Palindrom-Tag

Gestern war der 01.02.2010, eigentlich kein ungewöhnliches Datum, oder etwa doch?!

Wenn ihr mal versucht, das Datum von hinten nach vorne zu lesen, dann kommt exakt das gleiche heraus. Sowas nennt man Palindrom, das heißt, gestern war also Palindrom-Tag, zumindest in den Ländern, in denen unser Datumsformat „TTMMJJJJ“ verwendet wird.

Liste aller Palindrom-Tage

Weil es mich interessiert hat, wann der nächste Palindrom-Tag ist, habe ich hier mal eine kleine Liste der Palindrom-Tage zusammengestellt:

Palindrome in diesem Jahrhundert:

  • 11.02.2011
  • 21.02.2012
  • 02.02.2020
  • 12.02.2021
  • 22.02.2022
  • 03.02.2030
  • 13.02.2031
  • 23.02.2032
  • 04.02.2040
  • 14.02.2041
  • 24.02.2042
  • 05.02.2050
  • 15.02.2051
  • 25.02.2052
  • 06.02.2060
  • 16.02.2061
  • 26.02.2062
  • 07.02.2070
  • 17.02.2071
  • 27.02.2072
  • 08.02.2080
  • 18.02.2081
  • 28.02.2082
  • 09.02.2090
  • 19.02.2091
  • 29.02.2092

Paldindrome in diesem Jahrtausend:

  • 01.12.2110
  • 11.12.2111
  • 21.12.2112
  • 31.12.2113
  • 02.12.2120
  • 12.12.2121
  • 22.12.2122
  • 03.12.2130
  • 13.12.2131
  • 23.12.2132
  • 04.12.2140
  • 14.12.2141
  • 24.12.2142
  • 05.12.2150
  • 15.12.2151
  • 25.12.2152
  • 06.12.2160
  • 16.12.2161
  • 26.12.2162
  • 07.12.2170
  • 17.12.2171
  • 27.12.2172
  • 08.12.2180
  • 18.12.2181
  • 28.12.2182
  • 09.12.2190
  • 19.12.2191
  • 29.12.2192
  • 30.03.3003

Wie ihr seht, kommt das gar nicht so häufig vor… 😉

iPhone verloren – Fundunterschlagung

Am Donnerstag morgen habe ich mein iPhone 3GS verloren. Ja, ich weiß, „ganz schön blöd“ werdet ihr jetzt denken, das weiß ich auch, aber ich habe es nicht irgendwo liegen lassen, sondern es muss mir unbemerkt aus der Hosentasche gefallen sein und zwar auf dem Weg von Zuhause in die Firma. Da ich an diesem Tag kein Umweg gemacht habe z.B. über einen Bäcker sondern direkt in das Auto gestiegen bin und erst am Parkplatz vor der Firma wieder ausgestiegen bin, gibt es nur zwei Stellen an denen das iPhone mir heruntergefallen sein kann: entweder beim Einsteigen im Hof oder beim Aussteigen auf dem Parkplatz.

Dass das iPhone nicht mehr da ist, habe ich zwar direkt nach meiner Ankunft im Büro gemerkt, aber zunächst einmal habe ich mir nichts dabei gedacht, da ich davon ausgegangen bin, ich habe es zuhause liegen lassen. Ich war vor dem losfahren sowieso etwas hektisch und außerdem leicht kränklich, so dass für mich klar war, dass es noch zuhause liegt. Erst am Abend, als ich es zuhause nicht mehr gefunden habe und es zudem nicht mehr erreichbar war, obwohl ich den Akku zuvor noch vollständig geladen hatte, war mir klar, ich muss es wohl verloren haben. Deshalb habe ich unzählige Zugangsdaten geändert und die SIM-Karte sperren lassen.

Seit gestern Abend weiß ich übrigens, dass es jemand gefunden haben muss, denn derjenige hat mein iPhone verwendet und zumindest ein paar Programme geöffnet, die dort installiert waren.

Falls dem Finder es nicht klar sein sollte: so etwas hinterlässt Spuren und ich habe mittlerweile einige Logdaten gesichert, die im Rahmen eines polizeilichen Auskunftsersuchen eine genaue Personenermittlung ermöglichen dürften! Darüber hinaus nennt man so etwas Fundunterschlagung und das ist strafbar.

