistungswerte entsprechend gut und kurz vor dem Ironman noch einmal eine Verletzung, die mich zur Pause zwang. Zum Schluss hat aber doch alles besser geklappt, als erwartet… 🙂

Vom Pummel zum Ironman – das geht!

Galileo Ausschnitt

Wer den Beitrag verpasst hat, der kann diesen ab morgen auf der Galileo-Website in bester Qualität online ansehen (unter „Ganze Folgen„), allerdings sollte man sich beeilen, denn die kompletten Galileo-Folgen sind immer nur eine Woche lang online. Ob der Beitrag auch nochmal ins Clip-Archiv wandert und somit dauerhaft(?) verfügbar ist, das weiß ich nicht.

Bitte habt Verständnis dafür, dass ich aus urheberrechtlichen Gründen, natürlich keine Videos bei Youtube und Co. einstellen und auch keine DVDs brennen und in die Weltgeschichte verteilen darf. Derartige Anfragen also gar nicht erst per Mail an mich schicken, die beantworte ich nicht… 😉

Rubrik „Abnehmen und Diät“ ist fertig

Ich habe mich heute den ganzen Tag hingesetzt und noch schnell die Rubrik „Abnehmen und Diät“ fertiggestellt an der ich schon seit Wochen immer wieder schreibe. Das Resultat ist zwar noch nicht das Non-Plus-Ultra, aber ich denke, es kann sich zumindest sehen lassen.

In dieser Zusammenfassung schildere ich, wie es im März 2007 zu einer Wette kam, bei der ich behauptete, ich könne innerhalb von 10 Monaten über 25 Kilogramm abnehmen und mich damit von einem 110kg-Dickerchen in einen normalgewichtigen Menschen wandeln. Auch habe ich eine Bildergalerie namens „Abnehmwette im Zeitraffer“ hinzugefügt, die diese Wette noch einmal ein wenig dokumentiert bzw. illustriert. Und natürlich beschreibe ich auch den schweren Weg, den ich vor mir hatte und ob ich ihn gepackt habe oder nicht. 😉

Beitrag auf ProSieben (Galileo)

Da diese Abnehmwette unter anderem ein großes Thema bei dem heutigen 22-minütigen Galileo-Beitrag über mich sein wird, wollte ich diese Rubrik unbedingt online schalten, damit nicht nur diejenigen bedient werden, die sich für das Thema „Ironman“ interessieren, sondern auch die Leute, die sich für Diäten und Abnehmen interessieren und nach dem ausgestrahlten TV-Bericht auf der Suche nach weiteren Informationen sind.

Interessant dabei ist auch, dass bereits kurz nach dem Teaser, der am Ende der gestrigen Sendung gezeigt wurde, schon die ersten Threads in den einschlägigen Foren aufgetaucht sind, wo wieder kontrovers diskutiert wird, ob so eine von Pummelchen zum Ironman-Story wirklich sinnvoll ist oder nicht. Hab mich ja teilweise schon dazu geäußert, werde es aber nochmal zu gegebener Zeit tun und erst einmal die Reaktionen abwarten. 😉

Ich bin ein gefragter Mann

Der Ironman ist gerade einmal zwei Wochen her, der Beitrag auf Galileo noch nicht einmal gelaufen und schon bekomme ich einige Mails von Leuten, die es mir nachmachen wollen und nun von mir in persönlichen Gesprächen Tipps und Tricks verraten bekommen möchten. Ich hoffe, dass ihr Verständnis dafür habt, dass ich nach meinem großen Trainingspensum auch wieder einmal was arbeiten muss und mich natürlich nicht mit jedem einzelnen von euch treffen kann.

Ich weiß bei vielen von euch weder etwas über die sportliche Historie, noch über die Motive, die euch zu einer Anmeldung für den Ironman 2009 bewogen haben. Generell und das habe ich ja auch schon mal geschrieben, ist es natürlich nicht sonderlich sinnvoll, ohne die richtigen Grundlagen einen Ironman mit nur einem Jahr Vorbereitung anzugehen, besonders, wenn man es denn auch noch auf eigene Faust und ohne professionelle Hilfe versucht.

Sat.1-Morningshow am Sonntag: WECK UP

Deswegen fand ich es ganz cool, als ich heute einen Anruf aus Mainz erhalten habe. Am anderen Ende war eine Redakteurin von News and Pictures, die für Sat.1 das Sonntagmorgen-Magazin „Weck Up“ produzieren und für die Sendung am 27.Juli von 8:15 Uhr bis 9:15 Uhr das Thema „Sport ist gesund, oder?“ vorgesehen haben.

