Mitfiebern in Regensburg

Die letzte Woche habe ich erstmals seit sehr langer Zeit wieder einmal komplett ohne sportliche Betätigung verbracht. Das heißt, ich bin weder gelaufen, noch geschwommen, noch Rad gefahren noch habe ich sonst irgendetwas mit Sport vergleichbares gemacht. Aber nicht, weil ich keine Lust gehabt hätte, sondern, weil ich erstens nicht gedurft und zweitens wahrscheinlich auch gar nicht gekonnt hätte. Der Grund dafür: ich war krank, ein Magen-Darm-Infekt hatte mir so zugesetzt, dass an Sport treiben nicht zu denken war. Und auch diese Woche habe ich noch mit den Nachwirkungen zu kämpfen, ich fühle mich immer noch schlapp, hoffe aber, dass ich in den nächsten Tagen wieder einmal laufen und/oder mit dem Rad zur Arbeit fahren kann.

Aber die paar Tage Auszeit sind ja gar nicht schlimm, denn meinen Saisonhöhepunkt habe ich bereits hinter mir und von daher kann ich es locker wieder angehen lassen, so voll und ganz ohne irgendwelchen Druck; auch mal was schönes.

Einer hat allerdings das Ganze, was ich jetzt bereits hinter mir habe, noch vor sich: Kollege Appeljack. Er wird nämlich am Sonntag beim Ironman in Regensburg an den Start gehen und um einen der fünf Hawaii-Slots kämpfen, die es in der M30 dort gibt. Ja, und da werde ich natürlich mit dabei sein und von Anfang bis zum Ende mitfiebern. Wobei, genau genommen fiebere ich jetzt schon ganz doll mit.

Eigentlich bin ich mir sicher, dass er fit genug ist, sein Zeitziel auch zu erreichen, aber ob das dann auch für die WM-Qualifikation reicht, das weiß man ja nie vorher. Die Wetterbedingungen werden jedenfalls schon einmal nicht so, wie er sie sich gewünscht hatte: er wollte eigentlich strahlenden Sonnenschein, extrem heiße Temperaturen, dazu hohe Luftfeuchtigkeit und Neoprenverbot (ja auch solche Leute gibt es). Also quasi so, wie ich es hasse und wie es in Frankfurt eigentlich prophezeit war…

Aber eigentlich ist das ja alles egal, denn ob kalt oder warm, heiter oder wolkig, stürmisch oder windstill, Neoprenverbot oder nicht, es kann am Sonntag für ihn nur eines heißen:

  • von Anfang an Vollgas! :mrgreen:

Und dabei werde ich ihn jedenfalls kräftig unterstützen und an der Strecke ordentlich nach vorne schreien. Ich freu mich drauf!

3 Kommentare zu “Mitfiebern in Regensburg

  1. Hi,
    sorry, wenn ich das so schreibe aber ich fühl mich gerade weniger schlecht, da es wohl noch andere gibt, die eine sportfreie Woche hatten. Bei mir was das auch nicht freiwillig und ich habe meinen (kleinen) Saisonhöhepunkt noch vor mir und bin nicht gut im Plan.

    Ich drück Dir die Daumen, dass es bald wieder besser läuft. 😉

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