Deshalb an den Finder: ich würde an deiner Stelle schnellstmöglich Kontakt mit mir aufnehmen und das Handy zurückgeben (gerne kannst du es auch in den Briefkasten werfen). Sollte das nicht bis Montag morgen 10:00 Uhr geschehen sein, werde ich zur Polizei gehen und dort Anzeige erstatten und zwar nicht nur wegen der Unterschlagung der Fundsache, sondern auch wegen eine Reihe weiterer Computer-Delikte, denen du dich bewusst oder unbewusst strafbar gemacht hast. Und natürlich werde ich auch die Verbindungskosten einfordern, die durch einen eventuellen Gebrauch mit meiner SIM-Karte entstanden sind.

Nochmal: für alle diese Aktivitäten habe ich entsprechende Beweise, die eindeutig meinem iPhone zugeordnet werden können!

Update: ob’s an diesem Eintrag hier lag oder nicht, keine Ahnung. Jedenfalls hat sich die Finderin kurz nach Ablauf der Frist gemeldet.

3, 2, 1 … ist sie meins?!

Es ist schon eine ganze Weile her, um genauer zu sein, über 11 Jahre, als ich an einer Tankstelle jobbte und abends, wenn wenig bis gar nichts mehr los war, die PC-Magazine durchblätterte. Dabei fielen mir immer diese Werbebeilagen ins Auge, die einem für damalige Verhältnisse günstige Webspace- Angebote machten, natürlich inklusive echter DE-Domain. Irgendwann erlag ich dem Charme eines Strato-Prospekts und füllte die Postkarte aus (ja, die Domainregistrierung ging damals noch richtig Oldschool-mäßig per Post); doch leider ließ sich eine Domain, die ich gerne registrieren wollte, einfach nicht registrieren; nämlich die Domain rued.de. Alternativ musste ich deshalb auf die danielrued.de ausweichen.

Warum konnte ich die rued.de nicht registrieren? Ganz einfach: es gab diese Richtlinien der Vergabestelle DENIC, die besagten, dass man KFZ-Kennzeichen freihalten wolle, um eventuell bei den immer knapper werdenden freien Namen auf Third-Level-Domains auszuweichen, also auf Domains nach dem Muster: [name] . [kfz-kennzeichen] . de

Dummerweise ist Rüd auch gleichzeitig ein KFZ-Kennzeichen und zwar für den Rheingau-Taunus-Kreis, abgeleitet von Rüdesheim. Und so durfte ich meinen Nachnamen nie als Domain registrieren.

Bis jetzt…

… denn in wenigen Minuten treten neue Richtlinien von der DENIC inkraft, die so ziemlich alle bisher existierenden Einschränkungen aufheben. Das heißt, neben den KFZ-Domains dürfen nun auch reine Zahlendomains registriert werden, ebenso wie Domains mit nur ein oder zwei Zeichen. Ein sensationeller Schritt mit dem so eigentlich keiner mehr gerechnet hatte. Der einzige Nachteil dabei ist, die Domains werden nach dem Verfahren „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ verteilt. Und das heißt, man muss schnell sein, wenn man eine Domain haben will, bei manchen dürften sogar Millisekunden entscheiden. Zusätzlich gibt die DENIC vor, dass nur maximal 4 Registrierungsaufträge pro Minute pro Denic-Mitglied angenommen werden.