Dort soll es darum gehen, dass sich viele Leute zu wenig bewegen und dass es Leute gibt, die einen Marathon nach dem anderen laufen, bzw. sich innerhalb kürzester Zeit fit für Extremsportarten machen wollen. Kurzum, es sollen folgende Fragen behandelt werden:

  • Wie viel Sport ist wiklich gesund?
  • Ab wann überfordern sich Breitensportler?
  • Und wieviele Stunden in der Woche sollte man sich überhaupt bewegen?

Ich habe mich deshalb auch gefreut, als sie mich gefragt hat, ob ich Interesse hätte, ein paar Sätze zu mir und meiner Vorbereitung zu sagen und insbesondere darauf einzugehen, wie ich das angegangen habe; nämlich eben mit professioneller Unterstützung und eben der freien Zeiteinteilung, die mir mein Job ermöglicht. Damit würde ich etwas mein Gewissen beruhigen, denn was ich natürlich nicht möchte, ist, dass sich jetzt einige Leute, angesport durch mein Ironman-Projekt, auch an so einem Vorhaben versuchen und sich dabei übernehmen oder gesundheitliche Schäden davontragen.

Doch leider wird aus dem TV-Auftritt nichts, denn er würde vor dem Galileo-Beitrag ausgestrahlt werden und das wäre, so wie der Pro7-Bericht aufgebaut ist, nicht gerade sinnvoll. Naja, vielleicht gibt es später einmal noch die Möglichkeit darauf hinzuweisen, dass solch ein Vorhaben nicht ganz ohne Risiken verbunden ist. Sicherlich wird nicht jeder so optimal und weitgehend verletzungsfrei durch die Vorbereitung kommen.

Ich bin wieder mal im Fernsehen

Der ein oder andere wird es, wenn er mein Ironman-Blog von Anfang an verfolgt hat, schon gelesen haben: ich bin während meiner einjährigen Vorbereitung auf den Ironman Germany in Frankfurt, in der ich über 25 Kilogramm abgenommen und etliche hundert Stunden Sport getrieben habe, von einem TV-Team begleitet worden.

Der daraus entstandene Beitrag mit einer Länge von ca. 22 Minuten (was übrigens für einen Fernsehbeitrag saumäßig lange ist) wird auf Pro7 im Magazin „Galileo“ gesendet werden. Der voraussichtliche Sendetermin soll Dienstag, der 5.August 2008 um 19:10 Uhr sein.

100%ig sicher ist das zwar noch nicht, weil es schon das ein oder andere Mal Verschiebungen gibt, aber geht mal davon aus, dass sich nichts mehr daran ändert und schaltet an dem Termin den Fernseher ein. Sollte sich noch etwas am Datum ändern, dann werde ich das selbstverständlich hier nochmal kundtun.

Da ich den Bericht selbst noch nicht kenne, weder einen Großteil der Aufnahmen, noch, wie diese nun zusammengeschnitten wurden, bin ich natürlich auch selbst gespannt, was da in Galileo zu sehen sein wird.

Das letzte Mal, dass ich einen Auftritt im TV hatte, war übrigens bei Planetopia Online auf Sat.1; mit etwas mehr Kilos und runderem Gesicht. Allerdings war das damals nur ein kurzer O-Ton, den ich geben sollte und somit nur ein paar Sekunden Ruhm. 🙂

Ironman-Rubrik fertiggestellt

Es ist vollbracht!

Einige Tage lang habe ich nun daran geschrieben, knapp 7.500 Wörter sind dabei zusammen gekommen, nun ist sie fertig, meine Ironman-Rubrik.

Hier schildere ich, wie es überhaupt zu einer Teilnahme bei dem Langdistanz- Triathlon in Frankfurt gekommen ist, warum ich mich für die unvernünftige und schnelle „von 0 auf 226„-Variante entschieden habe und was man für das Ironman-Vorhaben alles benötigt, was es kostet und wie viel man trainieren muss, um den Wettkampf lebendig überstehen zu können.

Und natürlich schildere ich auch ausführlich, wie es mir beim Ironman Germany 2008 in Frankfurt ergangen ist, angefangen von den Problemen vor dem Schwimmstart, über die sensationellen und extrem kurzweiligen 180km auf dem Rennrad durch die Wetterau und den Main-Kinzig-Kreis, über den 42,195km langen Marathon-Lauf am Mainufer in Frankfurt entlang bis hin zum Gänsehautfeeling beim Zieleinlauf und dem Überqueren der Finish Line.

