Die Probleme eines (Iron)SEO

Heute mal zur Abwechslung kein Sportthema, aber eines, mit dem das Blog hier auch zu tun hat, nämlich mit „SEO„. Wie ihr wisst, mache ich ja Suchmaschinenoptimierung, das heißt, ich sorge eigentlich dafür, dass Websites in der Gunst von Google steigen und bei vielen Begriffen vorne gelistet werden.

Eigentlich…

Das Dumme an der ganzen Geschichte ist aber, dass es mit diesem Blog hier nicht (mehr) funktioniert. Es hat sich nämlich inzwischen fast vollständig aus den Suchergebnissen verabschiedet und das, obwohl es eigentlich -bis auf die ersten paar Links- natürlich aufgebaut wurde. Eigentlich sollte das Blog also gut ranken, tut es aber nicht, es hängt in irgendeinem Filter fest und ich weiß beim besten Willen nicht warum.

„Ist doch egal!“ werdet ihr wohl sagen und damit habt ihr ja auch recht. Es freut mich, dass das Blog auch ganz ohne Suchmaschinentraffic auskommt und ihr es immer wieder besucht, kommentiert und verlinkt. Dafür möchte ich euch auch danken und deshalb schreibe ich ja auch regelmäßig.

Trotzdem, es fuchst mich natürlich, dass gerade dieses Blog hier, wo auch noch „SEO“ im Domainname steht, von Google nicht geliebt wird. Ich habe mir das jetzt fast eineinhalb Jahre angeschaut und nun ist Schluss… 😉

Fehleranalyse

Alles OK? Zumindest auf den ersten Blick!

Auf den ersten Blick scheint alles O.K. zu sein: eine Abfrage nach dem Keyword „ironseo“ lässt einen dieses Blog finden, sogar mit direkten Deeplinks zu wichtigen Unterseiten, den sogenannten Site-Links. Auch wer sich mal vertippt hat und nach „irenseo“ gesucht hat (gibt es wirklich einige, denen das passiert), der wird von Google sogar korrigiert. Das heißt, Google ist das Wort „ironseo“ bekannt und mein Blog gilt als die beste Seite dafür, so weit so gut.

Schaut man sich mit einer Site-Abfrage an, wie viele Seiten Google von diesem Blog kennt, so kommt man auf derzeit 500 einzelnen Seiten. Das dürfen zumindest alle Postings, alle statischen Seiten sowie einige Kategorie- und Archivseiten sein, also so ziemlich jede, die hier im Blog existiert.

Auch dass diese Domain in den Suchergebnissen ständig den Zusatz „vor x Stunden gefunden“ trägt, ist ein Zeichen dafür, dass die Suchroboter von Google sehr oft in dem Blog vorbeischauen.

Hier mal ein Screenshot von der „irenseo“-Suche, der so ziemlich alles zeigt, was ich eben geschrieben habe:

 

Der zweite Blick zeigt die Misere

Das war aber auch schon alles, was es positiv zu berichten gab, denn außer bei ein paar ausgewählten zweier Keyword-Kombinationen, ist das Blog hier nur bei Abfragen zu finden, die nicht viel gesucht werden und bei denen eine Vielzahl von Keywords verwendet wurde. Bei allen Suchen, die ein größeres Volumen aufweisen können, sucht man das Ironseo-Blog vergebens.

Das war übrigens nicht immer so, eine ganze Weile lang war es bei etlichen relativ häufig gesuchten Single-Keywords zu finden, zwar nicht zwingend auf Seite 1, dafür aber auf den folgenden Seiten. Nun taucht es gar nicht mehr auf!

Hier mal eine Grafik für das Keyword „IRONMAN“; die historischen Daten kommen aus der Sistrix-Toolbox:

Der Absturz bei zweier Kombis, wie beispielsweise „IRONMAN Frankfurt“ kam kurze Zeit später. Die Daten liegen erst ab Dezember 2008 vor, als Erklärung für die Lücke am Anfang (da war ich übrigens sogar noch in den Top10):

Genauso sieht es bei einer ganzen Reihe von weiteren Keywords aus…

Ein weiterer Punkt ist der, dass neue Beiträge nicht, wie bei anderen Blogs, innerhalb von wenigen Minuten in den Suchergebnissen zu finden sind; obwohl die Startseite ja mehrmals täglich besucht wird, ein RSS-Feed vorhanden ist und auch ein Ping an Google nach der Veröffentlichung gesendet wird. Schaut man sich die Site-Abfrage-Ergebnisse sortiert nach Datum an, so sieht man, dass der letzte Blogbeitrag, der mit Datum indexiert wurde, von September 2008 ist, dabei habe ich doch seitdem einige weitere Postings geschrieben…

Fazit: die Domain muss in einem Filter drin sein, denn sie wird nicht dort gelistet, wo sie eigentlich hingehört.

