Körperfettanteil

Ich bin gerade beim Aufräumen meines Schreibtisches über den Ausdruck gestolpert, den ich bei meiner letzten Körperfettmessung bekommen habe. Als ich den dann zu den anderen Messungen legen wollte, habe ich mir die natürlich noch einmal angeschaut und da die aktuellen Entwicklungen kurz vor Ende der Wette gar nicht so rosig sind, will ich mir mal kurz selbst noch Mut machen, in dem ich mir vor Augen führe, was ich so alles vollbracht habe, in den letzten Wochen und Monaten.

Die erste Körperfettmessung erfolgte am 8.Mai 2007. Zu diesem Zeitpunkt lief die Wette schon über zwei Monate und ich hatte sogar schon stolze 13kg an Körpergewicht verloren. Trotzdem lieferte mir das Körperfettmessgerät einen Fettanteil von 25,8%. Bei dem damaligen Körpergewicht von 97kg entsprach das also 25,1 Kilogramm pure Fettmasse. Krass oder?

Die zweite Messung meines Körperfettanteils war dann zweieinhalb Monate später. Der Gewichtsverlust betrug gerade einmal vier Kilogramm, allerdings kamen diese laut der Messung zu 100% aus meinen Fettpölsterchen. Fettmasse somit 21,1kg, der Fettanteil bei 22,7%.

Die dritte Körperfettmessung fand dann am 31.August im Rahmen des medizinischen Checks vor der Kamera statt und auch hier wurde der Fettanteil geringer. Mein Gewicht betrug zu diesem Zeitpunkt 91kg und die Fettmasse 20,2kg, was einem Fettanteil von 22,2% entsprach. Wieder 900 Gramm weniger Fett auf den Rippen bei 2kg Gewichtsverlust insgesamt.

Die letzte Messung erfolgte knapp drei Monate später am 22.November. Hier kam ich bei einem Gewicht von 86kg auf gerade einmal 16,9kg Fett, also einem Anteil von 19,6%.

Wenn ich nun mein erstes Ergebnis mit dem letzten vergleiche, dann kann ich wirklich stolz sein, denn in der Zeit habe ich 11kg an Körpergewicht verloren und davon kamen stolze 8,2kg aus meiner Fettmasse!

Normalerweise ist es nämlich so, dass viele, die eine Diät machen und abspecken nicht nur Körperfett verlieren, sondern auch Flüssigkeit und vor allem auch Muskeln abbauen. Das Gewicht wird dann weniger, aber der Fettanteil bleibt in der Regel gleich. Soll heißen: wenn man Gewicht verliert und gleichzeitig seinen Fettanteil verringert, ist das quasi doppelt so gut.

So genug der Lobhudelei auf mich selbst, der Gang auf die Waage wird mich gleich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. 😕

Oh Oh – Wird’s nun doch eng?

Eigentlich lief in den letzten Wochen alles perfekt: das Gewicht wurde immer weniger und am letzten Freitag war ich zum allererstens Mal abends beim Wiegen mit 84,6kg schon unter der geforderten Marke von 85,0 Kilogramm.

Auch am Samstag sollte eigentlich alles wieder sehr gut laufen, denn mittags war ich eine Stunde lang joggen, danach eine Stunde lang auf dem Ergometer und direkt im Anschluss noch einmal eine Stunde im Fitness-Studio beim Krafttraining. Einige tausend Kalorien verbrannt; beste Voraussetzungen also, doch dann…

… dann kam zuallererst einmal eine ordentlich belegte selbstgemachte Pizza als nötige Unterlage für die Weihnachtsfeier meines Fußballvereins. Was ich nicht wusste, dort gab’s auch was zu Essen, nämlich ein großes Buffet. Die Pizza hätte ich mir also sparen können und da es beim Huber -dort wurde gefeiert- einfach immer sensationell gut schmeckt, habe ich mir noch einen großen Teller mit Frikadelle, Kroketten und Gemüse aufgeladen und gegessen. Einfach weil’s wunderbar geschmeckt hat, nicht weil ich Hunger hatte. Außerdem gab’s danach jede Menge Gerstensaft zu trinken… auch da habe ich ordentlich zugelangt, obwohl nicht wirklich Durst vorhanden war. 😉 Den Mitternachtssnack mit ein paar Mettbröttchen ließ ich mir auch nicht nehmen…

So war es kein Wunder, dass die Waage mir wieder ein Gewicht anzeigte, das gar nicht in meinen Plan passte. Denn zum allerersten Mal seit Wettbeginn zeigte mir die Waage mehr an, als sie eigentlich sollte. Um im Plan zu sein, hätte sie 86,2kg anzeigen müssen, es blinkte allerdings eine 86,3kg auf.

