Urlaub auf Hawaii

Traumurlaub auf Hawaii

Von Anfang bis Mitte Oktober war ich zusammen mit meiner Frau Katharina das erste Mal seit langem wieder einmal richtig im Urlaub. Die Jahre vorher waren wir entweder gar nicht oder nur ganz kurz und dann auch nicht weit weg. Von daher sollte es dieses Mal etwas besonderes sein, quasi unsere nachgeholte Hochzeitsreise und die ging an das andere Ende der Welt, nämlich nach Hawaii auf die Inseln Oahu, Maui und Big Island.

Dass wir dieses Reise überhaupt gebucht haben, das haben wir Freund Henrik zu verdanken, der hatte sich nämlich in Regensburg für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii qualifiziert. Da sowohl Katharina als auch ich gerne mal nach Hawaii wollten, ich aber nur, wenn dort auch der Ironman stattfindet und Katharina nur, wenn wir auch jemanden kennen, der da mitmacht, weil es sonst so langweilig werden würde, kam dann Henriks Qualifikation genau richtig, um endlich Nägel mit Köpfen zu machen und dorthin zu fliegen.

Tja, was soll ich sagen, es hat sich echt gelohnt, denn für uns beide war es ein einmaliger Urlaub. Und um euch ein bisschen von unserem Urlaubsfeeling rüber zu bringen, habe ich ein paar Bilder aus meinen zigtausenden Fotos, die ich dort gemacht habe, ausgewählt und hier im Fotoalbum eingestellt:

Ich hoffe, die Bilderchen gefallen euch… 🙂

Palindrom-Tag

Gestern war der 01.02.2010, eigentlich kein ungewöhnliches Datum, oder etwa doch?!

Wenn ihr mal versucht, das Datum von hinten nach vorne zu lesen, dann kommt exakt das gleiche heraus. Sowas nennt man Palindrom, das heißt, gestern war also Palindrom-Tag, zumindest in den Ländern, in denen unser Datumsformat „TTMMJJJJ“ verwendet wird.

Liste aller Palindrom-Tage

Weil es mich interessiert hat, wann der nächste Palindrom-Tag ist, habe ich hier mal eine kleine Liste der Palindrom-Tage zusammengestellt:

Palindrome in diesem Jahrhundert:

  • 11.02.2011
  • 21.02.2012
  • 02.02.2020
  • 12.02.2021
  • 22.02.2022
  • 03.02.2030
  • 13.02.2031
  • 23.02.2032
  • 04.02.2040
  • 14.02.2041
  • 24.02.2042
  • 05.02.2050
  • 15.02.2051
  • 25.02.2052
  • 06.02.2060
  • 16.02.2061
  • 26.02.2062
  • 07.02.2070
  • 17.02.2071
  • 27.02.2072
  • 08.02.2080
  • 18.02.2081
  • 28.02.2082
  • 09.02.2090
  • 19.02.2091
  • 29.02.2092

Paldindrome in diesem Jahrtausend:

  • 01.12.2110
  • 11.12.2111
  • 21.12.2112
  • 31.12.2113
  • 02.12.2120
  • 12.12.2121
  • 22.12.2122
  • 03.12.2130
  • 13.12.2131
  • 23.12.2132
  • 04.12.2140
  • 14.12.2141
  • 24.12.2142
  • 05.12.2150
  • 15.12.2151
  • 25.12.2152
  • 06.12.2160
  • 16.12.2161
  • 26.12.2162
  • 07.12.2170
  • 17.12.2171
  • 27.12.2172
  • 08.12.2180
  • 18.12.2181
  • 28.12.2182
  • 09.12.2190
  • 19.12.2191
  • 29.12.2192
  • 30.03.3003

Wie ihr seht, kommt das gar nicht so häufig vor… 😉

3, 2, 1 … ist sie meins?!