Versuch, dem Filter zu entkommen

Die Frage, die ich mir die ganze Zeit stelle, ist: Was ist das für ein Filter und wie komme ich wieder heraus?

Ich habe jetzt erst einmal, die Links auf diese Domain entfernt, die Google als spammig einstufen könnte. Das waren aber nur ein paar Links aus Social Bookmarking-Verzeichnissen, die ich in der Anfangszeit gesetzt habe und auch nicht viele. Der Rest der Links ist natürlich hinzugekommen, ohne mein Einwirken.

Darüber hinaus habe ich nun die Adsense-Werbung entfernt. Das hat zwar nichts mit den Suchergebnissen zu tun, aber da ich keine neuen Besucher über Suchmaschinen bekomme und Stammbesucher in der Regel keine Werbung anklicken, macht der Einsatz von Adsense hier im Blog keinen Sinn, zumal die Einnahmen ohnehin nur die Kosten für den Webspace gedeckt haben.

Da man ja manchmal einfach nur betriebsblind ist und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, eine Frage an euch: fallen euch vielleicht noch ein paar Fehler auf?

Zumindest einen habe ich eben noch entdeckt. In meinem Änderungswahn vor zwei Wochen habe ich aus Versehen nicht nur die Archiv- und Kategorie-Seiten auf „noindex, follow“ gesetzt, sondern auch die Postings. Erklärt zumindest, warum die Sichtbarkeit nun ganz im Keller ist. 😳

Palindrom-Tag

Gestern war der 01.02.2010, eigentlich kein ungewöhnliches Datum, oder etwa doch?!

Wenn ihr mal versucht, das Datum von hinten nach vorne zu lesen, dann kommt exakt das gleiche heraus. Sowas nennt man Palindrom, das heißt, gestern war also Palindrom-Tag, zumindest in den Ländern, in denen unser Datumsformat „TTMMJJJJ“ verwendet wird.

Liste aller Palindrom-Tage

Weil es mich interessiert hat, wann der nächste Palindrom-Tag ist, habe ich hier mal eine kleine Liste der Palindrom-Tage zusammengestellt:

Palindrome in diesem Jahrhundert:

  • 11.02.2011
  • 21.02.2012
  • 02.02.2020
  • 12.02.2021
  • 22.02.2022
  • 03.02.2030
  • 13.02.2031
  • 23.02.2032
  • 04.02.2040
  • 14.02.2041
  • 24.02.2042
  • 05.02.2050
  • 15.02.2051
  • 25.02.2052
  • 06.02.2060
  • 16.02.2061
  • 26.02.2062
  • 07.02.2070
  • 17.02.2071
  • 27.02.2072
  • 08.02.2080
  • 18.02.2081
  • 28.02.2082
  • 09.02.2090
  • 19.02.2091
  • 29.02.2092

Paldindrome in diesem Jahrtausend:

  • 01.12.2110
  • 11.12.2111
  • 21.12.2112
  • 31.12.2113
  • 02.12.2120
  • 12.12.2121
  • 22.12.2122
  • 03.12.2130
  • 13.12.2131
  • 23.12.2132
  • 04.12.2140
  • 14.12.2141
  • 24.12.2142
  • 05.12.2150
  • 15.12.2151
  • 25.12.2152
  • 06.12.2160
  • 16.12.2161
  • 26.12.2162
  • 07.12.2170
  • 17.12.2171
  • 27.12.2172
  • 08.12.2180
  • 18.12.2181
  • 28.12.2182
  • 09.12.2190
  • 19.12.2191
  • 29.12.2192
  • 30.03.3003

Wie ihr seht, kommt das gar nicht so häufig vor… 😉

Die Januar-Statistik

Kinder, wie die Zeit vergeht… gerade war ich noch im Schnalstal und hab Silvester gefeiert und nun ist auch schon der erste Monat des neuen Jahres vorbei. Genau der richtige Zeitpunkt also, um mal auf die Trainingsdaten zu schauen und einen Vergleich zu meiner Vorbereitung von vor zwei Jahren zu ziehen.