Das hat mittlerweile zu bizarren Entwicklungen geführt: während einige Provider Vorregistrierungen ohne Gebühr annehmen, verlangen andere eine Pauschale für jede vorregistrierte Domain oder nehmen erst gar keine Registrierungswünsche an. Andere hingegen lassen sich die besten Positionen teuer bezahlen und erheben zusätzliche eine Provision im Falle einer erfolgreichen Registrierung. Auch die Domainhandelsplattform Sedo beteiligt sich an dem Spektakel und „versteigert“ Domains, die es noch gar nicht gibt. Partner-Unternehmen versuchen dann die Domains für den Höchstbietenden zu registrieren. Der Vogel ab schießt aber ein DENIC-Mitglied, der versucht hat, gleich seinen kompletten Zugang zum Registrierungssystem der DENIC bei eBay zu versteigern, so dass ein einzelner bzw. ein einzelnes Unternehmen die Möglichkeit gehabt hätte, insgesamt 1.200 Domains zu registrieren. Da kann auch ich nur noch mit dem Kopf schütteln, denn kein Mensch hat ernsthaft Interesse an so vielen Domains, es sei denn er will am Wiederverkauf verdienen. Das heißt also, solche dubiosen Angebote dürften nur für Grabber interessant sein, und genau das finde ich das unfaire an solchen Angeboten. Zum Glück ist die Auktion an den überzogenen Preisvorstellungen des Anbieters gescheitert, denn dem waren über 73.000 EUR (brutto) nicht genug.

Ich habe natürlich auch bei diversen DENIC-Mitgliedern meinen Registrierungswunsch abgegeben und auch teilweise eine nicht ganz niedrige Provision angeboten für den Fall einer erfolgreichen Registrierung. Dennoch bin ich skeptisch, ob es auch wirklich klappt… aber eines steht fest, sollte wirklich ein Grabber die Domain schnappen, dann geht gleich im Anschluss ein DISPUTE-Antrag von mir raus und dann hole ich mir die Domain notfalls per Gericht wieder; immerhin warte ich darauf schon seit fast 12 Jahren. Für den Fall, dass ein anderer Rüd die Domain bekommt, bleibt mir nix anderes übrig, als zu gratulieren…

Ich bin gespannt… das ist alles viel spannender als so manche eBay-Auktion: 3, 2, 1, … wird die Domain meins?

Update: mein Provider, die Variomedia AG, hat es doch tatsächlich geschafft und die Domain für mich registriert. Juchhuu!

Urlaubsbilder der anderen Art

Vier Jahre nach meinem letzten Sommerurlaub war es endlich wieder einmal soweit: hin an das Meer, ein paar Tage ausspannen, Sonne und Energie tanken.

Dieses Mal ging es an das Mittelmeer nach Sardinien. Übrigens nicht, wie sonst immer, in ein Hotel, sondern in ein Mobile Home auf einem Campingplatz – was ganz neues für mich, auch im Urlaub zu kochen, zu spülen, zu putzen, etc.

Eigentlich wollten Katharina und ich schon im Juni dort hin, doch wegen meines Sturzes mit dem Rennrad an Pfingsten und der anschließenden Operation haben wir die Reise auf Anfang September verschoben; wäre ja auch blöd gewesen, mit nur einem einsatzbereiten Arm in den Urlaub zu fahren. Die späte Reise hatte dann aber den Nachteil, dass das Wetter nicht mehr so toll war, wie man es für einen Sommerurlaub gerne hätte. Während die ersten Tage noch extremst heiß und schwül waren, womit ich etwas zu kämpfen hatte, wurde es dann zunehmend ungemütlicher. Morgens schien zwar noch die Sonne, aber dabei bildeten sich über die Landesinneren schon die ersten Quellwolken, die wuchsen in den weiteren Stunden immer weiter an, es wurde windig und spätestens am späten Nachmittag gab es dann die ersten Gewitter. Da mich dieses Wetterphänomen ziemlich fasziniert, sind dann so ziemlich die Hälfte meiner „Urlaubsbilder“ eigentlich eher unter der Kategorie „Stormchasing“ abzulegen… ein paar davon möchte ich euch hier zeigen.

Das Urlaubswetter in Bildern

Daniel am Strand

Morgens konnte man an den teilweise herrlichen Stränden Sardiniens (die können in der Karibik auch nicht schöner sein) noch wunderbar die Sonne genießen.

Cumulus Wolken auf Sardinien

Aber bereits zu diesem Zeitpunkt bildeten sich über den Bergen im Landesinneren die ersten Cumulus-Wolken.

Cumulus vor Sonne

Gegen mittag schoben sich die ersten Wolkentürme dann vor die Sonne, es kam immer stärkerer Wind auf und für einen Strandtag wurde es fast schon zu ungemütlich.