Es ist schon eine ganze Weile her, um genauer zu sein, über 11 Jahre, als ich an einer Tankstelle jobbte und abends, wenn wenig bis gar nichts mehr los war, die PC-Magazine durchblätterte. Dabei fielen mir immer diese Werbebeilagen ins Auge, die einem für damalige Verhältnisse günstige Webspace- Angebote machten, natürlich inklusive echter DE-Domain. Irgendwann erlag ich dem Charme eines Strato-Prospekts und füllte die Postkarte aus (ja, die Domainregistrierung ging damals noch richtig Oldschool-mäßig per Post); doch leider ließ sich eine Domain, die ich gerne registrieren wollte, einfach nicht registrieren; nämlich die Domain rued.de. Alternativ musste ich deshalb auf die danielrued.de ausweichen.

Warum konnte ich die rued.de nicht registrieren? Ganz einfach: es gab diese Richtlinien der Vergabestelle DENIC, die besagten, dass man KFZ-Kennzeichen freihalten wolle, um eventuell bei den immer knapper werdenden freien Namen auf Third-Level-Domains auszuweichen, also auf Domains nach dem Muster: [name] . [kfz-kennzeichen] . de

Dummerweise ist Rüd auch gleichzeitig ein KFZ-Kennzeichen und zwar für den Rheingau-Taunus-Kreis, abgeleitet von Rüdesheim. Und so durfte ich meinen Nachnamen nie als Domain registrieren.

Bis jetzt…

… denn in wenigen Minuten treten neue Richtlinien von der DENIC inkraft, die so ziemlich alle bisher existierenden Einschränkungen aufheben. Das heißt, neben den KFZ-Domains dürfen nun auch reine Zahlendomains registriert werden, ebenso wie Domains mit nur ein oder zwei Zeichen. Ein sensationeller Schritt mit dem so eigentlich keiner mehr gerechnet hatte. Der einzige Nachteil dabei ist, die Domains werden nach dem Verfahren „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ verteilt. Und das heißt, man muss schnell sein, wenn man eine Domain haben will, bei manchen dürften sogar Millisekunden entscheiden. Zusätzlich gibt die DENIC vor, dass nur maximal 4 Registrierungsaufträge pro Minute pro Denic-Mitglied angenommen werden.

Das hat mittlerweile zu bizarren Entwicklungen geführt: während einige Provider Vorregistrierungen ohne Gebühr annehmen, verlangen andere eine Pauschale für jede vorregistrierte Domain oder nehmen erst gar keine Registrierungswünsche an. Andere hingegen lassen sich die besten Positionen teuer bezahlen und erheben zusätzliche eine Provision im Falle einer erfolgreichen Registrierung. Auch die Domainhandelsplattform Sedo beteiligt sich an dem Spektakel und „versteigert“ Domains, die es noch gar nicht gibt. Partner-Unternehmen versuchen dann die Domains für den Höchstbietenden zu registrieren. Der Vogel ab schießt aber ein DENIC-Mitglied, der versucht hat, gleich seinen kompletten Zugang zum Registrierungssystem der DENIC bei eBay zu versteigern, so dass ein einzelner bzw. ein einzelnes Unternehmen die Möglichkeit gehabt hätte, insgesamt 1.200 Domains zu registrieren. Da kann auch ich nur noch mit dem Kopf schütteln, denn kein Mensch hat ernsthaft Interesse an so vielen Domains, es sei denn er will am Wiederverkauf verdienen. Das heißt also, solche dubiosen Angebote dürften nur für Grabber interessant sein, und genau das finde ich das unfaire an solchen Angeboten. Zum Glück ist die Auktion an den überzogenen Preisvorstellungen des Anbieters gescheitert, denn dem waren über 73.000 EUR (brutto) nicht genug.

Ich habe natürlich auch bei diversen DENIC-Mitgliedern meinen Registrierungswunsch abgegeben und auch teilweise eine nicht ganz niedrige Provision angeboten für den Fall einer erfolgreichen Registrierung. Dennoch bin ich skeptisch, ob es auch wirklich klappt… aber eines steht fest, sollte wirklich ein Grabber die Domain schnappen, dann geht gleich im Anschluss ein DISPUTE-Antrag von mir raus und dann hole ich mir die Domain notfalls per Gericht wieder; immerhin warte ich darauf schon seit fast 12 Jahren. Für den Fall, dass ein anderer Rüd die Domain bekommt, bleibt mir nix anderes übrig, als zu gratulieren…

Ich bin gespannt… das ist alles viel spannender als so manche eBay-Auktion: 3, 2, 1, … wird die Domain meins?

