Ich habe nun für meteoCORE den ersten Service einsatzbereit: das zentrale Identity and Access-Management.
Jetzt könnte man die Frage stellen, warum ich gerade mit so etwas anfange, was mit Wetter eigentlich recht wenig zu tun hat. Ist das eine wirklich sinnvolle Prio für ein Wetterdienst-Startup? Wäre es nicht sinnvoller, sich erst einmal an den öffentlich verfügbaren Wetterdaten der großen staatlichen Wetterdienste zu bedienen und daraus schon erste Dinge zum Präsentieren zu basteln?
Ja, sicherlich. Wenn man es machen will, wie es alle anderen auch machen. Doch ich möchte von der anderen Seite kommen, vom Ende her. Ich möchte, dass der Nutzer nicht nur die bestmöglichen Wetterdaten, sondern auch die bestmögliche User-Experience bekommt. Er soll nicht Wetterkarten studieren, dutzende Wettermodelle vergleichen oder in sich nicht konsistente Vorhersagen interpretieren müssen, er soll einfach all seine Fragen rund um das Wetter so beantwortet bekommen, das er bzw. sie sie auch direkt versteht.
Meine Kernfrage ist also: was brauche ich alles, um dieses Ziel zu erreichen? Wie müssen die Daten vorliegen? Wie müssen sie strukturiert sein? Wie müssen sie erreichbar sein, damit ich am Ende dem Nutzer genau das bieten kann, was er oder sie gerne möchte.
Das heißt, ich möchte mich von dem, was die Kunden glücklich machen würde, rückwärts bewegen und daraus die nötige Technologie und Infrastruktur ableiten. Und deshalb beginne ich nicht mit dem für viele offensichtlichen, sondern mit den notwendigen Dingen.

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