Kurz und knapp gesagt: das Trainingspensum war mit rund 21 1/2 Stunden minimal höher als 2008. Damals waren es nur 20 Stunden Training. Da ich im Januar ein paar Tage krank war, hatte ich schon die Befürchtung, ich hinke dem Pensum von vor zwei Jahren deutlich hinterher, doch dem war nicht so, denn damals war ich – wie ich eben erst gesehen habe – ebenfalls ein paar Tage kränklich und habe nicht trainiert.

So komme ich nun auf folgende Trainingsdaten für den Januar:

  • Laufen: 122,9km in 13:26h; Schnitt 6:34min/km
    (2008: 115,0km in 12:22h; 6:27min/km)
  • Schwimmen: 15,1km in 5:58h; Schnitt 2:22min/100m
    (2008: 3,5km in 1:43h; Schnitt 2:57min/100m)
  • Ergometer: 2:10h
    (2008:  5:50h)

Im großen und ganzen waren die beiden Januar-Monate also sehr ähnlich… nicht aufgeführt sind hier übrigens solche Dinge, wie Fußball, Tennis und Ski fahren: da habe ich auch noch ein paar Stunden Zeit investiert… 😉

Wie sieht’s bei euch aus, wie aktiv wart ihr bisher in 2010?

Neue Erfahrung…

Ich weiß nicht, wann es das letzte Mal im Winter in ganz Deutschland flächendeckend so viel Schnee über einen längeren Zeitraum gegeben hat; ich kann mich jedenfalls nicht mehr daran erinnern. Wenn es denn hier bei mir einmal schneit, dann ist das meist über Nacht und am Tag taut der Schnee auch wieder sofort weg oder aber, es ist eine ganze Weile richtig kalt und dann fängt es an zu regnen, so dass die Straßen mit einer Eisschicht überzogen werden, aber richtigen Schnee über mehrere Tage gibt es selten…

… und während meiner Läuferkarriere gab es das noch nie!

Deshalb war es heute für mich eine Premiere: mein erster langer Lauf im Schnee. Insgesamt 2:30h Stunden standen auf dem Plan und da ich keine Lust hatte mit einem Trinkgürtel durch die Gegend zu laufen, habe ich mir die Strecken so eingeteilt, dass ich bei der Hälfte wieder bei mir zuhause vorbeikommen konnte, kurz rein was trinken und dann wieder weiterzumachen.

Tolle Winterlandschaft

Die erste Hälfte war einfach sensationell: gutes Wetter, immer wieder kam kurz die Sonne heraus und die Landschaft sah einfach toll aus. So hatte ich meine üblichen Laufwege noch nie gesehen! Einige Abschnitte waren noch völlig unberührt, keine Spuren von Autos oder Wanderern, nur Spuren von Tieren, von denen ich dann auch einige zu Gesicht bekam: ein Hase hoppelte herum und eine Hand voll Rehe standen auf meinem Weg, ergriffen dann aber sehr schnell die Flucht, als ich näher kam; schade, dass ich kein Foto dabei hatte, aber das war echt einer der schönsten Läufe, die ich bisher gemacht habe. Die ganzen Eindrücke waren einfach so einzigartig, dass ich gar nicht merkte, dass das Laufen durch den tiefen Schnee auf Dauer doch recht anstregend war und ich dann erst einmal froh war, nach 70min kurz was trinken zu können und eine Banane zu verschlingen.

Quälerei auf der zweiten Hälfte

So toll der erste Lauf war, so schlimm war dann die zweite Hälfte: das Wetter wurde schlechter, der Wind stärker und das auch noch auf einer Strecke, wo es sowieso immer zieht. Ich hab deshalb auch fast die komplette Zeit richtig gefroren; außerdem musste ich mich nur auf den Weg konzentrieren. Hier hatten einige Autos Spuren in den Schnee gefahren, die aber durch Schneeverwehungen wieder komplett zugedeckt waren. Es ließ sich schwer erkennen, wo der Untergrund fest ist und wo nicht, die Folge: ich bin trotz Konzentration immer wieder leicht weggeknickt, so macht Laufen nicht wirklich Spaß. Zwischendurch hielt ich dann auch an einer windgeschützteren Stelle mal kurz um euch ein kleines Bildchen mitzubringen; den Foto hatte ich wegen den Eindrücken der ersten Hälfte mitgenommen, aber ein wirkliches Motiv hatte ich auf der zweiten Hälfte dann nicht mehr. (Hätte ich ihn doch nur zuhause gelassen).

