Fazit

Eigentlich hatte ich gestern an meinem freien Tag vor, einen kleinen Bericht zu schreiben, wie es mir bei meinem zweiten Start in Frankfurt so ergangen ist, doch das habe ich dann doch lieber sein gelassen. Der Grund dafür ist, dass ich den Text beim Korrektur lesen schon wieder komplett verworfen hätte. Will damit sagen, die Berichte wären unterschiedlich ausgefallen, je nachdem ob ich sie am Morgen, am Mittag oder am Abend geschrieben hätte. Am Morgen noch positiver, am Abend dann nur noch negativ…

Deswegen will ich mir noch ein paar Tage Zeit nehmen, um das alles einzuordnen und einen Bericht schreiben, den ich dann auch bedenkenlos veröffentlichen kann…

Bis dahin also nur mal die Fakten ohne jeglichen Kommentar:

  • Schwimmen (3,8km): 1:28:29h (~2:19 min/100m)
  • Wechselzone 1: 7:09min
  • Rad fahren (185km): 5:27:40h (~33,9km/h)
  • Wechselzone 2: 2:18min
  • Laufen (42,2km): 5:43:46h (~8:08min/km)
  • Gesamtzeit: 12:49:12h

Und hier noch ein Bildchen im Ziel:

Daniel Rüd - Im Ziel beim Ironman 2010

Noch knapp 44 Stunden…

… sind es noch bis zum Startschuss und die werden verdammt schnell vorübergehen, denn sie sind fast schon wieder komplett verplant: erst werde ich zu einem letzten Läufchen aufbrechen, danach was essen und im Anschluss nach Frankfurt fahren. Dort werde ich der Wettkampfbesprechung beiwohnen, anschließend meine Startunterlagen holen und dann wieder heimwärts fahren. Und auch da ist dann noch nicht Schluss, denn dann heißt es Beutelchen packen und ja nichts vergessen, um dann am Samstag direkt zum Waldsee zu fahren, die Sachen abzugeben und von da aus auf eine Hochzeitsfeier zu fahren… ach ja, und dann will ich ja auch noch sehen, wie Deutschland gegen Argentinien gewinnt…

Und ehe man groß nachdenken kann, ist dann auch schon der Sonntag da… der längste Tag des Jahres.

Eigentlich hätte ich ja gerne mal einen groben Zeitplan und ein paar Links herausgegeben, wo man das alles verfolgen kann, aber zum jetzigen Zeitpunkt ist das noch zu früh, denn es gibt noch zu viele Unbekannten:

  • Wird es ein Neoprenverbot geben?
    Falls ja, werde ich schon beim Schwimmen eine Viertelstunde länger unterwegs sein, das ausgegebene Zeitziel ist dann auf jeden Fall nicht mehr zu schaffen. Wobei ich derzeit schon am Überlegen bin, ohne Neo zu schwimmen, denn das Wasser war bereits vorgestern extrem warm (aktuell laut Veranstalter: 24,4 Grad, also nur 0,1 Grad unter dem maximal erlaubten). Die Entscheidung schwankt bei mir von Stunde zu Stunde… mal pro mal contra Neo…