Und obwohl ich die letzten beiden Tage wieder ordentlich Sport getrieben habe, waren es gestern Abend sogar 86,4kg. Mittlerweile sogar 400 Gramm über dem Soll-Wert.

Wird es nun doch ein Fotofinish? Müssen nun doch alle Wettpaten vorsorglich ihre Einsätze am 23.12. mitbringen? Fragen über Fragen… 😕

Ich glaub, ich gehe jetzt erst einmal laufen, obwohl es nicht auf meinem Trainingsplan steht…

Stand nach 40 Wochen

Nun ist auch die vierzigste Woche nach dem Start meiner Abnehmwette herum und das bedeutet, dass in weniger als drei Wochen, der Ausgang der Wette bereits entschieden sein wird und wie es ausgehen wird, das kann man nun anhand der Statistik wohl eindeutig ablesen, denn in den letzten sieben Tagen hat mein Gewicht einen weiteren Sprung nach unten gemacht. Insgesamt ging es 800 Gramm abwärts und mit einem durchschnittlichen Gewicht von 85,4kg liege ich nur noch ein halbes Kilogramm über den geforderten „unter 85kg“.

Damit darf sich die DAGEGEN-Fraktion langsam aber sicher mit ihrer Niederlage abfinden und schon einmal ihre Wetteinsätze einkaufen, denn am 23.12. sozusagen am offiziellen Wiegetermin, wo dann auch das Fernsehen anwesend sein wird, steigt dann auch gleichzeitig die Wettparty. Allerdings würde ich den Dieter bitten, sein verwettetes Mett nicht schon jetzt zu kaufen, sondern erst wenn es soweit ist, sonst riecht das bis zum 23. nicht mehr so doll und schmeckt bestimmt auch etwas „komisch“.

Hier nun die Tabelle nach 40 Wochen abnehmen per Wette:

25kg Abnehmen in 40 Wochen

Und hier die passende Grafik dazu:

Grafik nach 40 Wochen Abnehmen

Trainingsumfang November 2007

Wir haben zwar gleich schon den 6.Dezember und damit Nikolaustag, trotzdem will ich noch kurz schreiben, was ich im letzten Monat alles trainiert habe. Leider sind es ein paar mehr Ruhetage geworden, als ursprünglich vorgesehen, was unter anderem an meinem Magen-Darm-Problemchen lag; insbesondere für die Ergometer-Einheiten konnte ich mich in der Zeit nicht motivieren… 😕

Schwimmen

Im Schwimmbad war ich insgesamt vier Male, dabei bin ich dann eine Gesamtstrecke von 7km geschwommen. Das erste Mal bin ich dabei auch 2.000m am Stück durchgekrault, was mich natürlich ein bisschen stolz gemacht hat. Das hielt allerdings nicht lange an, denn beim letzten kurzen Schwimmbadbesuch mit meiner Freundin stand ich unter kritischer Beobachtung meines Trainers von der Sportklinik und der hat meinen Kraulstil danach „etwas“ bemängelt.

Rad fahren

Wie eingangs erwähnt, fielen hier ein paar Einheiten aus. So kam ich insgesamt nur auf 4 Trainingseinheiten auf dem Ergometer mit einer Gesamtzeit von 6 1/2 Stunden. Die längste war zweieinhalb Stunden lang, die kürzeste 1 Stunde und 15 Minuten.

Laufen

Laufen macht mir, trotz des kalten und ekligen Wetters immer noch am meisten Spaß und so habe ich alle Trainingseinheiten gemäß dem Trainingsplan absolviert. Lediglich eine G2-Einheit konnte ich nicht bis zum Ende durchhalten, da machte sich mein Infekt doch noch etwas bemerkbar. Insgesamt war ich im November 14x unterwegs mit einer Gesamtstrecke von knapp 133 Kilometern. Die längste Einheit war nach 25,1km zu Ende, die kürzeste bereits nach 3,8km.

Krafttraining

Krafttraining für die Beine und den Oberkörper stand auch einige Male auf dem Trainingsplan. 14x war ich im Studio an den Geräten; insgesamt 16 1/2 Stunden dürften dabei verflogen sein.

