Vor genau einem Jahr saß ich beim Notar, habe ein paar Unterschriften gesetzt und meteoCORE offiziell auf den Weg gebracht. Gefühlt war das gestern. Faktisch sind zwölf Monate rum, und ich frage mich ehrlich, wo die Zeit geblieben ist.
Wenn ich mir das erste Halbjahr anschaue, muss ich ein bisschen über mich selbst schmunzeln. Ich habe geredet. Viel geredet. Über Ideen, Architekturen, Datenflüsse und was man alles besser machen könnte. Nur: Niemand kapiert komplexe Infrastruktur, nur weil man sich den Mund fusselig redet. Konzepte im Kopf oder auf Folien überzeugen am Ende niemanden, wenn nichts klickbar ist.
Irgendwann kurz vor dem Sommer ist der Groschen gefallen: Hör auf zu labern, setz dich hin und bau es einfach.
Genau das habe ich gemacht. Fokus voll auf den Code, die Infrastruktur, die Prozesse. Und ab da ging es plötzlich Schlag auf Schlag. Warum? Nicht wegen Zauberei oder weil einem über Nacht die Erleuchtung kommt. Sondern schlicht, weil ich dieses Handwerk seit vielen Jahren mache. Ich kenne die Stolperfallen, ich weiß, welche Abkürzungen man sich sparen muss und an welchen Stellschrauben man drehen muss, damit ein System auch unter Last sauber läuft.
Am Ende bin ich kein Theoretiker, sondern jemand, der handfeste Lösungen baut. Das ist mein Element. Wenn ein Datenpaket vom Ersteller durch die Systeme läuft und wenige Sekunden später auf dem Computer oder dem Smartphone direkt sichtbar ist, braucht man gar nicht mehr viel erklären. Das steht für sich.
Das erste Jahr war eine steile Lernkurve, vor allem im Kopf. Was technisch und infrastrukturell in den letzten Monaten bei meteoCORE auf die Straße gebracht wurde, gibt es am 2. Dezember drüben auf der Firmenseite zu lesen, wenn der Handelsregistereintrag seinen Geburtstag hat.
Für heute bleibt nur: Viel gelernt, Fokus geschärft, macht richtig Bock. Weiter geht’s.