Update: mein Provider, die Variomedia AG, hat es doch tatsächlich geschafft und die Domain für mich registriert. Juchhuu!

IRONMAN Germany 2010 – ich komme!

Ich habe es gestern Abend schon auf meinem Ironseo-Blog geschrieben, will es aber hier auch nochmal für alle sagen: ich habe mich für nächstes Jahr wieder für den Ironman in Frankfurt angemeldet!

Das heißt, ich werde also nochmal ein ganzes Jahr lang eisern sein, fleißig hunderte Stunden trainieren, auf gesunde Ernährung achten und oben drein auch noch jede Menge Geld ausgeben, nur um mich am 4.Juli 2010 morgens in aller Frühe in den Langener Waldsee zu stürzen und nach 3,8km Schwimmen, 180km Rad fahren und 42,2km Laufen in Frankfurt am Römerberg über die Ziellinie zu laufen.

Der ein oder andere wird sich fragen, warum ich mir das nach meinem erfolgreichen Start beim Ironman 2008 überhaupt nochmal antue?!

Nun, im Prinzip ist es die gleiche Neugier, die mich schon vor zwei Jahren angetrieben hat. Damals war die Frage: „Kann ich das überhaupt schaffen?“ – Die habe mir dann ja beantwortet, nun quält mich aber eine andere Frage: „Kann ich das auch schneller schaffen?“.

Eigentlich verrückt, wegen dieser einzigen Frage noch einmal das volle Programm zu machen… aber… ein bisschen verrückt bin ich doch schon immer gewesen… 😉

Am jetzigen Sonntag werde ich mir hoffentlich wieder eine große Portion Motivation holen, denn dann werde ich in Frankfurt als Zuschauer an der Strecke sein und hoffentlich jede Menge toller Bilder knipsen und natürlich auch alle, die ich kenne und die auf Bestzeitenjagd sind die Daumen drücken und sie anfeuern.

Lob von der PC-Welt für danielrued.com

Ich kann mich wirklich nicht mehr genau erinnern, wann ich mir zum letzten Mal eine PC-Zeitschrift gekauft habe. Zwar habe ich während meiner Fachinformatiker – Ausbildung gelernt, dass man sich gerade in der Computerbranche immer weiter bilden muss, doch für das, was ich derzeit mache, nämlich Suchmaschinenoptimierung, sind die Beiträge in den diversen Magazinen nicht wirklich sonderlich zur Weiterbildung geeignet. Im Gegenteil, oft enthalten die Texte zum Thema SEO einfach schlichtweg falsche oder um bereits seit Jahren überholte Informationen. Und da ich die herausragendsten journalistischen Leistungen in dem Bereich (sowohl im positiven als auch negativen) sowieso über die einschlägigen Blogs oder Hinweisen von Kollegen bekomme, brauche ich mir auch keine PC-Zeitschriften zu kaufen, um trotzdem auf dem Laufenden zu bleiben.

Meine Website in der PC-Welt

Heute war es aber wieder soweit, ich habe mir die aktuelle Ausgabe der PC-Welt geholt. Der Grund dafür ist folgender: wie ich gestern in Heikos Blog Laufrunde erfahren habe, enthält diese eine Sonderbeilage zum Thema „Schritt für Schritt zur eigenen Website“ und darin wurde diese Homepage hier mit einem Screenshot abgebildet, der folgenden Text als Bildunterschrift enthielt:

Einfach gut gemacht: Diese private Web-Seite steht exemplarisch für ein gelungenes, zeitgemäßes Design mit interessanten Infos und lesenswerten Inhalten

Sowas geht ja runter wie Öl. Besonders dann, wenn nicht nur die Gestaltung, sondern auch die Inhalte gelobt werden. Anscheinend habe ich bei der Erstellung meiner privaten Seite doch ein paar Sachen richtig gemacht, wobei man auch sagen muss, dass dieser Internetauftritt hier in wenigen Wochen seinen zehnten Geburtstag feiern wird und somit historisch gewachsen ist und des Öfteren auch mal einen Tapetenwechsel erfahren hat. Bei jedem Update flossen dann wieder einige neu gewonnene Erfahrungen mit ein.

