5km-Lauf und lange Radtour

5km-Crosslauf in Wallernhausen

Heute morgen ging es nach Wallernhausen zu einem Wettkampf, wo ich den 5.000m Crosslauf mitgemacht habe. Den dort angebotenen Halbmarathon hatte ich ja vor ein paar Wochen schon einmal getestet, nun sollte eine kurze Strecke her, denn die 21,1km laufe ich ja am nächsten Sonntag in Frankfurt mit, da musste es nicht heute schon eine sein, die noch dazu jede Menge Höhenmeter in sich hat und über teils aufgeweichten Boden führt.

Der Start des 5km-Laufes sollte um 10:30 Uhr sein. Ich war allerdings schon etwas früher da, um mir erstens die Startunterlagen zu holen und mich zweitens ein wenig einzulaufen. Um Punkt halb elf – nachdem bereits alle anderen Distanzen gestartet waren – ging es auch für uns Kurzstreckler los. Mit dabei waren fast ausschließlich jüngere als ich (so zumindest mein Eindruck). Da es bei 24 Läufern nicht gerade eng am Start zugeht, war es eigentlich egal wo ich mich aufstellte, ich nahm mir bequemerweise einen Platz hinten und ließ den anderen den Vortritt.

Als das Startsignal ertönte liefen alle gleich richtig los. Ich dachte erst, ich bin im falschen Film, denn auf dem anfänglichen Bergabstück zeigte mir meine Uhr eine Geschwindigkeit von 4min/km, eigentlich etwas zu schnell, aber irgendwie war ich der Langsamste von allen. Naja, das hat sich dann nach den ersten hundert Meter geändert, wo dann einige ihr Tempo drosselten und ich somit etliche Läufer und Läuferinnen überholen konnte. Ich blieb recht konstant bei meinem angepeilten 4:30er Schnitt.

Die Strecke führte über einen etwas mehr als 2km langen Rundkurs, den man zweimal lauften musste und auf dem es erst ein kurzes Stück bergauf und dann über Schotter und aufgeweichte Erde ewig lang bergab ging. Ein paar hundert Meter vorm Ziel gelangte man dann auf Asphalt, wo man wieder ein ganzes Stück den Hügel hoch laufen musste. Das letzte Stück hatte ich noch böse von vor ein paar Wochen in Erinnerung und dieses Mal musste ich es sogar zwei mal hoch.

In der letzten Runde überholte ich dann noch ein paar Läufer, ehe ich nach 22:44min nach einem kleinen Endspurt als Siebter von 24 Teilnehmer/innen ins Ziel kam; zwar etwas über meinen angepeilten 22:30min, aber bei den kleinen Anstiegen musste ich ein bisschen langsamer tun, denn damit hab ich es nicht so… von daher bin ich insgesamt sehr zufrieden. Meine bisher beste 5km-Zeit… 🙂

50km auf der Ironman-Radstrecke

Um 13:00 Uhr war ich dann eigentlich mit Kollege Applejack verabredet, der ein wenig mit mir Kurbeln wollte, doch da er sich einfach schlapp und leer fühlte, stieg ich dann alleine auf mein Rennrad, denn das herrliche Wetter musste ja unbedingt ausgenutzt werden: angenehme 12 Grad und Sonnenschein. Deshalb bin ich auch in kurzem Trikot und kurzer Hose an den Start gegangen.

IRONMAN Radstrecke

Von Wölfersheim nach Friedberg- Fauerbach auf die original Ironman- Radstrecke, über Bad Nauheim wieder zurück nach Friedberg und weiter über Wöllstadt, Karben, Dortelweil nach Bad Vilbel den „Heartbreak Hill“ hoch. Das Ding ist schon ein knackiger Anstieg, aber ich hatte ihn mir irgendwie schlimmer vorgestellt. Im Kreisel habe ich dann gewendet und bin dann den Berg wieder runter geheizt. Von Bad Vilbel ging es dann nach Niederdorffelden, wo ich dann wieder auf die Ironman-Strecke gefahren bin und fast das „Teufelseck“ verpasst hätte. Doch im letzten Moment hab ich noch die IM-Schilder erspäht und so ging es dann über Rendel, Karben, „Roggau“, Ilbenstadt und Bruchenbrücken wieder nach Friedberg. Somit habe ich knapp 50km der Original-Strecke abgefahren; es war wirklich herrlich und hat richtig Spaß gemacht.

Nach netto ziemlich genau drei Stunden – so wie es auch der Trainingsplan vorsah – war ich dann wieder daheim. Brutto war es natürlich aufgrund der vielen Ampeln und den kleinen Fotopausen etwas länger. In den drei Stunden bin ich knapp 80km geradelt, meine bisher längste Radausfahrt.

Und ein kleines Bildchen habe ich euch mitgebracht, damit ihr mir auch wirklich glaubt, dass ich den „Heartbreak Hill“ auch hochgefahren bin. Ein Foto von oben nach unten. 🙂

Heartbreak Hill - Bad Vilbel

Ok, ist nicht gerade die beste Position für’s Foto gewesen, aber ich wollte ein Stückchen weiter unten nicht nochmal anhalten… 😉

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