Wenn heute das Ende der Wette wäre…

… dann hätte ich diese gewonnen, denn nach meiner heutigen Jogging-Einheit hat die Waage exakt 84,4 kg angezeigt und damit hätte ich somit innerhalb von gut 35 Wochen stolze 25 Kilogramm abgenommen.

Aber leider besagen die Regeln ja, dass ich das Gewicht bis zum offiziellen Wiegetermin am Jahresende auch halten muss; es zählt einzig und allein der Wert der am Wiegetermin angezeigt wird. Wobei noch nicht genau festgelegt wurde, ob der vor Weihnachten oder Anfang des nächsten Jahres stattfinden soll, denn dazwischen bin ich im Skiurlaub und mich da alleine fernab meiner Wettgegner zu wiegen, ist ja auch etwas blöd…

Da ich nun das Gewicht schon so früh erreicht habe, habe ich zur Feier des Tages danach erst einmal drei tolle fette Hamburger gegessen… 🙂

The Biggest Loser

Gerade per RSS-Feed vom TVBlogger reinbekommen: heute haben die Dreharbeiten für eine neue Abnehmsendung begonnen. „The Biggest Looser“ wird sie heißen und soll dem Sender ProSieben tolle Einschaltquoten beschehren. Präsentiert wird die Show von Katharina Witt. Wann sie gesendet wird, weiß ich allerdings noch nicht.

Im Prinzip geht es darum, wer bis zum nächsten Sommer am meisten Gewicht verliert. Dazu werden vollschlanke Männer und Frauen bis November in ein Trainingscamp geschickt und bekommen dort Unterstützung beim Abnehmen von Ärzten, Ernährungsberatern und auch von Fitnesstrainern. So sollen sie lernen, sich bewusst zu ernähren und auch ausreichend zu bewegen.

Ob das allerdings in dieser Form, wie die Show beschrieben wird, wirklich ein Quotenhit gibt, wage ich zu bezweifeln. Ähnliche Formate liefen auch schon auf anderen Sendern nicht gerade allzu erfolgreich; beispielsweise „Big Diet“ auf RTL2 oder „Diät Duell“ auf RTL.

Interessanter fände ich es, wenn man aus dem Thema „Abnehmen“ eine Coaching-Sendung machen würde a là „Rach, der Restauranttester“, „Raus aus den Schulden“, etc. Also eine bestimmte Person wird ein bis zwei Wochen begleitet, man arbeitet zusammen mit dem Coach einen individuellen Plan zum Abnehmen aus und dann schaut man ein paar Monate später noch einmal und guckt, was sich getan hat.

Darin sollte in erster Linie der Eindruck vermittelt werden, dass Abnehmen und das Halten des neuen Gewichts was langfristiges ist, also eine komplette Umstellung der Gewohnheiten. Ich habe nämlich immer das Gefühl, dass viele Menschen denken, „Abnehmen“ heißt: „Ich esse ein paar Monate weniger, bewege mich ein bisschen mehr, bis ich mein Ziel erreicht habe und gut ist…“ Und genau das geht ja gar nicht…

Wenn ich mich jetzt ab morgen wieder so wenig bewegen würde, wie Anfang des Jahres und auch genauso viel essen würde, dann stünden am Jahresende mit Sicherheit wieder 95 bis 100kg auf der Waage und ein paar Monate später wären es dann bestimmt weit mehr als 110kg.

Mein persönlicher Eiweißplan

Vor kurzem habe ich vom Uwe einen Plan bekommen, in dem drin steht, was ich täglich an Eiweiß zu mir nehmen soll, denn bei dem Ernährungsbogen, den ich über den Zeitraum einer Woche ausgefüllt habe, kam heraus, dass ich zu wenig davon zu mir nehme.

Eiweiß ist zum Beispiel für den Aufbau von Muskeln zuständig und kommt auch bei der Abwehr von Krankheiten zum Einsatz. Dass ich zu wenig davon zu mir nehme, könnte man also nicht nur an meinem Ernährungsprotokoll festmachen, sondern auch an der Tatsache, dass ich in den letzten Wochen keinerlei Muskeln aufgebaut habe (siehe Körperfettmessung) und dass ich mir eine Erkältung eingefangen habe, was bei mir schon sehr lange nicht mehr der Fall war.

Damit ich nun Eiweiß in ausreichender Menge zu mir nehme, habe ich jetzt einen Punkte-Plan. Insgesamt 13 Eiweißpunkte muss ich pro Tag in mich hereinstopfen. Zur Auswahl stehen auf meinen beiden Zettel eine Reihe von Lebensmitteln mit der jeweiligen Punktezahl dahinter.