Ruhetage

Eigentlich standen nur sehr wenige auf dem Plan, krankheitsbedingt wurden dann aber doch 10 Tage daraus.

Insgesamt war ich damit im November rund 41 Stunden sportlich aktiv.

Polar RS100 D – Pulsmesser

Ich kann es nicht glauben, gerade ein paar Tage ist es her, als ich das erste Mal mit meinem Bruder joggen war und nun, nach unserer zweiten gemeinsamen Einheit hat er sich noch gleich am gestrigen Abend einen eigenen Pulsmesser gekauft: den Polar RS 100 D.

Polar - RS100 D

Damit hat er schon einmal ein richtig tolles Gerät an der Hand und das für einen sensationell günstigen Preis.

Die Preisempfehlung des Herstellers Polar liegt bei 99,95 EUR und bei Amazon findet man den RS100 momentan im Angebot für nur 69,90 EUR.

Mit dem noch bis 31.12.07 in der Kategorie „Sport“ gültigen Gutschein-Code „30SPORTS“ gibt es noch einmal 10,- EUR Nachlass. Das heißt, er hat den Polar-Pulsmesser für lediglich 59,90 EUR erstanden; 40% unter dem empfohlenen Verkaufspreis.

Amazon führt derzeit noch einen weiteren Polar RS100, allerdings ohne den Buchstaben „D“. Wer nicht genau weiß, worin bei beiden der Unterschied besteht und sich fragt, warum der andere 15,- EUR mehr kostet, dem sei gesagt, dass die beiden Versionen „RS100“ und „RS100D“ einen unterschiedlichen Brustgurt haben. Der D-Pulsmesser kommt mit einem Kunststoff-Brustgurt daher (ich meine, es müsste der T31 sein) und der ohne Zusatz mit einem WearLink-Brustgurt aus Stoff, der wesentlich angenehmer zu tragen ist. Muss also jeder selbst wissen, mit was er messen will, allerdings ist der WearLink bei Leuten, die abnehmen wollen, vielleicht nicht ganz passend, denn -zumindest meiner- ist etwas zu klein und das jetzt, wo ich knapp 25kg herunter habe.

So… eine gute Ausrüstung hat mein kleiner Bruder nun, fragt sich blos, ob er auch wirklich oft genug laufen geht. Morgen werde ich ihn jedenfalls wieder mal begleiten…

(Hinweis: Der Link zu Amazon ist ein Partner-Link)

Über 100 Stunden gelaufen

Da die Jungs von Jogmap der Plattform ein leicht verändertes Outfit verpasst haben und nun nicht mehr direkt auf der Startseite die gesamte Trainingszeit angezeigt wird, habe ich erst erst jetzt mitbekommen, dass ich die 100er Grenze überschritten habe.

Das heißt: ich bin seit dem Beginn der Wette über 100 Stunden joggen gewesen!

Die kürzesten Lauf-Einheiten waren um die 30 Minuten lang, die längsten dauerten ganze zweieinhalb Stunden. Somit kann ich voller Stolz sagen: ich war nicht untätig und habe aktiv etwas gegen mein Fett getan bzw. die Fettverbrennung gefördert.

Was natürlich bei dem obigen Wert noch nicht mal mit drin ist: meine Schwimm-, Radfahr- und Krafteinheiten. Die summieren sich nämlich auch nochmal auf rund 55 Stunden!

Langer Lauf und Countdown

Leute, der Countdown beginnt: in exakt drei Wochen um diese Uhrzeit wird feststehen, ob ich die Wette gewonnen habe oder nicht und da ich heute sozusagen meine Generalprobe hatte, bin ich sehr zuversichtlich, dass das in drei Wochen auch gut für mich ausgehen wird.

Generalprobe deshalb, weil mein Trainingstag am 23.12. genau so aussieht, wie der von heute. Das heißt, es wird ein langer Lauf über zweieinhalb Stunden anstehen, den ich in verschiedenen Intensitäten laufen soll, von regenerativ (60min) über extensiv (45min) bishin zu intensiv (45min).

Meine heutige Trainingseinheit war übrigens der pure Hass. Ich glaube, ich bin noch nie bei einem solch starken Wind gelaufen und mein Rundkurs lag auch noch so ungünstig, dass ich auf mehr als der Hälfte der Strecke mit dem Wind zu kämpfen hatte, mal von der einen Seite, mal von der anderen und dann direkt frontal. Da hab ich dann gedacht, ich komme nicht mehr von der Stelle. Lediglich auf einem kleinen Teilstück wurde ich von hinten angeschoben, aber auch schon wieder so heftig, dass man es nicht als angenehm bezeichnen kann.