    Update: das Thema ist nun wenigstens geklärt: NEOPRENVERBOT! Auch Speedsuits sind verboten sowie Kompressionsstrümpfe (auch die, die nur über die Waden gehen und nicht die Füße bedecken). Das heißt: ich schwimme in meinem Einteiler und werde dementsprechend länger unterwegs sein…
  • Gewitter am Vormittag?
    Auch das ist derzeit noch unsicher. Die Unwetterzentrale geht davon aus, dass von Samstag auf Sonntag eine Kaltfront durchzieht, in deren Vorfeld es zu schweren Gewittern kommen wird. Die Frage ist nur, wann wird die genau kommen und wann wird die durchgezogen sein. Derzeit ist das noch etwas unsicher, aber möglich wäre es, dass es dann vielleicht sogar noch morgens gewittert.
  • Wie heiß wird es wirklich?
    Ein Vorteil des Gewitters ist natürlich, dass wir von den ganz heißen Temperaturen verschont bleiben, aber trotzdem, auch bei 30 Grad und Sonnenschein läuft sich ein Marathon deutlich langsamer als bei 23 Grad und Bewölkung…
  • Krämpfe
    Das ist das, was mir momentan auch große Sorgen macht: ich habe ständig Krämpfe, sowohl in Ruhe als auch unter Belastung. Lässt sich leider weder mit Magnesium- noch mit Salzdröhnung beheben, sondern hat andere Ursachen, die sich aber bis Sonntag nicht mehr abschalten lassen. Von daher hoffe ich einfach mal, dass es so lange wie möglich gut geht… und ich nicht 42,2km lang am Main entlang humpeln muss…

Also alles nicht gerade so besonders erfreuliche Dinge, aber trotzdem: ich freue mich drauf und ich werde mein Bestes geben und dann schauen wir mal, was dabei herauskommt.

IRONKIDS wird auf September verschoben

Rund um den Ironman gibt es ja noch eine Reihe von weiterer Veranstaltungen, wie beispielsweise das IRONKIDS-Rennen, welches am Samstag vor dem Ironman in Friedberg stattfindet und bei dem die ganz kleinen schon einmal Eisenmann üben können. Da ich eine Zeit lang an der Kaiserstraße gewohnt habe, konnte ich das Spektakel das ein oder andere Mal beobachten. War echt klasse, was die Kids da so geleistet haben, wobei ich manchmal den Eindruck hatte, die Eltern sind dabei noch ehrgeiziger als die Kinder selbst… ;D

Dieses Rennen findet nun laut Ironman-Website am Samstag nicht statt.. und wird auf 26.September verschoben.

Der Grund:

Deutschland steht im WM-Viertelfinale […]. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Fans am kommenden Samstag, dem 3. Juli, wieder Grund zum Jubeln haben. Die IRONKIDS Rad- und Laufstrecke – Friedbergs Kaiserstraße – wird dann zum Hauptziel der Fans. Auf Empfehlung der Rennleitung werden wir den IRONKIDS verschieben, denn wir können für die Sicherheit auf der Strecke zu diesem Zeitpunkt nicht garantieren.

Soll heißen, man befürchtet bei einem Sieg der Deutschen gegen Argentinien, dass die Radstrecke von den Fans gestürmt wird… so ganz abwegig ist das gar nicht, denn in diesem hübschen Video kann man sich anschauen, was nach dem England-Spiel in Friedberg auf der Kaiserstraße los war.

[youtube pNARAOdWzY4]

Schöne Aussichten…

Die ganze Vorbereitung habe ich ja meiner Frau Katharina die Ohren voll geheult wegen dem mäßigen Wetter: erst lag lange Schnee, so dass das Laufen keinen Spaß machte, dann war es lange kalt, regnerisch und immer mal wieder windig, so dass sich meine Freude am Rad fahren in Grenzen hielt und nun, pünktlich zu meinem Urlaub und dem Ironman am nächsten Sonntag wird das Wetter schön… vielleicht schon zu schön?!

Denn gerade habe ich den aktuellen Lagebericht auf der Seite der Unwetterzentrale gelesen:

Hitze gipfelt zum Wochenende mit 35 bis 38 Grad – […] Am Freitag und Samstag stellt sich dann voraussichtlich verbreitet im Land heißes bis sehr heißes und vor allem im Westen und Südwesten zeit- und gebietsweise auch schwüles Wetter ein. Verbreitet sind nach heutigem Stand Höchstwerte von 33 bis 35, lokal auch 36 bis 38 Grad möglich.