Der Grund, warum allerdings gerade meine Seite in der PC-Welt erwähnt wurde, dürfte der sein, dass diese Domain hier seit einigen Jahren an erster Stelle bei der Suche nach „private Homepage“ steht. Dass der Author genau danach gesucht haben muss, zeigt auch die als nicht ganz optimal vorgestellte Website. Die befindet sich nämlich auf dem dritten Platz bei oben genannter Suche.

Gute Platzierung => mehr Beachtung durch Journalisten

Die gute Platzierung bringt nicht nur viele Besucher (wobei das Suchvolumen von „private homepage“ stetig abnimmt) sondern eben auch den ein oder anderen Bericht in den diversen Medien mit sich. So wurde ich dadurch schon in einem Bericht im FOCUS erwähnt und als Aufmacher einer Kolumne in einer Frauenzeitschrift verwendet. Andere Webseiten haben mir ebenfalls durch ihre gute Platzierung einen Bericht in der FAZ eingebracht, diverse Empfehlungen in PC-Magazinen und letztlich kam der Kontakt für den TV-Beitrag über meine Ironman-Vorbereitung auch über meine Webseite zustande.

Die Liste ist übrigens jetzt alles andere als vollständig. Ich glaube, ich müsste mal eine extra Seite machen, wo ich die ganzen Artikel in der Presse mal zusammenfasse, genauso wie die Interview-Anfragen von TV-Redaktionen (z.B. bezüglich Identitätsklau, Fake-Anrufe, Ironman). Mittlerweile hat sich doch da einiges angesammelt…

Das zeigt, welche positiven Nebeneffekte gute Platzierungen bzw. gute Suchmaschinenoptimierung haben können. 😉

So… genug der Selbstbeweihräucherung… Back 2 work…!!! :mrgreen:

Act Of Fear – In Fear (Maxi)

Jaja, ich schwelge gerade in Erinnerungen… erst mein Beitrag zum Paramount Park, nun ein Beitrag zu einem Song, der vor genau 10 Jahren veröffentlicht wurde und an dessen Entstehung ich nicht gerade wenig beteiligt war. 😉

Meiner Liebe zur Trance- bzw. Hardtrance-Musik werde ich noch hier eine eigene Rubrik widmen und da werde ich auch nochmal ausführlicher beschreiben, wie es damals dazu kam, dass ich einen Plattenvertrag bekommen habe, aus dem allerdings nur eine einzige Veröffentlichung hervorging, die allerdings lief gar nicht mal so schlecht; zumindest im Radio in der HR-Clubnight wurde sie gespielt, auch im bereits erwähnten Paramount Park lief das gute Stück.

Veröffentlich wurde das Ganze unter dem Projektnamen „Act Of Fear„. Das lag daran, dass es unter dem Namen von meinem damaligen Produzenten bereits einmal eine erfolgreiche Veröffentlichung gab mit entsprechenden Verträgen bei einem Major-Label und wir erhofften unsdamit, dass der neue Song ebenfalls gut ankommen und nicht nur auf Vinyl, sondern gleich in großer Auflage auf CD erscheinen würde. Doch dazu war der Track „In Fear“ nicht kommerziell genug. Es blieb bei der Vinyl-Veröffentlichung, allerdings war der Song auf mehreren Samplern zu finden.

