Ironman-Rubrik fertiggestellt

Es ist vollbracht!

Einige Tage lang habe ich nun daran geschrieben, knapp 7.500 Wörter sind dabei zusammen gekommen, nun ist sie fertig, meine Ironman-Rubrik.

Hier schildere ich, wie es überhaupt zu einer Teilnahme bei dem Langdistanz- Triathlon in Frankfurt gekommen ist, warum ich mich für die unvernünftige und schnelle „von 0 auf 226„-Variante entschieden habe und was man für das Ironman-Vorhaben alles benötigt, was es kostet und wie viel man trainieren muss, um den Wettkampf lebendig überstehen zu können.

Und natürlich schildere ich auch ausführlich, wie es mir beim Ironman Germany 2008 in Frankfurt ergangen ist, angefangen von den Problemen vor dem Schwimmstart, über die sensationellen und extrem kurzweiligen 180km auf dem Rennrad durch die Wetterau und den Main-Kinzig-Kreis, über den 42,195km langen Marathon-Lauf am Mainufer in Frankfurt entlang bis hin zum Gänsehautfeeling beim Zieleinlauf und dem Überqueren der Finish Line.

Don’t try this at home

Da ich aufgrund der Zeitungsberichte schon einige E-Mails bekommen habe (und wahrscheinlich noch nach dem TV-Beitrag auf Pro7 bekommen werde) noch ein wichtiger Hinweis an alle, die auch gerne einen Ironman finishen möchten und sich durch meinen Fall vielleicht angespornt fühlen, das auch innerhalb von kürzester Zeit durchzuziehen.

Es ist natürlich nicht sinnvoll das innerhalb eines Jahres zu tun, besser ist natürlich ein kontinuierlicher Aufbau über Jahre hinweg. Dabei kann man auf kürzeren Distanzen natürlich erst einmal Wettkampferfahrung sammeln.

Meine beschleunigte Teilnahme hatte mehrere Gründe, aber kann meines Erachtens nicht als allgemeingültiges Beispiel zählen, denn ich kann mir aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit die Trainingszeiten völlig frei einteilen. Das heißt, ich habe in den vergangenen zwölf Monaten meine Arbeit nach meinem Trainingsplan ausgerichtet und nicht umgekehrt. So frei dürften wohl sonst nur die Triathlon-Profis sein und auf keinen Fall Leute, die sich in einem festen Angestelltenverhältnis befinden. Außerdem hatte ich professionelle Unterstützung in Sachen Ernährung und Trainingsplanung, auch Leistungstests und medizinische Checks habe ich regelmäßig durchgeführt.

Ich bin mir sicher, wer gesund ist und es unbedingt schaffen will, der wird es auch innerhalb eines Jahres hinbekommen, die sinnvollste Variante ist das aber nicht (sofern man bei einer Langdistanz überhaupt von Sinn und Unsinn sprechen kann). Wer es dennoch versuchen will, sollte sich zu seiner eigenen Sicherheit in professionelle Hände begeben.