Ein durchschnittler Tag mit 13 Punkten könnte also z.B. so aussehen:

  • Frühstück
    Müsli (0,5)
    Molke (0,2)
    Brot (2 Scheiben) (0,4)
    Ei (0,75)
    Wurst (0,5)
  • Mittagessen
    Schweineschnitzel (3)
    Kartoffeln (0,5)
    Mischgemüse (0,4)
    Gurkensalat mit Joghurt (0,2)
  • Zwischenmahlzeit
    Fruchtjoghurt, kleiner Becher (0,5)
    Eiweißdrink (2,5)
  • Abendessen
    Brötchen (2 Stück) (1)
    Wurst (2 Scheiben) (1)
    Emmentaler (2 Scheiben) (1,6)

Bisher habe ich mich noch nicht ganz daran halten können. Besser gesagt ist das insbesondere bei dem Mittagessen recht schwierig, da viele Sachen gar nicht auf meiner Liste stehen und ich somit den Eiweißgehalt nicht weiß. 😕

Der Sieg rückt in weite Ferne…

… so zumindest könnte man es nach den letzten beiden Male als ich mich gewogen habe kurz beschreiben, denn es ist wieder bergauf gegangen, und zwar um einige Kilogramm.

Am Samstag in der Nacht zeigte die Waage einen Stand von 93,5kg an. So viel hatte ich schon seit fast einem ganzen Monat nicht mehr. Und auch der Sonntagabend war mit 93,4kg nur wenig besser.

Stellt sich nur eine Frage: warum gibt es jetzt auf einmal einen Sprung nach oben?

Sportlich habe ich mich in den letzten sieben Tagen einigermaßen betätigt: 17km gelaufen (1h 47min) und 92km Rad gefahren (4h 4min). Zwar habe ich die letzten zwei Tage wegen einer Erkältung, die gerade bei mir im Anflug ist, nichts gemacht, trotzdem dürfte es doch keinen solchen Riesensprung nach oben machen.

Damit dürfte der klare Sieg wohl nicht mehr möglich sein… 🙁

Mal wieder was zu meinem Gewicht

Gestern abend hat mich auf der Waage fast der Schlag getroffen, denn mit 92,6kg hat dieses doofe Ding ein so hohes Gewicht angezeigt, wie schon seit über zwei Wochen nicht mehr, dabei habe ich doch in den letzten Tagen richtig viel Sport gemacht: Halbmarathon gelaufen, zweimal recht lange Rad gefahren (und mich dabei hingelegt), etc.

Wie kann das sein? OK, am Abend zuvor habe ich ein paar große Bierchen im Garten meiner Eltern getrunken, aber da ich am Mittag über 2 1/2 Stunden mit dem Rad unterwegs war, dürfte ich wohl einige tausend Kalorien freigehabt haben. Vielleicht lag es auch daran, dass ich gestern einen Ruhetag eingelegt habe. Oder vielleicht auch daran, dass ich den Ratschlag von Uwe erst genommen habe, und mehr Eiweiß zu mir nehme, so dass endlich auch mal meine Muskeln wachsen… Letzteres wäre mir natürlich am Liebsten.

Jedenfalls stimmt mich das gestrige Gewicht etwas weniger optimistisch im Hinblick auf den Gewinn der Abnehmwette. Dabei bräuchte ich mir eigentlich keine Gedanken zu machen, denn selbst mein ärgster Wettgegner Bernd glaubt laut Aussage vom Dienstag nicht mehr an seinen Sieg und wollte mir schon weitere Wetten anbieten, damit ich wenigstens auch mal verliere.

Was meint ihr? Wie steht’s um die Abnehmwette? Wird es doch noch ein Fotofinish oder schaffe ich es locker? … oder vielleicht auch gar nicht?!

Chili-Diät: Scharf, schärfer, am schärfsten

Da Katharina gerade an einem TV-Beitrag über „Scharf, schärfer, am schärfsten“ arbeitet, ist mir wieder eingefallen, was ich hier schon einmal zu Beginn der Wette geschrieben habe, nämlich dass Chili gut für’s Abnehmen sein soll.

Da ich ja sehr gerne extrem scharf esse, habe ich ein wenig in diversen Internetshops gestöbert und mir folgende Soßen bestellt:

  • Vicious Vampire (Schärfegrad: 10 bzw. 100.000 bis 120.000 Scoville)
  • Blairs Jersey Death Sauce (Schärfegrad: 10+ bzw. 650.000 Scoville)

Wer mit den Schärfegraden nichts anfangen kann, ein kleiner Exkurs: Schärfe misst man in der Einheit Scoville. Soll beispielsweise der Scoville-Wert einer Chili-Frucht bestimmt werden, so wird -vereinfacht gesagt- dabei nur der Capsaicin-Gehalt gemessen, also genau der Stoff, den wir beim Essen als scharf empfinden. Übrigens ist das mit dem Schärfeempfinden nur bei Säugetieren so, Vögel zum Beispiel merken die Schärfe bzw. das Capsaicin gar nicht. Die sollen ja auch dafür sorgen, dass die Samen der Chili-Früchte weitergetragen werden. Bei Säugetieren wird der Samen durch die Magensäure kaputtgemacht. Im Prinzip wollen die Chilis dafür sorgen, dass sie nur von Vögeln gegessen werden und somit der Fortbestand gesichert wird.