Zelle an der Ostküste Sardiniens

In den frühen Nachmittagsstunden waren dann auch die ersten Zellen deutlich zu erkennen.

Niederschlag

Am späten Nachmittag bzw. in den frühen Abendstunden gab es dann die sich andeutenden Gewitter, die teilweise heftigen Niederschlag mit sich brachten, eine sehr hohe Blitzaktivität hatten und mich bei meinem Lauftraining das ein oder andere Mal zu einer unfreiwilligen Unterbrechung zwangen.

Fallstreifen

Wer das nicht gerade optimale Strandwetter nutzen wollte, um einen Ausflug zu machen, der hatte ebenfalls Pech. Egal, wo wir hinfuhren, überall gab es Gewitterzellen, wie hier in der Hauptstadt Cagliari.

Für die Freunde des Stormchasing

Mammatus Wolken

Für die Freunde des Stormchasings gab es natürlich bei dieser Wetterlage täglich wunderschöne Szenen zu sehen, so wie beispielsweise jede Menge Mammati.

Rotation

Auch die ein oder andere Rotation war zu sehen, wenngleich die Berge immer wieder einen Teil der Szenerie verdeckten.

Shelfcloud

Auf die heftigste Zelle trafen wir dann aber am Abflugtag in Cagliari. Hier gabs eine große Shelfcloud zu bewundern, die leider so schnell näher kam, dass ich sie, nachdem ich endlich einen Halteplatz gefunden hatte, nicht mehr komplett vor die Linse bekam, weshalb die Szenerie auch nicht annähernd so spektakulär aussieht, wie sie in Wirklichkeit war. Das war wirklich ein bedrohlicher Anblick und mich würde stark interessieren, ob bei dieser Zelle noch mehr zu beobachten gab. 🙂 (Vielleicht hat ja jemand diese Zelle auch gesehen; 14.09.09, 12:55 Uhr, Cagliari)

Für die Nachtschwärmer

Wer sich nach dem Sonnenuntergang dich anzog und das Meer spazierte, der konnte eindrucksvolle Naturschauspiele aus sicherer Entfernung verfolgen.

Blitze über dem offenen Meer

Die Gewitter zogen raus auf das offene Meer und man konnte bei relativ kühlen Temperaturen die herrlichen Blitzaktivitäten bewundern.

Blitzeinschlag neben der Zelle

Hier übrigens ein Bild, dass nochmal ganz deutlich zeigt, dass man nicht nur direkt unter einem Gewitter einen Blitzschlag abbekommen kann, sondern auch noch einige Kilometer daneben. Links die Gewitterwolke, rechts daneben auf dem Land der Blitzeinschlag. Deswegen nicht gleich leichtfertig ins Freie rennen, wenn das Gewitter gerade erst vorbeigezogen ist. 😉

Sternschnuppe

Und wenn die Gewitter vorbei waren und die Sicht zum Himmel nicht mehr durch Wolken versperrt wurde, konnte man den Sternenhimmel bewundern und auch die ein oder andere Sternschnuppe beobachten… und sich natürlich auch was tolles wünschen.

IRONMAN Germany 2010 – ich komme!

Ich habe es gestern Abend schon auf meinem Ironseo-Blog geschrieben, will es aber hier auch nochmal für alle sagen: ich habe mich für nächstes Jahr wieder für den Ironman in Frankfurt angemeldet!

Das heißt, ich werde also nochmal ein ganzes Jahr lang eisern sein, fleißig hunderte Stunden trainieren, auf gesunde Ernährung achten und oben drein auch noch jede Menge Geld ausgeben, nur um mich am 4.Juli 2010 morgens in aller Frühe in den Langener Waldsee zu stürzen und nach 3,8km Schwimmen, 180km Rad fahren und 42,2km Laufen in Frankfurt am Römerberg über die Ziellinie zu laufen.

Der ein oder andere wird sich fragen, warum ich mir das nach meinem erfolgreichen Start beim Ironman 2008 überhaupt nochmal antue?!

Nun, im Prinzip ist es die gleiche Neugier, die mich schon vor zwei Jahren angetrieben hat. Damals war die Frage: „Kann ich das überhaupt schaffen?“ – Die habe mir dann ja beantwortet, nun quält mich aber eine andere Frage: „Kann ich das auch schneller schaffen?“.

