Einzigartiges Wetterradar-Archiv online

Seit heute ist unsere Kachelmannwetter-Webseite um ein neues, einzigartiges Feature reicher: nämlich um ein Archiv hochaufgelöster Radardaten bis zum Start dieses Radarprodukts. Genau genommen sogar noch etwas weiter hinaus, nämlich auch mit Radarbildern aus der Testphase. Das ganze hört auf den Namen „Radar Standard“ eben weil es mit einer Auflösung von 1km x 1km zwar recht hochaufgelöst ist, aber eben nicht ganz so gut, wie unser 250m-HD-Radar. Standard deshalb, weil es das übliche verwendete Wetterradar ist (auch wenn das der ein oder andere Wetterdienstleister neuerdings auch als „HD“ bezeichnet).

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Beunruhigend

70 Likes reichen, um die Menschenkenntnis eines Freundes zu überbieten, 150 um die der Eltern, mit 300 Likes kann die Maschine das Verhalten einer Person eindeutiger vorhersagen als deren Partner. Und mit noch mehr Likes lässt sich sogar übertreffen, was Menschen von sich selber zu wissen glauben.“

Ein sehr langer, aber lesenswerter Artikel über #Facebook, #BigData und #Psychometrie und was das alles mit dem Brexit und dem Erfolg von Donald Trump zu tun haben könnte: „Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt

Update: Und hier ein kritischer Beitrag zu obigen Artikel von MEEDIA: Karriere einer „linken“ Verschwörungstheorie: die angeblich unheimliche Macht der Algorithmus-Alchemisten von Cambridge Analytica

Mehrere Staubteufel gesehen

Vor ein paar Tagen habe ich bei meinem Läufchen in der Mittagspause unzählige Staubteufel gesehen. Interessanterweise fast alle in einem ziemlich kleinräumigen Gebiet zwischen dem Limberg und der Römerstraße. Genau dort hatte ich auch schon zwei Tage vorher einen gesehen. Grund genug also den Lauf für kurze Zeit zu unterbrechen und zu warten. Nach mehreren kleineren mehr oder weniger erfolgreichen Versuchen gab es dann einen etwas größeren zu sehen.

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Was 1&1 unter „D-Netz-Qualität“ versteht

Ich bin schon seit dem letzten Jahrtausend Kunde bei der 1&1 Internet AG, anfangs nur Webhosting und Server, später dann auch DSL und danach Mobilfunk. Hatte ich ziemlich lange dem Anbieter treu die Stange gehalten, kamen im Laufe der Zeit immer weitere Ärgernisse hinzu (auch hier im Blog nachzulesen), so dass ich mich von 1&1 als Webhoster sowie als DSL-Anbieter abgewendet habe. Nun ist auch beim Mobilfunk das Fass zum Überlaufen gebracht!

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Tornado in Butzbach-Ostheim

Es waren ja für den Sonntag des 5.Juni schwere Unwetter angekündigt und es war – wie immer bei solchen Lagen – nicht klar, ob und wie stark wir etwas abbekommen sollten. Kein Grund also, eine schon lange verabredete Grillparty abzusagen, sondern sie stattfinden zu lassen, aber immer mal wieder zwischendurch auf das Radar blicken. Danach sah es bis zu den späten Nachmittagsstunden auch gut aus. Ich warf also schon mal den Grill an… und dann nahm das Unheil seinen Lauf.

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Funnelcloud-Tornado-Irrtum

Gestern in den Abendstunden gab es einen Tornado in einem Stadtteil von Hamburg.

Von ihm gibt es auch ein Video, genauso wie ein Zeitraffer von der Enstehung der Funnelcloud bis zu deren Ende. Letzteres Video, weil wahrscheinlich für die Medien viel eindrucksvoller, wird nun über Beiträge auf Twitter und Facebook verbreitet, meist sinngemäß mit der Überschrift „Tornado fegt durch Hamburg“. Und sofort heißt es in den Kommentaren: „Das ist kein Tornado, sondern eine Funnelcloud“ – es kommt einem fast so vor, als bestünde Deutschland nur aus Tornado-Experten. Ich komme jedenfalls aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus und hoffe, dass die Fußball-EM jetzt schnell anfängt und alle wieder zu Bundestrainern werden.

Auf die ganz blödsinnigen Kommentare von wegen Windrose (was etwas ganz anderes ist) und Windhose (was das gleiche ist wie ein Tornado) will ich jetzt gar nicht eingehen, sondern auf den von den selbsternannten Experten verbreiteten Irrglauben, dass eine Funnelcloud immer bis zum Boden reichen müsste, damit es sich um einen Tornado handelt. Das ist nämlich völliger Blödsinn!

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Tornado in Minden? Nein, Downburst!

Das kommt also ganz schnell einmal dabei heraus, wenn die Polizei scheinbar ihre eigenen Experten in Sachen Unwetter mit im Einsatz hat und danach eine Pressemitteilung herausgibt, in der ein Tornado als Ursache der Unwetterschäden als scheinbarer Fakt dargestellt wurde, obwohl bisher keinerlei Augenzeugenberichte oder Foto-/Video-Material vorliegen, die dies in irgendeiner Form begründen könnten.

Der Stadtteil Minden-Meißen wurde von einem Tornado heimgesucht. Die Polizei wurde zu 61 Einsätzen gerufen. Zahlreiche Gebäude und Fahrzeuge wurden durch umstürzende Bäume beschädigt. Durch den Tornado wurden mehrere Dächer abgedeckt. Fünf Häuser mussten wegen Einsturzgefahr evakuiert werden.

Dankbar wird das dann von den Medien aufgegriffen, allen voran der BILD:

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