Beeindruckende Shelfcloud

Gestern war Gewitter-technisch einiges los bei mir. Als einzige Modell hatte das Rapid Update HD den ganzen Nachmittag und Abend Party bei mir gerechnet und so kam es dann auch. Bereits am Nachmittag ein erstes Gewitter bei Rosbach, gefolgt von einer ansehnlichen Shelfcloud direkt bei mir. Dann kehrte etwas ruhe ein, ehe am Abend dann der Hammer kommen sollte.

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Urlaubsbilder der anderen Art

Vier Jahre nach meinem letzten Sommerurlaub war es endlich wieder einmal soweit: hin an das Meer, ein paar Tage ausspannen, Sonne und Energie tanken.

Dieses Mal ging es an das Mittelmeer nach Sardinien. Übrigens nicht, wie sonst immer, in ein Hotel, sondern in ein Mobile Home auf einem Campingplatz – was ganz neues für mich, auch im Urlaub zu kochen, zu spülen, zu putzen, etc.

Eigentlich wollten Katharina und ich schon im Juni dort hin, doch wegen meines Sturzes mit dem Rennrad an Pfingsten und der anschließenden Operation haben wir die Reise auf Anfang September verschoben; wäre ja auch blöd gewesen, mit nur einem einsatzbereiten Arm in den Urlaub zu fahren. Die späte Reise hatte dann aber den Nachteil, dass das Wetter nicht mehr so toll war, wie man es für einen Sommerurlaub gerne hätte. Während die ersten Tage noch extremst heiß und schwül waren, womit ich etwas zu kämpfen hatte, wurde es dann zunehmend ungemütlicher. Morgens schien zwar noch die Sonne, aber dabei bildeten sich über die Landesinneren schon die ersten Quellwolken, die wuchsen in den weiteren Stunden immer weiter an, es wurde windig und spätestens am späten Nachmittag gab es dann die ersten Gewitter. Da mich dieses Wetterphänomen ziemlich fasziniert, sind dann so ziemlich die Hälfte meiner „Urlaubsbilder“ eigentlich eher unter der Kategorie „Stormchasing“ abzulegen… ein paar davon möchte ich euch hier zeigen.

Das Urlaubswetter in Bildern

Daniel am Strand

Morgens konnte man an den teilweise herrlichen Stränden Sardiniens (die können in der Karibik auch nicht schöner sein) noch wunderbar die Sonne genießen.

Cumulus Wolken auf Sardinien

Aber bereits zu diesem Zeitpunkt bildeten sich über den Bergen im Landesinneren die ersten Cumulus-Wolken.

Cumulus vor Sonne

Gegen mittag schoben sich die ersten Wolkentürme dann vor die Sonne, es kam immer stärkerer Wind auf und für einen Strandtag wurde es fast schon zu ungemütlich.

Zelle an der Ostküste Sardiniens

In den frühen Nachmittagsstunden waren dann auch die ersten Zellen deutlich zu erkennen.

Niederschlag

Am späten Nachmittag bzw. in den frühen Abendstunden gab es dann die sich andeutenden Gewitter, die teilweise heftigen Niederschlag mit sich brachten, eine sehr hohe Blitzaktivität hatten und mich bei meinem Lauftraining das ein oder andere Mal zu einer unfreiwilligen Unterbrechung zwangen.

Fallstreifen

Wer das nicht gerade optimale Strandwetter nutzen wollte, um einen Ausflug zu machen, der hatte ebenfalls Pech. Egal, wo wir hinfuhren, überall gab es Gewitterzellen, wie hier in der Hauptstadt Cagliari.

Für die Freunde des Stormchasing

Mammatus Wolken

Für die Freunde des Stormchasings gab es natürlich bei dieser Wetterlage täglich wunderschöne Szenen zu sehen, so wie beispielsweise jede Menge Mammati.

Rotation

Auch die ein oder andere Rotation war zu sehen, wenngleich die Berge immer wieder einen Teil der Szenerie verdeckten.

Shelfcloud

Auf die heftigste Zelle trafen wir dann aber am Abflugtag in Cagliari. Hier gabs eine große Shelfcloud zu bewundern, die leider so schnell näher kam, dass ich sie, nachdem ich endlich einen Halteplatz gefunden hatte, nicht mehr komplett vor die Linse bekam, weshalb die Szenerie auch nicht annähernd so spektakulär aussieht, wie sie in Wirklichkeit war. Das war wirklich ein bedrohlicher Anblick und mich würde stark interessieren, ob bei dieser Zelle noch mehr zu beobachten gab. 🙂 (Vielleicht hat ja jemand diese Zelle auch gesehen; 14.09.09, 12:55 Uhr, Cagliari)

Für die Nachtschwärmer

Wer sich nach dem Sonnenuntergang dich anzog und das Meer spazierte, der konnte eindrucksvolle Naturschauspiele aus sicherer Entfernung verfolgen.

Blitze über dem offenen Meer

Die Gewitter zogen raus auf das offene Meer und man konnte bei relativ kühlen Temperaturen die herrlichen Blitzaktivitäten bewundern.

Blitzeinschlag neben der Zelle

Hier übrigens ein Bild, dass nochmal ganz deutlich zeigt, dass man nicht nur direkt unter einem Gewitter einen Blitzschlag abbekommen kann, sondern auch noch einige Kilometer daneben. Links die Gewitterwolke, rechts daneben auf dem Land der Blitzeinschlag. Deswegen nicht gleich leichtfertig ins Freie rennen, wenn das Gewitter gerade erst vorbeigezogen ist. 😉

Sternschnuppe

Und wenn die Gewitter vorbei waren und die Sicht zum Himmel nicht mehr durch Wolken versperrt wurde, konnte man den Sternenhimmel bewundern und auch die ein oder andere Sternschnuppe beobachten… und sich natürlich auch was tolles wünschen.