Training am Pfingstwochenende

Gestern abend ist mir noch etwas eingefallen, wo ich mir noch gedacht habe, das musst du unbedingt hier im Blog posten, doch leider weiß ich beim besten Willen nicht mehr, was das nochmal war. Vielleicht fällt es mir ja irgendwann nochmal ein… dann reiche ich das entsprechend nach.

Für mein jetzt folgendes Posting, in dem ich meine letzten Tage noch einmal zusammenfasse, ist mir leider kein sinnigere Überschrift eingefallen.

Freitag

Wie ich ja schon am Freitag mittag geschrieben hatte, habe ich am Freitag das erste Mal mehr als die volle Ironman-Distanz beim Schwimmen zurückgelegt. Am Abend stand dann noch einmal ein Lauf über 90min auf dem Trainingsplan. Die erste Hälfte im GA1-Bereich, die zweite im GA2-Bereich. So bin ich dann losgelaufen, auf recht ebener Strecke und habe dabei in 94min insgesamt 17,6km zurückgelegt. Danach war ich allerdings auch recht platt.

Samstag

Der Tag vorher hatte doch irgendwie seine Spuren hinterlassen. Nicht, dass mir alles wehgetan hat, nein, eher war es so, dass ich mich einfach nur leer fühlte. Wahrscheinlich habe ich meine Akkus nicht wieder richtig aufgefüllt bzw. zu wenig Kalorien zu mir genommen; außerdem hatte ich etwas Probleme mit meinem Magen. So war ich dann auch recht froh, dass auf dem Plan einfach nur zwei Stunden Radeln standen; eher lockeres spazieren fahren als anstrengendes Training. Da Kumpel Applejack auch nur locker Rad fahren wollte, verabredeten wir uns am späten Samstagnachmittag. Wie sich herausstellte hatten wir aber eine unterschiedliche Definition von „locker“. Gefahren sind wir nämlich dann erst einmal Kilometer weit den Berg hinauf und dann wieder Kilometer für Kilometer abfahrtsmäßig herunter. Im Schnitt war es vom Puls her dann zwar „locker“ aber dafür, dass ich in der zweiten Hälfte gar nichts mehr gemacht habe, außer gebremst… war nicht ganz so optimal… und mein Akku wurder immer leerer…

So sah das übrigens in der Auswertung aus…

Höhenprofil Usinger Strecke

Sonntag

An dem Tag sollte eigentlich ein Koppeltraining stattfinden: Schwimmen und Rad fahren. Zum Schwimmen wollte ich eigentlich an den Inheidener See, da ich sonntags ja nicht mehr ins Schwimmbad gehe. Aber erstens habe ich das logistisch nicht so ganz hinbekommen (jaja, is‘ nur ’ne Ausrede!) und zweitens waren im See sowieso 30 oder 40 Segelboote unterwegs (übertrieben!) und die hätten mich dann über den Haufen gefahren, wenn ich da mitten durch den See geschwommen wäre (noch ’ne Ausrede!). Außerdem war hatte ich wenig Schlaf, da ich mitten in der Nacht noch meine Eltern zum Flughafen gefahren habe und meine Akkus waren mittlerweile schon ziemlich leer (keine Ausrede!).

So bin ich dann auch nur locker durch die Gegend gefahren… zwar insgesamt fast drei Stunden, aber danach ging bei mir gar nichts mehr. Nur noch schnell den Magen vollgeschlagen und dann bin ich auch schon um 19:30 Uhr ins Bett gefallen…

Montag

Hier klingelte der Wecker schon um 5:30 Uhr (normalerweise geh ich ja da fast erst ins Bett) und da ich ja am Vortag so platt und früh im Bett war, war das Aufstehen kein Problem. Jede Menge gefrühstückt und mir dabei ganz gemütlich im Internet nochmal die Strecke angeguckt, die ich bei der RTF „Quer durch die Wetterau“ fahren wollte; zusammen mit Michael und Applejack, mit denen ich ja schon vor zwei Wochen unterwegs war. Die beiden waren am Überlegen, ob sie die 152er oder die 113er Strecke fahren sollten, ich ob ich die 78er fahre und danach noch laufe oder die 113er. Wir einigten uns dann auf die Mitte und fuhren die Strecke zu Dritt.

Um 7.15 Uhr ging es los, ich konnte mich bis Oppershofen schon mal ein wenig einrollen und dann starteten wir auch gleich unsere Tour durch die Wetterau. Eigentlich lief auch alles wunderbar und bis Kilometer paarundsiebzig war ich topfit… dann kündigte Michael schon freudestrahlend „Stornfels“ an. Noch nie davon gehört und in der Ecke kenne ich mich sowieso überhaupt nicht aus, doch nachdem er dann sagte, dass das so das „Alpe d’Huez“ hier in der Gegend sei, konnte ich seine Freude nicht mehr teilen… Was dann folgte, war absolut nichts für mich. Ich habe es ja generell nicht so mit Steigungen… und die war mir eine Nummer zu heftig… Niedrigster Gang, die Beine fingen immer mehr an zu brennen, der Puls am Anschlag und ich nicht mal mehr in der Lage, laut herum zu fluchen, wie ich das sonst gerne bei Anstiegen mache…

Naja, irgendwann war Stornfels vorbei, dann kamen noch weitere Anstiege und mir war inzwischen fast alles egal, ich ließ es einfach über mich ergehen, von genießen war allerdings keine Rede mehr.

Nach dem letzten kurzen Stopp an der Verpflegungsstation in Bad Salzhausen ging es dann auf den Rückweg, auf dem sich dann Michael schon einmal von Applejack und mir verabschiedete und die Flucht nach vorn antrat… 😯

Jedenfalls bin ich komplett wieder bis Oppershofen gefahren und von da aus über die Feldwege zurück nach Wölfersheim, wo ich dann nochmal eine lockere Runde gedreht habe. Insgesamt wurden es dann 143,5km in 5:08h.

Auch hier noch der Vollständigkeit halber das Höhenprofil:

Höhenprofil RTF Quer durch die Wetterau (113km)

Apropos Höhenprofile…

… am nächsten Sonntag starte ich ja auf der Kurzdistanz beim Schlosstriathlon in Butzbach. Nachdem ich schon festgestellt hatte, dass die Radstrecke schon nichts für mich ist, musste ich nun auch noch mit Entsetzen die Laufstrecke zur Kenntnis nehmen. Laut Jogmap-Höhenprofil (auf der offiziellen Seite gibt’s nichts dazu – warum wohl?!) liegt zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Punkt über 100 Meter und das auf einer Strecke von gerade einmal 5km. 😯

Ich starte übrigens um 12:20 Uhr mit der Startnummer 256… falls also irgendjemand diese Nummer sieht, einfach mal winken… 😉

5 Kommentare zu “Training am Pfingstwochenende

  1. naja. ob dieser 30 km lange anstieg auf 400 hm
    ein berg ist, darüber lässt sich streiten. im schnitt ist das ja 1.5%. das kann man wohl wirklich nicht steil nennen. nichtsdestotrotz versteh ich dass du danach irgendwann platt warst.
    alles gute und nicht die regeneration vergessen

  2. Hey… du musst wissen: „steil“ ist natürlich relativ und für mich ist ein Stück, wo es hochgeht, immer steil… 😉

  3. Das muss ich leider auch zugeben. Fast jeden Tag Grillen, immer Kaffee und Kuchen und DVD Abende, das ist bei mir Pfingsten. Ich bewundere die die solch ein Pensum auch an Feiertagen ableisten.

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