So, jetzt wisst ihr zwar, dass die eine Soße um einiges schärfer ist, als die andere, was das aber wirklich an Schärfe bedeutet, ist noch unklar.

Deshalb hier zwei Vergleichswerte:

  • Peperoni = 100 bis 500 Scoville
  • Tabasco = 2.500 bis 5.000 Scoville

Die Vampir-Soße ist also bis zu 48x schärfer als Tabasco, die Todes-Soße sogar bis zu 260x so scharf.

Mal schauen, wie die Dinger so reinhauen… vielleicht bestelle ich mir dann irgendwann auch mal Da’Bomb Final Answer (1,5 Mio SCU), The Source (7,1 Mio SCU) oder Capsaicin pur (16 Mio SCU). Allerdings sind diese Soßen nicht gerade billig, denn „The Source“ kostet beispielsweise 333,- EUR pro 100ml und wer die größtmögliche Dröhnung will, muss sich beeilen, um eines von 999 Tübchen mit je 1ml Blair’s 16 Million Reserve zu ergattern. Kostenpunkt: 200 Dollar pro Mililiter; allerdings sollte man das laut Hersteller nicht essen, sondern zu Versuchszwecken verwenden und dabei Handschuhe und Augenschutz tragen.

Übrigens: Wer schon einmal bei Best Worscht in Town war und dort gespeist hat, kann sich unter den von mir bestellten Soßen die Currywürste des Schärfegrads D bis F vorstellen. Alles andere würde also unter Double F, Tripple F, etc. durchgehen…

Mein aktueller Körperfettanteil

Nachdem die letzte Messung meines Körperfettanteils schon über zehn Wochen zurückliegt, war ich heute wieder einmal bei Uwe (herzlichen Dank für deine Hilfe) im Institut für Sporternährung in Bad Nauheim und habe meinen aktuellen Wert bestimmen lassen; mit einem sensationellen Ergebnis: 22,7% Körperfett.

Das bedeutet, ich habe gegenüber der ersten Messung ganze 3,1% Fett abtrainiert oder in anderen Worten: jedes einzelne Gramm, der insgesamt vier Kilo, die ich im Schnitt seitdem verloren habe, kam einzig und allein aus meinen Fettreserven. Das nenne ich doch mal optimal… 😉

Ein Schlag ins Gesicht also für die DAGEGEN-Fraktion! Juchhuuuu….

Bittere Niederlage… Bernds Kantersieg

Eigentlich war ich frohen Mutes, als ich zum Wiegen auf den Sportplatz gegangen bin. Aufgeregt war ich natürlich auch, doch was ich dann erlebte, als Bernd nach mir auf die Waage stieg, war wirklich deprimierend.

Bernd hat gewonnen, nein, nicht knapp, sondern haushoch. Deklassiert hat er mich, blamiert oder was einen sonst noch für Worte dafür einfallen: 94,2kg zu 90,7kg.

Selbst, wenn man den Nettowert nimmt (wir beide hatten unterschiedliche Startgewichte) hat Bernd klar gewonnen, denn 6,3kg hat er weniger und ich 4,8kg. Das bedeutet, ich muss etwas mehr Geld mitnehmen nach Tschechien, als ursprünglich geplant.

Eines muss man ja sagen: der Bernd ist noch eine Nummer krasser als ich… 😕

Bernd und ich vor dem WiegenIch mustere Bernds BauchMein Gewicht: 94,2kgBernds Gewicht: 90,7kgDiskussionen danachRespekt vor Bernds Leistung

Bernd sündigt…

Wie er es schaffen will, direkt vor Abfahrt nach Tschechien, weniger zu wiegen als ich, ist mir ein Rätsel, denn mein Wettgegner Bernd, den ich heute Mittag auf dem Spargelfest bei Hoffmanns getroffen habe, verschlingt am schönen Sonntagnachmittag einfach mal ein Kuchen nach dem anderen.

Und wie er das auch noch sichtlich genießt, könnt ihr hier ansehen… Also ich hätte nach dem ersten Bissen schon ein schlechtes Gewissen.

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