Abnehmwette vs. Ironman-Vorbereitung

Aufgrund meines momentan wieder steigenden Gewichts und der Tatsache, dass mein Wettgegner Bernd meinte, er würde die Wette auf jeden Fall verlieren, da ich ja wegen meiner Ironman-Vorbereitung richtig häufig trainiere und somit ordentlich Kalorien verbrenne, will ich euch mal sagen, dass das soooo nicht ganz richtig ist…

Eigentlich sind krasses Abnehmen und Vorbereitung für einen Ultratriathlon nicht wirklich miteinander zu vereinbaren.

Uwe vom Institut für Sporternährung hat es mir so erklärt: beim Training, welches natürlich mit unzähligen Stunden auf dem Rad oder in den Laufschuhen verbunden ist, verbrennt man ordentlich Kalorien. Allerdings muss man diese Kalorien möglichst sofort wieder draufpacken, damit man sich entsprechend schnell wieder regeneriert und somit auch am nächsten Tag wieder trainieren kann.

Will man hingegen abnehmen, muss man weniger Kalorien in sich hereinstopfen, als man verbraucht. Für den Körper bedeutet das allerdings Stress. Somit ist jede Diät auch eine Belastung für den Körper. Außerdem muss er sehen, woher er die geforderte Ernergie nimmt, beispielsweise aus den Muskeln, aus dem Immunsystem oder (idealerweise) aus den Fettreserven.

Macht man nun beides zusammen ist die Belastung für den Körper doppelt vorhanden, auf der einen Seite die extrem langen Läufe und Fahrten und auf der anderen Seite der Stress mit den zu wenig zugeführten Kalorien. Außerdem kann es , wenn man nicht noch auf die richtige Ernährung achtet, dazu kommen, dass Muskeln abgebaut werden und das Immunsystem geschwächt wird. Weniger Muskeln sind natürlich auch wieder nicht ideal für das Finishen beim Ironman und ständige Krankheiten werfen einen auch wieder beim Training zurück.

Lange Rede kurzer Sinn, meine beiden Vorhaben miteinander zu vereinen wird also zu einer Gratwanderung und nicht, wie Bernd meint, dazu führen, dass ich die Wette haushoch gewinne.

Das werde ich nämlich mit Sicherheit nicht tun…

Es sind noch ca. 7 Kilogramm die für den Wettgewinn herunter müssen, also noch ca. 1,75kg pro Monat und das werde ich versuchen, auch so knapp hinzubekommen. Und am Tag der Entscheidung kann man ja immer noch ein wenig tricksen, damit die Waage, wenn es darauf ankommt, auch den richtigen Wert anzeigt. 😉

@Uwe: ich hoffe, ich habe das, was du mir erzählt hast, fehlerfrei wiedergegeben. Falls nicht, einfach in den Kommentaren ergänzen… Merci… 😉

2 Kommentare zu “Abnehmwette vs. Ironman-Vorbereitung

  1. Überlegt sich hier etwa jemand schon die Entschuldigungen für das Verlieren der Wette?

    Tja Bundy, dann überleg halt mal was wichtiger ist!

    Sieger Team, Dagegen

  2. Überlegt sich hier etwa jemand schon die Entschuldigungen für das Verlieren der Wette?

    Die Wette werde ich nicht verlieren, es wird durch mein Vorhaben nur etwas schwieriger und nicht, wie fast alle meinen, leichter…

    Gruß von Bundy, der wo wieder um einiges zuversichtlicher ist. 😉

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