Eigentlich verrückt, wegen dieser einzigen Frage noch einmal das volle Programm zu machen… aber… ein bisschen verrückt bin ich doch schon immer gewesen… 😉

Am jetzigen Sonntag werde ich mir hoffentlich wieder eine große Portion Motivation holen, denn dann werde ich in Frankfurt als Zuschauer an der Strecke sein und hoffentlich jede Menge toller Bilder knipsen und natürlich auch alle, die ich kenne und die auf Bestzeitenjagd sind die Daumen drücken und sie anfeuern.

Zu stark vernetzt?!

Kennt ihr das auch?

Ich habe in letzter Zeit immer mehr das Gefühl, dass ich unproduktiver werde und mich permanent von irgendwelchen Dingen beim Arbeiten am PC abhalten lasse.

Wenn ich meinen Rechner zuhause hochfahre, dann werden von mir nach der Login-Maske gleich ein paar Programme gestartet: der Chrome mit drei Tabs, im ersten GMail mit meinen Mails, im zweiten der GoogleReader mit ausgewählten Newsfeeds und im dritten meine eigene Twitter-Lösung, danach starte ich noch Miranda IM mit einem ICQ- und einem MSN-Account, außerdem startet Skype sowieso automatisch.

ICQ, MSN, Skype, E-Mail, Twitter, RSS-Reader, etc. – alles Dinge, über die man schnell an bestimmte Informationen herankommen kann und/oder die man für eine schnelle Kommunikation verwenden kann. Doch mittlerweile frage ich mich, ob diese Tools einem nicht vielleicht mehr schaden als sie einem nutzen?

Beispiele

  1. RSS Feeds: Eine prima Sache, dachte ich in der Anfangszeit, denn meine Lieblingsblogs musste ich durch das Abonnieren des Feeds nicht mehr täglich ansurfen und auf neue Postings prüfen, ich wurde automatisch benachrichtigt. Jedes Blog, jedes Newsportal, was auch nur einmal einen guten Bericht gebracht hatte, wanderte in meinen Feedreader. Die Konsequenz: wenn man nicht von der Masse der Nachrichten erschlagen werden wollte, musste man mehrmals täglich die Feeds checken, außerdem wanderte immer mehr Müll bzw. uninteressante Beiträge zwischen die wirklich wichtigen.
  2. Twitter: auch eine wunderbare Sache. Hier bekommt man nahezu in Echtzeit aktuelle Themen geliefert, wenn man den richtigen Leuten folgt. Aber auch hier ist wieder das Problem, dass zwischen den wirklich nützlichen Informationen unglaublich viel unnützes Zeugs dabei ist und auch hier kommt man nicht mehr drumherum, ständig zu verfolgen, was die Leute so schreiben, denn die Gefahr, dass man abends von mehreren hundert Nachrichten erschlagen wird und die wichtigen überliest, ist sehr groß.
  3. ICQ, MSN, Skype: die Messenger sind auch eine wirklich geniale Erfindung und können einem manchmal richtig nützlich sein. Wenn man ein Problem hat und in seinen Kontakten jemand, der sich damit auskennt, kann man den einfach mal schnell anschreiben und sich weiterhelfen lassen. Aber auch hier gibt es die andere Seite: meist bleibt es nicht nur beim fachlichen Chat, sondern geht in einen Smalltalk über, weil man sich vielleicht lange nicht mehr gesehen/gehört/gelesen hat und so dauert das „Gespräch“ viel länger als eigentlich notwendig.
  4. E-Mail: ohne die elektronische Post geht heutzutage gar nichts mehr. Aber auch hier hat man mit viel Informationsüberfluss zu kämpfen; zum einen die unzähligen Spamemails, die täglich eintrudeln, zum anderen unwichtige Konversationen mit größerem Empfängerkreis, wo die einzelnen Personen immer die Funktion „Allen Antworten“ benutzen und man somit sehr viele Mails mit identischem Betreff im Posteingang findet. Hinzu kommen die ganzen Infomails von Social Networks. Übrigens: dies sind die Gründe, warum ich trotz Datenschutzbedenken GoogleMail verwende: aus den ganzen Mails mit identischem Betreff wird eine einzige Konversation im Posteingang gemacht und Google Spamfilter ist so ziemlich der beste, den ich kenne.