Mir wurde immer kälter und ich beschloss, die Strecke etwas abzukürzen und eine geplante Schleife wegzulassen. Auf dem Rückweg traute ich dann meinen Augen nicht mehr, da kam mir doch tatsächlich ein Skilangläufer auf meinem Laufweg entgegen, Skilanglauf in der Wetterau, ich konnte das kaum glauben. Ich hätte auch gerne noch ein Beweisfoto mitgebracht, aber dem Akku meiner Kamera war es wohl auch zu kalt, der wollte einfach nicht mehr.

Fazit

Nach insgesamt 2:17h war ich dann endlich wieder daheim und um ein paar Erfahrungen reicher:

  • in einer Winterlandschaft zu laufen, kann richtig schön sein,
  • im Schnee zu laufen ist extremst anstrengend
  • man muss sich stark auf den Weg konzentrieren,
  • unberührte Wege sind toll zu laufen (sofern der Schnee nur 20cm hoch liegt),
  • nur halb geräumte Wege hingegen überhaupt nicht,
  • und Wind ist -wie immer- sch….,
  • genauso wie vereiste Wege…

Was mir -gerade in den Momenten- wo es weniger Spaß gemacht hat, immer wieder durch den Kopf geschossen ist, war der Gedanke: wie man bei solchen Bedingungen freiwillig einen ganzen Tag lang durch die Gegend laufen kann?

Hintergrund: mein Arbeitskollege wird am nächsten Samstag bei der Brocken Challenge teilnehmen und dort von Göttingen aus auf den Brocken laufen. Knapp 81km und über 2.200 Höhenmeter; die Wege dort dürften wohl noch zugeschneiter sein, als die hier bei mir. Einfach nur VERRÜCKT!

Was ist mit euch? Welche Erfahrungen habt ihr in den letzten Tagen gemacht?

Noch 160 Tage…

Da ich ja in der letzten Zeit nicht viel über’s Sportliche geschrieben habe, heute mal eine Zusammenfassung der letzten Wochen.

Wobei ich sagen muss, viel zusammenzufassen gibt es da nicht, denn wie ich schon in meinem ersten Beitrag des Jahres geschrieben habe, ging es mit einer Erkältung los und deshalb konnte ich so gut wie gar nicht trainieren. Wenn ich denn mal meinte, es ginge wieder etwas besser, dann merkte ich spätestens nach einer Viertelstunde Training, dass doch noch nicht alles in Ordnung war und die Pulsuhr bestätigte das: Ruhepuls zwar normal, Belastungspuls aber viel zu hoch und das, obwohl ich fast gehend unterwegs war.

Lange Rede kurzer Sinn, die ersten zwei Wochen addiert ergeben folgendes: 5km Schwimmen sowie 25,9km Laufen. 🙁

Die letzte Woche wurde es aber dann langsam besser, anfangs noch mit erhöhtem Belastungspuls, am Samstag aber dann wieder der erste Lauf, wo sich alles normal angefühlt hat und auch die Pulswerte wieder in den gewohnten Bereichen waren. Endlich, das wurde ja auch Zeit!

In der dritten Woche kam ich dann somit auf 5,3km Schwimmen, 41,5km Laufen zzgl. eineinhalb Stunden Hallenfußball und zwei Stunden Tennis zu denen ich mich habe verleiten lassen.

Solche Ausflüge in andere Sportarten sollte ich aber in Kürze einstellen… da merke ich spätestens bei der nächsten Einheit, dass das kontroproduktiv ist, denn ich hab Muskelkater an Stellen, wo ich ihn schon lange nicht mehr hatte.

Kurzes Fazit: alles noch nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe, aber weit hinter dem Plan von vor zwei Jahren bin ich gar nicht zurück.

Auf ein erfolgreiches 2010…

Hallo zusammen, da bin ich wieder…

… und ich bin sehr froh, dass das verkorkste letzte Jahr endlich herum ist, wobei ich sagen muss, dass 2010 auch nicht gerade sonderlich toll anfängt, denn ich hab seit Tagen eine dicke, fette Erkältung, die nicht weggehen will. Aber das kommt wohl davon, wenn man unbedingt morgens bei minus 15 Grad den Weg in die Firma statt im Auto mit Sitzheizung zu Fuß in den Laufschuhen zurücklegen will.