Bei solch „schönen Aussichten“ schreibt sogar der Hawaii-Sieger von 2008, Chris McCormack, auf seiner Facebook-Seite folgendes:

Its always hot and sticky in Frankfurt, but 33 degrees along the waterfront their in downtown frankfurt will make Kona look like an ice bath. No wind, no sun protection. Man its going to be hot people. Dont forget to drink on that bike. That 4th lap of the run is going to be absolutely brutal.

Update: und Macca hat inzwischen ergänzt:

People racing Ironman Frankfurt be ready for a scorcher. Weather forecast for race day is 36 degrees Celsius. That is going to be hot. Hotter than Kona! Take your time on the run guys. 3rd and 4th lap will be brutal. No shade!!

Da ich es ja eigentlich überhaupt nicht so mit Sport in der Sonne und in der Hitze habe, stellt sich nun die Frage: Sollte mir das Angst machen?

PS: noch 5 1/2 Tage

Anmeldung für den Ironman Frankfurt 2011

Die Anmeldung für den Ironman in Frankfurt 2011, der wegen der Fußballweltmeisterschaft der Frauen ausnahmsweise nicht Anfang Juli, sondern Mitte Juli, besser gesagt, am 24. Juli 2011 stattfindet, ist ab sofort geöffnet.

Die Anmeldeprozedur war in der Vergangenheit immer eine Katastrophe, denn wer sich anmelden wollte, hatte stundenlang mit überlasteten Servern zu kämpfen. Nun scheint das sich ein wenig gebessert zu haben, denn man hat seitens des Veranstalters den Anbieter gewechselt. Das ganze sieht nun viel übersichtlicher aus, wenn man sich in der Warteschlange befindet. Auch braucht man nicht mehr selbst auf F5 oder Reload klicken, sondern das macht die Website einfach im Hintergrund.

Warteschlange

Man kann also normal weiter arbeiten und wenn man in seinem Browserfenster-Titel dann nicht mehr „Holding Pen“ sieht, sondern „Frankfurter Sparkasse IRONMAN European Championship“ dann kann man sich anmelden, denn dann findet man folgende Seite vor:

Anmeldung Ironman 2011

Wie man erkennen kann, ist die Teilnahme auch 2011 nicht wirklich billig. Mit 425,- EUR zzgl. 5% Servicegebühr kommt man auf 446,25 EUR, also gut 10 EUR mehr als dieses Jahr, wenn man Startgeld und die Kreditkartengebühren als Vergleichswert nimmt.

Wer teilnehmen will, hier kann man sich anmelden

PS: Ich werde jedenfalls NICHT mit dabei sein… 🙂

Startgeld-Entwicklung

Update: Hier mal eine kleine Übersicht der Entwicklung der Preise für die Teilnahme in Frankfurt. Der letzte Wert stellt den dar, den die Leute bezahlt haben, die sich online angemeldet und mit Kreditkarte bezahlt haben. Da kamen immer noch Gebühren für die Kreditkartennutzung und/oder sonstige Serviceleistungen hinzu. Damit die Werte aber vergleichbar sind, habe ich in den Jahren 2008 und 2009 die Startgeld-Versicherung herausgerechnet, denn die wird seit letztem Jahr nicht mehr angeboten.

  • 2008 = 360,- => 376,80 EUR (excl. Versicherung)
  • 2009 = 400,- => 418,85 EUR (excl. Versicherung)
  • 2010 = 415,- => 433,65 EUR
  • 2011 = 425,- => 446,25 EUR
  • 2012 = 495,- => 519,75 EUR

Übrigens: wäre cool, wenn diejenigen, die noch sicher wissen, was es 2007 und früher gekostet hat, dies in den Kommentaren mitteilen, dann kann ich die Liste ergänzen.

Wer sein Fahrrad liebt…

… der schiebt.