Naja, jedenfalls habe ich mich da durchgequält und immerhin noch 24,7km zusammengelaufen. Das sind zwar 400m weniger als vor drei Wochen, aber damals waren ja auch optimale Bedingungen. Wären die heute genauso gewesen, wäre es mit Sicherheit ein Stückchen mehr geworden.

Jedenfalls habe ich mich selbstverständlich nach dem Lauf auf die Waage gestellt, denn so werde ich das auch in genau drei Wochen machen, damit ich durch das Schwitzen noch ein bisschen weniger Gewicht auf die Waage bringe. Und siehe da: 83,2kg wurden mir angezeigt! Wenn das auch in drei Wochen der Fall ist, dann heißt das, ich hätte statt den geforderten 25,1kg sogar 26,8kg weniger auf die Waage gebracht.

Das sind doch mal gute Aussichten, oder?!

Stand nach 39 Wochen

Es geht in die heiße Phase: am Sonntag in exakt drei Wochen ist Tag der Entscheidung!

Bis jetzt sieht alles noch richtig gut aus, denn auch in den letzten sieben Tagen ging mein Gewicht wieder nach unten; um stolze 400 Gramm und das bedeutet nun, dass ich gemäß meinem BMI-Wert wieder zu den Normalgewichtigen gehöre! Und da zudem die Werte der letzten drei Tage bereits alle im 85er-Bereich lagen, bin ich für die nächste Woche sehr zuversichtlich, dass mein Gewicht weiter nach unten geht; trotz einiger Sünden in dieser Woche, wie Hamburger, Pizza, Pommes, etc. Aber das Training frisst das Zeugs ja hoffentlich vollends wieder auf. 😉

Heute bin ich knapp zwei Stunden sportlich tätig gewesen, eine Hälfte Rad fahren, die andere Laufen und morgen steht dann Lauftraining an; zweieinhalb Stunden mit wechselnden Geschwindigkeiten von Regenerativ bis Intensiv. Das dürften also wieder so um die 25km werden und sicherlich wird dabei auch die ein oder andere Fettzelle verbraucht.

Hier nun die Werte:

Resultate aus 39 Wochen Abnehmwette

Und hier noch die passende Grafik:

Grafik: in 39 Wochen abgenommen

2.000 Meter durchgekrault

Vor genau zwei Wochen hatte über meine Magen-Darm-Probleme berichtet. Anfangs dachte ich, dass es vielleicht daran lag, dass ich was schlechtes gegessen habe, aber entweder ich habe in den letzten 14 Tagen öfter mal was gegessen, was nicht hundertprozentig in Ordnung war, oder ich hatte mir doch was eingefangen.

Jedenfalls habe ich die letzten zwei Wochen nicht so regelmäßig trainieren können und einige Einheiten ausfallen lassen müssen. Gestern beispielsweise habe ich meine G2-Einheit nach der Hälfte abgebrochen. Ich war gut unterwegs, Puls im grünen Bereich, Geschwindigkeit passend dazu, aber irgendwie kam ich mir nach 5km vor, als wäre ich gegen eine Wand gelaufen und der Magen hat wieder angefangen weh zu tun. Dachte, der Hammermann kommt erst viel später und nicht schon so früh… 😕

Nach einigen Rückschlägen gibt es allerdings heute wieder einmal was positives zu berichten, denn zum ersten Mal bin ich eine Schwimmeinheit komplett im Kraulstil durchgeschwommen. Das heißt 60min war ich unterwegs und bin dabei exakt 2.000m gekrault. Quasi von 0 auf 2.000 in vier Monaten! Auch wenn ich weiß, dass das sehr, sehr langsam ist und ich in den letzten Wochen nicht schneller geworden bin, das gute daran ist, dass ich nicht mehr zwischendurch mal ein paar Bahnen Brust schwimmen musste.

Ich werde außerdem in Kürze das Schwimmtraining vom Triathlon Wetterau (dort bin ich seit neuestem Mitglied) besuchen und will mal hoffen, die Jungs und Mädels dort können mich mit Tipps, Tricks und jede Menge Fehlerkorrekturen ein wenig schneller werden lassen.