Warum ich das nun nach 10 Jahren schreibe? Nun, ich habe gesehen, dass es „In Fear“ von mir bzw. „Act Of Fear“ nun zum Kauf bei Musicload gibt. Hier die direkten Links (sind natürlich Affiliate-Links):

Ach so, wer eine Napster-Flatrate besitzt, der kann sich die ganzen Songs auch dort ohne weitere Kosten in voller Länge anhören. Wer noch kein Napster-Kunde ist, der sollte sich mal das aktuelle Angebot ansehen, denn die Musik-Flatrate kann man kostenlos testen (und dann natürlich auch meine Tracks gratis hören).

Also gleich anmelden und Napster jetzt 7 Tage kostenlos testen!

Ich war im Fernsehen

Ich denke, ich habe alle, die meinen Twitter-Account followen und ein paar meiner Blogs gleichzeitig im Feedreader haben ganz schön genervt in den letzten Stunden, aber ich wollte halt ein klein wenig Werbung machen für den Beitrag, der heute auf ProSieben im Magazin „Galileo“ ausgestrahlt wurde. Im Gegensatz zu den anderen Malen, wo ich schon in TV-Beiträgen aufgetaucht bin, ging es diesmal nicht um irgendein Thema zu dem ich meinen Senf abgeben sollte, nein, dieses Mal ging es mich und mein Tun und Lassen in den letzten eineinhalb Jahren.

In dieser Zeit begleitete mich Galileo-Redakteur Kimmo Wiemann in regelmäßigen Abständen mit der Kamera und für die Tage zwischen seinen Besuchen hatte meine Freundin Katharina noch eine eigene Kamera zur Hand, um die wichtigsten Momente in einem Videotagebuch zusammen zu fassen.

Den Beitrag, den Kimmo nun aus dem unzählige Stunden langen Filmmaterial zusammengeschnitten hat, fand ich wirklich klasse! Da durchlebt man beim Zuschauen alle Ups and Downs noch einmal und Höhe- sowie Tiefpunkte gab es während dieser langen Zeit sehr oft. Am Anfang klappte das mit dem Abnehmen wunderbar, dann geriet es ins Stocken, irgendwann ging es dann weiter abwärts mit dem Gewicht, doch dann kam wieder ein Dämpfer bei der Leistungsdiagnostik, ich sei noch viel zu untrainiert und könne noch nicht einmal ein Marathon schaffen, selbst der halbe, den ich wenig später lief, ging mir extremst an die Substanz. Dann wurde es besser, die Leistungswerte entsprechend gut und kurz vor dem Ironman noch einmal eine Verletzung, die mich zur Pause zwang. Zum Schluss hat aber doch alles besser geklappt, als erwartet… 🙂

Vom Pummel zum Ironman – das geht!

Galileo Ausschnitt

Wer den Beitrag verpasst hat, der kann diesen ab morgen auf der Galileo-Website in bester Qualität online ansehen (unter „Ganze Folgen„), allerdings sollte man sich beeilen, denn die kompletten Galileo-Folgen sind immer nur eine Woche lang online. Ob der Beitrag auch nochmal ins Clip-Archiv wandert und somit dauerhaft(?) verfügbar ist, das weiß ich nicht.

Bitte habt Verständnis dafür, dass ich aus urheberrechtlichen Gründen, natürlich keine Videos bei Youtube und Co. einstellen und auch keine DVDs brennen und in die Weltgeschichte verteilen darf. Derartige Anfragen also gar nicht erst per Mail an mich schicken, die beantworte ich nicht… 😉

TV-Beitrag auf ProSieben, Wissensmagazin Galileo

Ein bisschen Werbung in eigener Sache. 😉

Wer dieses Blog hier in seinem Reader hat, wird sich vielleicht gewundert haben, dass ich nun seit Mai nichts mehr geschrieben habe und auch vorher nur sporadisch mal einen Beitrag hinterlassen habe. Das lag nicht daran, dass es nichts zu berichten gegeben hätte oder ich keine Meinung mehr zu dem ein oder anderen Thema habe, sondern schlicht und einfach daran, dass mir die Zeit zum Posten gefehlt hat. Wenn ich nun schreibe, dass ich Besserung gelobe, dann klingt das so, wie Punkt 20 beim Beitrag „Wie ich mein Blog gerantiert in die Tonne treten kann„. Aber mein Blog in die Tonne treten will ich keinesfalls… Versprochen…!