Zumindest am Sonntag beim Triathlon in Simmern. Auszug aus der Seite des Veranstalters:

Durch Bauarbeiten an der Brücke vor dem Hotel Bergschlösschen muss jeder Athlet vom Rad absteigen und sein Rad durch die Baustelle schieben

Auch der zweite Hinweis hört sich nicht sehr materialschonend an:

Noch eine Umleitung wegen Bauarbeiten auf der Radstrecke bei Biebern. Ihr werdet über einen Wirtschaftsweg um die Baustelle geleitet.

Scheint auf jeden Fall ein interessanter Wettkampf zu werden, nur ob es da neue persönliche Bestzeiten bei den Teilnehmern geben wird, das wage ich doch dann stark zu bezweifeln.

Henrik, ich wünsch dir am Sonntag viel Spaß beim Schieben… 😛

Finger verstaucht

Eigentlich sollte an dieser Stelle jetzt der Wettkampfbericht vom Quarterman in Bruchköbel kommen, tut er aber nicht, denn ich habe gar nicht daran teilgenommen.

Warum und weshalb, ist mit einem Bild schnell erklärt (ich hoffe, man kann es einigermaßen erkennen):

Finger verstaucht, jetzt ist er blau

Der Ringfinger meiner linken Hand ist etwas blau. Grund dafür, ich wollte einen Fußball fangen und habe den dabei auf die Fingerkuppe bekommen (einen dieser dämlichen, neumodischen, flatternden Bälle). Hat natürlich erst einmal richtig weh getan und ist dann über Nacht angeschwollen und blau geworden, so dass ich deshalb nicht an den Start gegangen bin. Das hätte nämlich wenig Sinn gemacht: Schmerzen beim Schwimmen, beim Schalten und der Wechsel der Schuhe wäre auch nicht so einfach gewesen, wenn man alles mit einer Hand machen muss.

Passiert ist das übrigens beim einem Fußball-Hobbyturnier bei dem ich mitgemacht habe. Ja, ich weiß, ist schon verdammt verrückt, an einem Fußballturnier teilzunehmen, wenn es bis zum Ironman gerade einmal noch zwei Wochen sind, aber das musste einfach mal sein. Eigentlich stand in der letzten Woche nochmal eine harte Woche an, aber die habe ich schon frühzeitig verworfen. Grund dafür war bzw. ist die fehlende Motivation; kurz vor dem Ende der Vorbereitung ist mir die Luft ausgegangen. Vom Kopf her absolut leer, keinen Bock mehr auf gar nix. Deshalb musste mal eine Abwechslung her!

Und bevor ihr mir jetzt kommt, von wegen, ist doch logisch, dass man sich dabei verletzt. Das war nicht während einer unserer Spiele… 😉

PS: noch knapp 13 Tage…

Teilnehmerstatistik 2010

Beim Durchsehen der Startliste für den diesjährigen Ironman in Frankfurt kam bei mir die Frage auf, wie viele Athleten denn wohl an den Start gehen werden bzw. wie viele derzeit noch auf der Meldeliste stehen. Also habe ich die dort öffentlichen Daten mal ein wenig analysiert (wie auch schon vor knapp drei Jahren).

Momentan (Stand: 13.06.2010, 22:20 Uhr) stehen auf der Meldeliste des IRONMAN Germany insgesamt 2.797 Teilnehmer drauf, 38 davon sind Profis. Diese Zahl ist zwar fast identisch mit der, die ich auch schon anhand der 2008er Meldeliste ermitteln konnte, allerdings war das damals kurz nachdem die Anmeldeliste geschlossen wurde und nicht kurz bevor der Wettkampf stattfinden wird. In Anbetracht dessen, dass sich mit Sicherheit schon viele abgemeldet haben, finde ich die Zahl der Starter extrem hoch und ich bin mir sicher, dass es einen neuen Teilnehmerrekord geben wird. Wie das dann auf der in den vergangenen Jahren schon recht vollen Strecke wird, da bin ich wirklich mal gespannt.