Don’t try this at home

Da ich aufgrund der Zeitungsberichte schon einige E-Mails bekommen habe (und wahrscheinlich noch nach dem TV-Beitrag auf Pro7 bekommen werde) noch ein wichtiger Hinweis an alle, die auch gerne einen Ironman finishen möchten und sich durch meinen Fall vielleicht angespornt fühlen, das auch innerhalb von kürzester Zeit durchzuziehen.

Es ist natürlich nicht sinnvoll das innerhalb eines Jahres zu tun, besser ist natürlich ein kontinuierlicher Aufbau über Jahre hinweg. Dabei kann man auf kürzeren Distanzen natürlich erst einmal Wettkampferfahrung sammeln.

Meine beschleunigte Teilnahme hatte mehrere Gründe, aber kann meines Erachtens nicht als allgemeingültiges Beispiel zählen, denn ich kann mir aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit die Trainingszeiten völlig frei einteilen. Das heißt, ich habe in den vergangenen zwölf Monaten meine Arbeit nach meinem Trainingsplan ausgerichtet und nicht umgekehrt. So frei dürften wohl sonst nur die Triathlon-Profis sein und auf keinen Fall Leute, die sich in einem festen Angestelltenverhältnis befinden. Außerdem hatte ich professionelle Unterstützung in Sachen Ernährung und Trainingsplanung, auch Leistungstests und medizinische Checks habe ich regelmäßig durchgeführt.

Ich bin mir sicher, wer gesund ist und es unbedingt schaffen will, der wird es auch innerhalb eines Jahres hinbekommen, die sinnvollste Variante ist das aber nicht (sofern man bei einer Langdistanz überhaupt von Sinn und Unsinn sprechen kann). Wer es dennoch versuchen will, sollte sich zu seiner eigenen Sicherheit in professionelle Hände begeben.

Ich bin ein Ironman!

Wenn mir vor eineinhalb Jahren einer gesagt hätte, dass ich am 6.Juli 2008 um 7:00 Uhr morgens am Langener Waldsee im Wasser stehe und darin 3,8km schwimmen, im Anschluss daran noch einmal 180km Rad fahren und zu guter letzt noch einen Marathon mit 42,195km Länge laufen werde, dann hätte ich denjenigen für absolut verrückt erklärt.

Der Grund dafür war ganz einfach: damals wog ich, wie ihr vielleicht auf diesem Bild erahnen könnt, knapp 110kg und hatte eine ganze Zeit lang, keinen Sport mehr getrieben. Nur sporadisch bin ich noch ins Training meines Fußballvereins gegangen und dort habe ich auch sonntags in der Reverse nur dann mitgespielt, wenn keine anderen Leute mehr da waren. Die Luft reichte da auch nur für 30 Minuten, länger nicht.

Es wäre vielleicht alles ganz anders gekommen, wenn nicht meine Freunde Katrin und Bernd mich im März 2007 auf einer Party andauernd auf mein Gewicht angesprochen und so gereizt hätten, dass ich eine Wette mit ihnen abschloss. Ich sollte abnehmen, insgesamt über 25 Kilogramm in 10 Monaten.

Schaffen wollte ich das mit viel mehr Sport und gesünderer Ernährung. Ich fing an zu joggen (Laufen konnte man das nicht nennen, eher schnelleres Gehen oder langsames Traben) und schnell stellten sich erste Erfolge auf der Waage ein. In der Euphorie, dass ich nun auf dem Weg zu meinem Idealgewicht bin, wurde ich von einem Freund heiß auf einen Ironman gemacht. Er erzählte nämlich, dass es jeder schaffen kann und wie geil das Gefühl sei, über die Ziellinie zu laufen. Ich erwiderte zwar erst, dass ich das nicht glaube und es bei mir an den nicht vorhandenen Schwimmfähigkeiten scheitern würde, doch er war fest davon überzeugt, dass Wille alles sei.

In Wochen nach dem Gespräch nahm ich nicht nur weiter Gewicht ab, sondern setzte mich auch mit dem Thema „IRONMAN“ auseinander. Zwei Fragen quälten mich dabei immer und immer wieder, nämlich „kann auch ich es schaffen?“ und „ist das Gefühl, über die Linie zu laufen wirklich so toll?“. Klar war, wenn ich die Antworten wissen will, dann muss ich teilnehmen. Für mich stand fest: JA, ICH MACH ES.