Nein, der Grund, warum mir insgesamt recht viel Zeit gefehlt hat, ist, dass ich nun ein Jahr lang für eine Teilnahme beim Ironman in Frankfurt am 6.Juli trainiert habe. Das heißt, ich bin vor vier Wochen erst 3,8km durch den Langener Waldsee geschwommen, dann 180km Rad durch meine Heimat gefahren und im Anschluss daran noch 42,2km in Frankfurt am Main entlang gelaufen (Hier gibt es die Bilder und auch mein Wettkampf-Bericht). Für die Vorbereitung habe ich innerhalb der 52 Wochen rund 500 Stunden reine Trainingszeit investiert, in den Monaten Mai und Juni waren es im Schnitt sogar zweieinhalb Stunden pro Tag, exklusive Umziehen, Duschen, Fahrten zum Schwimmbad, etc. Brutto dürften es in dieser Zeit gute 3 Stunden pro Tag gewesen sein, die ich hauptsächlich an meiner Arbeitszeit abgeknöpft habe.

Nachdem ich nun „dieses Projekt“ erfolgreich abgeschlossen habe und ich natürlich nicht mehr jeden Tag drei Stunden durch die Gegend laufe, schwimme oder Rad fahre, werde ich wieder häufiger zum Schreiben kommen – zumindest hoffe ich das. 😉

Während meiner einjährigen Vorbereitungszeit wurde ich übrigens in regelmäßigen Abständen von einem Kamerateam von ProSieben begleitet, auch meine Freundin bekam eine Kamera verpasst und sollte meine Ups and Downs per Videotagebuch festhalten. Die unzähligen Stunden an Material wurden nun auf 22 1/2 Minuten Länge zusammengeschnitten und sind morgen Abend im Wissensmagazin Galileo auf ProSieben zu sehen. Das heißt, wer ein bisschen über mich erfahren will, wie ich privat so bin oder ganz einfach auch ein wenig Interesse an diesem Extremsport hat, der sollte also den Fernseher einschalten; Dienstag, 5.August 2008 um 19:10 Uhr auf Pro7.

Ist zwar für meine Ironseo – SEO goes Ironman – Aktion nicht gerade der beste Sendeplatz, denn so laufe ich ja in direkter Konkurrenz zur 97.Ausgabe von Mediadonis und Friday, aber vielleicht gibt’s ja den ein oder anderen Multitasking-fähigen SEO/Webmaster/etc., der beides gleichzeitig kann: bei seoFM zuhören und bei Pro7 zusehen.

Dann könntet ihr ja auch noch gleichzeitig im Chat über mich herziehen. :mrgreen:

Ich bin wieder mal im Fernsehen

Der ein oder andere wird es, wenn er mein Ironman-Blog von Anfang an verfolgt hat, schon gelesen haben: ich bin während meiner einjährigen Vorbereitung auf den Ironman Germany in Frankfurt, in der ich über 25 Kilogramm abgenommen und etliche hundert Stunden Sport getrieben habe, von einem TV-Team begleitet worden.

Der daraus entstandene Beitrag mit einer Länge von ca. 22 Minuten (was übrigens für einen Fernsehbeitrag saumäßig lange ist) wird auf Pro7 im Magazin „Galileo“ gesendet werden. Der voraussichtliche Sendetermin soll Dienstag, der 5.August 2008 um 19:10 Uhr sein.

100%ig sicher ist das zwar noch nicht, weil es schon das ein oder andere Mal Verschiebungen gibt, aber geht mal davon aus, dass sich nichts mehr daran ändert und schaltet an dem Termin den Fernseher ein. Sollte sich noch etwas am Datum ändern, dann werde ich das selbstverständlich hier nochmal kundtun.

Da ich den Bericht selbst noch nicht kenne, weder einen Großteil der Aufnahmen, noch, wie diese nun zusammengeschnitten wurden, bin ich natürlich auch selbst gespannt, was da in Galileo zu sehen sein wird.