Startverteilung und Altersklassen

Von den 2.797 Teilnehmern starten 325 Athleten um 6:45 Uhr, der Rest, also 2.372, als großes Hauptfeld um 7:00 Uhr. Übrigens: wie es nicht anders zu erwarten ist, sind die meisten Teilnehmer männlichen Geschlechts, ziemlich genau 90%. Gegenüber 2008 sind es also etwas mehr Männer geworden. Stärkste Altersklasse bei den Männern ist die M40 mit 639 gemeldeten Athleten, bei den Frauen ist es die F30, die mit 68 Starterinnen in Führung liegt. Das genaue Durchschnittsalter lässt sich zwar nicht ermitteln, nimmt man aber die Altersklasse um einen Durchschnitt zu errechnen, so sind die Männer im Schnitt 38, die Frauen im Schnitt drei Jahre jünger.

Hier nochmal eine kleine Grafik:

IRONMAN Teilnehmer Statistik 2010

Hawaii Slots

Von den 2.759 Altersklasseathleten kämpfen 2.255 um einen Startplatz auf Hawaii, zumindest haben sie das bei der Anmeldung angeben. Bei vielen (inklusive mir) dürfte das aber mehr als unrealistisch sein. 504 StarterInnen haben gleich angegeben, dass sie keinen Startplatz auf Hawaii möchten.

Herkunftsländer

Athleten aus 55 verschiedenen Ländern sind beim Ironman in Frankfurt gemeldet, die meisten kommen natürlich aus Deutschland, nämlich 1.764. Die weiteren Nationalitäten sind Großbritannien (155), Frankreich (113), Spanien (101), USA (91) und Italien (72). Jeweils ein einziger Teilnehmer bzw. Teilnehmerin kommt aus folgenden Ländern: Thailand, Dschibuti, Griechenland, Venezuela, Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln, Bulgarien, Libyen, Ungarn, Falklandinseln, Portugal, Puerto Rico, Eritrea, Estland und Bahrain.

25 Tage vor dem Start ein paar Zahlen

Nachdem es nun nur noch 25 Tage, 7 Stunden und 15 Minuten bis zum Start sind (alternativ in ISO8601-SchreibweiseP25DT7H15M“ als Auflösung für diejenigen, die wissen wollten, was ich mit meinem Twitter-Eintrag meinte), möchte ich wieder mal ein paar Zahlen in die Runde werfen.

Als erstes habe ich sozusagen ein Jubiläum zu vermelden, wenn auch etwas spät, weil es mir jetzt erst aufgefallen ist: am letzten Mittwoch habe ich meine 5.000 Laufkilometer voll gemacht; seit dem Beginn der Abnehmwette am 03.03.2007.

In diesem Jahr habe ich bis jetzt folgende Kilometer zusammen:

Schwimmen

Seit dem 01.01.2010 bin ich nun 105,8km in 39:08h geschwommen, was einem durchschnittlichen Tempo von 2:13min/100m entspricht. Zum Vergleich: bei meiner Vorbereitung im Jahr 2008 waren es zum gleichen Zeitpunkt exakt 150 Meter mehr, also 105,95km. Für diese Distanz habe ich aber damals deutlich länger gebraucht, nämlich 42:13h, was einer Durchschnittspace von 2:24min/100m entspricht. Das heißt, ich bin etwas schneller unterwegs in dieser Vorbereitung. Die größte Distanz, die ich am Stück zurückgelegt habe, war in diesem Jahr 4.500m und vor zwei Jahren 4.000m.

Rad fahren

Auf dem Rad habe ich in diesem Jahr bisher 2.436,7km in einer Zeit von 98:58h zurückgelegt. Das entspricht einer Geschwindigkeit von 24,6km/h im Mittel. Auch hier wieder der Vergleich mit meiner Vorbereitung im Jahr 2008: damals bin ich bis zum gleichen Zeitpunkt 3.075,4km geradelt und zwar in einer Zeit von 119:12h. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25,8km. Dass es deutlich weniger Radkilometer sind liegt zum einen daran, dass das Wetter 2008 deutlich besser war, denn damals bin ich bereits im Februar über 500km Rennrad gefahren (dieses Jahr wäre das bei dem ganzen Schnee gar nicht gegangen). Und zum anderen fehlen mir natürlich noch die Kilometer von den langen Einheiten, die ich wegen meiner Knieschmerzen habe ausfallen lassen.

