Mein erster Tag im Schwimmbad

Heute war ich das erste Mal seit was weiß ich wie langer Zeit im Schwimmbad und habe Kraulen trainiert. Geschwommen bin ich stolze 5km, allerdings waren das nur gefühlte 5km. In Wirklichkeit bin ich noch nicht einmal 200m weit gekommen und die auch nur mit unzähligen Pausen am Beckenrand.

Aber es hat sich gelohnt, denn ich weiß jetzt ein paar Dinge mehr:

  • Ich schwimme noch viel schlechter, als ich das in Erinnerung hatte.
  • Wenn ich das Kraulen nicht hinbekomme, ist der IRONMAN für mich schon nach 5 Minuten vorbei, weil ich da schon im Langener Waldsee untergegangen bin.
  • Auf der Tastatur rumtippen und die Maus bewegen gibt keine dicken Muskeln in den Armen, zumindest keine, die man für das Schwimmen braucht.

In dieser Disziplin liegt noch ein fast unendlich scheinender Weg vor mir.

Da bei meinem Kraulstil sämtliche Koordination zwischen meinen Beinen, meinen Armen und meinem Kopf fehlt, habe ich erst einmal versucht, nur mit meinen Beinschlägen vorwärts zu kommen. Auch das alleine sieht schon einfacher aus als es ist. Eine halbe Minute strampeln und ich war nicht nur körperlich am Ende, sondern auch stolze 10 Zentimeter weit gekommen, allerdings in die falsche Richtung.

Alle Erklärungsversuche und Demonstrationen meiner Freundin halfen nichts. Zwar habe ich es dann doch noch geschafft, die Beine so zu bewegen, dass ich die 10 Zentimeter immerhin vorwärts gekommen bin und nicht wieder rückwärts, aber trotzdem sollte mich die Energie, die ich in meine Beine reinstecke, weiter nach bringen als sie das momentan noch tut.

Deswegen geht’s nächste Woche mit meinem Personal-Trainer Flo ins Schwimmbad, mal sehen, ob der mir das besser erklären kann oder mich auch nur auslacht…