Das musste ich in den letzten Tagen wieder am eigenen Leib erfahren.
Da mein Fußballverein, die SG Wölfersheim/Södel zur Zeit sehr viele Ausfälle von Stammspielern zu beklagen hat, habe ich mich breitschlagen lassen, am letzten Donnerstag und am heutigen Sonntag wieder einmal meine Fußballschuhe zu schnüren und ein wenig in der Reserve mitzukicken.
Eigentlich sollte man meinen, dass ich nach dem harten Jahr Ironman-Vorbereitung nun fitter denn je sein dürfte und alle anderen in Grund und Boden rennen müsste, doch dem ist bei weitem nicht so, denn das ständige Sprinten und Abstoppen ist wieder was ganz anderes für meine Muskeln als das gleichmäßige Laufen über einen langen Zeitraum.
Dementsprechend hatte ich auch nach meinem Donnerstag-Einsatz, bei dem wir in der letzten Minute einen Eckball direkt ins Tor rein ließen und somit nur unentschieden spielten, einen dermaßen starken Muskelkater, wie noch nicht mal nach dem Ironman. Alles schmerzte, insbesondere mein rechter Fuß, dem wohl meine Schussversuche gar nicht gefallen hatten. Auch nach dem heutigen Einsatz, wo ich auch wieder viel gelaufen bin und wir letztlich mit 6:2 als Sieger vom Platz gehen konnten, merke ich meine Beine wie nach einem mehrstündigen Lauf.
Am Dienstag kommt dann mein hoffentlich letzter Einsatz für die SG und dann kann ich mich ganz auf die Vorbereitung für den Frankfurt Marathon konzentrieren, denn bis dahin sind es ja auch nur noch neun Wochen. Einen Trainingsplan muss ich mir dafür auch noch basteln. Wird gar nicht so einfach, denn da kommen noch diverse Geburtstags- und Hochzeitsfeiern sowie Junggesellenabschiede dazwischen, die mich trainingsmäßig wahrscheinlich wieder stark einschränken werden.