Deswegen gibt es momentan auch nicht wirklich viel über mein Training zu berichten. Dafür hatte ich die letzten Tage und Wochen Zeit mir ein paar Events herauszusuchen und mich für den ein oder anderen Triathlon-Wettkampf anzumelden. Los geht es am 13.Mai mit dem Citytriathlon in Amberg bei dem ich im letzten Jahr so „geglänzt“ habe mit einer olympischen Distanz. Eigentlich sollte der Wettkampf Ende April schon stattfinden, zumindest war er so ausgeschrieben als ich mich angemeldet hatte, nun wurde er aber auf einen Donnerstag verlegt. Ist zwar ein Feiertag, aber für mich als Hesse schon etwas blöd am Mittwochabend da hin zu fahren und dann noch am Donnerstagabend gleich wieder heim. Aber gut, vielleicht kann ich ja den Freitag Urlaub nehmen. Der nächste Wettkampf und zugleich letzter vor dem Ironman am 4.Juli soll der Quarterman in Bruchköbel sein. Der findet am 20.Juni statt, die Anmeldung scheint aber -zumindest online- noch nicht möglich zu sein. Ja, und nach dem hoffentlich erfolgreich bestrittenen Langdistanz-Rennen soll dann im August noch der Maibach-Triathlon dran sein. Das ist dann zum Abschluss nochmal ein Volkstriathlon, bei dem wie im letzten Jahr, etliche Freunde mitmachen und bei dem der Spaß im Vordergrund stehen soll. Ganz besonders freut es mich natürlich, dass auch meine Frau Katharina erstmals an einem Triathlon teilnehmen will…

Sind also bei mir zwei olympische Distanzen, eine Volksdistanz und eine Langdistanz in 2010.

Wie sieht es bei euch aus? Zu welchen Wettkämpfen habt ihr euch angemeldet? Was sind eure Ziele?

iPhone verloren – Fundunterschlagung

Am Donnerstag morgen habe ich mein iPhone 3GS verloren. Ja, ich weiß, „ganz schön blöd“ werdet ihr jetzt denken, das weiß ich auch, aber ich habe es nicht irgendwo liegen lassen, sondern es muss mir unbemerkt aus der Hosentasche gefallen sein und zwar auf dem Weg von Zuhause in die Firma. Da ich an diesem Tag kein Umweg gemacht habe z.B. über einen Bäcker sondern direkt in das Auto gestiegen bin und erst am Parkplatz vor der Firma wieder ausgestiegen bin, gibt es nur zwei Stellen an denen das iPhone mir heruntergefallen sein kann: entweder beim Einsteigen im Hof oder beim Aussteigen auf dem Parkplatz.

Dass das iPhone nicht mehr da ist, habe ich zwar direkt nach meiner Ankunft im Büro gemerkt, aber zunächst einmal habe ich mir nichts dabei gedacht, da ich davon ausgegangen bin, ich habe es zuhause liegen lassen. Ich war vor dem losfahren sowieso etwas hektisch und außerdem leicht kränklich, so dass für mich klar war, dass es noch zuhause liegt. Erst am Abend, als ich es zuhause nicht mehr gefunden habe und es zudem nicht mehr erreichbar war, obwohl ich den Akku zuvor noch vollständig geladen hatte, war mir klar, ich muss es wohl verloren haben. Deshalb habe ich unzählige Zugangsdaten geändert und die SIM-Karte sperren lassen.

Seit gestern Abend weiß ich übrigens, dass es jemand gefunden haben muss, denn derjenige hat mein iPhone verwendet und zumindest ein paar Programme geöffnet, die dort installiert waren.

Falls dem Finder es nicht klar sein sollte: so etwas hinterlässt Spuren und ich habe mittlerweile einige Logdaten gesichert, die im Rahmen eines polizeilichen Auskunftsersuchen eine genaue Personenermittlung ermöglichen dürften! Darüber hinaus nennt man so etwas Fundunterschlagung und das ist strafbar.

Deshalb an den Finder: ich würde an deiner Stelle schnellstmöglich Kontakt mit mir aufnehmen und das Handy zurückgeben (gerne kannst du es auch in den Briefkasten werfen). Sollte das nicht bis Montag morgen 10:00 Uhr geschehen sein, werde ich zur Polizei gehen und dort Anzeige erstatten und zwar nicht nur wegen der Unterschlagung der Fundsache, sondern auch wegen eine Reihe weiterer Computer-Delikte, denen du dich bewusst oder unbewusst strafbar gemacht hast. Und natürlich werde ich auch die Verbindungskosten einfordern, die durch einen eventuellen Gebrauch mit meiner SIM-Karte entstanden sind.

Nochmal: für alle diese Aktivitäten habe ich entsprechende Beweise, die eindeutig meinem iPhone zugeordnet werden können!

Update: ob’s an diesem Eintrag hier lag oder nicht, keine Ahnung. Jedenfalls hat sich die Finderin kurz nach Ablauf der Frist gemeldet.