Das letzte Mal, dass ich einen Auftritt im TV hatte, war übrigens bei Planetopia Online auf Sat.1; mit etwas mehr Kilos und runderem Gesicht. Allerdings war das damals nur ein kurzer O-Ton, den ich geben sollte und somit nur ein paar Sekunden Ruhm. 🙂

Ich bin ein Ironman!

Wenn mir vor eineinhalb Jahren einer gesagt hätte, dass ich am 6.Juli 2008 um 7:00 Uhr morgens am Langener Waldsee im Wasser stehe und darin 3,8km schwimmen, im Anschluss daran noch einmal 180km Rad fahren und zu guter letzt noch einen Marathon mit 42,195km Länge laufen werde, dann hätte ich denjenigen für absolut verrückt erklärt.

Der Grund dafür war ganz einfach: damals wog ich, wie ihr vielleicht auf diesem Bild erahnen könnt, knapp 110kg und hatte eine ganze Zeit lang, keinen Sport mehr getrieben. Nur sporadisch bin ich noch ins Training meines Fußballvereins gegangen und dort habe ich auch sonntags in der Reverse nur dann mitgespielt, wenn keine anderen Leute mehr da waren. Die Luft reichte da auch nur für 30 Minuten, länger nicht.

Es wäre vielleicht alles ganz anders gekommen, wenn nicht meine Freunde Katrin und Bernd mich im März 2007 auf einer Party andauernd auf mein Gewicht angesprochen und so gereizt hätten, dass ich eine Wette mit ihnen abschloss. Ich sollte abnehmen, insgesamt über 25 Kilogramm in 10 Monaten.

Schaffen wollte ich das mit viel mehr Sport und gesünderer Ernährung. Ich fing an zu joggen (Laufen konnte man das nicht nennen, eher schnelleres Gehen oder langsames Traben) und schnell stellten sich erste Erfolge auf der Waage ein. In der Euphorie, dass ich nun auf dem Weg zu meinem Idealgewicht bin, wurde ich von einem Freund heiß auf einen Ironman gemacht. Er erzählte nämlich, dass es jeder schaffen kann und wie geil das Gefühl sei, über die Ziellinie zu laufen. Ich erwiderte zwar erst, dass ich das nicht glaube und es bei mir an den nicht vorhandenen Schwimmfähigkeiten scheitern würde, doch er war fest davon überzeugt, dass Wille alles sei.

In Wochen nach dem Gespräch nahm ich nicht nur weiter Gewicht ab, sondern setzte mich auch mit dem Thema „IRONMAN“ auseinander. Zwei Fragen quälten mich dabei immer und immer wieder, nämlich „kann auch ich es schaffen?“ und „ist das Gefühl, über die Linie zu laufen wirklich so toll?“. Klar war, wenn ich die Antworten wissen will, dann muss ich teilnehmen. Für mich stand fest: JA, ICH MACH ES.

Am 2.Juli 2007 um 16:19 Uhr stand fest: die Online-Anmeldung ist durch und ich beim Ironman 2008 in Frankfurt mit dabei.

Man kann jetzt dazu stehen, wie man will. Ob es sinnvoll ist, so etwas in einem Jahr durchzuziehen oder das Training lieber über mehrere Jahre kontinuierlich aufzubauen. Ich habe die Für und Widers gegeneinander abgewogen und etztlich sprachen viel mehr Gründe für eine Teilnahme nach nur einem Jahr.

Tja, am letzten Sonntag war es dann soweit. Ich bin beim Ironman in Frankfurt gestartet und nicht nur einfach ins Ziel gekommen, sondern auch in einer für den erste Langdistanz hervorragenden Zeit, in 11 Stunden und 36 Minuten.

Ausführliche Berichte und Fotos findet ihr unter www.ironseo.de:

In Kürze werde ich hier noch zwei Rubriken über das Abnehmen und den Ironman veröffentlichen. Muss aber bis dahin noch einiges an Texten schreiben. 😉