Wie gesagt, ich frage mich, ob die ganzen Vernetzungen und Möglichkeiten, fast in Realtime an Informationen zu kommen, wirklich so nützlich sind? Denn das Filtern und Lesen der ganzen Nachrichten verschlingt unglaublich viel Zeit, da sind recht schnell ein, zwei Stündchen zusammen, Zeit, in der man eigentlich produktiv arbeiten könnte.

Das Tückische daran ist, dass es ein schleichender Prozess ist, bei dem man selbst nicht sofort merkt, wie viel Zeit da eigentlich verloren geht: früher hat man nur die Mails gelesen, dann kam das Lesen der RSS-Feeds hinzu, jetzt kommt auch noch das Verfolgen des selbst zusammengestellten Twitter-Tickers hinzu. Außerdem dehnt man auch diese Zeiten immer weiter aus, dadurch, dass man mehr Feeds abonniert und immer mehr Leute in Twitter verfolgt.

Wie seht ihr das? Kennt ihr das Problem auch? Wie werdet ihr Herr über den ganzen Informationsüberfluss?

EzThumbs und exif_read_data

Gestern habe ich wieder ein wenig für ruedfotos.de machen wollen, bin aber an einem Problem hängen geblieben, für das ich keine Lösung gefunden habe.

Deshalb will ich hier einmal fragen, ob da jemand einen Vorschlag oder eine Idee hat oder vielleicht sogar genau weiß, was ich machen muss.

Easy Thumbnails von Fookes Software

Mit dem Freeware-Programm Easy Thumbnails bzw. „EzThumbs“ von Fookes Software habe ich JPEGs, die ich mit meiner Canon EOS 5D Mark II aufgenommen habe, automatisiert verkleinert; von 21 Megapixel auf gerade einmal 400.000 Pixel. Laut Beschreibung sollten hierbei die EXIF-Daten, also solche Informationen, wie „Aufnahmedatum“, „Kamerahersteller“, „Kameratyp“, „Blende“, „ISO-Wert“, „Belichtungszeit“, usw., die in einer JPEG-Datei gespeichert werden können, erhalten bleiben.

Und tatsächlich, wenn ich mir über den Windows Explorer die Dateieigenschaften der verkleinerten Fotos anzeigen lasse, dann sind nach wie vor alle relevanten EXIF-Daten weiterhin vorhanden. Auch wenn ich die Bilder auf meinen Flickr-Account hochlade, erkennt die Plattform entsprechend die hinterlegten Daten.

Probleme mit PHP und exif_read_data

Wenn ich allerdings versuche mit meinem eigenen Programm bzw. mit PHP und der Funktion exif_read_data die EXIF-Daten aus der Datei auszulesen, dann gelingt mir das nicht. In den Feldern, in denen eigentlich die entsprechenden Daten stehen müssten, steht nur Mist drin. Von den Original-JPEGs geht das problemlos; auch wenn ich bei einem verkleinerten Foto die Daten manuell ändere, dann sind ALLE Informationen auf einmal wieder über PHP einlesbar, vorher allerdings nicht.

Jetzt die Fragen:

  • Hat jemand eine Ahnung, woran das liegt?
  • Gibt es eine Alternative zur Standard-PHP-Funktion exif_read_data?
  • Gibt es eine kostenlose und ebenfalls performante Alternative zu Easy-Thumbnails bei der die EXIF-Daten auch wirklich weiterhin problemlos einlesbar sind?
  • Irgendwelche anderen Ideen oder Verschläge?

Update: Ich habe es jetzt so gemacht, dass ich mir zusätzlich das Tool Exifer heruntergeladen habe und dort einfach automatisch in alle verkleinerten Bilder eine Exif-Copyright-Info hinzufüge. Danach kann die PHP-Funktion wieder alle EXIF-Daten korrekt auslesen. Warum auch immer, aber so funktioniert es und viel Zeit verliere ich durch diese Aktion auch nicht.

