Schwimmen macht Spaß

Ich hätte niemals gedacht, dass ich jemals einen solchen Satz sagen bzw. schreiben würde und es dabei sogar auch noch ernst meine, aber es ist so: mittlerweile macht mir Schwimmen wirklich Spaß.

Gut, der schnellste bin ich nun wirklich nicht, das werde ich auch nie werden, aber immerhin komme ich mittlerweile einigermaßen vorwärts. Und alleine das hätte ich vor gut neun Monaten bei meinen ersten Schwimmversuchen niemals für möglich gehalten.

In dem Gespräch, welches mich überhaupt erst auf das Ironman-Vorhaben gebracht hat, vor fast einem Jahr mit 2005-Finisher Applejack war ich mir sicher, das Schwimmen wird für mich die härteste Disziplin.

Mittlerweile hat sich das Bild, was ich anfangs hatte, quasi auf den Kopf gestellt. So glaube ich, dass die 3,8km noch die einfachste Aufgabe ist, denn erstens ist es die kürzeste Disziplin und auch noch die erste. Das Rad fahren danach wird wohl schon eine unglaubliche Herausforderung sein und an den abschließenden Marathon möchte ich erst gar nicht denken, obwohl das Laufen eigentlich meine Lieblingsdisziplin ist. Nun gut, irgendwie wird das schon zu packen sein… 😕

Doch zurück zum Schwimmen: wegen meines Laufverbots war ich jetzt den dritten Tag hintereinander im Usa Wellenbad, am Dienstag habe ich Aquajogging gemacht (da kommt man sich zwar dämlich vor, aber es ist anstrengend wie Sau, wenn man da Gas gibt), gestern und heute bin ich jeweils 3km geschwommen.

Gestern bin ich komplett ohne Schwimmhilfen unterwegs gewesen und habe dabei recht konstante 500m-Zeiten hingelegt, hat mich echt gewundert, dass da kein Abfall drin war: 11:51min, 11:53min, 12:07min, 11:56min, 11:54min, 11:51min..

Heute habe ich nicht auf die Zeiten geachtet, allerdings war ich logischerweise schneller unterwegs, da ich überwiegend den Pullboy zwischen den Beinen hatte und ab und zu noch die Paddles an den Händen.

Ach so, was ich noch sagen wollte: ich hatte heute erstmals den WearLink-Gurt mitgenommen, um mal zu schauen, was mein Puls beim Schwimmen so macht. Doch keine Chance, sobald man mit dem Körper unter Wasser ist, zeigt die Pulsuhr nichts mehr an. Da funktioniert die Funkverbindung anscheinend nicht mehr… Die RS800sd ist somit nicht für’s Schwimmen geeignet…

Und zum Schluss meines Postings, möchte ich noch einen Gute-Besserung-Wunsch nach Schwerte schicken, an den Arthur. Der hatte nämlich einen Autounfall und muss nun ca. 10 Tage pausieren. Arthur, wenn du das liest, das wird schon wieder…! Wir sehen und in Frankfurt… 😉

2 Kommentare zu “Schwimmen macht Spaß

  1. Der Brustgurt funktioniert im Wasser, lass dich nicht von der Anzeige täuschen – das habe ich auch. Wenn du den Oberkörper aus dem Wasser nimmst, findet er Dich wieder und dann runter und geschwommen (ich-Polar s725x)- das funzt wirklich…

  2. Danke für die guten Wünsche. Ich werde schon morgen wieder versuchen Rad zu fahren.

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