25km sind geschafft

Da gewichtstechnisch momentan keine Rekorde zu vermelden sind – mal abgesehen davon, dass ich nach dem Sport schon einmal auf 83,9kg heruntergekommen bin – will ich zumindest ein sportliches Highlight erwähnen: die bisher längste Strecke, die ich am Stück laufend (nicht gehend!!!) zurückgelegt habe; es waren exakt 25,1km!

Gelaufen bin ich die Strecke heute während einer zweieinhalbstündigen Trainingseinheit, in der ich dreimal hintereinander erst 20min langsam (regenerativ), dann 15min schneller (extensiv) und nochmal 15min zügig (intensiv) laufen sollte.

Auch wenn ich mich hier so häufig wiederhole, ich muss das meiner Wettgegnerin Katrin immer wieder vorhalten: sie meinte, als ich mir kurz nach Wettbeginn eine 10km-Strecke zurechtgelegt hatte, ich sei größenwahnsinnig. Und heute, also acht Monate später hab ich nicht nur „größenwahnsinnige“ 10km zurückgelegt, sondern gleich zweieinhalb mal so viel. Da sagt sie jetzt bestimmt nix mehr, die Gute.. 😎

Ach so… 25km schreien ja förmlich nach einem Vergleich zum Halbmarathon in Karben, meinem bisher längsten Stück, das ich bis heute gelaufen bin. Rechnet man meine durchschnittliche Geschwindigkeit herunter auf die 21,1km von Karben, dann kommt man auf eine HM-Zeit von 2:06:06h. Das liegt zwar knapp dreieinhalb Minuten über meiner Karben-Zeit, aber das krasse daran ist: mein Puls lag heute im Schnitt um 22 Schläge pro Minute niedriger. Das ist doch schon einmal was…

9 Kommentare zu “25km sind geschafft

  1. Gratuliere!
    Leider konnte ich bisher meine 21,1 km vom Halbmarathon nicht wiederholen. Würde mich allerdings interessieren, wie ich den jetzt laufen würde. Einen Pulsmesser muß ich mir wohl endlich zulegen. Scheint sehr aufschlußreich zu sein, was die Leistungsmessung anbelangt.

    Gruß
    Christian

    PS: Habe heute die 90kg-Marke geknackt! 😀

  2. Herzlichen Glückwunsch – ich glaube, bis ich mich zum regelmäßigen Laufen durchringe, vergeht noch eine Weile. Ich finde Laufen einfach so stupide und langweilig – schon seit Schulzeiten.

  3. Was mich wirklich interessieren würde ist: Macht Dir Laufen Spass oder musst Du Dich zu jedem Schritt zwingen?
    Mir persönlich ist es undenkbar freiwillig zu laufen oder gehen es sei denn ich muss irgendwo hin.
    Andere Sportarten vor allem im zusammenhang mit meinem Pferd machen mir da mehr Spass.

    Grüße Simone

  4. Hallo Simone, ich glaube, wenn ich mich zu jedem Schritt zwingen müsste, dann würde man keine 25km am Stück laufen, oder?! Ein gewisser Spaßfaktor bzw. ein sportlicher Ehrgeiz muss schon dabei sein…

    Alleine um abzunehmen laufe ich schon länger nicht mehr, sondern auch dafür, um meinem Ziel im nächsten Juli etwas näher zu kommen.

    Zum Spaß beim Laufen: es kommt natürlich auch darauf an, wie schnell man unterwegs ist. Für viele bedeutet nämlich Joggen gleich Rennen, was der Körper her gibt. Das ist natürlich völliger Blödsinn. Man kann auch eine Stunde lang unterwegs sein und trotzdem recht fit zuhause ankommen. Ein bisschen schneller als spazieren gehen reicht da schon aus. Wenn man zurückkommt, dann weiß man, man hat was gesundes für den Körper gemacht und das kann schon ein tolles Gefühl sein…

    Selbst meine Freundin als bekennende Nicht-Gerne-Läuferin meinte hier letztens ganz überrascht, dass es ja Spaß machen kann, wenn man joggt. Man muss nur im richtigen Tempo unterwegs sein… 😉

  5. Es ist komisch ich kann es nicht nachvollziehen und werde es denke ich auch nie nachvollziehen können, wie man sowas mögen kann….
    Aber es gibt bestimmt auch genug Leute auf der Welt, die nicht verstehen warum man sich freiwillig auf ein buckelndes Pony setzen oder seine gesammte Freizeit mit Blogs verbringen sollte.

    Für mich lief der Schulsport immer so ab, dass ich alles gegeben habe um einemal um den Kanal zu rennen, völlig fertig und am Ende mit Schmerzen im ganzen Körper angekommen bin und dann eine 6 bekommen habe, weil meine Zeit nicht mehr in der Tabelle gefunden wurde. Nee alles wo man mit dem Auto hin kommt nehme ich das Auto und wo man nicht mit dem Auto hinkommt, die wollen mich halt nicht.
    Die Endorphine von denen manche Läufer sprechen konnte ich bei der Fortbewegung auf zwei Beinen bis jetzt bei mir noch nicht feststellen. Muss wohl irgendein Jogging-Rezeptor fehlen 🙁

  6. Wie ich schon einmal geschrieben habe, bringt es ja gar nichts, wenn man so schnell läuft, dass man nach ein paar Metern schon hoffnungslos im A…. ist. Da kann ich es natürlich nachvollziehen, wenn es einem keinen Spaß macht.

    Bezüglich Schulsport: da war ich auf den kurzen Sprintstrecken immer eine absolute Niete. Wesentlich besser sah es dann auf längeren Strecken aus, wo man mindestens mal zwei Runden drehen musste. 🙂

    Und Endorphine gibt’s bei kurzen heftigen Dingen sowieso nicht, sondern eher bei den langen Dingen… oder bei extremen Chili-Konsum *ggg*

  7. Ich kann von meiner Seite her nur sagen, dass ich in der Schule immer hinten her gelaufen bin.

    Das lag einfach daran, weil ich keine Lust hatte mich da wirklich anzustrengen.

    Seit ich jetzt regelmäßig laufe, sehe ich, dass ich mich ständig verbessern kann wenn ich weiter übe. Das spornt an.

    Manchmal braucht man im Leben einfach mehrere Versuche bis man etwas kapiert.

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