HDRI-Bilder aus Marburg

Vor mehr als einer Woche hatte ich geschrieben, dass ich in Marburg war und mit meinem Fotoequipment ein paar Bilder vom Marathon dort geschossen habe. Danach war ich allerdings auch noch in der Stadt drin, wo es übrigens echt schön ist, und da habe ich noch ein paar Belichtungsreihen ohne mein Stativ einfach frei aus der Hand heraus gemacht, aus denen ich dann HDRIs generiert habe, die ich dann wiederum mit dem Photomatix DetailEnhancer getonemapped habe. Übrigens: wer das jetzt nicht verstanden hat, der bekommt das ganz verständlich auf Wikipedia erklärt.

Was dabei herausgekommen ist, habe ich auf meinen Flickr-Account hochgeladen. Find ich für ein paar Aufnahmen aus der Hand auf die Schnelle eigentlich recht gelungen, was meint ihr?

Schloßsteig, Marburg Marburg, Seitengasse Marburg, Lutherische Kirche Marburg, Lutherischer Kirchhof

Ach so, die Aufnahmen entstanden mit der Canon EOS 5D Mark II und dem Canon EF 16.35mm L II USM für die, die es interessiert. 😉

Bilder vom Marathon in Marburg

… die gibt es hier zwar momentan noch nicht, aber die werde ich morgen früh schießen.

Die Speicherkarten habe ich geleert, die Akkus aufgeladen und meine Fototasche habe ich gepackt, natürlich mit meinen beiden neuesten Objektiven, mit dem Canon EF 16-35mm L II USM und dem Canon EF 70-200mm L IS USM. Mal schauen, ob ich da den ein oder anderen tollen Schnappschuss landen kann.

Für alle die, die auf der Suche nach Fotos vom Marburg-Ultra-Marathon sind, sollten sich folgende Adresse merken: www.ruedfotos.de – denn dort werde ich die Bilder hochladen und in kleiner Form kostenlos zum Download anbieten. Wer Interesse an den großen Digitalfotos hat, der kann sich ja dann bei mir melden.

www.ruedfotos.de

Update: So, ich habe ca. 1.200 Fotos geschossen und bin gerade dabei, diese auf o.g. URL hochzuladen. Da es sich aber um ca. 9 Gigabyte an Daten handelt und mein DSL nur ca. 5GB pro Tag schafft, werden erst am Montag alle Bilder verfügbar sein. Inzwischen werde ich aber regelmäßig aktualisieren, so dass ihr zwischendurch immer wieder vorbeischauen könnt, ob ein Foto von eurem Wettkampf online ist.

Noch ein Update: Wer sich nicht gleich bei ruedfotos anmelden will und einmal einen Blick auf ein paar meiner Fotos werfen will, der kann einfach bei meinem Flickr-Account vorbeischauen.

Übrigens: Ein dickes Lob übrigens noch an meine beiden Kollegen, den Henrik und den Kai, die beide nach 3:09h das Marathon-Ziel erreicht haben. Sensationell Jungs!

Volksbank Drive-In

Mal wieder etwas lustiges, vielleicht kennen es auch schon einige, aber für mich war es was ganz neues, was ich im Skiurlaub in Österreich (hier sind Bilder von vor ein paar Jahren) jetzt zum ersten Mal gesehen habe und was mir gerade beim Stöbern in meiner Fotodatenbank wieder vor das Auge kam: ein Volksbank Drive-In!

Was das ist? Nun, das ist quasi das gleiche, wie ein Drive-In bei McDonalds und Burger King, nur, dass man dort keine fettigen Burger und Pommes bekommt, sondern Kohle. Alles was man braucht, ist ein Auto, eine EC-Karte und die dazu passende Geheimzahl und schon kann man bequem aus dem Auto heraus Geld abheben. Der Volksbank Drive-in ist quasi eine Geldautomat an dem man mit dem Auto heranfahren kann und noch nicht einmal aussteigen braucht, um ihn zu bedienen. Geil, oder?!

Ihr glaubt es nicht, hier sind meine Fotos:

Volksbank Drive-In

Geldautomat für Autos

Geld abheben aus dem Auto heraus