Apropos Knieschmerzen: ich werde morgen wieder mal probieren, ein wenig zu Kurbeln. Ich denke, das wird jetzt wieder gehen… die paar Tage Pause sollten (hoffentlich) gereicht haben, damit es sich einigermaßen erholt.

Übrigens: die längste Strecke, die ich im Training zurückgelegt habe, waren dieses Jahr lediglich 128,7km. Zwei Jahr vorher ging das längste Training über eine Distanz von 143,5km.

Laufen

Gelaufen bin ich in diesem Jahr insgesamt 921,2km. Dafür habe ich 90:28h benötigt, was einer durchschnittlichen Pace von 5:54min/km entspricht. Zwei Jahre zuvor habe ich zum gleichen Zeitpunkt 934,1km auf dem Haben-Konto verbuchen können. Damals habe ich für diese Strecke eine Zeit von 91:16h benötigt, was einem Tempo von 5:52min/km im Mittel entspricht. Beim Laufen habe ich also ungefähr das gleiche Pensum absolviert, wie das letzte Mal.

Auch hier bin ich von den maximalen Distanzen nicht ganz so weit gekommen, wie zuvor, nämlich maximal nur 35,0km, während ich exakt heute vor zwei Jahren im Training sogar 42,5km weit gelaufen bin. Übrigens beide Einheiten direkt im Anschluss an zwei Stunden Rad fahren. 🙂

Und was sagen mir diese ganzen Zahlen nun?

Ich bin ein Wrack…

Ich hatte ja in meinem letzten Posting schon geschrieben, dass ich derzeit Probleme mit meinem Knie habe. Dies ist leider trotz einiger Tage Pause nicht besser geworden, eher im Gegenteil: am gestrigen Feiertag bin ich gut zwei Stunden im „Hollandrad-Ausflugstempo“ unterwegs gewesen und selbst da hat es zwischendurch immer mal wieder richtig weh getan.

Fakt ist: so kann ich keine 180km Rad fahren, schon gar nicht, in dem von mir geplanten Tempo.

Das kommt natürlich jetzt, exakt einen Monat vor dem Ironman, wo es also nur noch maximal drei richtige Trainingswochenenden sind, gänzlich ungelegen (wobei es ja für eine Verletzung eigentlich nie einen günstigen Zeitpunkt gibt) und ich weiß jetzt nicht genau, wie ich damit umgehen soll.

Ein paar Tage Schonung und einschmieren mit Voltaren hat jedenfalls nicht zum gewünschten Erfolg geführt, jetzt kommen entzündungshemmende Mittelchen und Eis zum Einsatz; mal schauen, ob’s dadurch besser wird.

Eigentlich habe ich bisher ganz ordentlich trainiert und ich denke, ein paar Tage Auszeit werden nicht gleich meine ganze Vorbereitung gefährden, aber eines steht fest: ich habe momentan viel zu wenig Radkilometer in den Beinen und das hätte ich gerne noch geändert, zumindest drei richtig lange Ausfahrten hatte ich noch geplant, von denen ich schon eine habe ausfallen lassen (müssen).

Laufen als Alternative geht momentan leider auch nicht. Bei meinem letzten Lauf habe ich mir irgendwie meinen Fuß verletzt; konnte danach kaum richtig auftreten. Ich bin also ein wirkliches Wrack und momentan geht nur eine der drei Sportarten, nämlich Schwimmen…

Frage nun an euch: was würdet ihr tun? Irgendwelche Vorschläge, Ideen, etc.?