Am 2.Juli 2007 um 16:19 Uhr stand fest: die Online-Anmeldung ist durch und ich beim Ironman 2008 in Frankfurt mit dabei.

Man kann jetzt dazu stehen, wie man will. Ob es sinnvoll ist, so etwas in einem Jahr durchzuziehen oder das Training lieber über mehrere Jahre kontinuierlich aufzubauen. Ich habe die Für und Widers gegeneinander abgewogen und etztlich sprachen viel mehr Gründe für eine Teilnahme nach nur einem Jahr.

Tja, am letzten Sonntag war es dann soweit. Ich bin beim Ironman in Frankfurt gestartet und nicht nur einfach ins Ziel gekommen, sondern auch in einer für den erste Langdistanz hervorragenden Zeit, in 11 Stunden und 36 Minuten.

Ausführliche Berichte und Fotos findet ihr unter www.ironseo.de:

In Kürze werde ich hier noch zwei Rubriken über das Abnehmen und den Ironman veröffentlichen. Muss aber bis dahin noch einiges an Texten schreiben. 😉

Tag der Wahrheit

In zwei Wochen ist es soweit: da werde ich an den Start des IRONMAN Germany in Frankfurt gehen; also auf eine 226km lange Reise.

Die ersten 3,8km werden dabei schwimmend im Waldsee in Langen zurückgelegt, danach folgen 180km auf dem Fahrrad durch den MainKinzigKreis und die Wetterau und anschließend noch 42,2km zu Fuß am Mainufer in Frankfurt entlang.

Vor eineinhalb Jahren sah ich ja -man kann es hier auf der Website zurückverfolgen- noch so aus. Das hat sich dank der Sticheleien von Bernd und Katrin, die dann in einer Abnehmwette mündeten, geändert: Ich habe angefangen, mich bewusster zu ernähren und habe wieder mit dem Laufen angefangen. Auf einer Party vor gut 14 Monaten hat mir dann der Applejack so von seiner Ironman-Teilnahme vorgeschwärmt und behauptet, dass dies jeder schaffen könne.

Das muss ich natürlich testen: kann es wirklich jeder schaffen, innerhalb eines Jahres zum richtigen Ironman zu werden? Ich werde es in genau zwei Wochen herausfinden, da ist dann der Tag der Wahrheit für mich.

Auch wenn der Wettkampf selbst noch ein endlos langer Weg werden wird, alleine der Weg bis heute war schon extrem lang, denn seit meiner Anmeldung am 2.Juli 2007 bin ich am Trainieren. Erst alleine nach Gefühl, dann mit professioneller Unterstützung von Stephan aus der Sportklinik Bad Nauheim. Seitdem sind nun 51 Wochen vergangen und während dieser Zeit habe ich sage und schreibe 470 Stunden trainiert; reine Netto-Trainingszeit versteht sich. Mit anderen Worten: darin sind natürlich keine Fahrten ans Schwimmbad enthalten, keine Stunden für das Pflegen des Rades, usw. sondern nur reine Trainingszeiten für Rad fahren, Schwimmen, Laufen und Krafttraining.

Auch die absoluten Kilometerzahlen, die ich dabei zurückgelegt habe, hören sich -wie ich finde- recht beachtlich an. Da hätten wir 134km Schwimmen (alleine 117km seit Jahresbeginn), stolze 1.843km Laufen (knapp 1.000km seit Januar ’08) sowie immerhin 4.810km auf dem Rad (3.500km davon in diesem Jahr).

Das macht insgesamt 6.787 Kilometer, die ich seit Juli letzten Jahres schwimmend, Rad fahrend und laufend bewältigt habe, doch all dies ist nichts wert, wenn dann heute in zwei Wochen, also am 6.Juli 2008 nicht noch weitere 226km hinzukommen.

In zwei Wochen wird es sich zeigen, ob sich das Training gelohnt hat. Drückt mir bitte die Daumen, dass das Wetter gnädig wird, das Material hält und ich gut drauf bin und durchkomme. 🙂

Wer am Renntag verfolgen will, wie ich mich schlage, der kann mich via Twitter verfolgen und bleibt somit ständig auf dem neuesten Stand oder liest direkt auf meinem Triathlon-Blog nach. Und wer Interesse an einem Fanshirt hat, der meldet sich einfach bis Mittwoch bei meiner Freundin. Nähres in diesem Beitrag.